Aus uhus Werkstatt. November 2025. Was lange währt, wird bisweilen doch noch gut: Sphalerit polieren.

 
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #1
Seit Wochen versuche ich, eine Methode zu finden, wie man Sphalerit poliert ohne Kratzer und mit scharfen Kanten. Ich habe es mit Aloxid auf Wachs probiert und mit den fertig beschichteten Plastikfolien - nichts hat zufriedenstellend funktioniert. Da ich ja gerne mit polycristallinem Diamant auf Feinzinn poliere, habe ich das natürlich auch beim Sphalerit probiert. Das verwendete Pulver mit 2µ (Mikron) ging zwar schnell und brachte scharfe Kanten, aber auch reichlich feine Kratzer. In dem weichen Zinn wurden nicht alle Diamantkörnchen genügend klein gebrochen. Ich brauchte also feineres Diamantpulver. Nach einiger Sucharbeit im Netz fand ich die Firma Schmitz Metallographie GmbH, die solches Pulver in 0,25 µ anbietet. Nun stellte sich aber heraus, dass ich erst einmal die Zinnscheibe abdrehen musste, um das kratzende Korn zu entfernen. Da ich aber nicht nach jedem Wechsel des Poliermittels die Scheibe abziehen wollte, kaufte ich also noch eine zweite Zinnscheibe. Die ist zwar nicht aus Feinzinn, sondern aus einer etwas härteren Legierung - aber sie funktioniert. Das nächste Problem war das Feinstschleifen vor der Politur. Eine 1200er Sinterscheibe ist viel zu grob. Sogar nach einer 3000er musste ich erst mit 2µ Diamant vorpolieren. Dabei kommt es leicht vor, dass man kleine Facetten überpoliert und alles nacharbeiten muss. Kleine Facetten lassen sich also mit der 0,25µKörnung direkt einpolieren. Das war aber noch nicht alles. Meine Kühl-und Schmiermixtur zum Sprühen war "zu fettig". Es baute sich zu schnell eine Schicht auf, in der das feine Poliermittel "unterging" und an Wirkung verlor. Ich musste also auch noch einen neuen Polierspray für das feine Diamantpulver ausknobeln. Das letzte Hindernis einer perfekten Politur sind feine Rillen in der Polierscheibe. Sie bewirken Riefen in der Politur, wenn man eine ungünstige Polierrichtung (in Bezug auf die Kristallebenen im Stein) erwischt hat. Dieser Fehler wird aber immer kleiner.
Bislang habe ich nur mein eigenes Material bearbeitet. Nun kann ich mich endlich an die Sphalerit-Auftragsarbeiten wagen.
Ich habe einige Bilder angehängt. Sie sind nicht bearbeitet. Das erste Bild zeigt einen alten Stein , den ich auf Wachs poliert habe.
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kristaller
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kristaller

 ·  #2
@ uhu,
im Vergleich zur "alten" Poliermethode zeigt die Politur der neueren Steine eine überzeugend bessere Qualität.
Deine Knobelei und Geduld hat sich wirklich gelohnt 👍 👍 👍
Gruß Kristaller
Carlos
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Carlos

 ·  #3
Ja, richtig, sieht sehr gut aus. Ziehe mein Hut!
Wie gross ist denn die Birne? Es ist schwierig sich eine Grösse vorzustellen. Das ganze 'Abenteuer ist allerhand!
Kann mich erinnern das ich voriges Jahrhundert (oh Gott!) Probleme hatte um Malachit-Facetten zu polieren. Nach verschiedenen Proben und Oxide habe ich es endlich geschafft, und zwar mit Essig statt Wasser! Kann mich nicht erinnern welchen Oxid ich benutzte.
skippolino
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skippolino

 ·  #4
😻 sehen toll aus
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #5
Die Birne ist 15x22 mm groß und wiegt knapp 25 ct. Sie ist noch nicht perfekt poliert, aber ich habe heute wieder ein paar Erkenntnisse gewonnen bezüglich der Politur von Sphalerit.
GemBen
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GemBen

