Bernsteinschmuck ist so aktuell wie nie zuvor!

 
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Margarete
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Margarete

 ·  #1
Wollen Sie Bernsteinschmuck neu endecken? Dann besuchen Sie bitte Juvelisto.
Jedes Schmuckstück bei uns ist ein individuelles Stück, ein Unikat, das durch Ausgewogenheit von Harmonie und Eleganz ihr Temperament und ihre Persönlichkeit hervorhebt.

Die Bernsteinfaszination teilen wir natürlich mit ausgesuchten Künstlern und Desingnern, die durch ihre Kreationen die Schönheit des Steins für Sie neu definiert haben.

Wir freuen uns auf Sie!
Margarete und Steffen
www.juvelisto.de
:D
Goldie
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Goldie

 ·  #2
liebe margarete, lieber steffen,

willkommen in unserer community. wir bitten euch, nochmal unsere boardregeln durchzulesen: www.butschal.de/schmuckforum/community.html

dieser thread wurde aus dem bewertungs-forum heraus verschoben, weil er den regeln dort nicht entspricht: schmuckforum/ftopic103.html
(verkaufsangebote nur privat!)

wir sind hier nicht kleinkariert, aber dennoch sollte nicht gleich das allererste posting REINE werbung sein 😉 nachtragend sind wir aber nicht, daher alles weitere per PN (private nachricht).

viel spaß weiterhin...
lg
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 ·  #3
Hallo Margarete und Steffen,

habe da mal ne Frage, ist nicht jeder Bernsteinschmuck ein Unikat weil der Stein immer kleine Farb und grössen unterschiede hat? :oops:

PS: Habe nicht so viel Ahnung von Schmuck, deswegen ist die Frage vieleicht blöd also bitte nicht auslachen.

Liebe Grüsse Marita
hateandlove
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hateandlove

 ·  #4
Goldie würde jetzt sagen: Es gibt keine blöden Fragen und ich finde, er hat Recht - hier wird niemand ausgelacht!

Bin mal gespannt, was für Antworten kommen (bin doch auch Laie 😉 )
Goldie
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Goldie

 ·  #5
nun ich denke eher die beiden meinen mit unikaten schon handarbeit. im grundegenommen ist ja jedes handgearbeitete stück immer ein unikat :idea: ,da
eigentlich kein stück genau wie das andere ist.

was sehr schade ist:
wir grübeln hier und die beiden melden sich gar nicht zu wort. wer hier AKTIV mitmacht kann ja auch für seine seite werben, aber so... tztztzzzz :?

lg
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 ·  #6
Hallo,

Bernstein wird doch aber nicht immer mit der Hand gefasst oder doch?
Ist der Bernstein denn so empfindlich?

Grüsse Marita
Margarete
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Margarete

 ·  #7
Hallo alle zusammen,

sorry, dass wir uns noch nichtz gemeldet haben, aber wie sind gerade aus dem Urlaub gekommen und sind total fertig! Unsere Eltern waren ja auch dabei und hatten eine Autopanne nach der anderen! :-(.

Ich packe meine koffer aus und melde mich später nochmal mit den Antworten, ok?

margarete
Goldie
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Goldie

 ·  #8
Margarete
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Margarete

 ·  #9
Guten morgen alle zusammen,

Marita hier sind deine antworten:
bernstein an sich ist immer ein Unikat, weil kein stein genau wie der andere ist. die unterschiede liegen in der verarbeitung. bei unikaten werden die steine nur poliert und vielleicht wird die form etwas verändert, je nach dem was es werden sollte. bei unikaten ist alles handarbeit.
es gibt aber sehr viel bernsteinschmuck mit z.b. kleinen, kugelförmigen steinen in mehreren farben . von einem ring kannst hunderte haben und alle sehen gleich aus. das liegt daran dass man die steine so lange erhitzt bis sie den gewünschten farbton haben , somit sieht jeder ring gleich. alles machen die maschinen. das sind keine unikate. dieser schmuckstücke sind natürlich viel günstiger und so gennante "massenware".

Ich hoffe, ich konnte dir weiter helfen.
ich wünsche dir noch einen schönen tag
margarete
David
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David

 ·  #10
Hallo Marita,

Zitat

Ist der Bernstein denn so empfindlich?


