Aus uhus Werkstatt. Juni 2025. Sonntagsrätsel vom 01.06.2025..

 
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #1
Heute habe ich etwas geschliffen, von dem ich nicht genau weiß, was es ist. Den RI habe ich mit 1,52 bis 1,525 abgelesen. Das Material ist leicht spaltbar und spröde, weicher als Quarz und verhält sich beim Polieren etwas zickig. Die Farbe ist ein helles Gelb. Der Stein ist glasklar.
Was kann das wohl sein?
Die Bilder sind im Lichtzelt und in der Abenddämmerung gemacht und nicht bearbeitet.
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Rammler
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Rammler

 ·  #2
Orthoklas
GemBen
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GemBen

 ·  #3
Sieht mir aus wie Bytownit, Spaltbarkeit, Härte, Farbe und Klarheit passen. RI passt leider nicht. Allerdings ist Bytownit ein Zwischenglied aus der Mischreihe der Plagioklase, es gibt da also eine Varianz beim RI.
skippolino
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skippolino

 ·  #4
Ich werfe mal wieder Andesin in die Runde.
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #5
Kaliumfeldspat (Orthoklas). ?
GemBen
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GemBen

 ·  #6
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #7
Vermutlich ist es ein Orthoklas. Morgen weiß ich mehr...
kristaller
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kristaller

 ·  #8
Zitat geschrieben von GemBen

Bytownit ist es wohl nicht, mein Refraktometer zeigt bei meinen Steinen etwas über 1.56 .
Auf dieser Seite steht zwar "Refractive Index: 1.52-1.568", aber ich glaube das stimmt nicht. Dieselben Werte erscheinen da für Orthoklas (die wahrscheinlichste Lösung).
https://www.gemsociety.org/art…formation/
https://www.gemsociety.org/art…formation/


@ Hallo Ben,
welchen Refraktometer verwendest Du ?
Würdest Du ihn auch heute weiterempfehlen und über welche Bezugsquellen würdest Du so ein Gerät anschaffen ?
Gruß Kristaller
GemBen
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GemBen

 ·  #9
Das Thema hatten wir schon einmal, schau mal hier.
schmuckforum/fpost300519.html#real300519
Gibt es im Netz (z.B. Amazonien) für ca. 100 €, hat bei meinen Referenzsteinen immer die richtigen Werte angezeigt.
kristaller
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kristaller

 ·  #10
@ Ben,
besten Dank 👍
Habe mich beim Suchen irgendwie verhaspelt ;-)
kristaller
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kristaller

 ·  #11
Zitat geschrieben von GemBen

Das Thema hatten wir schon einmal, schau mal hier.
schmuckforum/fpost300519.html#real300519
Gibt es im Netz (z.B. Amazonien) für ca. 100 €, hat bei meinen Referenzsteinen immer die richtigen Werte angezeigt.


@ Hallo Ben,
zum Refraktometer RHG 181 (den Du ja auch benutzt) habe ich noch zusätzliche Fragen:
Ist der R.I. Bereich auf 1,30 bis 1,81 eingeschränkt ? Mich irritiert dabei, dass in der Produktbeschreibung auf die Identifizierung von Diamanten hingewiesen wird ...... (?)
Wo bekommt man Nachschub für die Flüssigkeit, falls diese mal zur Neige geht oder verschüttet wird ?
Wie groß können denn die zu untersuchenden Steine maximal sein ?
Genügt es zur R.I. Bestimmung bei Rohsteinen, einen Rohstein nur an einer Stelle (oder mehreren Stellen ?) anzuschleifen - oder muss diese Stelle (eventuell mehrere Stellen ?) auch gewissenhaft poliert werden ?
Beste Schleifergrüße !
Kristaller
Tilo
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Tilo

 ·  #12
da ist doch eh nur Andersonflüssigkeit mit RI 1,79 dabei
höher geht damit nicht festzustellen
die giftige teure Plörre sollte nicht verkleckert werden
gibts nachzukaufen in 2ml (24,-) bis 10ml
günstiges beispiel:
https://mikon-online.com/mikon…00184.html
(die behaupten RI 1,81

anschleifen und polieren
für größere Brocken, die allerdings auf der kleinen fläche liegen sollten oder mühsam mit den Fingern plan draufgedrückt werden müssten, Deckel oben lassen und in dunklem raum nutzen (vielleicht klappts auch im hellen, ausprobieren)
kristaller
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kristaller

