Tansanit verschliffen

 
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #1
Hallo

Ich habe einen sehr teuren, großen Tansanit, der eingefasst werden sollte.

Da der Tansanit an den Seiten zu breit war, hat der Goldschmied den Tansanit zu seinem Schleifer geschickt.
So- und der hat aber den kompletten Schliff geändert!!!! Ohne Rücksprache.
Von der Tiefe hat er auch was weg genommen.

Der Goldschmied meinte, das er ihn ja nochmal umschleifen kann....
aber dann verliert der Tansanit wieder an Gewicht.... es sind jetzt schon mind. 200 Euro weggeschliffen worden.

Oder der Schleifer hat einfach den Stein ausgetauscht....

Was kann ich tun? Ersatz verlangen(einen neuen Stein mit dem alten Schliff und Gewicht)? Auf Schadensersatz klagen?
Hannes
PostRank 7 / 11
Avatar
Beiträge: 242
Dabei seit: 12 / 2011

Hannes

 ·  #2
Bild vor und nach dem Schliff, dann gibt es hier sicher den ein oder anderen, der dir sagen kann, ob der Schleifer Mist gebaut hat oder nicht.

Ich vermute aber, der Fehler wurde schon beim Kauf des Tansanit gemacht. Vermutlich ein Schnäppchen und dafür war der Schliff besch...eiden und der Schleifer hat jetzt nur das bestmögliche aus dem Stein gemacht.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35119
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #3
Hast Du denn erwartet das der Schleifer nur seitlich etwas wegschleift? Das wäre nicht gut. Passt denn der Stein jetzt in die Fassung und sieht gut aus?

Am besten wäre wenn Du Bilder vorher und nachher einstellen könntest, damit man beurteilen kann ob der Stein verschliffen ist oder entsprechend besser geworden ist.

P.S.
Gewicht alleine, ist kein Wertkriterium bei Edelsteinen sondern nur in dem Zusammenhang eines perfekten Schliffes.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #4
Das sehe ich etwas anders.
Wenn ich ein rotes Auto bestelle, will ich kein blaues Auto...

Der Schleifer sollte den Stein so schleifen, das er
in die Fassung passt und nicht noch die komplette Unterseite, ohne Absprache, gleich mit.

Was das Schnäppchen angeht, so zahlt man pro Carat und Qualität- meine Meinung.
Entweder ist ein Tansanit AAAA, rein und hat 10 Carat- oder nicht.
Hannes
PostRank 7 / 11
Avatar
Beiträge: 242
Dabei seit: 12 / 2011

Hannes

 ·  #5
es kommt eben noch die Schliffqualität dazu. Ein Wellenförmiges etwas kannst du 0 zu einem traditionellen Stein schleifen und damit ist es auch bei 100 Carat nicht so viel Wert wie ein 30 carat-Stein. Das ist eben das, was oft missachtet wird.

Du hast natürlich in sofern recht, dass wenn du gesagt hast "mach mir nur die Seiten ab", dann hat das auch so zu erfolgen. Das ist aber ungefähr so, als wenn du zu deinem Autobauer sagst "legen sie mir mein Auto tiefer" und der schraubt dir daraufhin die Reifen ab und sagt "jo, is tiefer".
Oder anders ausgesagt die Aussage "schleifen sie mir den Stein so, dass er passt" impliziert bereits, dass dabei auch ein sinnvoller Schliff rauskommen soll.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #6
Mag ja sein, es war niemals von der Unterseite die Rede und der aktuelle Schliff gefällt mir null.
(ein Beispiel http://www.luxusfans.de/wp-con…anitis.jpg )
Der ursprüngliche Schliff sollte beibehalten werden, was ich dem Goldschmied gesagt habe.