 ·  #6
Ich hab auch einen. Ich bitte, das mäßige Bild zu entschuldigen (Kamera an die Tochter verborgt). Ist nur eine Kopie aus einem Handyvideo für Carlos. Das Material ist von den optischen Eigenschaften das beeindruckendste natürliche Material was ich je geschliffen habe (RI ca. 2.32, Dispersion 0,156). Das Bild ist bei diffuser, natürlicher Beleuchtung geknipst. Bei anderen Lichtquellen gibt es eine unglaubliche Dispersion.
Wie Uhu schon schrieb, unglaublich zickig beim Polieren, auch dieser Stein hat in dieser Hinsicht Macken, sieht man aber mit bloßem Auge nicht und auch mit der Lupe nur bei flacher Neigung gegen das Licht, aber es gibt noch Optimierungsbedarf.
Ein weiteres Problem sind die 6 Spaltebenen. Man muß davon ausgehen, dass alles Rohmaterial mindestens verzwillingt ist. Man sieht das an den Striemen beim Schleifen. Die Spaltebenen vervielfachen sich dabei. Bei einem Rundschliff muß man schon sehr viel Glück haben, keine zu erwischen. Dann dreht man den Stein um ein paar Grad und hat die Spaltebene irgendwo anders. Jeder Stein der bei dieser Prozedur fein wird ist eine Kostbarkeit.
Ca. 1,2 cm und knapp 8 ct.
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kristaller
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kristaller

 ·  #7
@ Hallo Ben,
Gratulation zum Super - Sphalerit 👍
Welche Poliermethode hast Du angewandt ?
Gruß Kristaller
GemBen
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GemBen

 ·  #8
Hier meine Poliererfahrungen. Ich habe alles mögliche probiert. Diamant auf Zinn, Plexi, Kunstharz, Battlap, Keramik / Oxide auch auf Wachs, langsam, schnell, vorwärts, rückwärts, viel und wenig Wasser mit oder ohne Spüli, kaum bis mäßiger Druck. Das Ergebnis war immer eine sehr schnelle Politur aber eigentlich immer mit üblen Kratzern. Je länger die Politurdauer desto schlimmer.
Auf die Empfehlung einer spanischen Schleiferin hab ich Diamantfolien benutzt (Ultalap?). Da gibt es verschiedene Körnungen.
Die Dame poliert mit 14000, also ziemlich grob, hab mir also auch noch 50 000 besorgt, Vorpolitur mit 8000.
Erster Versuch mit 14000, sehr schnelle Politur aber wieder Kratzer. Ich hab die Folie dann mit einem Achat mit gerundeten Kanten abgezogen, um zu glätten und evtl. überstehendes Korn zu entfernen. Danach ging es.
Aber, bei Kontrolle mit der 10fach Lupe flach gegen das Licht zeigen sich leichte Schlieren, so als hätte man die Fenster nicht richtig geputzt und die Sonne scheint drauf. Vielleicht wird das noch besser wenn die Folie noch mehr eingeschliffen ist.
Nächster Versuch mit 50 000, sehr schnell allerbester Spiegelglanz leider wieder mit Kratzern. Also zurück auf 14000.
Ist trotzdem ein sehr schöner Stein geworden, mit bloßem Auge sieht man absolut nichts.
Bei den nächsten Steinen möchte ich es natürlich perfekt haben. Da muß ich noch eine Versuchsreihe mit einem Spaltstück starten, evtl. auch noch mehrere Wachsscheiben bauen, (Caranabau, Bienenwachs und Mischung).
Aber da brauch ich mal viel Zeit.
kristaller
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kristaller

 ·  #9
@ Hallo Ben,
das ist aber wirklich ein steiniger Weg, auf dem man extrem langen Atem braucht.
Aber Hauptsache, dass er so schöne Ergebnisse bringt 👍
Diese Diamantfolien interessieren mich auch hinsichtlich anderer Steinarten.
Hast Du damit bisher nur beim Sphalerit Erfahrungen gesammelt ?
Werden die auf herkömmliche Polierscheiben aufgeklebt ?
Über welche Quellen kann man diese Folien beziehen ?
Gruß Kristaller
GemBen
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GemBen

 ·  #10
Die Folien haften nur mit etwas Wasser auf einer Trägerscheibe durch Adhäsion, kein Kleben notwendig. Luftblasen mit einer alten Kreditkarte herausstreichen. Ich habe die Folien aus Spanien durch freundlich Vermittlung durch Carlos der sich rührend um seine Sphalerite sorgt. Ein Vorteil ist, dass man die verschiedenen Folien auf ein und derselben Trägerscheibe platzieren kann. Man hat also von Vorpolitur zur Politur keine Geometrieunterschiede die bei einem Scheibenwechsel immer entstehen. Für härtere Steine ist das eher nichts (zu schneller Verschleiß ?), aber vielleicht für Flourit & Co.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #11
Hallo GemBen,
der seltsame Grauschleier bei bestimmter Beleuchtung ist mir auch begegnet. Ich vermute, es hängt damit zusammen, dass wir ja keine echte Politur sondern ein Feinstschleifen machen. Vielleicht wird das Licht an mikroskopischen Strukturen gestreut reflektiert und es bilden sich Interferenzen. Vielleicht liest ein Physiker mit, der eine Erklärung für das Phänomen hat.
kristaller
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kristaller

