Zitat geschrieben von Heinrich Butschal
Ja, das kenne ich auch von ehemaligen Rauchern, die beim Abnehmen dann plötzlich eine Nikotinvergiftung bekommen von dem Nikotin, dass in den Fettzellen eingelagert war..
Nee Heinrich, das ist medizinisch nicht möglich. Beim Abnehmen
kann das Nikotin aus den Fettzellen zwar in die Blutbahn gelangen,
die Menge ist jedoch so gering, dass sie keine Nikotinvergiftung
auslöst.
Der Körper beginnt sofort nach dem Rauchstopp mit dem Entzug.
Nikotin wird primär in der Leber rasch abgebaut und über den Urin
ausgeschieden. Nach etwa ein bis drei Tagen ist das Nikotin aus
dem Blut vollständig verschwunden.
Nikotin ist fettlöslich und reichert sich in geringen Mengen im
Fettgewebe an. Wenn man abnimmt und Fett verbrennt, wird das
dort eingelagerte Nikotin zwar wieder in das Blut abgegeben,
allerdings passiert dies extrem langsam und in winzigen Spuren.
Diese Mengen sind so gering, dass Ihr Körper sie problemlos weiter
abbaut. Für eine akute Nikotinvergiftung bräuchte es einen massiven,
plötzlichen Nikotinkick (etwa durch das Rauchen vieler Zigaretten in
kürzester Zeit oder das Verschlucken von E-Liquids).