Also den Stein aufkitten und die Winkel bestimmen:
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu
08.07.2011 - 18:51 Uhr
·
#3
Der neue Stein wird geschliffen. Alter und neuer Stein nebeneinander:
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu
08.07.2011 - 18:55 Uhr
·
#4
Der neue Stein (Rauchquarz 22 mm, Sonderschliff. Arbeitszeit 6 Stunden) passt.
Das war ein teurer Schlag zu viel!
Frohes Schaffen!
stoanarrischer uhu
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Tilo
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Tilo
08.07.2011 - 19:06 Uhr
·
#5
na dann, neues spiel, neues glück
und wer traut sich jetzt, den zu fassen?
tatze-1
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tatze-1
08.07.2011 - 19:37 Uhr
·
#6
Toll geworden. Täuscht das, oder sieht der neue Stein größer aus als das Original?
Tilo...
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu
08.07.2011 - 19:49 Uhr
·
#7
Der alte ist nicht rechtwinkelig und der neue etwas tiefer, da bei den Winkeln Durchschnittswerte verwendet werden mussten, denn die korrespondierenden Facetten des Mustersteines stimmten nicht überein.
Kopieren ist eine ... arbeit!
uhu
tatze-1
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tatze-1
08.07.2011 - 20:02 Uhr
·
#8
also fällt das in die Kategorie optische Täuschung.
Das glaube ich, daß das Kopieren eine unheimlich erfrischende Arbeit ist. Finde ich auch jedes Mal entzückend, wenn ich einen verlorengegangenen Ohrring nachbauen darf.
Adrian Weber
Adrian Weber
08.07.2011 - 20:13 Uhr
·
#9
...
AlisaVéronique
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AlisaVéronique
09.07.2011 - 17:23 Uhr
·
#10
Zitat
Finde ich auch jedes Mal entzückend, wenn ich einen verlorengegangenen Ohrring nachbauen darf.
Weiß nicht...das finde ich irgendwie einfacher, als zwei gleiche ohrringe hinzubekommen...ist Geschmackssache, ich bin immer so überrascht, dass der erste so gut geklappt hat, dass der zweitedann natürlich nicht klappt ^^
Darf man nach Preisen fragen? Wegen dem Steinersatz mein ich.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke
09.07.2011 - 18:11 Uhr
·
#11
Zitat
Finde ich auch jedes Mal entzückend, wenn ich einen verlorengegangenen Ohrring nachbauen darf.
Schick den Mist rüber, für Geld begehe ich jede Schandtat!
tatze-1
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tatze-1
10.07.2011 - 01:12 Uhr
·
#12
Zitat geschrieben von Ulrich Wehpke
Schick den Mist rüber, für Geld begehe ich jede Schandtat!
sorry, in so einem Falle bin ich auch käuflich
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke
10.07.2011 - 01:35 Uhr
·
#13
So hab ich Dich eingeschätzt! :motz:
tatze-1
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tatze-1
10.07.2011 - 10:15 Uhr
·
#14
hrhrhr Ich werde aber auf Dich zurückkommen, wenn ich endgültig verzweifelt aufgeben muß.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke
10.07.2011 - 11:42 Uhr
·
#15
Wenn ich mir den Schaden am Stein ansehe, dann passt die Aussage "Ein Goldschmied hat Pech gehabt beim Fassen" überhaupt nicht. Es sollte besser heißen: "Ein Goldschmied hat gegen das kleine Einmaleins des Fassens verstoßen und muss nun Buße tun"
Merke: Steinecken müssen immer hohl liegen. Ist dies nicht möglich, müssen sie abgerundet werden, um spitze Belastungen rauszunehmen. Die Ecken fasst man als Erstes, nachdem der Stein gerade sitzt, man fängt an der spitzesten Stelle an und legt erst danach die Kanten an. Dabei bilden sich die plattgekloppten Ecken wieder neu und man bekommt beim Versäubern dort keine Löcher.
tatze-1
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tatze-1
10.07.2011 - 18:47 Uhr
·
#16
Zitat geschrieben von Ulrich Wehpke
Die Ecken fasst man als Erstes
Das habe ich nicht so gelernt. Ich habe gelernt, die Ecken zuletzt.
