Wer kennt die Punzen auf meinem Armband. M.E sind das alt russische Punzen mit Kokoshnik .,nach li schauend! war bis 1908 güldig
denn nach re schauend war ab 1908 bis 1928 güldig. Solotnik 56 gleich dem 585 Gold. 14 carat ist gepruft.
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Helena Gross
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Helena Gross
19.08.2025 - 17:43 Uhr
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#3
Ich habe bereits diese Frage am 16.8 schon gestellt, aber es wurde nicht geantwortet. Also noch ein mal: wer kennt diese Punzen?
was bedeuten sie?. 585 gold wurde sicher geprüft.
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steinfroilein
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steinfroilein
19.08.2025 - 17:53 Uhr
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#4
Viele von uns sind im Urlaub und sehen nur bedingt hier rein. Bitte etwas Geduld, die Fachleute werden sich schon noch melden.
Ein Beitrag reicht, wenn wir lesen, liest jeder nicht nur seinen Fachbereich, sondern auch die anderen Unterforen.
Tilo
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Tilo
19.08.2025 - 18:52 Uhr
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#6
ich kann den Stempel 585er nicht als russisch zuordnen und würde ihn in anderen Ländern suchen
normal meldet sich Maja zu sowas
aber, auch wenn ich mit dieser Meinung immer wieder anecke:
es ist bei diesem 08/15-Armband nicht wirklich wichtig zu wissen, wo das mal gestempelt wurde
vielleicht in Polen hergestellt und in Russland mit 56 nachgestempelt oder andersrum oder gleich für den Export schon vom Hersteller
zudem sind Bezugsquellen innerhalb der Familie nach zig Jahren mehr Hörensagen und die Stempelherkunft beweist nicht im Geringsten, wie das Band mal nach Deutschland gekommen ist
wenn die Neugier nun immer noch so groß ist, mal hier fragen
https://www.dieschatzkisteimnetz.de/ da sind Leute aktiv, die mit Geduld solche Stempel für die Fragesteller recherchieren oder wissen
Heinrich Butschal
Moderator
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Heinrich Butschal
19.08.2025 - 19:08 Uhr
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#7
Hast schon recht, die Stempel sind bis auf den 585 Stempel unbedeutend für den Wert. Es ist ein hohles Panzerarmband, wie es vielfach hergestellt und gerne getragen wurde.
MaJa
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MaJa
19.08.2025 - 20:17 Uhr
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#8
Die 56er Punze ist russisches Zarenreich, ich glaube rechts könnte die Beschaumarke von Kliment Anikiyevich Zagayavsky sein. Das deutet auf Riga 1899-1908 hin. Die Punze ganz links mit der 585 ist eine spätere Zweit-Punzierung aus Lettland aus dem Zeitraum 1922-1939. D.h. aus irgendeinem Grund wurde das Armband wieder zur Punzierung vorgelegt, möglicherweise um es (wieder) verkaufen zu könnten. Das Armband wurde also zwischen 1899 - 1939 zweimal in Riga zur Prüfung vorgelegt.
Der gotische Buchstabe (J oder T) dürfte der Hersteller gewesen sein, die andere Punze kann ich auf die Schnelle nicht entziffern.
Keine dieser Punzen hat einen Einfluss auf den Wert des Armbands
holger 57
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holger 57
19.08.2025 - 20:53 Uhr
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#9
Lettland gehörte ja 1795 zum Russischen Zarenreich.
Ab 1918 war Lettland selbstständig.
Vielleicht erklären sich daraus die beiden Stempel?
Helena Gross
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Helena Gross
19.08.2025 - 21:51 Uhr
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#10
Hallo, vielen Dank für die umfangreiche Deutung von den Punzen auf meinem Armband. Die Name vom Klimentiy Zagaevsky KZ gehört dem Leiter des Rigaer Edelmetallkontrollamtes vor 1908. Ich habe selbst lange gesucht und auf diese Name gestoßen.
Aber ich bin nur ein Leihe, kein Fachmann und wollte natürlich alles genau wissen.
Nochmals vielen Dank! Ich bewundere immer solche Menschen, die so ein Wissen besitzen. Helena
Heinrich Butschal
Moderator
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Heinrich Butschal
20.08.2025 - 09:17 Uhr
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#11
Eine Quellenangabe wäre schön.
MaJa
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MaJa
20.08.2025 - 10:29 Uhr
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#12
Gegenstände aus Edelmetall (Silber, Gold) mussten mit einer Herstellerpunze versehen werden und dann vor dem Verkauf dem Prüfamt vorgelegt werden. Die Kokoschnik-Punze ist das Zeichen der Prüfung, sie bestätigt den Feingehalt und die Initialen des Leiters des Prüfamts sind Teil der Punze.
