Sonntagsrätsel 02.10.2011

 
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #1
Hallo Rätselfreunde,
das Sonntagsrätsel kommt wieder mal am Samstag, aber ich hoffe, es macht Euch trotzdem Spass.
Erst mal ein Bild, das in ähnlicher Form ( von einem Meisterfotografen aufgenommen) in einem bekannten Stein-Magazin veröffentlicht wurde.
Mein Bild ist aber älter, denn ich habe es aufgenommen, als ich den Stein geschliffen hatte.
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #2
Das war eine Auftragsarbeit. Ich durfte jedoch ein Stückchen des Rohsteines behalten und das habe ich jetzt verschliffen und das folgende Bild gemacht.
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #3
Jetzt kommt natürlich die spannende Frage: was ist das für ein Material?
Einige Hinweise: das Material kommt aus den Alpen. Es ist ein wichtiges Erz.
Wir haben vermutlich alle tagtäglich mit dem Metall zu tun, werktags allerdings eher mit seinem Carbid. Wem geht jetzt ein Licht auf?
stoanarrischer uhu
Tilo
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Tilo

 ·  #4
Scheelit?
hatte ich bis zum googln eben aber noch nie gehört
und das Wolframcarbid ist halt in jeder kulispitze

(man hat zwar auch oft mit Siliziumcarbid in Schleifmitteln zu tun, aber dann wärs ja nur n Quarz oder opal)
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #5
Was schaut da aus wie Kratzer auf der Unterseite?
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #6
Hallo Silberfrau!
Falls Du das große Bild meinst: der Rohstein hatte ein paar hauchfeine Fahnen, die nach dem Polieren schön deutlich wurden. Trotzdem dürfte dieser Stein mit knapp 400 ct der größte und dabei sauberste seiner Art weltweit sein.
uhu
Adrian Weber
 
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Adrian Weber

 ·  #7
...
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #8
Hallo dicey,
du hast völlig Recht.
Gruß: uhu
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Redaktion

 ·  #9
Adrian Weber
 
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Adrian Weber

 ·  #10
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #11
Hallo dicey,
ich glaube, du hast etwas missverstanden: es wäre zu einfach und es gibt viel größere, saubere Quarze.
Sorry!
uhu

Hallo Redaktion!
In diesem Zusammenhang sind Fahnen ein bestimmtes Einschlussbild, wenn z.B. winzige Gasblasen einen "zweidimensionalen" Nebel etwa entlang einer Spaltebene im Kristall bewirken. (Kristalle Einschlüsse Fahnen googeln).
Gruß: uhu
Redaktion
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Redaktion

 ·  #12
Edelstein
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Edelstein

 ·  #13
Da denke ich mal an einen Beryll.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #14
Wenn es ein Beryll wäre, hätte ich das noch einen mit über 790 ct und rein von Einschlüssen im Angebot. Dann kann es nicht der größte der Welt sein.
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Bild1.jpg
Titel: Bild1.jpg
Information: Kissenförmig facettierter Aquamarin von 792,60ct
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #15
Ich will ja nicht meckern, aber wer hat schon einen Kernreaktor zu Hause, in dem er Berylliumcarbid als Moderator verwendet....
uhu
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #16
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #17
Woraus besteht denn der Draht in den Heizelementen, die man bislang zu Beleuchtungszwecken nutzte und langsam verboten werden????
uhu
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #18
Wolfram?
Kenn ich bisher nur mit 2 Beinen.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #19
Des Rätsels Lösung ist Calziumwolframat, als Mineral bekannt unter dem Namen Scheelit.
Tilo hatte also ganz schnell 100 Punkte gesammelt. Respekt!
Der Rohstein von ca 2 Kg stammt aus dem Wolframbergbau bei Mittersill an der Felbertauernstraße. Als Herr Steiner (Steiner Mineralien Bramberg) den Kristall mit einem scharfen Wasserstrahl reinigen wollte, zersprang er in mehrere Stücke. Es stellte sich heraus, dass große schleifbare Teile dabei waren. Die bekam ich zum Schleifen. Scheelit ist weich und sehr spröde. Wenn man beim Polieren nicht auf die Richtung schaut, fliegen einem die Facettenkanten davon. Die Hinweise in der Fachliteratur kann man vergessen: am besten poliert man auf Polyethylenfolie mit Aloxid bei relativ hoher Drehzahl. Auch alte Vinylschallplatten sollten gut funktionieren- ich hab es aber nicht übers Herz gebracht, so ein Schätzchen zu opfern....
Frohes Schaffen!
stoanarrischer uhu
Tilo
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Tilo

