Platinschmelzen

 
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Raustland
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Raustland

 ·  #1
Bisher schmelze ich in den Platinschmelzschalen die aussehen wie Schamot allerdings halten die nicht wirklich lange, den bei einer gewissen Menge fängt auch die Schale schon an zu schmelzen.
Wißt ihr vielleicht eine Schale die standfester ist?
Schula
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Schula

 ·  #2
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #3
Raustland
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Raustland

 ·  #4
@Schula ja ungefähr so sehen die aus.
@Wehpke danke für den Link
Schula
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Schula

 ·  #5
Borax benutzt Du aber keines, oder?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #6
Raustland
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Raustland

 ·  #7
Nö.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #8
Raustland
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Raustland

 ·  #9
Danke für das Angebot, ich hab mir jetzt erst mal Gußformen aus Kupfer gefräßt und mir ein paar neue Schmelzschalen zum testen bestellt. Wenn ich damit nicht weiter komme ist das wohl noch eine Alternative.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #10
Raustland
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Raustland

 ·  #11
Barren und Drähte, denn Rotationsguß für Ringrohlinge muß ich nochmal umtüfteln den da haben sich die beweglichen Teile der Kupferfom gefressen.
Silberschweif
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Silberschweif

 ·  #12
Hört sich interessant an wie lange hält eine Kupferform die Temperatur aus ? Ich überlege schon länger wie ich Formen für bei mir sehr gängige Ringe für die Schleuderanlage anfertigen könnte. In stahl gießen ist mir zu teuer für jede Ringgröße. Ich hab im Brehpohl einen verstellbaren Einguss für Trauringe gesehen. Leider hab ich den noch nie irgendwo zu kaufen gesehen. Vieleicht magst du das ja hier ein wenig weiter ausführen. Würde mich freuen.
lg
chris
Raustland
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Raustland

 ·  #13
In der Art und Weise lassen sich nur einfache Ringrohlinge für Trauringe herstellen und die normalen Sachen laufen bei mir auch in Stahlformen, aber bei Pt machen die das halt nicht mit. Das Verfahren ist das gleiche wie Tilo schon oft beschrieben hat.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #14
Interessante Sache. Und die Ringe schmelzen die Formen nicht an? Lassen sich gut trennen? Kupfer leitet anscheinend genug Wärme ab, um eine Verbindung trotz des hohen Wärmeüberschusses zu verhindern. Tolle Kiste!.

Wie sieht das denn mit der Walzbarkeit von Platinringen aus? Bei Pt und Pd kommt es leicht zu dendritischem Gefüge und das macht ja dann richtig Kummer. Was hast Du denn da beobachten können?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #15
Wenn er Glück hat (und kleine Mengen Platin in fette Formen aus Kupfer giesst) könnte das Platin so schnell erstarren das nur ein mikrokristallines Gefüge ensteht.

Bei 3M haben sind mal hauchdünne Fäden aus glasartig erstarrten Metallschmelzen gezogen indem sie eine schnell rotierende Kupferscheibe mit einer scharfen Kante an die Oberfläche der Metallschmelze geführt haben. Die Kante hat dann einen Faden gezogen der keine Zeit zum kristallisieren hatte und dann ganz andere magnetische und andere Materialeigenschaften bekam.

Da waren die Metallschmelzen auch höher temperiert als der Schmelzpunkt des Kupfers und durch die gute Wämeableitung und die große Masse der Scheiben ist das Kupfer nicht angeschmolzen.
Tilo
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Tilo

 ·  #16
verstellbarer Einguß im Brepohl?
entweder ist die Roationskokille gemeint, deren Prinzip ja im Buch gezeigt wird und die nicht auf die mech.Schleudergußanlage adaptierbar ist

oder eine andere Sorte Einguß mit Kern
der das Problem darstellt bei den bei ebay vertriebenen Dingern
vor zig Jahren war das mit einer Feder konstruiert/gebaut.
jetzt ein 2teiliger Kern, der beim Abkühlen des Ringes Risse verursacht, weil sich der Ring nicht so zusammenziehen kann beim Abkühlen, wie er will
ne Feder würde nachgeben
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #17
In meinem Brepohl ist keine tilische Rotationskokille drin, das wüsst ich, und der ist original aus der DDR 1980.
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Tilo
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Tilo

 ·  #18
boah, wie alt ist der denn?
die abgebildete Sorte Einguß habe ich mir mal trestweise über ebay gekauft, weil ich damals noch keine Kokille für dicke Ringe hatte, aber daß der mal im Brepohl abgebildet war, wußte ich nicht
selbst meine ältere Ausgabe hatte schon die Rotat.vorrichtung drin
vermute, die ist frühestens ende der 60er entwickelt worden
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #19
Zitat geschrieben von Silberfrau
In meinem Brepohl ist keine tilische Rotationskokille drin, das wüsst ich, und der ist original aus der DDR 1980.

6. Auflage 28 Ostmark
Tilo
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Tilo

 ·  #20
danke fürs betreute Lesen ;-)
in der 94er Ausgabe ist das etliche Seiten später als der fixe Einguß unter 4.5.6.3. beschrieben
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #21
Schleuderguss bringt er halt noch allgemein.
Silberschweif
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Silberschweif

 ·  #22
Die-Schmiede
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Die-Schmiede

 ·  #23
Die Eingüsse mit Federkern kenne ich noch sehr gut, die sind Steinalt, davon hatten wir in meiner alten Firma so an die 10 Stk. in verschiedenen Stärken. Auch das Schlagdings lag da noch rum. Etwas :) moderner war dann zum weiterverarbeiten die Rändelmaschine.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #24
Wurde Woeckel nicht von Fischer übernommen? Dort mal nachfragen
Raustland
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Raustland

 ·  #25
Ja bis jetzt keine Probleme beim anschmelzen der Formen. Nur wenn sich die Kokille so schnell dreht fressen sich die beweglichen Kupferteile und die mußt du dann erst mal auseinander bekommen.
Zum walzen kann ich noch nicht so viel sagen, denn es hat erst 2 Ringe gegeben bevor die Kokille beim Teufel war bin da mit Pt erst in der Testvase. Die Ringe ließen sich aber ohne Probleme aufwalzen. Ich denke ich muß noch die beweglichen Kokillenteile fixieren und dann sollte auch dies funktionieren.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #26
Zitat geschrieben von Silberschweif

Ist das jetzt original die Tilomethode? abgesehen vom Guss halt der nach uralt Brepohl geht. Guss kann ich mir nur abstrakt vorstellen.
Tilo
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Tilo

 ·  #27
neeeeeein
das ist die vorsintflutliche , die auch auf deinem Brepohlfoto ist
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #28
Ich meinte "abgesehen" vom Guss. Also Schmieden, Aufwalzen etc.
Tilo
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Tilo

 ·  #29
im Sinne von Radio Jerewan:
im Prinzip ja, aber
abgesehn von Anfang (Guß) und nicht abgebildeter Hauptwalzmaschine mach ich die letzten 1..2 Umfangsnr. mit abgebildeter Hebelmaschine
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #30
Ich seh schon, es führt kein Weg dran vorbei, dass ich es mir mal in Echt anschau. Wenns halt nicht so weit weg wäre.
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