Bernstein ist ja ein fossiles Harz und dieses ist recht empfindlich. Sowohl gegen mechanische Beanspruchungen, als auch gegen Reinigungsmittel und andere Chemikalien. Also, wenn Du Bernsteinschmuck besitzt, dann behandle ihn pfleglcih, und er wird Dich lange erfreuen.
Margarete
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Margarete

 ·  #11
DANKE David für Antwort.

Das habe ich übersehen.

Margarete
Amber Emotion
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Amber Emotion

 ·  #12
Weitere Pflegetipps und Disskusion zum Thema Bernsteinschmuck :!: :

schmuckforum/ftopic56.html

Schöne Grüße, Beata 😉
Goldie
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Goldie

 ·  #13
danke beata, für deine moderationsunterstützung :)
jetzt haben wir gleich zwei Bernstein Experten unter uns :respekt:

jetzt habe ich aber auch mal eine frage zum thema berstein:

bernstein ist ja eigentlich schon so alt wie die menschheit selber. ich befasse mich schon fast mein ganzes leben mit antiken schmuck sowie der schmuckgeschichte.
bis heute kam mir nie schmuck aus längst vergangenen epochen mit bernstein unter. ist das zufall oder gibt es eine plausible erklärung dafür? ich lerne gerne noch dazu :kratz:

lg
David
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David

 ·  #14
hateandlove
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hateandlove

 ·  #15
@ David: ich glaube kaum, denn Bernstein ist doch foossiles Harz und bis zu 260 Millionen Jahre alt. Es ist quasi unkaputtbar und ewig haltbar - korrigiert mich, wenn ich unrecht habe.

@ Goldie: hier hab ich was aus dem Internet, dass deine Frage zum Teil beantworten könnte: Geschichtliche Bedeutung

Der Bernstein hat den Menschen schon immer fasziniert. Er galt in allen bedeutenden Dynastien und zu allen Zeiten als Zeichen von Luxus und Macht.
[Bearbeiten]

Steinzeit

Der Bernstein wurde bereits in der Jungsteinzeit verarbeitet und verziert. Schon damals schrieb man ihm legendäre Wirkungen zu. Bereits um ca. 10.000 v.Chr., das heißt zur ausgehenden letzten Eiszeit, wurde er in Nordfriesland zu Anhängern und Perlen verarbeitet. Auch um 8.000–5.500 v.Chr. war er ein besonders begehrter Schmuck, der in Dänemark und dem südlichen Ostseegebiet zur Herstellung von statushebenden Tieramuletten und Schnitzereien mit eingravierten Tiermotiven genutzt wurde. Schamanen nutzen ihn auch als Weihrauch, so dass ihm eine rituelle Bedeutung zukam. Dies änderte sich auch nicht, als aus den Jägern um 3.500–1.500 v.Chr. (Neolithikum) Bauern wurden. Diese begannen nun im großem Maße, Bernstein zu sammeln, zu opfern und ihn zu verstecken (Bernstein-Depotfunde in Jütland). Weiterhin wurde er zu Ketten und Anhängern verarbeitet und den Toten mit in die Gräber gegeben. Die Erbauer der Großsteingräber fertigten die für sie typischen Streitaxt-Nachbildungen aus Bernstein.
[Bearbeiten]

Bronzezeit

In der Bronzezeit nahm das Interesse an der Bernsteinverarbeitung zunächst ab, obwohl das Material immer noch eine beliebte Grabbeigabe blieb. Der Collierfund in einem Urnengrab von Ingolstadt, eine opulente Halskette, muss damals von unschätzbarem Wert gewesen sein. Warum das Collier in einem Tonkrug vergraben wurde, ist ungeklärt. Bernstein war neben Salz und Rohmetall (Bronze und Zinn) eines der begehrtesten und wichtigsten Handelsgüter. In Hortfunden und bei Graböffnungen taucht er regelmäßig auf. Durch ihn sind auch weitreichende Handelsbeziehungen nachgewiesen wurden. Zwei breite Goldringe, in die je eine Bernsteinscheibe eingelassen war, fanden sich in Südengland (Zinnvorkommen), und ein beinahe identisches Exemplar ist aus der griechischen Bronzezeitmetropole Mykene bekannt (Blütezeit im 12. Jh. v.Chr.). Auch in einem frühbronzezeitlichen (um 1700 v.Chr.) Hortfund von Dieskau (Landkreis Saalkreis) befand sich eine Kette aus Bernsteinperlen.
[Bearbeiten]

