Goldlot

 
Benny79
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Benny79

 ·  #1
Moin liebe Schmuckis :-)

ich melde mich mal seit langer Zeit zurück.
Bin dem Hobby trotzdem weiter treu geblieben, und habe fleißig gewerkelt. Tilo, deine Walze läuft noch ihre Runden ;-) Danke, und liebe Grüße.
Jetzt will ich mich mal an einen Goldring ran trauen, und benötige Goldlot 585 ?Hart? Ring und 3mm runde Fassung verlöten
Für's erste reicht mir, denke ich 1 Gramm. Will ja erstmal nur dazu lernen.
Jetzt hab ich bei Fischer nachgeschaut. Hmm naja, Gold ist nicht günstig, aber bei ZuJeddeloh weit günstiger.
Allerdings verkauft der nur an Gewerbe!? Oder sind die Preise dort ohne Mwst!?
Könnt ihr mir nen Tipp geben, wie ich am günstigsten rankomme?
Lg Benny
Brettwerk
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Brettwerk

 ·  #2
Moin zurück!

zuJeddeloh verkauft auch an privat, auf der Homepage sind die Preise auch mit und ohne Mist. ausgewiesen, guckst Du hier:

Lote bei zuJeddeloh
Tilo
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Tilo

 ·  #3
du hattest mir damals 3 kleine Profilwalzröllchen gedreht?
und evtl. eine Platte gemacht für meine Jeddewalze?
oder verwechsle ich dich?

aber ne Walze vo mir? ich dachte, ich hab noch alle (auch die nicht mehr akut benötigten) hier rumstehn
ich erinnere mich nur an Feilen und so Zeug

alles, was du bei jedde siehts, kannst du auch kaufen
Preise stehn immer netto und brutto

die Sachen, die nur an Fachleute verkauft werden: Ketten und Schmuckersatzteile, siehst du gar nicht!
Benny79
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Benny79

 ·  #4
Tilo, richtig, ich habe dir mal was gedreht. Also keine Verwechslung.
Wenn du dein Werkzeug nicht mehr brauchst, ich komme gerne mit nem Möbelwagen rum ;-)
Okay, also Jeddeloh. Weitere gute Quellen?
Was kann man für nen Härtegrad Schmelzpunkt empfehlen? Mittel oder Hart??
Bei Silber hab ich Mittel, und bei einigen Lotfugen ne leicht gräuliche Farbe, wenns schon länger liegt. Sollte man dann ehr Hart nehmen??
tatze-1
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tatze-1

 ·  #5
Zitat geschrieben von Brettwerk

mit und ohne Mist.

hrhrhr :-D
Brettwerk
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Brettwerk

 ·  #6
Tilo
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Tilo

 ·  #7
ich nutze überwiegend mittel
klar: für xmaliges Löten an an verschiedenen stellen von einem gegenstand könnte man zuerst hart, dann mittel und zum schluss weich nehmen
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #8
Zitat geschrieben von Benny79

...
Was kann man für nen Härtegrad Schmelzpunkt empfehlen? Mittel oder Hart??
Bei Silber hab ich Mittel, und bei einigen Lotfugen ne leicht gräuliche Farbe, wenns schon länger liegt. Sollte man dann ehr Hart nehmen??


Die reine Lehre sagt: für Grundmontagen Hartlot, Mittellot, nur wenn es nicht anders geht und für Änderungen, leicht fließendes Lot für alten Schmuck, bei dem man bereits Reparaturstellen sieht.
Je strenger das Lot um so weniger sieht man die Lotstelle.
Tilo
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Tilo

 ·  #9
da ich meist mit Kunden/industrie585er arbeite, ist dort die Wahrscheinlichkeit auf schmelzbereichssenkende Legierungsbestandteile so hoch, dass ich lieber nicht mit hartem schmoren riskiere
bei selbstgemachten AuAgCu-Legierungen ist hart durchaus sinnvoll
tatze-1
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tatze-1

 ·  #10
Mittellot habe ich bislang nur bei Silber verwendet und das auch recht selten. Bei Gold noch nie.
Ziselierhammer
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Ziselierhammer