Ich werde jedenfalls am Montag einen Anwalt einschalten. Ich denke ich habe sehr wohl Schadensersatzansprüche.
Hannes
PostRank 7 / 11
Avatar
Beiträge: 242
Dabei seit: 12 / 2011

Hannes

 ·  #7
Mach, wie du meinst, es ist dein Geld, aber ohne Bilder wird das wohl eng. Und mit Bildern kriegst du hier vollkommen kostenlos und unproblemmatisch professionelle Meinungen - aber das musst du ja wissen.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #8
Hier vorher
Anhänge an diesem Beitrag
1b.JPG
Titel: 1b.JPG
1b.JPG
Titel: 1b.JPG
1b.JPG
Titel: 1b.JPG
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #9
Und nachher.

P.S. Ich habe eine Rechtsschutzversicherung.
Anhänge an diesem Beitrag
nachher.png
Titel: nachher.png
Hannes
PostRank 7 / 11
Avatar
Beiträge: 242
Dabei seit: 12 / 2011

Hannes

 ·  #10
Hätte ich noch scharf dazu schreiben müssen?!.. Naja, das Kind ist in den Brunnen gefallen, bessere vorher Bilder hast du jetzt wohl nicht und das nachher Bild ist denke ich ganz gut.

Für mich als LAIE sieht es aber grundsätzlich nach sinnvollem Steinerhalt aus, der untere Teil wird wohl in der Fassung verschwinden und wäre der wieder gleich eckig geschliffen worden hätte das mehr Material gekostet.

Aber vielleicht kann und will morgen ja einer der Schleiferexperten hier was dazu sagen.

Ich wünsche dir das beste.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #11
Das ist es ja! Es sollte eckig bleiben. Genau so wie er vorher war. Es ging "nur" um die kleinen eckigen Kanten an den Seiten.

Es kann aber wohl kaum von Steinerhalt die Rede sein, wen er vom knappen Unterkörper noch mehr wegschleift. Was er ja gemacht hat, um die kleinen Facetten hin zu bekommen.

Aber ich denke eh, das er den Stein ausgetauscht hat, da der Stein jetzt da eine Wölbung hat, wo vorher eine gerade Fläche/Kante war.

Am liebsten hätte ich das Geld für den Stein zurück und würde mir einen neuen kaufen.... Darauf wird es vermutlich auch hinauslaufen....
Hannes
PostRank 7 / 11
Avatar
Beiträge: 242
Dabei seit: 12 / 2011

Hannes

 ·  #12
Mal ein Bild, um zu verdeutlichen, was ich mit Steinerhalt meine. Ist jetzt nicht perfekt, aber ich denke es wird deutlich. Dunkel ausgangsstein, hell Endstein.

Nur die Ecken "abhacken" ist ja nicht ernsthaft eine Option.
Anhänge an diesem Beitrag
Verdeutlichung.png
Titel: Verdeutlichung.png
Information: Runder Schliff erhält Masse
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35119
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #13
Bei gleichmäßiger Färbung ist ein kleinerer Stein immer heller als ein größerer Stein. Das der Stein beim Umschleifen nicht dunkler werden kann sondern nur heller, war also zu erwarten.
Die Spitze zu kürzen ist nicht zwingend notwendig, aber wir wissen ja nicht ob die Fassung eine geringere Höhe benötigt oder ob dem Schleifer nicht die Spitze abgebrochen ist und er deshalb kürzen wollte oder musste.

Übrigends, wenn der Stein kaputt gegangen wäre hätte da auch der Auftraggeber/Eigentümer das Risiko selbst tragen müssen, denn der Schleifer übernimmt die Haftung nicht.

Mich würden jetzt Bilder von vorne von dem Stein interssieren. Denn für die Gesamtwirkung ist das das Entscheidende. Vorher und nachher wäre natürlich auch toll zu sehen.
nonprofana
PostRank 8 / 11
Avatar
Beiträge: 277
Dabei seit: 10 / 2009

nonprofana

 ·  #14
Der Schleifer hat sich gundsätzlich an den Vorgaben zu halten, sollte es nach seiner Sicht erforderlich sein, die Unterseite neu zu schleifen sind vorab Rücksprachen mit dem Kunden zu führen. Wenn ich die Facetten der Unterseite betrachte, .....würde ich meinen schade um den schönen Stein.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35119
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #15
Klar, die Facetten hätte man auch schöner schleifen können, keine Frage, aber darum geht es ja hier nicht in erster Linie.