Eisenzeit

In der Eisenzeit gewann Bernstein durch die Wertschätzung der Phönizier, Mykenier, Skythen, Ägypter, Balten und Slawen als „Tränen der Sonne“ beziehungsweise „Tränen oder Harn der Götter“ wieder an Bedeutung. Später hielt man ihn für das „Harn des Luchses“, „versteinerten Honig“ oder „erstarrtes Erdöl“. Die Griechen schätzten den Bernstein als Edelstein, den sie als Tauschmittel für Luxusgüter aller Art nutzten, wie bei Homer erwähnt und beschrieben. Die Römer nutzten ihn als Tauschmittel und für Gravuren. Zur Zeit der Wikinger war er wieder ein begehrtes Material, das als Räucherwerk benutzt oder kunstvoll verarbeitet wurde. Aus dieser Zeit sind beispielsweise Funde von Perlen für gemischte Ketten, Spinnwirtel, Spielbrettfiguren und Würfel aus Bernstein bekannt.
[Bearbeiten]

Griechisch-römische Antike

In der griechisch-römischen Antike wurde erkannt, dass Bernstein sich elektrostatisch aufladen kann. Der griechische Philosoph Aristoteles berichtet darüber. Außerdem soll er mit Pytheas von Massila um 334 v.Chr. die so genannten Bernsteininseln aufgesucht haben (gemeint sind wohl die West-, Ost- und Nordfriesischen Inseln in der Nordsee). Man nennt diese Inseln auch die Elektriden. Die Römer Tacitus und Plinius der Ältere schrieben auch über den Bernstein sowie seine Herkunft und seinen Handel. Kaiser Nero soll Bernstein in großen Mengen zu Repräsentationszwecken genutzt haben. Im Rom der Kaiserzeit trieb nicht nur der Kaiser, sondern auch das Volk mit dem Bernstein einen verschwenderischen Luxus. Man trank aus Bernsteingefäßen, er zierte alles, was von Wert war, und wohlhabende Frauen färbten ihr Haar bernsteinfarben. Plinius der Jüngere soll sich darüber geärgert haben, „dass ein kleines Figürchen aus Bernstein teurer als ein Sklave sei“. In der römischen Antike wurde zudem der Handel mit samländischem Bernstein erschlossen.
[Bearbeiten]

Mittelalter

Im Mittelalter und für katholische Gebiete auch danach wurde der Bernstein hauptsächlich zur Herstellung von Rosenkranz-Gebetsketten genutzt. Da er so beliebt war und man damit viel verdienen konnte, stellten Kaufleute und Feudalherren die Gewinnung und Veräußerung allen Bernstein Ost- und Westpreußens bald unter Hoheitsrecht. Als ein Verstoß gegen dieses so genannte „Bernsteinregal“ konnte das Sammeln und der Verkauf von Bernstein auf eigene Rechnung mit dem Tod bestraft werden. Die Küstenbewohner hatten die Pflicht, unter der Bewachung durch Vögte Bernstein zu sammeln und abzuliefern. Dabei mussten Frauen, Kinder und alte Leute täglich bei Wind und Wetter an den Strand. Erfüllten sie ihr festgesetztes hohes Soll nicht, hatten sie mit bösen Folgen zu rechnen.

Der Deutsche Orden sicherte sich später das gesetzliche Recht auf den alleinigen Handel mit Bernstein, welches ihm seinen Reichtum einbrachte. Aus den wertvollsten Bernsteinstücken fertigten sie vor allem in den Werkstätten Königsbergs und Danzigs künstlerische Gegenstände. Das „Bernsteinregal“ verpachtete der Deutsche Orden zunächst an die jeweiligen Landesherren, auf die es 1525 überging. Wiederum wurden die Küstenbewohner zum Sammeln von Bernstein angetrieben. Da die Fischer im Tausch gegen Bernstein das dringend benötigte Salz erhielten, lieferten sie viel ab und sammelten täglich. In abgemilderter Form galt das Gesetz bis 1945.
[Bearbeiten]

Neuzeit

In der Neuzeit wurde Bernstein nach alter Tradition zu Schmuck verarbeitet, aber auch für Schatullen, Spielsteine und -bretter, Intarsien, Pfeifenmundstücke und andere repräsentative Sachen verwendet.

