Graphittiegel mit Borax vorbehandeln oder nicht?

 
Dennis_91
 
Avatar
 

Dennis_91

 ·  #1
Hallo Zusammen,

Ich finde zu dem Thema leider immer wieder widersprüchliche Aussagen…..

Ich habe einen neuen Graphittiegel und würde gerne wissen, ob man diesen mit borax vorbehandeln muss oder nicht. Einige schreiben ja, dann aber wiederum auch nein. Ich gehe davon aus, wenn man die Innenwände nicht mit borax versiegelt, dass dann einiges an Material kleben bleibt. Ich möchte hauptsächlich Silber schmelzen.

Vielen Dank
pontikaki2310
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 9204
Dabei seit: 08 / 2012

pontikaki2310

 ·  #2
Moin Dennis, zeig bitte x ein Foto von Deinem Tiegel.
Graphit ist nicht immer Graphit ;-)
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #3
Genau das ist der Punkt und das Problem alle schreiben immer wieder von graffit-tiegeln dabei gibt es sehr unterschiedliche Tiegel aus reinem Graphit aus gepresstem Graphit und Graphit-Ton, glasiert und unglasiert. Die Graphit-Tontiegel kann man durchaus mit Borax auskleiden und mit Borax behandeln die anderen nicht. Bei den reinen Graphit-Tiegeln bleibt auch nichts vom Edelmetall kleben.
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #4
Was ist was? Da würden mich generell auch mal Bildbeispiele interessieren.
DadaKaka
PostRank 7 / 11
Avatar
Beiträge: 248
Dabei seit: 07 / 2025

DadaKaka

 ·  #5
Achtung: die gesamte Übersicht inkl. der Fotos ist KI-generiert.

@Heinrich: könntest du das bitte fachlich absichern oder alternativ ersatzlos löschen.
Anhänge an diesem Beitrag
Graphittiegel mit Borax vorbehandeln oder nicht?
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #6
Optisch passt das, wobei ich die Ton-Tiegel auch ohne Vakuum und Schutzgas bei bis zu 1.200 Grad im Elektroofen einsetze. Nur beim Gasofen braucht man die glasierten und am besten die mit Ton und glasierten. Die halten im Gasofen deutlich länger. Die mit Ton werden bei über 1.600 Grad etwas weich, da braucht man eine Zange, die rund umschließt, wenn man sie aus dem Ofen zum gießen hebt.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #7
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #8
Vielen Dank für die vielen Antworten.

Ich kann morgen gerne Fotos machen.

Vorab hilft das vllt weiter?
Anhänge an diesem Beitrag
Graphittiegel mit Borax vorbehandeln oder nicht?
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #9
Ich meinte, welche handelsüblichen sind was? Und woran erkennt man es? Einen (mehrere) solchen hatte ich mal. Im Ofen, im superduper El. Emaillierofen, da der WR der VHS unter Bodenniveau lag. https://goldschmiedebedarf.de/…ts_id=4776 Wollte der mit oder ohne Borax? Ich habe ihn glaub ich mit verwendet, weil ich ja auch das Silber abdecken wollte, kam er damit in Berührung, und er hat sich mit der Zeit auch aufgelöst. Aber vielleicht hätte er sich auch so mit der Zeit aufgelöst? Da ich sonst immer mit Schmelzschalen und Gas arbeite, kam mir die Auflösung schon rel. flott vor. (8 - 12 Benutzungen)
Ein solcher wie hier oberhalb gezeigt für Schmelzöfen steht derzeit bei mir rum, unbenutzt, aber wie weiß ich, wie ich den jetzt verwende?
Dennis_91
 
Avatar
 

Dennis_91

 ·  #10
Guten Morgen Zusammen :)

Hier mal die Fotos von meinem Tiegel.

Um eventuell etwas genauer zu sein - ich möchte aus alten Silber Gehäusen meist (800er), Barren gießen. Borax habe ich und habe es zusammen mit den Tontiegeln verwendet.

Nun habe ich aber den neuen und bräuchte Eure Hilfe.