Prinzipiell finde ich es schade wenn zum Zwecke des Materialerhalts eine Spitze über die idealen Winkel hinaus gekürzt wird. Der Stein erhält dann ein "Fenster" in der Mitte und das Mehrgewicht sieht man nicht wenn er gefasst ist.

Aber wir wissen noch zu wenig vom OP.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #16
Ich sehe das genau so wie nonprofana.

Ich bin zwar schlecht im Zeichnen aber hier sieht man vielleicht am besten, was passiert ist.

Er hätte zur not ja was von der Tafel weg nehmen können. Aber im Grunde hätte es schon gereicht, wenn er an den oberen und unteren "kleinen" Facetten gearbeitet hätte, um den mittleren Teil schmaler zu bekommen. Aber doch nicht den ganzen Stein verhunzen...
Jetzt sind doch mind. 2 ct weg. pro ct etwa 400 Euro, da sind wir schon bei 800 Euro und die liege ja auch nicht so auf der Straße rum....
DAS geht einfach nicht!
Anhänge an diesem Beitrag
skizze.jpg
Titel: skizze.jpg
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35119
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #17
nonprofana
PostRank 8 / 11
Avatar
Beiträge: 277
Dabei seit: 10 / 2009

nonprofana

 ·  #18
die linke zeichnung entspricht in etwa den winkelwerten für tansanit, rechte zeichnung sind die facetten unterkritisch demzufolge ein fischauge. rein von der zeichnung könnte man davon ausgehen das der schleifer den stein verdorben hat. hier wäre allenfalls ein neuschliff der oberseite erforderlich gewesen.
tatze-1
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 22535
Dabei seit: 01 / 2009

tatze-1

 ·  #19
was ich mich die ganze Zeit frage, ist, wieso war der Tansanit zu breit? Wollte der Goldschmied den Stein in einer vorgefertigten Fassung versenken? Warum konnte der Goldschmied nicht einfach eine passende Fassung für den Stein bauen? Ist zwar lästig, wenn die Rundiste tierisch breit ist, aber auch für sowas gibt's Lösungen, ohne daß man den Stein um-/einschleifen lassen muß.

Auf der anderen Seite habe ich den Eindruck, daß "Kunde" die Masse des Steins erhalten wollte und nicht das Gesamtbild. Somit scheint mir dann der Schleifer das getan zu haben, was dem Kunden entspricht, nämlich den Stein auf Masse und nicht auf Qualität zu schleifen, billigend in Kauf nehmend, daß die Brillanz/Optik drunter leidet.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #20
Die Fassung war vorgefertigt.
Die Maße waren an die Fassung angepasst 12x10mm
Die tiefe war etwa 6.5mm.
Da die Seite, die ich markiert habe zu breit war, sollte eben nur dieser Teil schmaler geschliffen werden!
Dafür hätte er- wie bereits gesagt die Tafel mit den Facetten ändern müssen oder eben den Winkel der kleineren ober und unterhalb es Bereiches...

Da er den ganzen Stein umgeschliffen hat, sieht jeder Vollhorst, das er nur noch 5mm hoch ist was mal richtig viel ist und nichts mit Erhaltung der Masse zu tun hat.

Wenn ich den Tansanit noch einmal umschleifen lasse, kann ich ihn gleich auf den Müll werden.

Der Schmied, hat sich dumm gestellt und meinte, es sei der selbe Schliff wie vorher- dumm nur das ich Fotos gemacht habe. Dann meinte er nur, "wenn der Schleifer den Schliff für richtig hält, dann wird er richtig sein"...

Meine Frage: Hat einer hier Ahnung in wie weit ich hier rechtlich vorgehen kann? Ich glaube nicht, das die 2 mir da entgegen kommen werden.

