Verlust bei Herstellung von Platin Trauringen

 
  • 1
  • 2

Umfrage

Materialverlust bei Herstellung von Platinringen
Jede Antwort in neuer Zeile.
 
0 (0%)
Mehrzeilige Antworten möglich
 
1 (100%)
Stimmen insgesamt:1
Diese Umfrage endet: 31.12.2026 - 00:00 Uhr
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #1
Guten Morgen,
ich habe eine Frage zur Herstellung von Platin Trauringen. Mit wie viel Materialverlust muss man rechnen, wenn man aus 105g 950er Platin drei Ringe herstellt (Ring1 20,7g, Ring2 12,5g, Ring3 5g; = insg. 38,2g)? Kann es sein, dass man 15g Komplettverlust einkalkulieren muss. Übrig bleiben dann von den 105g nur 38,4g Platin PLUS 13g Feilung/Bruch = 51,4g. Insgesamt würde das bedeuten, dass von den 105g Platin minus 38,2g für die Ringe und 51,4g Reste 15,4g Platin bei der Herstellung verloren gegangen sind.
Ist das eine realistische Annahme? Und wenn ja, wo sind die 15g Platin abgeblieben?
Vielen Dank für Ihre Einschätzung!! Viele Grüße
Tilo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 31076
Dabei seit: 09 / 2006

Tilo

 ·  #2
wer ist man?
und welche Technologie wird zur Herstellung genutzt? z.b. 3d druck oder Wachsschnitzen und dann Guss? oder stab zu band und schweißen?
wer (Kunde 0der Dienstleiuster) liefert das material? (bei Kunde könnte man in den 15% noch eine gewisse Marge aus entgangener material annehmen oder leider erheblich Scheidekosten vom Altschmuck zum Stab, wenn das Material nicht direkt verwendet werden kann)
Ziselierhammer als Gast
 
Avatar
 

Ziselierhammer als Gast

 ·  #3
Für eine Antwort fehlen noch ein paar Infos:
Wie sehen die neuen Ringe denn aus?
Könntest du mal ein Foto hochladen?

grundsätzlich gibt es natürlich Ringe, deren Anfertigung mehr Verlust mit sich bringt (stark verziert, gemustert, Einkerbungen...) als glatte Ringe.
Wurden die Ringe vom Goldschmied angefertigt?
In einer "norma"l eingerichteten Goldschmiede-Werkstatt lässt sich Platin kaum einschmelzen, erst recht nicht in solch großen Mengen. Dazu ist der Schmelzpunkt einfach zu hoch und das Equippement reicht dafür nicht aus.
Hat der Goldschmied das alte Platin in Zahlung genommen, lässt es von seiner Scheideanstalt aufbereiten und hat dann für die Ringe "neues" Platin genommen? Das kostet natürlich.
Das wäre bei mir die Vorgehensweise.
Oder hat der Goldschmied eine Schmelzeinrichtung, und das Platin wirklich selbst eingeschmolzen?
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #4
Erstmal vielen Dank für die schnellen Rückmeldungen.
Es handelt sich um glatte Trauringe ohne Verzierungen. Dem Goldschmied wurde 100g 999er Platin in Form eines neuen Barrens zur Verfügung gestellt. Das Platin wurde von extern geschmolzen und legiert (Extrakosten 400€) zu 105g 950er Platin und in Form von länglichen bandähnlichen Metallstücken zur Ringverarbeitung zur Verfügung gestellt (also Stab zu Band und dann schweißen).
mclien
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 13
Dabei seit: 09 / 2021

mclien

 ·  #5
Puh, also irgendeinen gegossenen Stab, nicht genau definierter Platinlegierung zu Band und dann Ring verarbeiten? Würde ich eher gar nicht machen bei Platin. Mittel der Wahl wäre eher (gewesen) Platinbarren zur Scheideanstalt geben 3 passende Ringrohlinge erhalten und fertig bearbeiten.
Wäre ggf. sogar mit den jetzigen Stückchen meine Wahl.
Tilo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 31076
Dabei seit: 09 / 2006

