Aus uhus Werkstatt. Februar 2026 Schwierige Reparatur...

 
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #1
Liebe Schleifer,
wenn ihr so einen Stein reparieren sollt, dann überlegt es euch zweimal....
Weiter im Forum II...
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kristaller
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kristaller

 ·  #2
Spontan würde ich kompletten Neuschliff planen.......... :-/
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #3
Dann probier doch mal dieses "Osterei", das ich aus einem anderen Design entwickelt habe. Dafür ist GEMCAD und Genossen auch gut
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kristaller
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kristaller

 ·  #4
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

Dann probier doch mal dieses "Osterei", das ich aus einem anderen Design entwickelt habe. Dafür ist GEMCAD und Genossen auch gut

@ Hallo uhu,
ein wahrlich österlicher Vorgeschmack !
Gilt diese einzige Winkelangabe für alle Facetten im Pavilion ?
Für Quarz ist das aber deutlich unterkritisch ........ Ist das beabsichtigt ?
Startest Du von einem kreisförmigen Querschnitt ausgehend, woraus dann einfach mit Augenmaß der ovale Grundriss an der Rondiste eingeschliffen wird ?
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #5
Hallo Kristaller,
du hast recht, die restlichen Winkel der Unterseite fehlen noch. Das Design war ursprünglich nach der OMNI Methode angelegt. Durch die Änderung der Oberseite hatte die OMNI Version aber eine schlechtere Lichtausbeute. Ja, die Unterseite ist unterkritisch geschliffen. In einem gewissen Kipp-Bereich bekommt man aber dennoch ein fensterloses Reflexionsbild, weil der Schliff keine Tafel hat.
Ich starte mit einem grob vorgeschliffenen Ei und schleife auf der Unterseite die Facetten 1-8 auf einen Centerpoint. ich markiere 96 und 48 auf der Rondiste und kitte um. Dann lege ich die Facetten a bis h an und dann die Rondiste mit 90°. So ist die Oberseite zentriert und ich erspare mir viel Arbeit mit dem Feinsteller. Nach dem Umkitten muss ich auf der Unterseite dann wahrscheinlich die Facetten etwas korrigieren. Aber das geht einfacher und schneller als auf der Oberseite und kleine Fehler fallen kaum auf.
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #6
Und so soll die Oberseite aussehen, wenn man die Facetten a bis h geschliffen hat.
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kristaller
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kristaller

 ·  #7
@ Hallo uhu,
besten Dank für Deine Erläuterungen und Ergänzungen zum Schliffdiagramm 👍
Das Ei ist doch etwas knifflig in seiner Herstellung. Wäre aber eventuell ein lohnendes Osterprojekt ......... ;-)
Gruß Kristaller
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #8
Ich habe den Schliff in Sanidin gemacht im Verlauf einer Auftragsarbeit. Wenn man bedenkt, dass Sanidin einen RI von ca 1,5 hat, so ist der Stein doch recht lebhaft geworden - trotz Unterteilwinkeln von 35 bis 42°. Leider hat die Politur nicht so gut geklappt wie bei den anderen Sanidinen. Die habe ich auf Zinn mit polykristallinem Diamant 1-2µ poliert. Bei diesem gab es auf vielen Facetten immer wieder Kratzer. Am besten funktionierte eine selbst gegossene Scheibe aus Gießharz plus Zinnpulver.
Auf den Bildern ist der Werdegang der Oberseite zu sehen und das Endergebnis.
In CZ sollte man einen Feuerwerkstein bekommen....
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kristaller
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kristaller

 ·  #9
@ uhu,
tolle Fotodoku vom Oberteil des Ostereis !!!

Ist das wieder einer von den Eifelsanidinen ?
Der scheint ja auch recht groß zu sein. - Welche ca.-Maße hat er denn ?
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #10
Ja, ist ein Sanidin aus der Eifel, ca18x15 mm. Dürfte ein ziemlich seltenes Stück sein....
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #11
kristaller
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kristaller

 ·  #12
Zitat geschrieben von steinfroilein

Vermutlich ein Volkesfelder ....


@ Hallo steinfroilein,
ist Dir bekannt, ob die Volkesfelder Sanidine Lesesteinfunde (z.B. von Äckern , .........) sind, oder aus aktiven oder stillgelegten Steinbrüchen oder sonstigen Abgrabungen stammen ?
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #13
kristaller
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kristaller

 ·  #14
Aha, interessant.
Also aus dem im Untergrund anstehenden vulkanischen Trägergestein heraus gewittert......... :-/
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #15
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