Im 16. und 17. Jahrhundert nutzten die preußischen Herrscher den Bernstein für Repräsentationszwecke und ließen verschiedene Zier- und Gebrauchsgegenstände daraus fertigen. Der preußische Hof gab hunderte von Bernsteinkunstgegenständen in Auftrag, vor allem Pokale, Dosen, Konfektschalen und Degengriffe, die als Hochzeits- und Diplomatengeschenke in viele Kunstsammlungen europäischer Fürsten- und Herrscherhäuser gelangten. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten größeren Bernsteinmöbel.
Rekonstruiertes Bernsteinzimmer
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Rekonstruiertes Bernsteinzimmer

Im 18. Jahrhundert ließ der preußische König Friedrich I. das Bernsteinzimmer für sein Charlottenburger Schloss in Berlin fertigen, das 1712 fertig gestellt wurde. 1716 verschenkte er es an den russischen Zaren Peter den Großen. Später wurde es in den Katharinenpalast bei St. Petersburg eingebaut, im Zweiten Weltkrieg von den Deutschen geraubt und nach Königsberg gebracht, wo es 1945 wahrscheinlich verbrannte. Es gibt allerdings Gerüchte, wonach das Bernsteinzimmer noch immer in unterirdischen Stollen eingelagert sein soll. Durch den Fortschritt der Naturwissenschaften wurde erkannt, dass der Bernstein als fossiles Harz nicht mystischen, sondern natürlichen Ursprungs ist. Deswegen ging das höfische Interesse am Bernstein nach 1750 zurück.

Bis ins 19. Jahrhundert wurde der Bernstein hauptsächlich durch Strandlese gewonnen. Im Jahre 1837 überließ der preußische König Friedrich Wilhelm III. die gesamte Bernsteinnutzung von Danzig bis Memel gegen die Summe von 30.000 Mark den Gemeinden des Samlandes. Um 1890 begann man dort die großtechnische Gewinnung des Bernsteins, so dass das Rohmaterial günstig auf den Markt kam und der Schmuck daraus für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich war. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Bernsteins Bestandteil der Volkskunst. In manchen Regionen Europas gehörten facettierte Bernsteinketten zur Hochzeitstracht der Bauern.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts wird Bernstein vor allem von Russland, Estland, Lettland und Litauen (bzw. der späteren Sowjetunion) exportiert. Um 1970 senkte die Sowjetunion die Jahreslieferung von zehn Tonnen auf eine herunter. Der Hauptabnehmer der Importware, der ostdeutsche „VEB Ostseeschmuck“, forderte daraufhin die Bürger der DDR durch Zeitungsanzeigen auf, Bernstein nach Ribnitz-Damgarten zu schicken. Die meisten Zusendungen kamen von Bitterfelder Bergleuten, und so beauftragte der Betrieb Geologen, den Braunkohletagebau Bitterfeld zu untersuchen. Da sie fündig wurden, wurde Bitterfeld zum Bernsteintagebau.

In der chemischen Industrie wird Bernstein im 20. und 21. Jahrhundert für die Herstellung von Lacken und Ölen verwendet. Pressbernstein eignet sich für die industrielle Weiterverarbeitung von Gebrauchsgegenständen und als Isolator, da sein elektrischer Widerstand größer als der von Porzellan ist.
David
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David

 ·  #16
Zitat

@ David: ich glaube kaum, denn Bernstein ist doch foossiles Harz und bis zu 260 Millionen Jahre alt. Es ist quasi unkaputtbar und ewig haltbar - korrigiert mich, wenn ich unrecht habe.


Na gut, wenn Du das sagst. :idea: 😉
Bin nur immer davon ausgegangen, das da auch Luftabschluss bei der Bildung eine grosse Rolle gespielt hat. Also dachte ich, dann kann es sich unter diesen Bedungnugen auch nicht zersetzen. Wenn es dann allerdings ans Tageslicht kommt und dann vielleicht als Grabbeigabe genutzt wird, dann könnte es sich auch zersetzen. Nein? :?:
hateandlove
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hateandlove

 ·  #17
Icb hab gerade nochmal ein bisschen nachgelesen.
Da es mit Sauerstoff, schwach konzentrierten Säuren und Laugen sowie mit Ölen reagiert und auch nicht hitzebeständig ist, verottet es wohl doch mit der Zeit --> muss aber ein sehr langsamer Prozess sein, denke ich
David
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David

