Silber-Lötpasten

 
micma
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micma

 ·  #1
Guten Abend zusammen,
ich beschäftige mich gerade erstmalig mit Silber-Lötpasten und habe festgestellt, dass die von Fischer mit fast 100 Euro deutlich teurer sind als die Nano-Lötpaste mit einem Preis von ca. 35 Euro, bei sogar größerer Menge (von letzterer hatte man mir vor kurzem erzählt).
Wie sind eure Erfahrungen mit Silber- Lötpasten und gibt es bei dem Preisunterschied wirklich auch gravierende Güteunterschiede? Welche Lötpaste würdet ihr empfehlen?
Lieben Gruß Michaela
tatze-1
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tatze-1

 ·  #2
was ist denn eine Nano-Lötpaste?
micma
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micma

 ·  #3
Hallo Tatze,
das ist eine Silber-Lötpaste von bench basics und heißt halt so.
LG
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #4
Silber hat seinen Preis, Kilopreis und Grammpreis usw. Bei so einem eklatanten Unterschied würde ich zunächst Feingehalt und Füllmenge vergleichen.
Raustland
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Raustland

 ·  #5
Warum Lotpaste? Ich kann ihr nur wenig abgewinnen.
micma
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micma

 ·  #6
Hallo Raustland,
Ich hatte einfach im Gespräch davon gehört. Insbesondere, dass es bei kleinen zu lötenden Stellen, bei denen die kleinen Lotplättchen gern mal verrutschen, eine gute Alternative sein soll. Und ich probiere gern Neues aus. Insofern möchte ich es testen. Und da würde ich gern im Vorfeld von euren Erfahrung profitieren, was ihr davon haltet, welches Material ihr verwendet und vielleicht auch, worauf ich beim Kauf achten sollte.
LG Michaela
Raustland
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Raustland

 ·  #7
Die Lötpaste wird sich auch zu einer Kugel zusammen ziehen beim erwärmen, und das sie dann nicht verrutscht ist nicht sicher. Das hängt genauso von deiner Übung u Erfahrung ab wie bei normalen Lotstücken. Auch ist nicht so viel Flußmittel enthalten wie du sonst verwenden kannst. Damit das Lot auch schön fließt oder du anliegende Bereiche damit schützen möchtest.
micma
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micma

 ·  #8
Danke für deine Antwort, das mit dem Zusammenziehen hat man mir im Gespräch nicht „verraten“.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #9
Ich finde Lotpaillen auch angenehmer und besser dosierbar, Ausnahme sind "Wickelringe" aus dünnen Drähten, weil man damit größere Bereiche in einem rutsch löten kann
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Silber-Lötpasten
micma
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micma

 ·  #10
Ja, die benutze ich sonst auch, habe da aber auch immer mal das Problem, dass das Lot verrutscht, wenn die Hand mal nicht so ruhig ist.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #11
"Hinzittern" ist meisterliche Goldschmiedekunst.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #12
Zitat geschrieben von Silberfrau

"Hinzittern" ist meisterliche Goldschmiedekunst.

hrhrhr, genau :D
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #13
Zitat geschrieben von Raustland

Die Lötpaste wird sich auch zu einer Kugel zusammen ziehen beim erwärmen, und das sie dann nicht verrutscht ist nicht sicher. Das hängt genauso von deiner Übung u Erfahrung ab wie bei normalen Lotstücken. Auch ist nicht so viel Flußmittel enthalten wie du sonst verwenden kannst. Damit das Lot auch schön fließt oder du anliegende Bereiche damit schützen möchtest.

Nicht zwingend. Das hängt davon ab wie man die Flamme führt. Das passiert wenn man direkt draufhält aber nicht wenn man von der Rückseite oder seitlich mit dem aufheizen beginnt. Dann sinkt die Paste ein und die Lötung wird fast unsichtbar. Wenn ich mehr schützen will, erhitze ich leicht und pinsle dann mit Flussmittel ein und erst dann trage ich die Paste auf. Dann ist das Stück schon warm und die Paste setzt sich präzise fest.

Ich benutze Paillen und Paste abwechselnd oder auch den PUK. An anderer Stelle hast Du so schön gesagt, dass es toll ist wie die Techniken ineinander greifen.
micma
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micma

 ·  #14
Zitat geschrieben von Silberfrau

"Hinzittern" ist meisterliche Goldschmiedekunst.


Super, das merke ich mir! :happy:
micma
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micma

 ·  #15
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Zitat geschrieben von Raustland

Die Lötpaste wird sich auch zu einer Kugel zusammen ziehen beim erwärmen, und das sie dann nicht verrutscht ist nicht sicher. Das hängt genauso von deiner Übung u Erfahrung ab wie bei normalen Lotstücken. Auch ist nicht so viel Flußmittel enthalten wie du sonst verwenden kannst. Damit das Lot auch schön fließt oder du anliegende Bereiche damit schützen möchtest.

Nicht zwingend. Das hängt davon ab wie man die Flamme führt. Das passiert wenn man direkt draufhält aber nicht wenn man von der Rückseite oder seitlich mit dem aufheizen beginnt. Dann sinkt die Paste ein und die Lötung wird fast unsichtbar. Wenn ich mehr schützen will, erhitze ich leicht und pinsle dann mit Flussmittel ein und erst dann trage ich die Paste auf. Dann ist das Stück schon warm und die Paste setzt sich präzise fest.

Ich benutze Paillen und Paste abwechselnd oder auch den PUK. An anderer Stelle hast Du so schön gesagt, dass es toll ist wie die Techniken ineinander greifen.


Danke für die prima Erklärung, jetzt weiß ich, wie ich es probieren werde.
Von welchem Hersteller ist deine Paste und arbeitest du da auch mit den Stufen hart, mittel…wie bei Lotplättchen?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #16
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #17
Normal Hafner, glaube ich.
Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass die gleiche Stufe jeweils etwas höher fließt als Lot vom Blech.
Ob sich die Paste kugelt oder nicht, hängt finde ich, auch davon ab, ob sie schon etwas älter und trockener oder frisch und weicher ist. Ich drücke die Paste auch gerne noch zusätzlich mit den Finger in die Stelle wo sie hin soll. Wenn sie nach dem Beizen (wohl weil weniger Flussmittel enthalten ist, wie Raustland sagt) immer noch dunkel ist, pinsele ich den Bereich nochmal gut mit Flussmittel ein und glühe.
Raustland
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Raustland

 ·  #18
Ich will ja gar nicht sagen, daß die Paste nicht ihre Berechtigung in bestimmten Situationen hat, aber die Fragestellerin hat noch nicht mitgeteilt, was sie genau löten will und es hört sich für mich so an als wenn die Paste allgemein zum löten verwendet werden soll und da halt ich sie für eher ungeignet, vor allem bei Rep von Ringschienen oder Montagearbeiten wie 2 rechtwinklige Bleche. Da ist sie auch deutlich schwerer zu kontrolierten als normale Lotabschnitte
micma
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micma

 ·  #19
Vielleicht noch zur weiteren Erklärung:
Ich fertige alles Mögliche an Schmuck, mache allerdings keine Reparaturen. Und es geht mir insbesondere um Stellen, an denen das Blechlot schwer zu plazieren ist und/oder schnell runterfällt. Und ja, es war auch eine Überlegung von mir, mal ein ganzes Teil nur mit der Paste zu löten, z.B. bei Ohrringen.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #20
Jedenfalls kannst du ohne Pronlem beides an einem Stück anwenden.
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