Tilo

 ·  #6
das ist doch nicht die Frage
wird schon definiert mit 5% Kupfer sein
und die 15g sind dann etwas verlust (Späne weg, Polierabrieb, wirklich weg)
und etwas übriggebliebenes Platin für entgangene marge an neuem material (allerdings abzüglich Scheidekosten für die vielleicht 10g Schnipsel und aurfgefangene Späne)
tatze-1
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 22470
Dabei seit: 01 / 2009

tatze-1

 ·  #7
Interessefrage: Wie kommt man auf die Idee, einen Barren Feinplatin anzuliefern? Das sprengt doch eigentlich jede Kosten, die man sich sparen könnte, wenn der Goldschmied die eigentlich benötigte Materialmenge liefert und abrechnet.
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #8
Ansage vom Goldschmied war, dass ca. 90g benötigt werden, um daraus die 38g schweren 3 Ringe zu fertigen.
Zur Kostenersparnis war der Vorschlag, in Eigenregie Platin zu besorgen, das dann weiterverarbeitet wird.
Dass dabei 20% MwSt beim Kauf anfallen und beim Rückverkauf flöten gehen und zudem 15g Verlust UND 13g Verschnitt (Späne) anfallen, war mir als Laien so nicht klar. Wahrscheinlich ist es finanziell ein Nullsummenspiel. Der Goldschmied hätte, wenn er das Platin selber beschafft hätte, die Kosten ja auch umgelegt und noch eine Marge aufgeschlagen.
Dennoch erscheint es mir hoch, wenn für die Erstellung von knapp unter 38g Ring 18g Materialverlust angegeben wird.
Das entspricht ja fast der Hälfte....
Tilo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 31076
Dabei seit: 09 / 2006

Tilo

 ·  #9
ich hätte ds mit dem Barren verstanden, wenn er eh vorhanden war
aber den extra zu kaufen ist ein seltsames Verfahren (bei Gold wärs etwas anders: Barrenkauf ist mehrwertsteuerfrei und jeder Goldschmied kann den wegen bedeutend niedrigeren Schmelztemperature im Vergleich zum Platin selbst zu Ringen oder Stäben umschmelzen, da liegt Einsparungspotenzial)

zusammenfassend kann ich da nur sagen:


hä?
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #10
Aber es bleibt meine eigentliche Frage, wo sind neben den verständlichen 13g Spänen und Polierabrieb bei der Herstellung die weiteren 15g geblieben?
Tilo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 31076
Dabei seit: 09 / 2006

Tilo

 ·  #11
mir ist ein so hoher Verlust nur durch Marge erklärbar.
also Materialentnahme statt Preisaufschlag bei Komplettkauf
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35057
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #12
Fazit: Ja, das scheint korrekt.

Ohne Verlust kann man auch Edelmetalle kaum verarbeiten. Je nach Verfahren, Metall und Modell ist der Verlust mal höher und mal niedriger.
Kettenfabriken berechnen den Großhändlern schon 2% Verlust bei Goldketten, das sind die geringsten Prozentsätze, die ich kenne.
Bei Goldringen und Goldschmuck wird ab 8% aufwärts von der Fabrik an den Großhandel berechnet. Manchmal bis u 12%. Da sind dann echte Verluste bei der Verarbeitung und Legierungskosten, Scheidekosten und Lotkosten subsummiert. Der Arbeitslohn ist extra.

Platin ist höher im Schmelzpunkt, viel teurer in den Scheideprozessen und in der Einzelanfertigung beim Goldschmied auch viel schwieriger sortenrein wieder zu recyceln.
Daher kamen auch die Vorschläge zur Rohlingbestellung durch den Goldschmied aus einer fabrikähnlichen Herstellungsweise.

Mit 15% hat man daher eher Glück gehabt.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35057
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #13
Zitat geschrieben von schillerlocke

Aber es bleibt meine eigentliche Frage, wo sind neben den verständlichen 13g Spänen und Polierabrieb bei der Herstellung die weiteren 15g geblieben?

Genau weis ich es auch nicht, aber in türkischen Fabriken müssen die Arbeiter im Turnus Ihre Wollsocken abgeben und die werden dann eingeäschert und regelmäßig kommen da etliche Kilo Gold in der Summe pro Jahr raus. Ich hatte in meiner früheren Giesserei ein Handwschbecken mit einer Absinkanlage unter dem Abfluss. Nach zehn Jahren wurde der Schlamm getrocknet und aufbereitet und es kamen knapp 300 Gramm Feingold raus.
Auch nach dem Glattschmelzen bei höheren Temperaturen im Ofen oder unter der Flamme fehlt immer etwas. Aber ich kann nicht den Putz von den Wänden kratzen und den auch noch in die Scheideanstalt schicken, abgesehen davon, dass beim Scheiden auch echter Verarbeitungsverlust entsteht.
Tilo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 31076
Dabei seit: 09 / 2006

