De Beers schließt Diamantmine wegen Laborklunkern

 
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #1
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #2
De Beers versucht dadurch u.a. auch, den Preisverfall bei Naturdiamanten zu bremsen. Weniger Produktion bedeutet langfristig ein geringeres Angebot, was den Markt stützen könnte – vorausgesetzt, die Nachfrage zieht wieder an.

Ähnlich der Taktik, die früher das Diamantensyndikat praktizierte: den Preis künstlich hoch halten.

In den USA haben grundsätzlich Synthesen einen anderen Stellenwert als hier in D bzw in Europa. Vermutlich schwappt diese Einstellung nun auch über social media & Co als "Trend" zu uns rüber. Und billiger ist eh ....

Die GZ hat es auch online.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #3
https://www.tagesschau.de/ausl…a-100.html

das ist eine Beobachtung, die ich seit der Einführung der synthetischen Diamanten bei uns im Laden gemacht habe, daß die Leute tatsächlich mehr synthetisch kaufen als natürlich. Größter Stein bis jetzt war ein 3karäter, den wir in natürlich nie verkauft hätten. Teilweise lassen die sogar den großen natürlichen Diamanten in einem Verlobungsring tauschen gegen synthetisch, um Geld zu sparen.
MaJa
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MaJa

 ·  #4
Wie hoch ist denn ungefähr der Preisunterschied im Verlobungsring bei 3ct in natürlich vs. synthetisch?
tatze-1
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tatze-1

 ·  #5
fünfstellig. Der Ring mit dem synthetischen Stein hat zwar trotzdem noch ca 2500€ gekostet (etwa 1200-1500 der Stein, hab die Preise nicht parat), der natürliche kostet mehr als 10.000.
Raustland
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Raustland

 ·  #6
Ein 3ct Stein in der gleichen Qualitätsstufe wie ein guter Labordiamant, wird dich eher schon einen 6stelligen Betrag kosten.
MaJa
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MaJa

 ·  #7
ok, d.h. man ist dann irgendwo bei 1:40/1:60 ... das ist schon krass; fast so wie bei Farbsteinsynthesen
kristaller
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kristaller

 ·  #8
Zitat geschrieben von Raustland

Ein 3ct Stein in der gleichen Qualitätsstufe wie ein guter Labordiamant, wird dich eher schon einen 6stelligen Betrag kosten.


Ja, sehe ich auch so.
Hatte mehrere lupenreine Einkaräter in hochwertiger Farbe mit Preisen um die 20 T€ pro Stück gesehen.
DadaKaka
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DadaKaka

 ·  #9
Wieviel Energie braucht es eigentlich, um so einen 1 Karäter zu "backen"?
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #10
Das ist unterschiedlich.
Manche Züchter nutzen bis zu 100 % Wasserkraft oder Solarenergie.

Ceres Corporation, der Hersteller von Cubic Zirconia beispielsweise hatte seinen Sitz deswegen bei den Niagarafällen.

Energieverbrauch:
HPHT Diamanten ca 30 - 100 kWh/ct
CVD Diamanten ca 75 - 250 kWh/ct
zum Vergleich
Natürlicher Diamant ca 50 – 150 kWh/ct
wiederum zum Vergleich
Cubic Zirconia ca 5 - 20 kWh/ct
DadaKaka
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DadaKaka

 ·  #11
Wenn ich mal nur die Stromkosten sehe, ist die Herstellung von synthetischen Diamanten spott billig. Und keine ökologischen Schäden. Mir ist schon klar, dass die Geräte zur Herstellung teurer sind als ein Schnellkochtopf. Aber auch die Geräte, die bei der Förderung natürlich Diamanten eingesetzt werden, kosten ein paar Cent. Dürfte sich nichts schenken.
Caitiff
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Caitiff

 ·  #12
Der Hauptpunkt ist doch, dass Diamanten einfach insgesamt völlig überzogen teuer sind, dafür wie häufig sie vorkommen. Dürften eigentlich nicht wirklich teurer sein als ein Mittelklasse Stein...
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #13
ThoreWinterbach
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ThoreWinterbach

 ·  #14
Ich hatte mich mit dem Thema auch mal etwas genauer beschäftigt und war zuerst genauso bei den Stromkosten hängen geblieben. Was mich dann überrascht hat, waren eher die laufenden Kosten der Anlagen und vor allem die Wachstumszeit. Bei CVD läuft so ein Prozess nicht mal eben ein paar Stunden wie ein Haushaltsgerät. Wenn man dann noch Wartung, Ausschuss und Nachbearbeitung dazurechnet, relativiert sich das „spottbillig“ doch ziemlich.
Tilo
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Tilo

 ·  #15
es gibt Länder, wo Strom und Arbeitszeit wesentlich günstiger sind als hierzulande.
und da werden mittels hohem Angebot die Preise gemacht.
deutsche Anbieter versuchen mir dann den dreifachem Preis damit schmackhaft zu machen, dass die angeblich hierzulande nachhaltig und ökologisch hergestellt wurden.
hmm, wirklich?
und dann noch in aller Ernsthaftigkeiot das Argument, damit nicht so wahnsinnig hohe CO2-Emissionen wegen Transport hierher verursacht zu haben
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