 ·  #12
Zitat geschrieben von GemBen

Die Folien haften nur mit etwas Wasser auf einer Trägerscheibe durch Adhäsion, kein Kleben notwendig. Luftblasen mit einer alten Kreditkarte herausstreichen. Ich habe die Folien aus Spanien durch freundlich Vermittlung durch Carlos der sich rührend um seine Sphalerite sorgt. Ein Vorteil ist, dass man die verschiedenen Folien auf ein und derselben Trägerscheibe platzieren kann. Man hat also von Vorpolitur zur Politur keine Geometrieunterschiede die bei einem Scheibenwechsel immer entstehen. Für härtere Steine ist das eher nichts (zu schneller Verschleiß ?), aber vielleicht für Flourit & Co.


@ Ben,
super und besten Dank für diese aktuellen Infos :-)
Bis jetzt war Sphalerit für mich kein Thema, - aber es reizt doch :-/
GemBen
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GemBen

 ·  #13
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

Hallo GemBen,
der seltsame Grauschleier bei bestimmter Beleuchtung ist mir auch begegnet. Ich vermute, es hängt damit zusammen, dass wir ja keine echte Politur sondern ein Feinstschleifen machen.


Genauso ist es.
Carlos
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Carlos

 ·  #14
[quote="kristaller"]
Guten Abend Kristaller,

Falls du kein Spanisch redest/schreibst/verstehst kann ich gerne mithelfen falls du Ultralaps bestellen möchtest. Die Dame spricht soweit ich weiss nur Spanisch und Katalanisch; ihre Webpage hat auf jedem Fall keine Sprachenauswahl.
Mit 'Gemben' ist die Bestellung gut gelaufen aber die Rechnung ist mir geschickt worden. Du bekämmest von meinen e-mail die Vorrechnung zugeschickt und müsstes auf ihren Konto überweisen. Dann schickt sie es dir direkt. Falls Interesse schreib mir per PN email und was du gerne bestellen würdest. Ich bin nur Vermittler, kein finanzielles Interesse oder Profit für mich.
Anbei links zur Schleiferin und Ultralaps. Sie erzählte mir das sie alles mögliche mit denen poliert; persönlich kenne ich ihre Arbeit nicht und Fotos auf ihrer web page sind nicht gerade professionell aber nicht so schlecht wie meine Fotos. Du musst im erstem Link, oben bei Gemas anschauen was sie schleift, bzw. offeriert.

Grüsse,
Carlos
Schleiferin

Ultralaps
Carlos
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Carlos

 ·  #15
Und übrigens, falls Interesse, habe ich noch Sphalerite zu verkaufen.
DadaKaka
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DadaKaka

 ·  #16
Hallo Volker,
ich bin zwar kein Physiker, aber nach einer ausführlichen Vektorsuche durch meine 5 GB große virtuelle Bibliothek, habe ich folgendes rausgefunden:

Physikalisch-optische Hauptursache
Mikropitting / Mikro-Subsurface Damage (SSD)

Sphalerit ist sehr weich (Mohs 3.5–4) und gleichzeitig stark spaltbar. Dadurch bilden sich beim Schleifen schon durch geringste Belastungen:

mikrofeine Grate
mikroskopische „Pits“ und „Tears“
anisotrope subsurface micro-fractures (typisch 0.5–10 µm tief)
Scherlinien unter der Oberfläche

Diese SSD-Zonen streuen Licht breitbandig, sodass die Tafel nicht mehr sauber reflektiert, sondern ein milchiger, grauer Schleier entsteht.

Warum besonders Sphalerit?
Wegen der Kombination aus
extrem hoher Brechzahl → jede kleine Rauigkeit wird stark sichtbar
hoher Dispersion → Mikrostreuung neutralisiert das Feuer → wirkt „grau“
Weichheit → Poliermittel greifen aggressiv an

Weitere Gründe: Mechanische Ursachen, poliertechnische Fehler sowie

Materialinhärente Ursachen
Inhomogenität / Wollastonitadern / Mikroinklusionen

Sphalerit zeigt häufig:

Chalcopyrit-Flecken
Galenitpunkte
interne Risse
feine Zwillingzonen

→ Diese Inhomogenitäten legen sich beim Polieren unterschiedlich ab → lokal diffuse Streuung → Erscheinung als Grauschleier.