 ·  #13
Zitat geschrieben von Tilo

da ist doch eh nur Andersonflüssigkeit mit RI 1,79 dabei
höher geht damit nicht festzustellen
die giftige teure Plörre sollte nicht verkleckert werden
gibts nachzukaufen in 2ml (24,-) bis 10ml
günstiges beispiel:
https://mikon-online.com/mikon…00184.html
(die behaupten RI 1,81


@ Tilo,
besten Dank für den Hinweis !
Stolzer Preis für diese Flüssigkeit.
Dass diese giftig ist, war mir nicht bekannt.
Also sparsam und vorsichtig damit umgehen ..........
Gibt's dazu weitere Anwendungsregeln, da man bei der Reinigung des Refraktometers leicht damit in Kontakt kommt. - Ich vermute mal, dass nach jeder Messung gereinigt werden muss - oder ist das nicht so ?
Tilo
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Tilo

 ·  #14
reinigen/abwischen, weil sonst Flecken auftrocknen
ansonsten ist diiodmethan bzgl. Giftigkeit wohl nicht wirklich untersucht
datenblatt
https://goldschmiedebedarf.de/…SDS-DE.pdf
etwas hautkontakt wird nach meiner Lesart des Datenblatts keine große Sache sein

aber die Menschen sind da unterschiedlich in der Gefahrenwahrnehmung
kristaller
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kristaller

 ·  #15
Zitat geschrieben von Tilo

reinigen/abwischen, weil sonst Flecken auftrocknen
ansonsten ist diiodmethan bzgl. Giftigkeit wohl nicht wirklich untersucht
datenblatt
https://goldschmiedebedarf.de/…SDS-DE.pdf
etwas hautkontakt wird nach meiner Lesart des Datenblatts keine große Sache sein

aber die Menschen sind da unterschiedlich in der Gefahrenwahrnehmung


@ Hallo Tilo,
das Sicherheitsdatenblatt zum Diiodmethan ist hilfreich und informativ.
Habe Dank dafür 👍
Erstaunlich sind natürlich die vielen Lücken, die etlichen fehlenden Nachweisen geschuldet sind. - Aber wesentliche Verhaltensregeln sind doch zu entnehmen, wie z.B. bezüglich
Handhabung, Lagerung, persönliche Schutzausrüstung, ........
Gruß Kristaller
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #16
Hallo Kristaller,
du brauchst keine Angst vor der Anderson Flüssigkeit zu haben. Wenn du nach der Arbeit die Hände wäschst, ist das genug. (Essen, Trinken und Rauchen tut man ja nicht bei der Arbeit). Wichtig ist eine ordentliche Politur und dass die aufgelegte Stelle wirklich plan ist. In der Flüssigkeit bilden sich mit der Zeit Kristalle. Die bitte nicht auf das Messfenster bringen und mit dem Stein zerreiben. Das wird keine korrekte Messung. Bitte große Steine nicht auf dem Messfenster hin und her schieben, damit das Fenster nicht zerkratzt wird. (Sonst kannst du das Gerät wegwerfen). Ich arbeite seit 50 Jahren mit dem gleichen Gerät....
GemBen
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GemBen

 ·  #17
Man macht ja nur ein winziges Tröpfchen auf das Messfenster. Die Flüssigkeit reicht für viele Messungen wenn man nicht vergisst die Ampulle wieder gut zu verschließen. Messungen bis 1.79 sind doch für uns Schleifer in den meisten Fällen ausreichend, bis Korund und die meisten Granate. Alles was drüber ist kann man häufig durch andere Merkmale bestimmen.
Beispiel: Zirkon / Sphalerit / CZ / Spessartin (Dichte, Härte, Spaltbarkeit, Strahlung usw.)
So ein Ding muß man unbedingt haben.
kristaller
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kristaller

 ·  #18
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

Hallo Kristaller,
du brauchst keine Angst vor der Anderson Flüssigkeit zu haben. Wenn du nach der Arbeit die Hände wäschst, ist das genug. (Essen, Trinken und Rauchen tut man ja nicht bei der Arbeit). Wichtig ist eine ordentliche Politur und dass die aufgelegte Stelle wirklich plan ist. In der Flüssigkeit bilden sich mit der Zeit Kristalle. Die bitte nicht auf das Messfenster bringen und mit dem Stein zerreiben. Das wird keine korrekte Messung. Bitte große Steine nicht auf dem Messfenster hin und her schieben, damit das Fenster nicht zerkratzt wird. (Sonst kannst du das Gerät wegwerfen). Ich arbeite seit 50 Jahren mit dem gleichen Gerät....


