Schmuckfotografie vor schwarzem Hintergrund

 
KIFFA
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KIFFA

 ·  #31
Zitat geschrieben von K-Heinz
Kiffa: Ich bin kein edler Bayer! Ich bin lediglich ein österreichischer Alpenländler. Verschlagen, hinterlistig und undurchsichtig. Aber wir haben eine "gute" Antenne für Aggressionen und Menschen die nicht davon ablassen können. Also dir kostet der Ring € 12.000 Für jeden anderen kostet er € 120


Da muß ich dann die falsche Seite erwischt haben, als ich nach "österreichischem Alpendialekt" gegoogelt habe. Das "oan" und "ho'am" habe ich mir in der Tat selbst zusammen gekupfert - die Ausdrücke jedoch sind alle aus den unendlichen Tälern der schönen Alpenwelt (und keiner der Ausdrücke gilt als beleidigend).

Um das klagenfurter Brauchtum zu unterstützen, können wir über 12.000 reden. Aber nur, wenn Silber und Perle echt sind und das Design nicht in Stefan's "gesammelten Werken" auftaucht. Sind die Charaktereigenschaften, die Du Dir selbst zuschreibst, nicht kontraproduktiv für einen Silberschmied?

Was hältst Du davon, wenn wir zusammen Weihnachten feiern? Ich bringe den falschen Hasen und ein Glas selbst gezuckerten Humor mit. Wenn am Abend der Baum brennt, erfreust Du mich auf der Zitter mit einer angejazzten Alpenvariation "Oh Du Fröhliche", während ich aus dem großen Buch des undurchsichtigen Humors vorlese! Hast Du ein Gästezimmer?

Jetzt gibts wieder Ärger...!
K-Heinz
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K-Heinz

 ·  #32
Natürlich kein Ärger!

Vielleicht bin ich zu dumm, um hier Angriffe herauszulesen. Mir scheinen es eher versöhnliche Worte zu sein.
Für den Fall, dass ich dich vorher falsch verstanden habe, bin ich sogar bereit mich zu entschuldigen.
Wir hatten hier schon ein Thema, in dem es darum ging, wie schwer es ist aus lediglich Geschriebenen eine Stimmung zu lesen.

Ich denke aber doch, dass es für gemeinsam verbrachte Weihnachten zu früh ist. :D
Tilo
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Tilo

 ·  #33
ich habe ja auch vorher nichts gelesen, was das provokante 12.000-"Angebot" gerechtfertigt hätte
ich hoffe, das ist nun geklärt und wir können zum halbwegs harmonischen Miteinander und dem Thema zurückkehren

Ulrich: Bingo: Polfilter bringts
ich habe zwar keinen für meine Digiknipse, aber mit dem winzigen vom Refraktometer konnte ich den neutralisierenden Effekt zumindest mit den Augen sehen
daß das Spiegelbild eines Glasspiegels unterm Objekt halt minimal mehr Abstand hat als auf dem Pinterestbild würde ich nichtmal als Schönheitsfehler ansehen
wen das stört, muß eben mit schwarzer oder silbriger Glanzfläche als Unterlage arbeiten
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #34
Müsste es nicht mit einer opak-schwarzen Glasplatte gehen?
Kommt das doppelte Spiegelbild nicht daher, dass das Objekt einmal an der Oberseite und einmal en der Unterseite gespiegelt wird? Bei Spiegel natürlich hauptsächlich an der Unterseite.
Werde mir mal eine mitbringen lassen.
Tilo
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Tilo

 ·  #35
hab ich doch wie erwähnt schon ausprobiert mit nem Schweißerbrillenglas : nimmt wesentlich mehr Helligkeit/Farbintensität vom Spiegelbild als das Pinterestbild
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #36
Das stimmt, das Spiegelbild wirkt wesentlich dunkler als auf dem Foto.
Das Glas für kunstgewerblichen Gebrauch ist auch nicht ganz plan sondern hat kleine Rippeln.
Lackartiger Kunststoff schluckt auch mehr Licht.

vieleicht eine plan geschliffene und polierte Karamikplatte?
K-Heinz
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K-Heinz

 ·  #37
Teufel auch!
Wie soll man denn da Produktiv werden, wenn ihr dauernd so interessante Beiträge sendet. :D

Pol-Filter löst das Problem!
Hatte auch nur das winzige von meinem Refraktometer zur Hand, habe es beim Abdrücken vorgehalten. Dazu die Bilder.
Gemacht im Fotozelt mit schwarzem Hintergrund auf einem Spiegel. Denke auch Glas wäre besser.
Aber was macht man gegen die Staubflusen? Ohne Nachbearbeitung gings nicht.
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KIFFA
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KIFFA

 ·  #38
Schade - das habe ich mir anders vorgestellt! Sieht bei mir ganz anders aus!