 ·  #11
ich nutze auch nur hart und weich. Egal ob Gold oder Silber.
Anfertigungen versuche ich komplett in hart zu löten, Weichlot nur für Reparaturen.
Wenn das an Deinem Projekt nur die eine Lötung ist, Fassung auf Ringschiene, nimm Hartlot. Dann könnte man später nochmal reparieren, ändern etc....
Sparkle
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Sparkle

 ·  #12
Zitat geschrieben von Tilo

da ich meist mit Kunden/industrie585er arbeite, ist dort die Wahrscheinlichkeit auf schmelzbereichssenkende Legierungsbestandteile so hoch, dass ich lieber nicht mit hartem schmoren riskiere


Geht mir genauso wenn Kunden/Fremdware auf dem Tisch landet. Bzw. erst ein Test wenn möglich. Gibt ja Ausnahmen, wo Hartlot durchaus geht. Die sind aber selten geworden. Erstaunlicherweise ging es richtig gut bei einem massiven Figaropanzer-Armband, wo die angewetzten Glieder verstärkt werden sollten. Bei Trauringen versuche ich erst Hartlot und wenn ich merke, das wird nix, dann erst Mittellot, wo z.B. ne Zargenfassung eingelötet werden soll oder schon ein Stein drin ist und Umarbeitungen.

Zitat geschrieben von Tilo
bei selbstgemachten AuAgCu-Legierungen ist hart durchaus sinnvoll

Jepp. Selbst da habe ich aber schon Pech gehabt - beim nächsten Lot-Kauf werde ich halt fragen, ob es das selbe Hartlot/Lieferant ist oder gewechselt wurde und/oder woanders bestellen und ausprobieren... Mein noch vorhandenes Hartlot fließt halt seeehr zäh und auch bei selbst legiertem Gold verdammt heikel an der Grenze zum Verschmoren. Trotzdem, das brauche ich erstmal auf bevor nachgekauft wird.
Angesichts der Tatsache, daß später mal jemand anderes mal daran arbeiten könnte/muß, versuche ich schon, das bestharte zu benutzen.

Bei Silber geht schon komplett mit Hartlot durchmontieren. Eigene Sachen jedenfalls immer. Sehr selten, daß Mittellot nötig wäre und dann ist es bei Fremdware.
Benny79
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Benny79

 ·  #13
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Zitat geschrieben von Benny79

...
Was kann man für nen Härtegrad Schmelzpunkt empfehlen? Mittel oder Hart??
Bei Silber hab ich Mittel, und bei einigen Lotfugen ne leicht gräuliche Farbe, wenns schon länger liegt. Sollte man dann ehr Hart nehmen??


Die reine Lehre sagt: für Grundmontagen Hartlot, Mittellot, nur wenn es nicht anders geht und für Änderungen, leicht fließendes Lot für alten Schmuck, bei dem man bereits Reparaturstellen sieht.
Je strenger das Lot um so weniger sieht man die Lotstelle.


Danke Heinrich, genauso kenne ich es auch. Bei 925er Silber hab ich halt immer mit Mittellot, zB. Ringfuge, eine graue Fuge, nach paar Wochen zu sehen. Weichlot benutze ich, wie ihr schon geschrieben habt, wenn schon vorhandene Lötungen dran sind. Weiß halt nur nicht, ob bei Gold 585 nachher auch der gleiche Fall wäre.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #14
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #15
Da Goldlote Kontrollote (d.h. gleicher Feingehalt) sind, sieht man da eh weniger, bei Silberlot ist der Feingehalt immer niedriger. Der Diffusionsprozess des Lotes in das Grundmetall ist bei Gold auch gefühlt stärker.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #16
Gefühlt ist richtig. Wir löten zwar immer nach Möglichkeit kurz um nichts kaputt zu machen, aber die Wissenschaft hat Beweise dass mit längerem Lötvorgang (also die Zeit in der das Lot flüssig ist) die Diffusion und damit die Festigkeit fast kontinuierlich steigt.

Es gibt Serienuntersuchungen, dass bei sehr kleinen Fugen und längerem Temperieren (mehreren Minuten, das kann kein Goldschmied so halten) die Diffusion fast vollständig ist und die Lötung sich nie mehr auflöst.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #17
Können täte man schon. Viele sintern den Silber Metal Clay mit der Flamme und dann tut man genau das, mehrere Minuten halten.
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