@ Hallo uhu,
vielen Dank für diese praktischen Tipps 👍
So etwas kann man auch in keiner Bedienungsanleitung für diese Geräte finden.
Die Anderson Flüssigkeit hat mich auch ins Grübeln gebracht <_<
kristaller
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kristaller

 ·  #19
Zitat geschrieben von GemBen

Man macht ja nur ein winziges Tröpfchen auf das Messfenster. Die Flüssigkeit reicht für viele Messungen wenn man nicht vergisst die Ampulle wieder gut zu verschließen. Messungen bis 1.79 sind doch für uns Schleifer in den meisten Fällen ausreichend, bis Korund und die meisten Granate. Alles was drüber ist kann man häufig durch andere Merkmale bestimmen.
Beispiel: Zirkon / Sphalerit / CZ / Spessartin (Dichte, Härte, Spaltbarkeit, Strahlung usw.)
So ein Ding muß man unbedingt haben.


@ Hallo Ben,
das klingt ja ermutigend 8-)
Das Messfenster ist ja eher klein bis winzig, auch der Deckel des Gerätes ist nicht gerade groß. Bis zu welcher Maximalgröße legt man denn sinnvollerweise die zu untersuchenden Steine auf das Messfenster ?
Gruß Kristaller
Tilo
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Tilo

 ·  #20
warum willst du da eine Maximalgröße festlegen? du wirst doch nicht mit Zentnerbrocken zu tun haben
kristaller
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kristaller

 ·  #21
Zitat geschrieben von Tilo

warum willst du da eine Maximalgröße festlegen? du wirst doch nicht mit Zentnerbrocken zu tun haben


Tilo,
Du hast schon recht.
Aber aufgrund dieses kleinen Messfensters frage ich mich, ob beispielsweise bei Durchmessern von 20 mm Schluss ist, - ich denke auch an angeschliffene Rohsteine. Oder mache ich unnötigerweise ein Problem daraus ?
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #22
Der Durchmesser des Steines ist ziemlich egal,(wenn er nicht zu k l e i n ist). Hauptsache: der Schwerpunkt ist senkrecht über dem Messfenster, damit der Stein plan aufliegt.
kristaller
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kristaller

 ·  #23
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

Der Durchmesser des Steines ist ziemlich egal,(wenn er nicht zu k l e i n ist). Hauptsache: der Schwerpunkt ist senkrecht über dem Messfenster, damit der Stein plan aufliegt.


@ uhu,
O.k. - Mir fehlt noch die Vorstellung, was ohne Probleme am Gerät praktikabel ist.
Tilo
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Tilo

 ·  #24
wenn das kleinere Maß (von Länge/Breite) größer ist als die innere Länge vom Gerät, wirds schwierig, da dann der Schwerpunkt nicht mehr über das Messfenster zu bekommen ist
also große Kartoffel geht noch
wobei es irgendwann schwierig wird, noch das Auge an die Linse zu bekommen ;-)

gehst du an jede Sache mit so viel Bedenken ran?
kristaller
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kristaller

 ·  #25
Zitat geschrieben von Tilo

wenn das kleinere Maß (von Länge/Breite) größer ist als die innere Länge vom Gerät, wirds schwierig, da dann der Schwerpunkt nicht mehr über das Messfenster zu bekommen ist
also große Kartoffel geht noch
wobei es irgendwann schwierig wird, noch das Auge an die Linse zu bekommen ;-)

gehst du an jede Sache mit so viel Bedenken ran?


@ Hallo Tilo,
diesen Tipp schreibe ich in mein Logbuch ;-)
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #26
kristaller
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kristaller

 ·  #27
O.k.
Wenn das Gerät das mitmacht ........
Habe von dieser Methode noch nie gehört :-/
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #28
Tilo
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Tilo

 ·  #29
Heinrich: da wegen Kippen der Stein eher mittig platziert werden muss, nutzt der Platz über das Deckelscharnier hinaus nicht, da die andere Seite vom Stein dann das Guckloch abdeckt, also wenigstens das reinsehen behindert
wobei so riesige (Roh)steine werden doch wohl nicht so oft vorkommen, oder?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #30
Neueste Informationen
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