Hier findet man eine Übersicht:
Zurück zum gotischen Buchstaben. Ich muss mich hier korrigieren, es ist ein L (Lombard) und garantiert bei Gold den Mindeststandard von 585 und wurde 1922-1939/40 gepunzt bei gebrauchten Gegenständen, die entweder bisher nicht gepunzt waren oder die zur Auktion kamen. Da hier schon eine Feingehaltspunze auf dem Armband war, wurde es für eine Auktion wieder gepunzt.
Helena Gross
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Helena Gross
20.08.2025 - 14:28 Uhr
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#13
Großartig, liebe MaJa!!!! Alle meine Erwartungen sind übertroffen!!!.Mein Armband wird seit Generationen in einem Etui mit dem Stempel des Hauses IE Morosow St Petersburg (1918 aufgelöst)aufbewahrt. Ob diese beide Sachen wirklich zusammen gehören, glaube ich nicht. Haus Morosow war event. nur der Verkaufer ,aber auch nur eventuell.
Ich habe noch einige alte Sachen, werde sie fotografieren und dann v bei Ihnen vorstellen. Danke schön.Helena
MaJa
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MaJa
20.08.2025 - 15:25 Uhr
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#14
Könntest du vielleicht auch ein Bild des Etuis mit dem Namen/der Adresse von Morosow hier einstellen?
Im ersten Moment glaube ich nicht, dass das Armband und das Etui ursprünglich zusammengehören. Das Armband wurde um 1900 in Riga hergestellt und dem Prüfamt vorgelegt und dann ca 20-25 Jahre später wieder in Riga/Lettland versteigert.
Helena Gross
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Helena Gross
20.08.2025 - 19:56 Uhr
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#15
Liebe MaJa! anbei ist das Etui.M e das sind 2 nicht zusammenpassende Sachen, aber Familiengeschichte sagt was anderes!
Helena hielt unseren MaJa für weiblich, wollte ich nur dezent drauf hinweisen, daß dem nicht so ist.
Silberfrau
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Silberfrau
21.08.2025 - 10:00 Uhr
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#24
Wie soll man das auch wissen. Markus, oder?
steinfroilein
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steinfroilein
21.08.2025 - 10:24 Uhr
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#25
Zitat geschrieben von Silberfrau
Wie soll man das auch wissen. Markus, oder?
Ma steht für Markus. Das Ja für den Nachnamen unterliegt dem Datenschutz.
Ich dachte, die Stammuser kennen sich mittlerweile untereinander....
pontikaki2310
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pontikaki2310
21.08.2025 - 11:10 Uhr
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#26
Ich kenn' halt einfach diese Bienchen nich persönlich
und deren Bekleidung oder sekundären Geschlechts-
merkmale in der Grafik, konnt ich nich irgend 'nem
Willi zuordnen.
Mit dem Markus hab ich aber schon schöne Zeit in
Bremen (Hhm - lecker;-) geteilt.
MaJa
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MaJa
21.08.2025 - 13:11 Uhr
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#27
Zitat geschrieben von Helena Gross
Liebe MaJa! anbei ist das Etui.M e das sind 2 nicht zusammenpassende Sachen, aber Familiengeschichte sagt was anderes!
Ich glaube in der Etui gehörte einmal ein Armreif und nicht dieses Armband.
Morozov ist einerseits bekannt für seine Zigarettenetuis, die u.a. vom Zarenhof als Geschenke erworben wurden. Zum zweiten haben sie sehr viel Silberbesteck und auch Silberservice verkauft, z.B. das hier: https://doyle.com/auction/lot/…6&pn=1&g=1
Zu Morozov gibt es auch noch die Geschichte, dass 1965 in dem ehemaligen Geschäft im Gostinnyi Dvor zwei Maurerinnen bei Renovierungsarbeiten insgesamt 114kg Gold (8 "Barren", wohl von geschmolzenem Schmuck) gefunden haben, die sie dann versuchten zu verkaufen. Allerdings wurden sie geschnappt und das Gold beschlagnahmt.
Helena Gross
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Helena Gross
26.08.2025 - 16:02 Uhr
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#28
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
Eine Quellenangabe wäre schön.
Hallo ,Herr Butschal, ich habe für Sie die gewünschte Quelle gesandt,hoffentlich können Sie dann gut lesen. LG Helena
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MaJa
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MaJa
26.08.2025 - 21:25 Uhr
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#29
Zitat geschrieben von Helena Gross
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
Eine Quellenangabe wäre schön.
Hallo ,Herr Butschal, ich habe für Sie die gewünschte Quelle gesandt,hoffentlich können Sie dann gut lesen. LG Helena
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