 ·  #18
Goldie
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Goldie

 ·  #19
hallo zusammen :-)

danke für die vielen informationen. ich werden das später nochmal genauer unter die lupe nehmen. muss jetzt erst ne mütze schlaf haben :bounce: komm grad vom branchentreffen der IS zurück...

julia, interessantes material. kannst du bitte noch die quelle nennen. da du sehr viel hier rein kopiert hast, möchte ich zumindest der autor/die quelle nennen.

bis später...

lg
hateandlove
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hateandlove

 ·  #20
Ist von Wikipedia, aber es gibt doch Schmuck aus vergangenen Epochen - werde bei Gelegenheit mal was suchen
Sapphire
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Sapphire

 ·  #21
Hallo Bernsteinfreunde,
ich habe da was interessantes gefunden was Eure Fragen glaub ich beantwortet.
Will mal versuchen ob ich es schaffe diesen Artikel anzuhängen.
Zitat
Gefunden im net unter:






Diplomica GmbH - Diplomarbeiten Agentur diplom.de - Hermannstal 119 k - D - 22119 Hamburg
Fon: ++49 - (0)40 - 655 99 2-0 - Fax: ++49 - (0)40 - 655 99 2-22 - E-Mail: agentur@diplom.de
AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey - USt-IdNr.: DE214910002
w w w . d i p l o m . d e