Was hier nicht zu sehen ist. Die Unterlage hier ist kein Spiegel, sondern eine vielleicht 1mm dünne hochglänzende Metallplatte in genau der Größe, wie hier zu sehen (liegt flach auf einem Tisch).

Ich habe das Foto nicht geschossen, habe mir aber per Mail erklären lassen, welche Unterlage unter diesen Beads liegt!

j

Nachtrag:
So wie das hier aussieht, finde ich es aber nicht unbedingt vorteilhaft. Sieht irgendwie aus wie "gewollt-und-nicht-gekonnt", finde ich! Auf diese Weise lenkt das Spiegelbild meines Erachtens viel zu sehr von den eigentlichen Beads ab. Für eine Veröffentlichung möchte ich das so eher nicht "geknipst" haben.

Im Übrigen sind bei Weitem nicht alle Schmuckstücke (und auch andere Luxusgüter) mit diesem "Spiegeleffekt" geschossen. Mir gefällt es zwar grundsätzlich und da, wo es angebracht ist - vor allem aber wenn es eine künstlerische Note hat. Jetzt jedes Schmuckstück auf diese Weise anzubieten, fände ich wenig sinnvoll. Ich denke es sollte auch "gewisse Stücke" beschränkt bleiben! Zudem scheint es eine Art Mode geworden zu sein, seine Produkte auf diese Weise anzubieten. Und jede Mode hat die Eigenschaft nach geraumer Zeit unmodern zu werden. Keine Ahnung in welchem Stadium man sich derzeit mit dieser "Spiegelknipserei" befindet, aber jene, die ihre Stücke auf diese Weise zeigen möchten sollten vielleicht bedenken, dass diese "Neuerung" schon längst zum fototechnisch-künstlerischen "alten Eisen" gehört! Ich sage nicht, dass es so ist - ich gebe es nur zu bedenken. Auch hier sollte das Verfallsdatum beachtet werden. Derzeit - so scheint es (mir) jedenfalls - wird es noch oft und gerne angewandt!
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KIFFA
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KIFFA

 ·  #39
Zitat geschrieben von K-Heinz
Gemacht im Fotozelt mit schwarzem Hintergrund auf einem Spiegel. Denke auch Glas wäre besser.


Insbesondere Dein drittes Foto finde ich Klasse! Hast Du das absichtlich mit etwas Unschärfe versehen? Ich finde das viel besser, als eine eins-zu-eins Kopie des originalen Schmuckstücks zu sehen. Warum sollte man einen Ring auch zweimal sehen wollen? Hier wirkt das wie ein gewollter künstlerischer Effekt. Auch das der untere Teil - quasi das Spiegelbild - nicht komplett zu sehen ist, finde ich besser. Sieht aus wie im Fotostudio gemacht! Kompliment!
K-Heinz
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K-Heinz

 ·  #40
Ich weiß nicht, irgendwie ist es bei mir immer eine Glücksache. Zum Glück kann man in der digitalen Fotografie so oft auslösen, wie man will.

Ich verwende meine (recht gute) Pockt, also ist der Monitor klein. Die von jemanden angesprochene Möglichkeit das Monitorbild groß auf den PC-Monitor zu bringen, wäre hilfreich.

Ich würde bei einer Verkaufspräsentation das Spiegelbild nie als Ganzes ablichten und würde es vorziehen, wenn dessen Deutlichkeit nicht so ausgeprät wäre. Das spricht für Milchglasscheibe.

Diese Doppelspiegelungen sind nicht gewollt. Das kann hier recht hübsch wirken, ist aber wohl nur Glücksache.
Mit dem Polarisationsfilter bekommt man die weg, wie das zweite Bild zeigt.

