Fotos eines 8/0- Sägeblattes

 
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #1
Man könnte es fast annehmen, wenn da nicht noch etwas wäre. Das Sägeblatt dient lediglich als Aufhänger des kleinen Ankers. Wir haben ihn aus Hartwachs gefräst, weil die Präzision gefräster Modelle wesentlich höher ist, als die gedruckter oder geplotteter Teile.

CAD: Artcam Jewelsmith
CAM: Artcam Jewelsmith
Fräser: Kugel-Schaftfräser Durchm. 0,08 mm
Modell-Material: Feilwachs
Fräsmaschine: Roland JWX 10 (wird seit längerem nicht mehr gebaut)
Guss: 585 GG, selbst gegossen, Vacuumverfahren
Größe: Breiteste Stelle (an den Ankerspitzen) 3,5 mm
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tatze-1
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tatze-1

 ·  #2
für was braucht man denn so feine Ankerchen? 8/0 hat 0,16mm Sägeblattdicke und ist sicherlich auch nicht viel breiter. Scho aweng weng, wie wir Franken sagen.
Tilo
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Tilo

 ·  #3
Glaube,Liebe,Hoffnung für Bettelbänder?
aber wer braucht sowas und gleich mehrere davon?
tatze-1
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tatze-1

 ·  #4
aber so fipsig?
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #5
Badewannenkapitäne?
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #6
Tilo
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Tilo

 ·  #7
ahh, eine Modellschiffserie?
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #8
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #9
Schnieke. :super:
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #10
Zitat geschrieben von Ulrich Wehpke
Hier nun die versprochene Auflösung:
"Anker aufgelötet"
aber auf was?
tatze-1
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tatze-1

 ·  #11
Zitat geschrieben von Silberfrau
Zitat geschrieben von Ulrich Wehpke
Hier nun die versprochene Auflösung:
"Anker aufgelötet"
aber auf was?

ich tippe mal auf Panzerkette
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #12
Ah. Anker auf Ankerkette geht wohl auch nicht
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #13
Also, das ist ein 585-er Armband mit geteilter Platte. Auf der einen Hälfte ist der Anker drauf. Die Kette ist eine gesicherte, schwere, aber lose, panzerkettenähnliche Sache, mit Klappschloss und Sicherung. Das war eine Kundenbestellung für ein Ehepaar. Die Kette kann aufgrund ihrer Konstruktion nicht durcheinander fallen, obwohl sie sehr locker daher kommt.
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #14
Hier habe ich zwei Ergebnisse für Umsetzungen von Resinmodellen. Die Modelle wurden also nicht gefräst, sondern STL-gedruckt. Maschine: Asiga Guss: in normaler, handelsüblicher gipsgebundener Einbettmasse.

Die Spangenglieder wurden in Silber gegossen. Es handelt sich hierbei um einen Probeguss, das eigentliche Stück wird in Gelbgold gegossen. Bei diesem Teil darf unter keinen Umständen ein Verzug auftreten, oder Fehler im Bereich der Scharnierröllchen auftreten. Bei den stark unterschiedlichen Materialstärken, haben wir daher eine Probe vorab gemacht. Wenn das Original genau sogut wird wie das Probestück,wird nicht nur unser Kunde zufrieden sein, denn dieser Guss wurde optimal.

Auf dem zweiten Bild ist ein Anhänger zu sehen, der einmal auf eine Kordel aufgezogen wird. Ebenfalls in Resin gedruckt auf einem Asiga-STL-Drucker und in Gipsgebundener Einbettmasse umgesetzt. Material: Weißgold 585 (Pd). Die Oberfläche ist durch die langen Senkrechten etwas unebener, Pd.WG ohnehin. Ansonsten jedoch wie erwartet, ohne Fehler und maßgenau. In die Außenhat werden 6 Brillanten gefasst. Das ganze Teil wiegt roh nicht ganz 4.5 g mit dem Deckel.
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Sparkle
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Sparkle

 ·  #15
offtopic - interessanter Untergrund beim 2.ten Bild- was ist das?
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #16
Tilo
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Tilo

 ·  #17
gehn die Löcher durch die Glieder schon komplett durch?
das wäre ja in der Gipsform ein ziemlich langes ziemlich dünnes Stäbchen
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #18
Ulrich Wehpke
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Ulrich Wehpke

 ·  #19
Wie Heinrich schon sagte.

In diesem Fall Gips. Bei längeren/dünneren Bohrungen, stecken wir Mienen in die Löcher, das geht prima und garantiert gute Ergebnisse. Die lassen sich ganz komfortabel ausbohren und ermöglichen Löcher so weit und tief wie es der Bohrer ermöglicht.

Das Gefährliche bei den Gipskernen ist, dass sie zu m Verziehen, oder gar zum Brechen neigen. Dann hat man unter Umständen einen nicht verwendbaren Guss und das in super Qualität. :bounce:
Muss nicht sein.

Vor allem bei Verwendung von Phosphat-gebundenen Einbettmassen sind Löcher andesr gar nicht zu realisieren, da diese Einbettmassen selbst für Hartmetallbohrer ein unüberwindliches Hindernis darstellen. Das trifft auch für den ganzen Stahlbereich zu, ebenso für Platin und Palladium.

Dadurch dass wir die Resinmodelle alle in normaler Gipsmasse gießen, sind wir, Gott sei Dank, weitgehend "phosphatfrei" geworden. Gipsmassen sparen auch jede Menge Energie und sind viel billiger. Ach lassen sie sich problemlos ausbetten und brauchen nicht abgestrahlt zu werden. So bleiben die Oberflächen erhalten.
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