Danke
Anhänge an diesem Beitrag
Graphittiegel mit Borax vorbehandeln oder nicht?
Graphittiegel mit Borax vorbehandeln oder nicht?
Graphittiegel mit Borax vorbehandeln oder nicht?
Graphittiegel mit Borax vorbehandeln oder nicht?
Raustland
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 1090
Dabei seit: 06 / 2008

Raustland

 ·  #11
Bei diesem Tiegel kein Borax.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #12
Zitat geschrieben von Silberfrau

Ich meinte, welche handelsüblichen sind was? Und woran erkennt man es? Einen (mehrere) solchen hatte ich mal. Im Ofen, im superduper El. Emaillierofen, da der WR der VHS unter Bodenniveau lag. https://goldschmiedebedarf.de/…ts_id=4776 Wollte der mit oder ohne Borax? Ich habe ihn glaub ich mit verwendet, weil ich ja auch das Silber abdecken wollte, kam er damit in Berührung, und er hat sich mit der Zeit auch aufgelöst. Aber vielleicht hätte er sich auch so mit der Zeit aufgelöst? Da ich sonst immer mit Schmelzschalen und Gas arbeite, kam mir die Auflösung schon rel. flott vor. (8 - 12 Benutzungen)
Ein solcher wie hier oberhalb gezeigt für Schmelzöfen steht derzeit bei mir rum, unbenutzt, aber wie weiß ich, wie ich den jetzt verwende?

Tiegel sind Verbrauchsmaterialien, daran muss man sich gewöhnen.
Tilo
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 31239
Dabei seit: 09 / 2006

Tilo

 ·  #13
und diese Barren, für die nichtmal 800 wirklich garantiert werden kann, sollen dann bei ebay oder so verkauft werden?
Dennis_91
 
Avatar
 

Dennis_91

 ·  #14
Ebay eher weniger……
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #15
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal


Tiegel sind Verbrauchsmaterialien, daran muss man sich gewöhnen.
Was sicher wahr ist, aber mich nicht weiter bringt.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #16
Zitat geschrieben von Silberfrau

Zitat geschrieben von Heinrich Butschal


Tiegel sind Verbrauchsmaterialien, daran muss man sich gewöhnen.
Was sicher wahr ist, aber mich nicht weiter bringt.

Man muss ein Ziel haben um sich auf den Weg zu machen. Oder anders gefragt: Wo willst Du denn hin? Was willst Du genau?
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #17
Der verlinkte Tiegel von Fischer z.B. was ist das für einer?
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #18
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #19
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Ein unglasierter Graphit-Tontiegel.
D.h., die Verwendungt von Borax ist hier empfohlen?
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #20
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #21
Gut, denke es war dann alles richtig. Frisst sich trotzdem gabz schön rein, dass es ein Elektroofen war sollte nicht der Punkt sein.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #22
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #23
Echt? Inwiefern?
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #24
Sei mir nicht böse aber bevor man immer ein Buch schreibt mit allen möglichen und unmöglichen Varianten und Techniken und Anwendungen wäre es doch sinnvoll wenn du genau beschreibst was du tun willst und wo dein Problem liegt und man kann dir dann eine sinnvolle Empfehlung schreiben. Also hier z.b Legierung Menge Art des Ofens ob Deckel oder nicht, Art des Tiegels und so weiter und so fort.
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #25
Ein solcher Tiegel, haushaltsübliche Mengen Silber 925, so 20g+-, kein Deckel, älteter Nabertherm Emailleofen. Blechreste einschmelzen, Kokillen gießen.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35194
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #26
Dann leg halt einen Deckel drauf das kann ja ein Stück schamottstein oder irgendwas anderes sein muss ja nichts perfekt schließen. Zusätzlich falls du ohne Deckel schmelzen willst und es ist eine Legierung mit Kupfer dann geb halt sparsam etwas Borax dazu. Mit Deckel brauchst du es nicht weil die kohlenstoffanteile für eine reduzierende Atmosphäre von alleine sorgen.
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21581
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #27
Ah, ok, am Deckel lag es also. Jetzt bin ich schon schlauer.
Neueste Informationen
Die Goettgen Schmuck-Community ist umgezogen zu Gutachter und Goldschmied Heinrich Butschal. Speichere den neuen Link. Deine Beiträge, Galerien und Dein Account bleiben natürlich gleich. Wir wünschen weiterhin viel Spaß im Butschal-Schmuckforum!

Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Registrierte in diesem Topic

Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.