Insomma:
Ohne Softwarenachbearbeitung wird's nichts G'scheites. Mit Klonen operiert man die Staubflusen raus. Kontrast muss zugegeben werden, Intensität der Farben etwas aufdrehen.
Tilo
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Tilo

 ·  #41
mir gefällt der 3fach Effekt im unteren deiner Bilder nicht
dann schon besser die Wirkung wie bei Ulrich, wo das Spiegelbild nur verringert zu sehen ist
gegen Flusen auf dem Foto hilft: keine Flusen auf der Platte und dem Objekt zu haben.
auch als Sauberkeit bekannt ;-)
das werd ich jetzt auch mal versuchen
KIFFA
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KIFFA

 ·  #42
Zitat geschrieben von Tilo
auch als Sauberkeit bekannt ;-)das werd ich jetzt auch mal versuchen


"Booh äääh", Tilo - man stelle sich vor, ich hätte das geschrieben.

Was die "Flusen" angeht kann ich nur vermuten, dass Du in einem veganen, tierfreien Nichtraucherhaushalt wohnst - oder wie heissen die absolut unsäglichen Verkaufszusatzsprüche bei Ebay? Wenn ich die lese, bin ich direkt weg. So etwas Bescheuertes hat die Welt nicht verdient!

Ich entstamme einem gesund-unsauberen, (mit 4 Katzen) tierbevölkerten, unreligiösen Fleischfresser-Geschlecht! Und was lernen wir daraus? Ohne Photoshop gehts auch bei mir nicht!
KIFFA
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KIFFA

 ·  #43
Noch einmal zum direkten Vergleich das (scheinbar professionelle) Ausgangsbild!
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KIFFA
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KIFFA

 ·  #44
Zitat geschrieben von KIFFA
Noch einmal zum direkten Vergleich das (scheinbar professionelle) Ausgangsbild!


Es ist meines Erachtens absolut ratsam und geradezu nötig, das Schmuckstück kein zweites mal komplett zu zeigen. Es sollte "abgeschnitten" sein, wie hier zu sehen.

Zudem hat der Ring ja noch eine gewisse hellere "Aura" - auch das trägt eindeutig (und neben anderen Dingen) zum professionellen Eindruck bei. Zudem ist die Unterlage bläulich, was ebenfalls nach Pro aussieht und gewissermaßen dem Stein entspricht. Bei einem roten Stein, hätte man diese Farbe wahrscheinlich nicht gewählt. Mit anderen Worten: Jedes dieser Fotos muß individuell an die Bedingungen angepasst werden.

j
K-Heinz
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K-Heinz

 ·  #45
Gerade diese Aura macht mich so stutzig.
Als jemand, der viele viele Montagen gemacht hat, hab ich das Gefühl es wäre es ein konstruierter Hintergrung. Habe mal einen Randbereich vergrößert. Das bekomme ich mit freigestellten Objekten auch hin.
Der Hintergrund läßt dazu keine ebene Fläche vermuten, eher eine komplexe und das geht eigentlich nicht.
Ja weißt du Kiffa, das mit dem Tilo ist eine ganz andere Geschichte. Der hat tatsächlich eine "Aura" und der kann alles zu mir sagen! Gelle Tilo? :D

Übrigens bin ich dazu noch Raucher!

Und deine fuselfreie Fotografie, kannst du jemanden anderen verklickern Tilo. Oder arbeitest du im Vakuum?
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #46
Sodele, hab mir ein Stück schwarze Verpackungsfolie von einem Horbach-Paket abgerissen und will nun sehen, was die schwarze Farbe bringt. Einen Polfilter hab ich auch zur Hand und los gehts!

Wie voeher, bild nicht gefotoshopt, nur kleiner gemacht. Sonst nix, Einstellungen wie bei dem Bild auf weißem Papier. Diesmal verwendet: Folie (leider geknautscht, egal) eine Glasscheibe aus einem Bilderrahmen Licht 2X 18 Watt Leuchtstofflampen 6000 Kelvin, Film iso 800 Belichtung 1/40-tel. Das war es dann. Und hier das Ergebnis
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KIFFA
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KIFFA

 ·  #47
Zitat geschrieben von Ulrich Wehpke
Horbach-Paket


Sehen gut aus - die sechs Ringe!
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #48
K-Heinz
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K-Heinz

 ·  #49
Die gibt es bei Photoshop zum Nulltarif (wenn man das Programm sein eigen nennt) Das kenne ich schon.[/quote]

Ich bevorzuge PhotoPaint. Hab mal versucht umzulernen, aber ich arbeite damit schon seit sagenhaften 24 jahren! Ist wahr!

Es geht um die Kombination von Vektor UND Pixelgraphik. die Fotos mache ich (Pixel) in Fotopaint. Die Schriften dazu in CorelDraw (Vektor). Das Zusammenspiel der beiden ist einwandfrei.