Tilo

 ·  #14
ich vermute ganz stark, dass auch bei den genannten 12% der Schmuckindustrie ein gewisser Teil Marge ist
ist doch auch klar: die Schmuckfabrik muss verschiedene Legierungen vorhalten, was Finanzierungskostren bedeutet, Lagerung, Versicherung, evtl. Preisabsicherungsgeschäfte
dafür muss eben zusätzlich zum echten Verarbeitungsverlust eine kleine prozentuale Marge auf den Materialeinsatz berechnet werden

kaum ein Kunde hat eine Vorstellung, wie viel kapital gebunden ist selbst in einem nur kleinen Materialvorrat wie bei mir, aber es ist komplett abwegig, für jeden Auftrag das Material einzeln zu bestellen, da das Bestellzeit kostet, Porto und Kleinemngen zu bestellen auch teurer ist.
oder extra legieren jedesmal

und so habe ich einen kleinen Schuhkarton mit etlichen Zigarren/Zigarilloblechdosen:
eine mit 333 gelb, eine mit 333 riot, 333 weiß
dann 375 gelb und 375 rot
585 gelb, orange, rot, weiß (und darin niwg und pawg)
750 gelb, mittel, rot, weiß
900 mittel
Pt950
Pd500 und 950
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35057
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #15
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #16
Danke für die Erklärungen.
Gegen 13g Verlust durch Sägen, Feilen und Polieren ist ja nichts einzuwenden, aber ein zusätzlicher 15g Verlust von dem reinen 950er Platin ist schon beachtlich, oder sehe ich das falsch?
Für die Legierung wurde schließlich auch ein Preis von 400€ veranschlagt...
Transparenter wäre es meines Erachtens, die korrekten Mengen anzugeben und den Preis für das Gesamtwerk anzuheben. Aber den Gewinn durch die Hintertür mit "angeblichen Verlusten" zu erzielen, kommt bei mir als Kunde etwas befremdlich an....
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35057
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #17
Naja, bis jetzt ist der Gewinn durch die Hintertüre eine unbewiesene Unterstellung.

Ich hatte zwischendurch mehrere Telefonate und daher nicht genau den Thread verfolgt, daher meine Frage, fehlen jetzt 13+15= 28 Gramm Platin bei 100 Gramm Ausgangsmaterial?
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #18
Genau so ist es:

100g 999er PT wurden zu 105g 950 PT
daraus sind 3 Ringe mit insg. 38g Gewicht entstanden
Übrig sind 13g Späne + 39g Vierkant Band

105-38-13-39= 15g Verlust ohne Endverlbeibserklärung
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35057
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #19
Tilo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 31076
Dabei seit: 09 / 2006

Tilo

 ·  #20
das Problem ist:
im Eröffnungsbeitrag ist extrem inkonsistent gerechnet
Zitat geschrieben von schillerlocke

105g 950er Platin drei Ringe herstellt (Ring1 20,7g, Ring2 12,5g, Ring3 5g; = insg. 38,2g. PLUS 13g Feilung/Bruch = 51,4g. Insgesamt würde das bedeuten, dass von den 105g Platin minus 38,2g für die Ringe und 51,4g Reste 15,4g Platin verloren

EDIT: ok, das Stabrestegewicht ist nicht 51, sondern 39g


das bedeutet also, dass für 38,2g Endgewicht 15,4g Verarbeitungsverlust, also 40% berechnet wurden(und was wird jetzt mit den 13g Bruch/Feilung und den 39g, die als band übrig sind?)
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #21
Die Reste werden vom Goldschmied entweder zum PT Tagespreis zurückgekauft (allerdings ohne die MwSt. = 20 % Verlust) oder ich kann es behalten und jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt selber veräußern.
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #22
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Dann ist ja gut, dann sind es 15 Gramm, die bei der Bearbeitung als Verlust entstanden sind und nicht 38 Gramm. Erklärt wurde dieser Verlust schon.


Na ja, die 15g sind ja ZUSÄTZLICH zu den 13g Spänen weg. Ist das Material dann wie Sie sagen in der Scheideanstalt bei der Legierung verblieben oder bei der Verarbeitung der Ringe am Werkzeug haften geblieben? Dann könnten ja nach der Legierung nicht 105g rausgekommen sein.

In jedem Fall sind letztlich 13g Späne und 15g = 28g für "Was-auch-immer" weg.