Anisotropes Polierverhalten (obwohl isotrop im optischen Sinn)

Der kubische Aufbau ist zwar isotrop, aber die Spaltbarkeit entlang der {110}-Ebenen führt zu:

richtungsabhängigem Abriss
Mikrosplittern
unerklärlich wirkenden „grauen“ Zonen

Literatur: Sinkankas, Vargas/Snow, Richardson u.a.
GemBen
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GemBen

 ·  #17
Danke für die erhellende Recherche, besonders einleuchtend erscheint mir der Hinweis auf die hohe Lichtbrechung, wobei kleinste Rillen bei dieser groben "Pseudopolitur" sichtbar werden. Auf die extrem gute Spaltbarkeit in 6 Ebenen hatte ich schon hingewiesen. Auch müssen wir bedenken, dass es sich nicht um idiomorphe Kristalle sondern meistens um kristalline Gangausfüllungen mit einer Vielzahl von Durchwachsungen verschiedener Individuen handelt. Die Anzahl der Spaltebenen wird dadurch unübersehbar. Auch die Grenzbereiche solcher Individuen können dann sicher Probleme machen.
Auch SSD ist gut möglich und zu aggressives Poliermittel. Also langes vorsichtiges Feinschleifen und eine noch ausgiebigere Vorpolitur. Aber was ist ein sanftes Poliermittel?
Vielleicht muß man sich mit kleinen Fehlern bei der Politur auch zufrieden geben. Ich werde demnächst bei einem Schleiferkollegen vorbeischauen der Erfahrung mit dem Material hat, dann sehe ich weiter. Die 14k Folie ist auf jeden Fall eine Möglichkeit schöne wenn auch nicht perfekte Steine zu schleifen.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #18
Hallo DadaKaka,
Danke für die Recherche. Wenn ich mich recht erinnere, gab es dies Problem mit dem Grauschleier früher auch beim Polieren von Korunden, weswegen dann mit Tripel nachpoliert wurde, obwohl der ja viel weicher als Korund ist.
Per Saldo denke ich, dass GemBen und ich auf verschiedenen Wegen das gleiche Ziel erreicht haben. Eine perfekte Politur von Sphalerit wird es wohl nicht geben. Aber wir können zufrieden sein...Wieder um eine Erfahrung reicher.
kristaller
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kristaller

 ·  #19
Zitat geschrieben von Carlos"]
[quote="kristaller

Guten Abend Kristaller,

Falls du kein Spanisch redest/schreibst/verstehst kann ich gerne mithelfen falls du Ultralaps bestellen möchtest. Die Dame spricht soweit ich weiss nur Spanisch und Katalanisch; ihre Webpage hat auf jedem Fall keine Sprachenauswahl.
Mit 'Gemben' ist die Bestellung gut gelaufen aber die Rechnung ist mir geschickt worden. Du bekämmest von meinen e-mail die Vorrechnung zugeschickt und müsstes auf ihren Konto überweisen. Dann schickt sie es dir direkt. Falls Interesse schreib mir per PN email und was du gerne bestellen würdest. Ich bin nur Vermittler, kein finanzielles Interesse oder Profit für mich.
Anbei links zur Schleiferin und Ultralaps. Sie erzählte mir das sie alles mögliche mit denen poliert; persönlich kenne ich ihre Arbeit nicht und Fotos auf ihrer web page sind nicht gerade professionell aber nicht so schlecht wie meine Fotos. Du musst im erstem Link, oben bei Gemas anschauen was sie schleift, bzw. offeriert.

Grüsse,
Carlos
Schleiferin

Ultralaps


@ Guten Abend Carlos,
besten Dank für deine Infos und dein hilfreiches Angebot !
Möglicherweise treffe ich kommendes Wochenende einen Mineralienhändler, der schon öfter Material von Picos de Europa ausgestellt hat. Interessiert mich, dieses Material selbst mal genauer anschauen zu können. Eventuell komme ich auch nochmals auf die Schleiffolien und Rohsteine zurück und melde mich dann gerne bei dir. Ich bin mir noch nicht darüber klar, ob ich mich an diese doch recht schwierigen Sphalerite heran wagen soll .........
Gruß Kristaller
kristaller
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kristaller

 ·  #20
Zitat geschrieben von Carlos"]
[quote="kristaller

Guten Abend Kristaller,

Falls du kein Spanisch redest/schreibst/verstehst kann ich gerne mithelfen falls du Ultralaps bestellen möchtest. Die Dame spricht soweit ich weiss nur Spanisch und Katalanisch; ihre Webpage hat auf jedem Fall keine Sprachenauswahl.