Und es war nunmal so nicht abgesprochen und der Stein nicht zu gebrauchen.
Der Schliff (wie er vorher war) war absichtlich so gewählt worden, damit die dunkle Farbe zur Geltung kommt. Der Schmied hatte mir ja noch zugesichert, das daran nichts geändert wird.
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21507
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #21
Pfff... bei einem tausende von Euro Stein nicht die paar hundert für eine passende Fassung investiern wollen?
Geiz is geil.
nonprofana
PostRank 8 / 11
Avatar
Beiträge: 277
Dabei seit: 10 / 2009

nonprofana

 ·  #22
fotografier doch bitte mal den stein wie er jetzt von oben aussieht
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #23
Das hat nichts mit Geiz zu tun.
Der Goldschmied meinte, er kann die Fassung nicht ändern, weil diese mit Diamanten umrundet war.
Ob das stimmt, weiß ich nicht.
Höher bauen wollte er diese nicht, weil es "blöd aussehen würde".

Man hätte den Ring ändern müssen, was nicht ging, da der Rest ziemlich filigran gearbeitet war.
Man hätte den Ring komplett neu bauen und gießen müssen.... was nicht weniger kosten würde.

Alles wäre aber kein Problem gewesen, hätte der Schleifer seine Arbeit richtig getan.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #24
Was spielt das jetzt bitte für eine Rolle, wie er jetzt
aussieht, wenn es nicht das ist, was es sein sollte?
tatze-1
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 22535
Dabei seit: 01 / 2009

tatze-1

 ·  #25
nonprofana schleift Steine und will sehen, wie die Wirkung des Steins von oben ist. Allein von der Seitenansicht läßt sich nicht viel darüber sagen, ob der Stein tatsächlich versaut wurde. Dazu brauchts auch immer noch die Draufsicht von oben und eventuell auch von unten.
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21507
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #26
Zitat geschrieben von Kunde
Das hat nichts mit Geiz zu tun.
Der Goldschmied meinte, er kann die Fassung nicht ändern, weil diese mit Diamanten umrundet war.
Ob das stimmt, weiß ich nicht.
Höher bauen wollte er diese nicht, weil es "blöd aussehen würde".

Man hätte den Ring ändern müssen, was nicht ging, da der Rest ziemlich filigran gearbeitet war.
Man hätte den Ring komplett neu bauen und gießen müssen.... was nicht weniger kosten würde.

Alles wäre aber kein Problem gewesen, hätte der Schleifer seine Arbeit richtig getan.

Da hat dich dein Goldschmied möglicherweise nicht richtig aufgeklärt.
ENTWEDER: Da ist ein Stein und dann macht man was draus, was zu dem Stein passt, d.h. der Entwurf richtet sich nach dem Stein, so wie er da ist.
ODER: Da ist ein fertiger Entwurf bzw. ein fertiges Schmuckstück, in dem nur noch der Stein fehlt, dann muss der Stein im Zweifelsfall EINGESCHLIFFEN werden,d.h. der Stein passend zum Entwurf angefertigt werden. Normalerweise aus Rohware, in deinem Fall denke ich, hat der Schleifer genau das gemacht, nämlich den Stein passend zum vorhandenen Schmuckstück angefertigt, dummerweise nicht aus Rohware sondern aus einem bereits geschliffenen Stein.
Wenn Stein und Schmuckstück von Haus aus nicht für einander gemacht sind, dann muss eben eins von beiden passend gemachtt werden. Ich vermute auch, dass der Schleifer Gewicht retten wollte. Ob nun der Schliff tatsächlich in den Sand gesetzt wurde werden die Schleiferkollegen beurteilen, wenn das Foto von "oben" da ist, ich denke der Fehler liegt vor allen in der mangelhaften Kommunikation der versch. Seiten.
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35119
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #27
Zu der mehrfach gestellten Frage wie die Aussichten bei einer Schadenerstatzklage wären folgendes.