Hintergründe wie die Erwähnten, kann man sich recht leicht selber machen Ulrich.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #50
K-Heinz
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K-Heinz

 ·  #51
So ist es Ulrich!

Ich würde verdammt mal gerne an deren Übertragung arbeiten, wenn du verstehst?

Intravenös!!!

Ich spritze mir eine Ampulle deiner Begabungen und deines Wissens! Die Neugierde habe ich schon.

Dafür bekommst du eine Ampulle meiner Vorzüge! Die Neugierde kann ich mir sparen, davon hast du genug.

Wäre das ein Deal?
K-Heinz
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K-Heinz

 ·  #52
Aber eine Übertragung ginge auch ohne Ampulle:
Sagst du mir wie man die Oberfläche deiner Eheringe fertigt?
Tilo
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Tilo

 ·  #53
ich war jetzt verhindert
deshalb gibts meine Fotos von Mi und Do erst am vormittag
KIFFA
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KIFFA

 ·  #54
Sorry, Leute - aber es kann doch nun wirklich nicht das Ziel sein, einen Ring (oder drei) doppelt oder sechsfach zu zeigen.

Das ist gewiss nicht der Sinn der Sache!

Das eigentliche Objekt muß ohne Frage im Zentrum bleiben und jedwede Spiegelung darf nicht ablenken - sonst würde "Design" zu einem billigen Effekt verkommen. Design sollte sich immer an der Praxis, der Wirklichkeit orientieren!

Es kann nicht darum gehen, ein Objekt eins-zu-eins zu spiegeln und damit doppelt zu zeigen!

Es geht zweifelsfrei um die Erzielung eines Effekts, aber die gespiegelte Kopie darf meines Erachtens keinesfalls so aussehen, wie das Original! Was sollte das auch bringen? Wohin soll der betrachtende Kunde schauen? Auf's Original oder auf das Spiegelbild? Oder bekommt er am Ende zwei Ringe zum Preis von Einem?

Nee - so kann das nicht gehen!

Wird die Spiegelung verfremdet - wie Karl-Heinz das (absichtlich oder unabsichtlich) gezeigt hat - dann ist das für mich OK. Zeigt das Foto eine eins-zu-eins Kopie des Originals - also quasi zwei Ringe, statt dem einen Ring, den man anbieten möchte - dann wurde das Prinzip eindeutig mißverstanden!

Es soll ein Effekt erreicht werden, keine Verdopplung des angebotenen Gegenstandes!

Die "Spiegelkopie" muß zumindest "abgeschitten" werden, darf und sollte nicht komplett gezeigt werden. Dazu wäre dann noch diese "Aura" nötig, um dem Bild einen professionellen Charakter zu geben!

Einen Ring ohne weiteres Konzept auf einem Spiegel zu knipsen hiesse: "Ziel verfehlt".

Daher habe ich ja zuvor auch die bisher unbeantwortete Frage gestellt: Was soll mit dieser "Spiegeltechnik" erreicht werden? Was ist der Sinn? Was ist das Ziel? Reiner Selbstzweck wird das ja wohl nicht sein!
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #55
K-Heinz
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K-Heinz

 ·  #56
Hier habe ich mir mehr Mühe gegeben, aber das ginge noch besser.

Das ist reine Software-Präsentation:

Hintergrund fertigen. Da gibt es unendlich viele Möglichkeiten.

Freigestelltes Objekt (Ring einfügen), zur Randverbesserung einen Verlauf bestimmen.

Bild spiegeln. Dem gespiegelten Bild etwas Transparenz geben. Wenn unterer Hintergrung und gespiegeltes Bild kombiniert sind, kann man noch viele Filter setzen, wie kräuselndes Wasser (Toll).
Am Schluß alles kombinieren und zuschneiden.

Ahnt hier ein unbefangener Betrachter noch eine Software-Bearbeitung?[/b]
Kornelia Sch
Moderator
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Kornelia Sch

 ·  #57
Zitat geschrieben von KIFFA
Sorry, Leute - aber es kann doch nun wirklich nicht das Ziel sein, einen Ring (oder drei) doppelt oder sechsfach zu zeigen.

Das ist gewiss nicht der Sinn der Sache!

Das eigentliche Objekt muß ohne Frage im Zentrum bleiben und jedwede Spiegelung darf nicht ablenken - sonst würde "Design" zu einem billigen Effekt verkommen. Design sollte sich immer an der Praxis, der Wirklichkeit orientieren!