Grüsse,
Carlos
Schleiferin

Ultralaps


@ Hallo Carlos,
diese Webpage hat doch auch Englisch zur Sprachauswahl 👍
Gruß Kristaller
Carlos
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Carlos

 ·  #21
Nicht die von Ultralaps. Totdiamant ist auch ihre Seite und dort verkauft sie die Ultralaps.
kristaller
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kristaller

 ·  #22
@ Hallo Carlos,

immer gut, wenn man die Zusammenhänge kennt !

Englische Sprachauswahl habe ich auch nur auf der Seite dieser Dame (siehe Link zur "Schleiferin" gefunden).

Gruß Kristaller
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #23
Ein neuer Sphalerit mit "Grauschleier" in einer bestimmten Position. In der Tafel ist eine Serie kleiner Spaltrisse zu sehen.
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Carlos
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Carlos

 ·  #24
Wenn wir wüssten womit der Spanische Schleifer aus Madrid poliert... Er wollte es aber nicht sagen, erwähnte nur mit irgend welche Laps aus USA.
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Carlos
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Carlos

 ·  #25
Also es gibt schon irgend welche Weise. Diese Geheimnistuerei find ich scheusslich!
Carlos
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Carlos

 ·  #26
Wenn ich aber diese markierte Facette von Uhus letzter Sphalerite beobachte, scheint sie sehr gut poliert zu sein, eigentlich kommt es mir so vor als sie durchsichtiger ist als die vom spanischen Stein. Der Spanische wiederum seht so aus wie GemBen beschreibt, 'als hätte man die Fenster nicht richtig geputzt', als ob es eine sehr, sehr feine Vorpolitur wäre.
Die Werke von Egor Gavrilenko, die sind mir ein grosse Rätsel. Hab versucht ihn zu kontaktieren - erfolglos. Ein bekannter Juwelier aus Mallorca, sagte mir Egor wäre oft auf Reisen. Er sagt auf seiner web-page auch nichts davon wie er poliert.
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GemBen
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GemBen

 ·  #27
Tolle Politur, wir werden es schon noch herausfinden. Schade nur, dass dabei evtl. Rohmaterial verschwendet wird. Bei der US-Scheibe habe ich einen Verdacht. Gebe ich bekannt wenn es irgendwann klappt.
Carlos
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Carlos

 ·  #28
Da hilft was ich als Cabochon-Material bezeichne. Da kann man auch zb. 6 Facetten schleifen und alle Mögliche Polier Versuche machen ohne das wirklich gutes Material sich in Pulver verwandelt
kristaller
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kristaller

 ·  #29
@ Hallo liebe "Sphalerit - Knobler",
nur ergänzend zur Aktualität dieses Themas:
Ich habe heute mehrere Stücke von der Honigblende aus Picos de Europa (aus den 1970er und frühen 1980er Jahren) in Händen gehalten. Dabei interessante Matrixstufen in Paragenese mit Karbonaten (Dolomit / Ankerit), aber auch geschliffene Stücke, die ein Schleifer aus dem Baskenland bearbeitet hat. Diese Stücke haben nur wenige Facetten, ohne richtiges Schliffmuster, - also simple Phantasieschliffe. Dabei zeigen beinahe alle polierten Facetten auch diesen hier mehrfach beschriebenen "Schlecht Geputzte Fenster - Effekt ".
Gruß Kristaller
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #30
Egor Gavrilenko war auch schon bei mir in der Werkstatt. Er hat mir das Geheimnis seiner Poliermethode auch nicht verraten. Ich glaube allerdings nicht an die beschichteten Plastikfolien. Mein Problem ist vorerst noch das Feinschleifen. 3000er Körnung Diamant auf galvanisch beschichteten Stahlscheiben ist viel zu aggressiv. Ich werde mal loses Aloxid 1µ auf Zinnblei zum Vorpolieren ausprobieren. Das Polieren mit Diamant 0,25 µ auf Zinn mit höherer Drehzahl funktioniert gut. Da werde ich nichts mehr ändern. Durch Variation von Druck und Richtung krieg ich jeden Kratzer weg. Nur passt dann manchmal der Meetpoint nicht mehr....Ich vermute, die Grauschleier sind systembedingt und lassen sich nicht völlig vermeiden. Irgendwas ist immer .....
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