Zugeschaut: Herstellung von Schmuckstücken mit Rosenmotiv

 
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #31
Tilo
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Tilo

 ·  #32
ein paar mehr und dünnere Blätter dürfen es schon sein
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #33
Nee, das klimperiche mag auch nicht jeder, lassen wir es als Stilisierung bezeichnen
frei
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frei

 ·  #34
nun ja - das entscheide ich, wenn ich die ersten Versuche mache :D

In meiner Fantasie (oder vielmehr in der meines Sohnes :mrgreen: ) schaut sie schon etwas zarter aus, ich vermute, diese Illusion wird sich aber bald verflüchtigen.....
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #35
Tilo
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Tilo

 ·  #36
schade nur, daß damals der Autofokus so versagt hat, als ich jeweils die Zwischenschritte fotografiert habe
mittlerweile mache ich solche Fotos lieber mit manuellem Fokus
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #37
So, hab gefunden.
Bitte nicht sauer sein, diese Röschen sind mir zu omahaft. 8)

Ich habe aber schon vor längerer Zei diesen Ring gebastelt, als einfaches Objekt zum Nachbaun im Goldschmiedekurs, der prinzipiell auf den gleichen Grundlagen basiert.
Ein Pin geht durch als Perlstift, durch die Schalen und auch durch eine entsprechende Bohrung im Ring selber, wo er dann von der Innenseite her festgelötet ist. Zusätzlich sollten die Schalen auch aneinander haften.
Aufgetieft sind die Schalen allerdings in der Anke. Die Bohrung in der Perlschale ist natürlich nur so groß wie das Perlloch, sonst ist der Stift 1mm, mehr wäre aber kein Fehler.
Er ist etwas gelegen und optisch nicht in Bestform. Das bitte ich zu verzeihen. Auch, dass er, im Gegensatz zu meinen anderen Ringen, nicht wirklich alltagstauglich ist. Aber ein schönes Stück, das auch ein Anfänger in wenigen Abenden bewältigen kann, Form und Größe der Blüten ist ja frei wählbar.

Wäre doch ein nettes Übungsstück für frei.
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Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #38
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #39
Ja, ein Lotos. Mir ging es vor allem darum, zu zeigen, dass man die Ränder rund, spitz, breitblättrig, schmalblättrig, tief oder wenig gesägt.... gestalten kann, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Für die Nachbastler: Die Mittelachse hilft sehr, dass die Schalen konzentrisch aufeinander und gerade auf der Ringschiene platziert werden können. Für guten Halt müssen sie aber auch miteinander verlötet sein. Nicht zu sparsame Verwendunbg von Lot hilft dabei.
frei
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frei

 ·  #40
Stimmt - schaut nach einer guten Übung für mich aus :-D .....danke fürs posten! Diese Mittelachse ist in der Perle festgeklebt? Und wie wird die im Ring verlötet - einfach das kleine Loch zulöten? Zuerst oder am Schluss? Entschuldige, wenn die Fragen vielleicht einfältig sind..... :roll:

Edit: mein Sohn möchte keine Rose sondern eine Nelke :bounce: - am Liebsten in Originalgrösse :P - man sieht, es gibt Leute, die haben noch weniger Ahnung von der Materie als ich....oder zuviel Geld :?:
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #41
Ja, die Perle kommt am Ende drauf, der Stift darf erst noch gerne länger sein, und auf das letzte Stück vermutlich dünner als 1mm. Das kürzt man erst zum Schluss. Je nach Perle. Kannst aber auch ein anderes Ende wählen, eine Knospe wie Tilo und Tatze z.B.
Mach wie Tilo erklärt, mit dem kleinsten beginnend, anlöten, nächsten drauf, bis ran schieben, löten... Das Lot nicht wegputzen, hilft gleich für den nächsten.
Löte den ersten mit dem strengsten Lot.

Füe Nelke machst du die Schalen mit wuscheligen Nelkenblütenblatt-Rändern.
frei
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frei

 ·  #42
Ich besitze noch keine Walze und keine Anken und Punzen :( ......habt ihr Ideen für andere Hilfsmittel, bzw. kann ich einfach sehr dünnes Blech nehmen und andere "Unterlagen" ? Vielleicht kauf ich mir aber noch was, möchte ich eh haben und ein bissl Zeit hab ich ja noch !

Jedenfalls zart und naturnahe geht mit Clay sicher nicht..... :roll:
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #43
Blei.
Stahlteile, die vorne rund sind.