Es kann nicht darum gehen, ein Objekt eins-zu-eins zu spiegeln und damit doppelt zu zeigen!

Es geht zweifelsfrei um die Erzielung eines Effekts, aber die gespiegelte Kopie darf meines Erachtens keinesfalls so aussehen, wie das Original! Was sollte das auch bringen? Wohin soll der betrachtende Kunde schauen? Auf's Original oder auf das Spiegelbild? Oder bekommt er am Ende zwei Ringe zum Preis von Einem?

Nee - so kann das nicht gehen!

Wird die Spiegelung verfremdet - wie Karl-Heinz das (absichtlich oder unabsichtlich) gezeigt hat - dann ist das für mich OK. Zeigt das Foto eine eins-zu-eins Kopie des Originals - also quasi zwei Ringe, statt dem einen Ring, den man anbieten möchte - dann wurde das Prinzip eindeutig mißverstanden!

Es soll ein Effekt erreicht werden, keine Verdopplung des angebotenen Gegenstandes!

Die "Spiegelkopie" muß zumindest "abgeschitten" werden, darf und sollte nicht komplett gezeigt werden. Dazu wäre dann noch diese "Aura" nötig, um dem Bild einen professionellen Charakter zu geben!

Einen Ring ohne weiteres Konzept auf einem Spiegel zu knipsen hiesse: "Ziel verfehlt".

Daher habe ich ja zuvor auch die bisher unbeantwortete Frage gestellt: Was soll mit dieser "Spiegeltechnik" erreicht werden? Was ist der Sinn? Was ist das Ziel? Reiner Selbstzweck wird das ja wohl nicht sein!


Jetzt bin ich etwas verwirrt. :shock:

DU wolltest doch solche Bilder machen und hast Dir zu diesem Zweck PVC-Folie gekauft und als das nicht klappte, hier nachgefragt.
Dann mußt Du Dir doch Deine Fragen selbst beantworten können bzw. gar nicht stellen müssen.

Ich persönlich finde diese Fotos in einer Präsentation toll. Wohlgemerkt aber nur die mit dunklem Spiegel und die abgelichteten Teile sollten klare Formen haben.
Bei einem detailreichen Stück und einem hellen Spiegel ist das Foto mMn schnell überladen und ich schaue mir die nicht genau an.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #58
Tilo
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Tilo

 ·  #59
ich bin nicht verwirrt
es ist halt bei dem ursprünglichen Bild im Eröffnungspost eine Kombination aus echtem Spiegelbild und zwingend notwendiger Nachbearbeitung
und nur genau diese gefällt Kiffa
meiner Meinung nach kann man bei der Aufnahme die gewünschte "Aura" auf schwarz oder anderen dunklen Farben nicht direkt erreichen, weil eine zentrale Hintergrundspotbeleuchtung auch das zu fotografierende Objekt mit zu starken Reflexen versehen würde,
sondern allenfalls mehr oder weniger gut und genau gespiegelte Objekte vor gleichmäßig schwarzem/weßen.... oder von mir aus von oben nach unten in der Helligkeit variierendem Hintergrund
diese zentrale Helligkeitszunahme geht meiner Einschätzung nach nur durch Freistellen des gespiegelten Objekts (umso schwieriger, je mehr Stellen am Objektrand genau die Farbe haben, die der zum Fotografieren gewählte neutrale Hintergrund hat)
und Aufbringen auf einen mittig heller gestalteten Hintergrund

am nächsten ist mittlerweile K-H dran
und einem unvoreingenommenen Betrachter würde es wohl nicht auffallen, daß das Spiegelbild eigentlich anders aussehen müßte als nur eine gespiegelte Ansicht des Objekts
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #60
Hallo Karlheinz
Das ist eine gegossene Struktur. Das Model wurde CAD-konstruiert (Artcam jewelsmith) und in Hartwachs gefräst. Eine Silberring, den ich vergoldet habe.

Intravenös ist auch kein Problem. Eine direkte Fotografie hat den Vorteil, dass sie klar und scharf, mit natürlichen (d.h. gewohnten und nachvollziehbaren) Oberflächen arbeitet. Heute ist zwas das gefotoshopte Bild der Standard, aber es sieht auch alles nach Plastc aus. Das ist wie eine gerenderte CAD- Zeichnung: zwar sehr schön, aber irgendwie doch anders. Bei der Nachbearbeitung wird zudem meist übertrieben, so dass die Bilder von daher schon auffallen.
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