Hier sind viele Fachleute versammelt die aus den bruchstückhaften Informationen (z.B. Keine Maßangaben, keine Gewichtsangaben nur Fotos von hinten seitlich) der Fragenden versuchen aus fachlicher Sicht das Thema zu ventilieren. Das kann helfen die Leistungen anderer Kollegen richtig einzuordnen.

Eine Rechtsberatung würde solch ein Forum völlig überfordern, abgesehen gilt auch heute noch der Spruch: "Vor Gericht und auf hoher See bist Du allein vor Gott.

Der Ausgang ist vorher nicht abschätzbar.

Ausserdem ist Dein Anwalt weniger am Schmuck sondern mehr am Verfahren interessiert und wenn er auch noch zusätzlich an einem positiven Ausgang für Dich interessiert ist, wird er Dir wohl folgende Fragen stellen:
Welche genaue Vereinbarung ist zwischen den Parteien vorher getroffen worden, wie ist die dokumentiert, schriftlich mit Zeugen?
Wie ist der Schaden gegenüber einer Arbeit wie Sie sie erwartet hätten, für den Richter überzeugend darzustellen. Die persönliche Erregung ersetzt dies nicht und Gutachter des Gerichts werden eingeschaltet müssen.

Man muss damit rechnen das der gegnerische Anwalt sagt, es sei der Stein passend zur Fassung geschliffen worden, natürlich sei er dadurch kleiner, aber nun könne er in den Ring gefasst werden und das Schmuckstück sei wertvoller als die Fassung allein und der unpassende Stein allein. Es ist also eine Wertsteigerung insgesamt erfolgt und kein Schaden der zu ersetzen wäre.

Die zweite Frage wird womöglich die nach dem Verschulden sein. Es kann sein das der Stein zwar fehlerhaft geschliffen wurde, aber den Beklagten keine Schuld trifft.

Um durch die Fachleute hier, eine erste und unverbindliche Einschätzung, ob eine Wertsteigerung oder ein Wertverlust durch fehlerhaften Schliff erfolgt ist zu bekommen ist es wichtig ein Bild möglichst bei gleicher Beleuchtung und Kameraeinstellung des Steines vor dem Umschliff und nach dem Umschliff jeweils von vorne zu zeigen.

Denn danach wird der Wert eines facettierten Edelsteines im wesentlichen beurteilt. Die Bilder von hinten seitlich sind zwar schon einmal informativ aber zu wenig.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #28
Ich verstehe nicht, wo er bitte Gewicht gerettet hat!!!

Wenn ich Gewicht retten will, dann schleife ich nicht die komplette Unterseite.
Ich meine Hallo??? der hat mind. 1-2mm von der Höhe weggeschliffen, was unnötig war.
Wie gesagt- einschleifen ja- umschleifen nein.
Außerdem war es ohne Rücksprache und mir wurde im Grunde zugesichert das der Schliff erhalten bleibt!

Laut Anwalt, könnte ich ich das verlorene Gewicht erstattet bekommen.
Zum Glück habe ich den Tansanit vorher gewogen!!!
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35119
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #29
Silberfrau
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 21507
Dabei seit: 07 / 2011

Silberfrau

 ·  #30
Zitat
Ich verstehe nicht, wo er bitte Gewicht gerettet hat!!!

Siehe Grafik v. Hannes vorige Seite:
Verdeutlichung.png
You can't keep your cake and eat it too.
Meint:
Du kannst nicht einen großen Stein behalten wenn er in die Fassung für einen kleinen Stein gesetzt werden soll.
Neueste Informationen
Die Goettgen Schmuck-Community ist umgezogen zu Gutachter und Goldschmied Heinrich Butschal. Speichere den neuen Link. Deine Beiträge, Galerien und Dein Account bleiben natürlich gleich. Wir wünschen weiterhin viel Spaß im Butschal-Schmuckforum!

Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Registrierte in diesem Topic

Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.