Zusammenfassung:
Die Schwierigkeiten, die sich bei der Restaurierung und Konservierung von archäologischen Bernsteinobjekten ergeben, sind in der Chemie des Materials selbst begründet. Bis heute sind weder eine exakte Zusammensetzung, des uns unter Bernstein geläufigen fossilen Harzes, noch die genauen Umstände, die zum Abbau und kompletten Verlust des Zusammenhanges dieses Materials führen, bekannt.
Oxidationsprozesse, die die Bernsteinobjekte bereits während der Lagerung abbauen, finden nach der Fundbergung begünstigt durch Licht und Wärme, im beschleunigten Maße statt. Aus diesem Grund werden archäologische Bernsteinfunde konservatorisch behandelt.
Eine Lagerung unter sauerstoffreier Atmosphäre, sowie das Ausschließen katalytisch wirkender Parameter wie UV Strahlung, Wärme, schwankende Luftfeuchtigkeit und extreme pH-Werte des Umgebungsmediums, kann im Ausstellungskontext unter Berücksichtigung sehr verschiedener Materialgruppen nur selten realisiert werden. Eine wissenschaftliche Bearbeitung bedingt zudem die Handhabung der Bernsteinobjekte, so daß Konservierungsmaßnahmen notwendig werden, sobald das Objekt der Öffentlichkeit präsentiert werden soll oder zur Bearbeitung das Depot verlassen muß. Andererseits sollte das Material möglichst unbehandelt vorliegen, um spätere Analysen zur Herkunftsbestimmung nicht zu beeinträchtigen.
Da weder Langzeiterfahrungen zu stabilisierenden Methoden und Materialien vorliegen, noch Einigkeit über Pro und Kontra einer Behandlung herrscht, wird das Material Bernstein in den archäologischen Depots oftmals konservatorisch nachlässig behandelt oder erfährt sehr unterschiedliche Restaurierungsmaßnahmen.
Die einleitend angesprochene Problematik des Einsatzes unterschiedlicher Konservierungsmittel an archäologischem Bernstein, läßt sich exemplarisch an der deutschsprachigen Restaurierungsliteratur nachweisen. Diese enthält seit den 70er Jahren lediglich fünf Artikel zur Restaurierung archäologischer Bernsteinobjekte, von denen jeder ein eigenständiges Konservierungsverfahren beschreibt. Den Schwerpunkt der Arbeiten und Versuche bildete die Suche nach einem geeigneten Tränkungsmittel. Das fehlende Wissen um die Zusammensetzung und die Abbauprozesse des Materials Bernstein führte zu einer Vielzahl von Auffassungen und sehr unterschiedlichen Konservierungsmaßnahmen. Der behandelte Bernstein wurde dabei von den Autoren lediglich optisch nach seinem Aussehen beurteilt. Neben dieser rein subjektiven Beurteilung einer Festigung hat sich jedoch keiner der Autoren mit dem Festigungsvermögen der Tränkungsmittel beschäftigt. Im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen eines jeden zu restaurierenden Fundstückes können alle in den Artikeln aufgeführten Konservierungsmethoden von Relevanz sein, da sie, bei lediglich makroskopischer Beurteilung der Tränkung, gute Ergebnisse vorweisen In der vorliegenden Arbeit soll ein Vergleich der bislang verwendeten Materialien zur Konservierung archäologischen Bernsteins, mit Hilfe analytisch-physikalischer Untersuchungsmethoden im Mittelpunkt stehen.
Als Resultat der Arbeit erschließt sich die Möglichkeit, zukünftige Tränkungen an archäologischen Bernsteinobjekten anhand der Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Untersuchungen, abgestimmt auf die jeweils vorliegenden Objekte, durchzuführen.
Da heute eine Vielzahl von Materialien zur Konsolidierung von Bernstein zum Einsatz gelangt, wird in der vorliegenden Arbeit dargelegt, ob durch genaue mikroskopische Beobachtung als auch einen analytisch-physikalischen Vergleich, Unterschiede im Konsolidierungsvermögen und der Eindringtiefe einzelner Tränkungsmittel festgestellt werden können und ob diese im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Erhaltungszuständen der Objekte stehen.
Die Ergebnisse, der im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Untersuchungen, werden bei der in Kapitel 7 beschriebenen Restaurierung archäologischer Bernsteinobjekte (Abb.1) der späten römischen Kaiserzeit / frühen Völkerwanderungszeit angewandt. Es handelt sich hierbei um vierzehn Perlen und zwei Perlenfragmente baltischen Bernsteins, die unterschiedlich stark abgebaut sind. Diese wurden dem Niedersächsischen Landesmuseum 1950 als Lesefunde einer Ackeroberfläche der Gemarktung Bokeloh zur Verfügung gestellt.
Da die Perlen ganz unterschiedliche Korrosionszustände aufweisen, müssen die restauratorischen Maßnahmen auf die spezielle Problematik verschiedener Festigungsbedürfnisse abgestimmt werden.
Durch Recherche der Literatur und eine Umfrage sollen die angewendeten Tränkungsmittel zunächst erfaßt werden. Entsprechend der Kriterien eines zu entwickelnden Anforderungskataloges an die Restaurierungsmaßnahmen soll die Vielzahl der erfaßten Tränkungsmittel eingegrenzt werden.
Die ausgewählten Tränkungsmittel werden hinsichtlich ihrer Eindringtiefe und ihres Festigungsvermögens makroskopisch, mikroskopisch und mittels radiografischer Untersuchungsmethoden an originalem archäologischen Bernsteinmaterial untersucht, so daß die Ergebnisse für jeden Restaurator nachvollziehbar bleiben. Ergänzend werden die Konsolidierungsmittel (im Sinne der oben genannten Zielstellung) bezüglich ihres Verhaltens im Zusammenhang mit unterschiedlichsten Korrosionsgraden verglichen und bewertet. Neben ihren optischen Qualitäten sollten die getesteten Festigungsmittel nunmehr, kritisch in Bezug auf ihr Festigungsvermögen, für den spezifischen Bedarf eines jeden Korrosionsgrads auswählbar sein.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen bei einer Restaurierung archäologischer Bernsteinobjekte ermöglichen, die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Tränkungsmittel, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Objekte, gezielt abwägen zu können.

puh mit Hilfe von Martin geschafft :oops:
Margarete
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Margarete

 ·  #22
Mensch , was Ihr alles findet!!! :-)
Goldie, ich weiß es nicht wirklich, warum man keinen antike bernsteinschmuck finden kann?

Das ist wirklich eine gute frage.

Gruß
Margarete

www.juvelisto.de
Emerald
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Emerald

 ·  #23
Goldie, ich weiß es nicht wirklich, warum man keinen antike bernsteinschmuck finden kann?


wenn man die ganzen Epochen in Bezug auf Schmuck durchgeht, wird man erkennen, dass spätestens seit dem Barock nur Schmucksteine wirklich eine Preziose waren, die auch geschliffen werden konnten. Alles andere galt wohl als zu unedel. Bernstein ist zu weich- kein Schliff ist möglich. Vielleicht ist das der Grund?