Für die Späne gibt es ja nur ein Taschengeld zurück...
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35057
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #23
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #24
Das habe ich ja verstanden, aber wo sind real die 15g geblieben?
Hat die Scheideanstalt die einbehalten, hat der Goldschmied sie einbehalten oder wo sind sie im Verlauf der Verarbeitung geblieben? Die 13g Späne sind ja verständlich, aber wo sind die 15g geblieben?
Ich will das ja nur verstehen....
Rammler
PostRank 8 / 11
Avatar
Beiträge: 270
Dabei seit: 07 / 2018

Rammler

 ·  #25
Die 3 Ringe wurden ja bestimmt auch innen und aussen geschmirgelt. Da kann auch eniges abgetragen werden. Dazu kommt noch das Polieren. Was dabei anfällt nennt man übrigens Gekrätz. Das sammelt der Goldschmied in einem Behälter und bringt es irgendwann zur Scheideanstalt.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35057
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #26
Zitat geschrieben von schillerlocke

Das habe ich ja verstanden, aber wo sind real die 15g geblieben?
Hat die Scheideanstalt die einbehalten, hat der Goldschmied sie einbehalten oder wo sind sie im Verlauf der Verarbeitung geblieben? Die 13g Späne sind ja verständlich, aber wo sind die 15g geblieben?
Ich will das ja nur verstehen....

Ich dachte, das Beispiel mit den Wollsocken der türkischen Fabrikarbeiter wäre verständlich. Nicht jeder Staub und jedes Pulver lässt sich auffangen und auch beim Recycling geht was verloren.
Frank Skielka
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 2313
Dabei seit: 04 / 2010

Frank Skielka

 ·  #27
ZIselierhammer nicht eingeloggt
 
Avatar
 

ZIselierhammer nicht eingeloggt

 ·  #28
jepp, das mache ich genau aus diesem Grund auch nicht.
Darf man fragen, was Du für die Arbeit bezahlt hast?
Wie wäre es, wenn Du Dir die Kalkulation/Materialverbrauch bei dem entsprechenden Goldschmied nochmal genau erklären lässt?
Das Thema beschäftigt Dich, und die Ringe habt Ihr ein Leben lang am Finger. Blöd, wenn da immer ein "fader Beigeschmack" bleibt. Ich würde nochmal das Gespräch mit dem Goldschmied suchen.
schillerlocke
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 11 / 2025

schillerlocke

 ·  #29
Danke für die Antworten, ich werde das auf jeden Fall beim Goldschmied nochmal ansprechen. Vielleicht hat er ja eine schlüssige Erklärung….
Alexy9
Benutzer
Avatar
Beiträge: 2
Dabei seit: 11 / 2025

Alexy9

 ·  #30
Zitat geschrieben von schillerlocke

Annahme? Und wenn ja, wo sind die 15g Platin abgeblieben?
Vielen Dank für Ihre Einschätzung!! Viele Grüße


Hallo!
Um deine Frage zu Platinringe zu beantworten: Es gibt einige Feinheiten zu beachten. Der Materialverlust bei der Herstellung kann je nach Schmiedetechnik und Politur variieren. 15 g Verlust auf 105 g ist möglich, aber eher am oberen Ende. In der Schmuckherstellung können Metallabschnitte wieder eingeschmolzen und für andere Kreationen genutzt werden, also sind sie nicht wirklich verloren.
Ein kleiner Insider-Tipp: Einige Juweliere kalkulieren 10 bis 20% Sicherheitsspielraum ein, um Materialverluste beim Polieren und Schneiden auszugleichen. Verluste können auch durch winzige Metallstaubpartikel entstehen, die beim Polieren abgesaugt werden.
Wenn du das Thema weiter vertiefen willst, schau mal [Spamlink entfernt]auf dieser Seite[/url] , sie erklären, wie man Edelmetalle, Abfälle und Materialien effizient verwaltet.

Kurz gesagt, deine Berechnung ist realistisch. Die 15 g Verlust sind hauptsächlich unvermeidbare und wiederverwertbare Verluste. Hoffe, das bringt etwas Klarheit!
  • 1
  • 2
Neueste Informationen
Die Goettgen Schmuck-Community ist umgezogen zu Gutachter und Goldschmied Heinrich Butschal. Speichere den neuen Link. Deine Beiträge, Galerien und Dein Account bleiben natürlich gleich. Wir wünschen weiterhin viel Spaß im Butschal-Schmuckforum!

Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Registrierte in diesem Topic

Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.