 ·  #20
grüße aus norro vorupor
hotspot coldhawaii ,-)
http://vorupor.dk/Velkommen-3.aspx
tatze-1
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tatze-1

 ·  #21
was machstn du in dänemark? fettsteuer bezahlen? viel spaß im urlaub :D
Adrian Weber
 
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Adrian Weber

 ·  #22
...
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #23
Hey cool, das schaut nach guter Erhohlung aus.
Was ist bitte Borgermøde?
Bürgermode?
Borgmodus?
Jedenfalls viel Spaß dabei!
tatze-1
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tatze-1

 ·  #24
Zitat geschrieben von Silberfrau

Was ist bitte Borgermøde?

klick doch mal auf die deutsche Fahne oben rechts: Hauptversammlung. Der Google-Translater sagt öffentliche Sitzung
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #25
Wie nüchtern!
Wenn das das Touriprogramm ist erholt er sich sicher gut.
Besser gefallen würde mir: "Wie kann ich jemanden, der sich von mir was pumpen will ermüden (dass ers nicht mehr will)" Borger-müde. :roll: OK...
tatze-1
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tatze-1

 ·  #26
:D
Edelstein
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Edelstein

 ·  #27
Was denn, macht ihr euren Strom noch nicht selbst?

Nun ja, zumindest gibt es Berylle in den Alpen (u.a. Habachtal), wenn auch meist nicht in der reinen Form wie der von Heinrich.
Edelstein
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Edelstein

 ·  #28
Ach ja, Scheelit hatt ich auch erst auf dem Programm, aber mir ist bislang aufgrund der Eigenschaften kein geschliffener über den Weg gelaufen, hab ihn daher ausgeschlossen. Für Schmuck wohl auch eher ungeeignet, für Schleifer ein Glücksspiel. Hut ab, dass du es trotzdem gewagt hast!
By the way: Ich hab hier einen lupenreinen grünen Calzit von fast 70 Gramm, nur schleifen möcht ich den lieber nicht. Mein erster Versuch an einem kleinen Stück ging gründlich in die Hosen.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #29
Hallo Edelstein!
Wenn Du noch einmal versuchen willst, Deinen Calcit zu schleifen, dann beachte Folgendes und es wird gelingen:
Stein orientieren, dass man die Doppelbrechung nicht sieht. Auf feinen Scheiben vorschleifen. Schliffbild ohne Ecken bevorzugen.
Kalt aufkitten. Calcit ist sehr hitzeempfindlich! Sperrholz zwischen Dop und Stein, dann kann man nach dem Umkitten absägen und das Ablösen geht schneller.
Schleifen mit nicht schlagenden Scheiben.
Polieren: Mach Deine Wachspolierscheibe selber indem Du eine Vliesscheibe (etwa 2mm dick) mit einer Mischung 1:1 aus Bienenwachs und Carnaubawachs tränkst und auf eine Aluscheibe pappst. Mit einem planen Stein Oberfläche dadurch glätten, dass Du den Stein so lang auf die sich drehende Scheibe drückst, bis der Belag weich wird und sich gleichmäßig verschmiert. Als Poliermittel nimmst Du einen Teelöffel voll Aloxid, 100 ml Brenn spiritus 30%ig und 2-3 Tropfen Glycerin. Die Mischung kommt in eine Sprühflasche und ein Stück Messing dazu zum Umrühren. Beim Poliervorgang, der mit normaler Geschwindigkeit laufen kann, immer wieder Poliermittel aufsprühen, nicht trocken werden lassen, sonst wird der Stein warm und springt.
Bei allen Arbeitsgängen darauf achten, dass man den Stein nicht anhaut, denn sonst ist sofort eine Facette kaputt.
Den fertigen Stein mit "Samthandschuhen"anfassen!
Frohes Schaffen und viel Erfolg!
Uhu
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