LG
Bigi
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 ·  #24
Hallo zusammen,

ich trage schon fast mein ganzes Leben lang Bernsteinschmuck und bin heute noch begeistert.

Ein Rat: beim Kauf von Bernsteinschmuck sollte man darauf achten, Bernstein nur dort zu kaufen, die ein Echtheitszertifikat für ihren Bernsteinschmuck ausstellen. Warum? Bernstein wird in vielerlei Arten gefälscht oder verfälscht. So wird leider Gottes auch gepresster oder geklärter Bernstein als echter Bernstein verkauft. Der echte Bernstein ist für mich aber nur der Bernstein, der - bis auf das Schleifen, Sägen und Polieren - nicht durch den Menschen künstlich verfälscht wurde.

Hilfreiche Informationen darüber, ob Bernstein echt ist, und wie man das prüfen kann, habe ich unter www.amberworld-trade.de in der Rubrik "Über Bernstein" gefunden. Darin wird anschaulich beschrieben, was Bernstein eigentlich ist, unter anderem die Pflege von Bernstein sowie natürlich auch die Hinweise, wie man prüfen kann, ob der Bernstein echt ist. Aber, wie gesagt: ich würde Bernsteinschmuck nur mit Echtheitszertifikat kaufen!

Mit freundlichen Grüßen
Gerda
Emerald
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Emerald

 ·  #25
hallo Gerda,

dass es für Bernstein Zertifikate gibt, das war mir bisher neu- man lernt nie aus :D

doch sehe ich in dem von dir angesproichenen Zerti von amber world trade eigentlich nur eine reine Werbekampagne.

Danach müssten alle anderen Bernsteinlieferanten dicht machen, denn ein derartiges Zerti gibt es nirgends.

scheint mir irgendwie selbst erdacht, um die Kunden zu halten.
Kein seriöser Bernsteinhändler wird dir falschen Bernstein als echten andrehen.
Auch hier heisst es wie bei jedem Schmuck- kaufe aus sicheren Quellen und bei Händlern mit Fachkompetenz.Dann erübrigt sich dieses Zerti, das ja die Firma selbst aussellen kann.

LG
Bigi
David
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David

 ·  #26
Ganz genau, solch ein Zertifikat kann Dir auch ein unseriöser Händler ausstellen, weil es für Bernstein keine anerkannten Fachprüfungslabore wie bei Diamanten gibt. Demzufolge ist ein Zertifikat in diesem Falle auch nicht wirklich was wert. Wer seine Kunden betrügen möchte, tut dies in jedem Falle, ob mit oder ohne Zertifikat. Den von Dir genannten Händler kenne ich nicht und kann demzufolge über dessen Seriosität keine Aussagen treffen.

Also am besten beim Händler des Vertrauens kaufen, dann ist man immer auf der sicheren Seite. 😉
Emerald
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Emerald

 ·  #27
:D
@ David :korrekt

im Übrigen ist auch gepresster Bernstein echter Bernstein-- aber eben gepresst;-)

Von Inklusenfälschungen habe ich schon gehört, doch die kann man auch erkennen

http://www.ambertop.de/tipps/tipp3.htm

LG

Bigi
Bernsteinschmuck
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Bernsteinschmuck

 ·  #28
Bernstein ist nicht nur ein Unikat aufgrund seiner einzigartigen Beschaffenheit sondern auch deshalb, weil Dir jedes einzelne Stück auch einen kleinen Einblick in die "Zeit vor unserer Zeit" gewährt.
Hat man das Glück, einen Bernstein mit Inkluse zu besitzen, macht einem diese klar, das man ein Stück Geschichte in Händen hält!
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Guestuser

 ·  #29
Wir helfen bei allen Fragen und Wünschen rund um Bernstein weiter.

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Goldie

 ·  #30
hallo bernsteinstadt danzig und herzlich willkommen im schmuckforum :)

ich habe deinen link mal anklickbar gemacht (da war nämlich ein tippfehler von dir drin 😉 ).

ich lade dich ein dich im forum zu registrieren und dich zu beteiligen. es kommen immer wieder fragen zu bernstein und auch danzig war sogar schon einmal gesprächsthema hier im forum.

einen kleinen tipp möchte ich dir noch mitgeben:
ich würde die musik auf deiner website deaktivieren - alle bürosurfer werden es dir mit längeren verweildauern auf deiner seite danken :)

lg
martin
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