Aus Uhus Werkstatt, April, Sonntagsrätsel vom 14.05.2023

 
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #1
Liebe Rätselfreunde,
ich kann nicht immer etwas Neues bringen. Aber hier ist etwas, das Schleifer zur Verzweiflung bringen kann. Was ist es?
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tatze-1
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tatze-1

 ·  #2
Spontan würde ich Rauchquarz sagen.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #3
Warum sollte ein harmloser Rauchquarz den Schleifer zur Verzweiflung bringen?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #4
tatze-1
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tatze-1

 ·  #5
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

Warum sollte ein harmloser Rauchquarz den Schleifer zur Verzweiflung bringen?

weiß nicht. Hab mich von der Farbe leiten lassen. Nicht vom Verzweiflungsgrad.
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #6
Vielleicht ein Diaspor?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #7
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #8
Hallo Ponti,
Heinrich war schneller. Er hat wohl Erfahrung mit dem Stein. Ein Pony für Heinrich- und meinen Glückwunsch!
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #9
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #10
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

... wird meinen Hund freuen.


Noch sieht er nich so aus....... ^_^
Hunsrücker
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Hunsrücker

 ·  #11
Guten Morgen Uhu,

Es ist dir wohl gelungen dieses Material schleifen. Was mich erstaunt ist das es wohl noch einiges an Rohsteinen gibt.
Der einzige Abbau soll doch seit ca. 10 Jahren nicht mehr produzieren.

Gute Woche und frohes schleifen!
Shardana
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Shardana

 ·  #12
Hätte ich es mal schneller gelesen und mitgeraten. Wow, das kann wirklich was! Der Schliff vom Ovalen hat mir schon im Amethyst/Ametrin gefallen. Und Tafelschliffe mag ich sowieso.
Ist Diaspor auch stoßempfindlich, in einem Schmuckstück zum Beispiel? Oder ist es nur der Schleifer, der leiden muss und ab und zu dem Schleifergott ein Opfer bringt?

@Hunsrücker produziert wird nichts mehr aber Uhu kennt wohl die richtigen Leute...

LG
Shardana
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #13
Hunsrücker und Shardana,
ist wohl ähnlich wie beim Kunzit - wenn er geschliffen ist, hält er was aus. Es gibt offensichtlich Leute, die Zugang zu den alten Minen haben. Wie und warum weiß ich nicht. Ich frage vorsichtshalber auch nicht weiter nach. Die Leute wissen von mir. Woher weiß aber ich nicht.
Die Welt ist ein Dorf...
kristaller
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kristaller

 ·  #14
@ uhu,
auf welcher Scheibe und mit welchem Poliermittel polierst du Zultanit ?
Beste Grüße !
Kristaller
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #15
Feinzinn,polycristalliner Diamant 2µ.
kristaller
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kristaller

 ·  #16
O.k.
Danke für die Info !
Hunsrücker
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Hunsrücker

 ·  #17
Hallo Shardana,

Da hat sich jemand einen großen Vorrat eingelagert, glaube ich.

Ich habe auch jede Gelegenheit genutzt um Lots zu kaufen.

Wenn man 10 Jahre später manchmal nur einen oder ein paar Steine schleift, habe ich bisher immer die gesamten Anschaffungskosten wieder eingespielt.

Lieber Uhu, ich glaube das nur sehr wenige Schleifer Erfahrungen mit Diaspor haben. In Idar-Oberstein kenne ich Schleifer die es ablehnen das Material zu schleifen. Ich persönlich finde Diaspor sehr schön mit einer unglaublichen Tiefe und Farbigkeit bei den Reflexionen.

Als Ringstein sollte man den Stein besser nicht verwenden. Diaspor ist ziemlich empfindlich.
Sparkle
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Sparkle

 ·  #18
Schöne Steine geworden! Haben einen wunderbar goldwarmen Ton und sehen wirklich präzise geschliffen aus. Auf solcher Länge beim Achteck die Facetten so schön parallel und gleich groß hinzukriegen, dürfte wirklich eine Herausforderung sein. Da habe ich schon weniger empfindliche Steine gesehen, die längst nicht so gut geschliffen waren. Très chic! Tolle Farbe!
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #19
Das Schleifen ist nicht das schlimmste Problem sondern das Polieren. Da die Spaltebene parallel zur Tafel verläuft, muss man von der Spitze zur Rondiste bzw von der Tafel zur Rondiste polieren. Bei Winkeln von 20° und weniger wirkt der Stein wie ein Hobel, da man ja gegen die normale Polierrichtung arbeiten muss. Da muss die Polierscheibe gut abgerichtet sein, damit der Stein nicht einhakt. Denn dann...
Shardana
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Shardana

 ·  #20
...wird eine schöne Schicht sauber abgezogen? :lol:

Klingt nach Spaß und Drama.
kristaller
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kristaller