Tilo
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Tilo
10.07.2011 - 19:22 Uhr
·
#17
ich kenn auch: ecken zuerst, kann keinen Sinn in ecken zuletzt entdecken
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal
10.07.2011 - 19:29 Uhr
·
#18
Ich würde, wenn der Stein sich noch bewegen kann, jeweils von den Mitten in die Richtung treiben bis er im Winkel richtig sitzt, dann knapp neben den Ecken die Position fixieren und die geraden Kanten sauber anschmieden, den letzten Millimeter der Ecken ganz vorsichtig zum Schluß.
Scheinbar hat da jeder seine eigene Methode.
Aber gut das wir darüber gesprochen haben.
AlisaVéronique
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AlisaVéronique
10.07.2011 - 21:13 Uhr
·
#19
Immerhin ein schönes Bildbeispiel für einen muscheligen Bruch...
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke
11.07.2011 - 00:33 Uhr
·
#20
Bevor die übliche Besserwisserei los geht:
Wenn man die Ecken als Letztes bearbeitet, wandern sie nach außen und bilden spitze Tüten.die nicht mehr zu beseitigen sind. Gibt beinm Feilen Löcher. Deshalb muss man sie zuerst bearbeiten. Auch dann, wenn es Spezialisten gibt, die es natürlich wieder mal besser wissen.
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Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal
11.07.2011 - 07:30 Uhr
·
#21
Das mit dem auswandern der Ecken stimmt. Das ist mir auch jedes Mal aufgefallen. Schlimm fand ich das nicht weil die Steinspitzen ja sowieso gefährlich sind und man das Gold an den Spitzen gut von schräg oben antreiben kann.
Ich habe noch nie so tief gefeilt das es zu Löchern gekommen ist.
Ich muss mal darüber nachdenken ob ich nicht beim nächsten Mal mit den Ecken beginne und ob das Verfahren wirklich Vorteile bringt. Bisher habe ich mich gescheut mit einer Ecke zu beginnen, weil der zu Beginn lose Stein dann zu weit zur gegenüberliegenden Ecke rutschen könnte und dann der Sitz nicht mehr korrigierbar ist.
Ziselierhammer
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Ziselierhammer
11.07.2011 - 10:28 Uhr
·
#22
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
....weil der zu Beginn lose Stein dann zu weit zur gegenüberliegenden Ecke rutschen könnte und dann der Sitz nicht mehr korrigierbar ist.
Ich fixiere den Stein zuerst mit ein bis zwei Schlägen in der Mitte der vier Seitenkanten. Nur soweit, bis er gerade sitzt und nicht mehr wackelt. Dann kommen die Ecken dran -immer gegenüberliegend arbeiten- zum Schluß ziehe ich die Seitenkanten glatt.
Diese Reihenfolge macht sich besonders bei Achtecken bezahlt. Da komme ich, wenn ich die Ecken zuletzt mache, zu keinem befriedigendem Ergebnis.
Heinrich Butschal
Moderator
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Heinrich Butschal
11.07.2011 - 10:55 Uhr
·
#23
Also ähnlich wie ich bisher gearbeitet habe.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke
13.07.2011 - 19:13 Uhr
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#24
Genau so meine ich. Die Ecken dürfen auf keinen Fall zum Schluss drankommen. Ich mache es seit Jahrzehnten und mit bestem Erfolg so, dass ich die Ecken hohl liegen lasse, ich fräse einfach so viel weg, dass kein Material, außer dem was von oben herangetrieben wird, die Ecken berührt. Da die Steine mit dem Unterkörper an sehr vielen Stellen in der Fassung aufsitzen, habe ich keine Probleme.
Die Justage des Steins ist das Wichtigste. Vor allem bei massiven Fassungen, Bandringe und Co, ist das oft nicht ganz so einfach. Gemein wird es dann, wenn es sich um Ceylon- oder Indische Steine mit dickem Unterkörper handelt Da ist das Anpassen besonders kompliziert und wichtig, denn die Steine dürfen auf keinen Fall schaukeln, denn dann platzen sie beim Fassen an der gegenüberliegenden
Stelle des Schlages gern aus. Und dann isser kapott
steph1975
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steph1975
14.07.2011 - 10:05 Uhr
·
#25
Die Experten mit den "Ecken zuletzt" unterrichten in Pforzheim. Ich habdas auch so gelernt (und mich nervt das mit den Tüten immer.) Danke für den Tipp, ich werde das bei der nächsten eckigen Fassung unbedingt ausprobieren.
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