Probier doch mal die Schalentechnik mit Clay, einzelne Fladen mit gefranstem Rand über verschieden großen Halbkugeln trocknen lassen, mit Schlicker zusammenkleben. Clay gibt auch schöne Blumen. In Brennwatte, Sand oder Granulat brennen.
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frei
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frei

 ·  #44
Danke! :)
tatze-1
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tatze-1

 ·  #45
Heute erfahren, daß der Anhänger, den ich zu den Rosen umgebaut habe, Zahngold war. DIE Info hatte mir die Kundin bei Anlieferung total unterschlagen. Und ich hab an mir gezweifelt, daß ich das Gold fast nicht eingeschmolzen bekommen habe.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #46
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #47
How come?
Also in Zahnform war es dann ja wohl nicht mehr.

Aber beim einschmelzen von altem Zahngold hatte ich noch keine Probleme, teils war es aber recht hart und spröde.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #48
nein, es war in Fischform.

Das Einschmelzen gestaltete sich insofern schwierig, als daß selbst mein großer Brenner kaum die Leistung hergebracht hat, das Gold zu schmelzen. Was weiß ich, was das effektiv für eine Legierung war.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #49
Das ist das Prob, dass man das nicht weiß.
Aber mit den alten Zähnen, die noch eine vernünftige Farbe haben, hatte ich eher Probleme mit der Verformung, beim Schmelzen eher weniger. Neues Zeug lehn ich eh ab.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #50
Walzen, Drahtziehen, auftiefen, Kugel schmoren, das war alles kein Problem. Nur das generelle Schmelzen.
Tilo
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Tilo

 ·  #51
hier habe ich mal noch eine interessante Interpretation von Rosen/Blumenschmuck/objekten gefunden
http://twistedsifter.com/2017/…arrington/
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #52
Uiii Tilo :fgrin: und Danke-Anke für's Hochholen - hatte
ich jahrelang übersehen.
@Reni - diese Ohringe sind ein Traum
https://aopptltren.cloudimg.io…e&id=35207
@ Heinrich, wie hast Du diese Maiglöckchen :love: hergestellt -
montiert?
Ne einfachere Version für Blütenblätter hab ich bei diesem
Ring angewandt: einfach aus geschmorten Ronden mit/über
nem Kugelpunzen aufgetieft/getrieben:
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Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #53
Wunderschön mit den zarten Farben innen. Die Maiglöckchen sind gegossen (Naturabgüsse). Dazu musste ich erst die Hohlräume in den weißen Blütenblättern im Vakuum füllen. Die Maiglöckchen sind nämlich nur deshalb so weiß, weil die Blütenblätter wie ein hochporöser Schaum mit Luft gefüllt sind. Bei dem Guss sieht man sogar die Pollen auf dem Blütenstempel mit der Lupe.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #54
Maiglöckchen hab ich mal gesehen, man sägt Blech und tieft die auf. Den Punzen sollte man aus den Zipfeln schon raus bekommen.
Freak
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Freak

 ·  #55
Marion,
(und sonstige Helferlein)

wie kommst Du zu den geschmorten Rändern bei den Ronden? Ich hätte solche schon 1000 mal gern gehabt, aber ach ...

Danke und lG
Sylvia
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #56
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #57
Du legst die Ronden flach auf die Lötkohle
und beginnst mit dem Lötrohr- nachdem Du
die Ronden zum "Erröten" gebracht hast -
die Ränder zum Anschmelzen zu bringen.
Edit: Reni hat recht, iss mit Gold einfacher,
weil`s nicht so leicht zusammenschnurrt.
Aber dafür tut's bei Silber auch nich so weh,
wenn sich x ne Ronde "kugelt".
Freak
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Freak

 ·  #58
Marion,

danke, ich werde wieder mal einen Versuch unternehmen. Soweit ich mich erinnere hatte ich eher als ganzes geschmorte Scheiben als Resultat. Habe zuletzt wenig gemacht - irgendwie hat mich Corona (bei ohnehin nur leichter Infektion) mit dem ganzen medialen Aufwand rundherum gelähmt.

LG Sylvia
Tilo
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Tilo

 ·  #59
mit richtig scharfer Flamme aus kleiner Düse/Kanüle (Reinsauerstoffzugabe) wohl leichter als mit größerer, weicherer Mundlötrohrflamme
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #60
Joo - geht beides - ich hab's lieber mit dem
Munde geblasen.
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