 ·  #21
@ uhu,
das Polieren von so empfindlichen Steinen mit extrem ausgeprägten Spaltebenen ist ja ein besonderes Thema. Was verstehst du in so einem Fall, wie z.B. Diaspor / Zultanit, unter einer ausreichend und gut abgerichteten Polierscheibe ? Welche Ansprüche stellst du an diese Scheibe, bzw. wie und mit welchen Hilfsmitteln richtest du diese ab ?
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #22
Die Scheibe sollte keinen Höhenschlag haben, sollte nicht gerillt sein, sollte gleichmäßig in der Legierung sein ohne Lunker und Löcher. Ich richte die Scheibe mit einem Abrichtstein ab. Danach ziehe ich mit Stahlwolle ab und wasche sehr gründlich. Danach teste ich mit einem hochglanzpoliertem Achat, dass keine Verunreinigungen in die Scheibe geraten sind. Wenn der Achat keine Kratzer zeigt, kann mit der Scheibe gearbeitet werden. Sieht man Kratzer, Scheibe nochmals mit Stahlwolle reinigen usw.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #23
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

Die Scheibe sollte keinen Höhenschlag haben, sollte nicht gerillt sein, sollte gleichmäßig in der Legierung sein ohne Lunker und Löcher. Ich richte die Scheibe mit einem Abrichtstein ab. Danach ziehe ich mit Stahlwolle ab und wasche sehr gründlich. Danach teste ich mit einem hochglanzpoliertem Achat, dass keine Verunreinigungen in die Scheibe geraten sind. Wenn der Achat keine Kratzer zeigt, kann mit der Scheibe gearbeitet werden. Sieht man Kratzer, Scheibe nochmals mit Stahlwolle reinigen usw. Beim Polieren anfangs ganz wenig Druck und gegen den Anschlag polieren, so dass nur die "Höhen" der Scheibe Kontakt haben.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #24
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

Die Scheibe sollte keinen Höhenschlag haben, sollte nicht gerillt sein, sollte gleichmäßig in der Legierung sein ohne Lunker und Löcher. Ich richte die Scheibe mit einem Abrichtstein ab. Danach ziehe ich mit Stahlwolle ab und wasche sehr gründlich. Danach teste ich mit einem hochglanzpoliertem Achat, dass keine Verunreinigungen in die Scheibe geraten sind. Wenn der Achat keine Kratzer zeigt, kann mit der Scheibe gearbeitet werden. Sieht man Kratzer, Scheibe nochmals mit Stahlwolle reinigen usw.
Shardana
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Shardana

 ·  #25
Sowas ist wohl der Grund warum nicht jeder Schleifer für Diaspor empfänglich ist.
kristaller
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kristaller

 ·  #26
@ uhu,
vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. - Das ist in der Tat eine sehr aufwendige Behandlung der Polierscheibe.
Mich würde noch der Abrichtstein interessieren, von dem du schreibst.
Ist das ein spezieller Abrichtstein - oder ein auf allen Polierscheiben einsetzbarer ?
Wie gehst du mit diesem Abrichtstein auf der Scheibe bei dieser Behandlung um ?
Beste Grüße !
Kristaller
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #27
Es ist ein Abrichtstein der Fa. Homberg&Brusius, der normalerweise zum Abrichten von feinen Schleifscheiben verwendet wird. Ich verwende ihn sonst zum Trimmen meiner selbstgebackenen Diamantscheiben. Vor der Vewendung bei Polierscheiben reinige ich den Abrichtstein sehr sorgfältig von allem Abrieb, damit keine Schleifkörnung auf die Polierscheibe gelangt. Ist natürlich ein etwas gewagtes Manöver. Aber bei Verwendung von Stahlfeilen zum Abziehen ist die Feile ganz schnell stumpf. Bis jetzt habe ich Glück gehabt. Abdrehen der Scheibe wäre weniger riskant. Aber wer hat schon eine Drehbank für 200 mm Scheiben im Haus rumstehen...
kristaller
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kristaller

 ·  #28
@ uhu,
ich bedanke mich für den Hinweis. - Werde mir so einen Abrichtstein mal anschauen.
Ein Schleiferkollege hat mir vor längerem erzählt, dass er für das Abrichten von Polierscheiben auch die auswechselbaren Stahlklingen von Teppichmessern verwendet, indem er die Klingen von Hand auf die rotierende Polierscheibe (bei ihm meist auf Cu-Scheibe angewendet) drückt. - Was hältst du denn von dieser Methode - oder hast du das auch schon mal probiert ?
Beste Grüße !
Kristaller
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #29
So machen es die alten Schleifer, wenn sie ihre Cu-Scheibe "aufrauen" wollen. Ich poliere nur mit ungerillten Scheiben mit Diamant. Gerillte Scheiben geben mit Diamant leicht Riefen.
kristaller
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kristaller

 ·  #30
@ uhu,
ich merke schon, an die Abrichterei muss man mit viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung herangehen.
Ich denke, wenn man einen völlig neuen und unbenutzten Abrichtstein ausschließlich für die Behandlung einer Polierscheibe verwendet, dürfte das Risiko von vagabundierenden Schleifkörnern minimiert sein.
Wie groß ist denn dein Abrichtstein von H & B ? Mit welchem Material ist er beschichtet ? Hat der auch einen Haltegriff ? Wie intensiv bearbeitest du damit die Arbeitsfläche der rotierenden Polierscheibe ?
Beste Schleifergrüße !
Kristaller
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