Alter Ehering und Diamanten

 
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #1
Hallo und guten Tag,

vor einiger Zeit habe ich dieses Forum gefunden und habe mich jetzt so einige Tage und Stunden durch die verschiedenen Themen gelesen. Ich bedauere sehr, dass ich nicht schon viel viel früher auf die Idee kam, mal das Internet zu durchforsten - ich hätte euch ja schon viel früher finden können.

Schmuckbegeistert bin ich schon immer *hüstel* - dementsprechend ein ganz nett gefülltes Schmuckkästchen.

Und ich habe auch diverse Fragen/Anliegen, so dass ich gar nicht richtig weiß wo ich anfangen soll. Vielleicht mal mit dem ältesten Thema. Ich habe 1985 geheiratet und wurde leider 1987 schon Witwe. Den Ehering des Gatten ließ ich umarbeiten (ich wohnte zu der Zeit im Elsaß) und ließ 5 Diamanten im Brillantschliff mit je 0,15 Karat einsetzen. Es sind wohl ziemlich gute Diamanten (wie ein Juwelier nein Goldschmied bestätigt hat (genaueres weiß ich nicht, ich habe genau das Geld investiert (damals etwa 10000 Fr - umgerechnet 3300 DM), was wir uns zusammengespart hatten für gemeinsame Anschaffungen/Urlaub oder ähnliches).
Jedenfalls habe ich den Ring viele Jahre (bestimmt 20 Jahre - Tag und Nacht) getragen - bis er eines Tages unten gebrochen ist.

Dann habe ich die Diamanten in eine neue Ringschiene fassen lassen - dabei wurden noch 5 kleine dazugemacht, dass es ein bisschen wie Sternenhimmel aussieht - und eben der Goldschmied hat gemeint, er musste "ziemlich gute" dazumachen, damit es passt, weil die 5 großen eben auch ziemlich guter Qualität wären. Der Goldschmied war dann der Bekannte einer Bekannten (ich wohne ja nicht allzu weit von Pforzheim weg, da kennen viele Goldschmiede) - ich selbst habe nie mit ihm gesprochen (würde ich heute auch nicht mehr wirklich so machen).

Nun fängt mein Problem an. Dieser Ring ist zwar wirklich schön, aber erstens inzwischen viel zu groß, weil er zu einer Zeit gemacht wurde, als ich etliche Kilos mehr gewogen habe als jetzt. Theoretisch ließe sich ja vielleicht der Ring enger machen - aber zweitens habe ich immer mal wieder große Probleme mit diesem Ring, weil ich sehr oft (aber nicht immer) mit Bläschenbildung am Finger reagiere, wenn ich ihn trage. Zuerst Bläschen und Juckreiz, kurz darauf blankes Fleisch, wenn ich ihn nicht ablege. Und es dauert Tage, bis das immer verheilt ist. Klar - manchmal kann ich den Ring tage- sogar wochenlang tragen ohne Probleme - aber oft eben nur wenige Stunden - das ist einfach nix auf Dauer.

Jetzt wäre mir, glaube ich, am allerliebsten, wenn der ehemalige Ehering repariert werden könnte und die Steine wieder da hineinkämen. Ist das grundsätzlich machbar?

Ich denke, der Ring müsste (zumindest an der Unterseite) ein bisschen verstärkt werden, damit er nicht so schnell wieder bricht - oder?

Dann ist die Frage, was ich mit den restlichen Steinchen mache. Und meinen alten Ehering habe ich auch noch. Vielleicht würde der gebraucht werden für die Reparatur? Achja das Gold ist 750er Rosegold (wie gesagt, im Elsaß gekauft) - naja nicht sehr rot, aber mehr rose als gelb im Vergleich zu meinem jetzigen Ehering, der zwar auch 750er Gold ist, aber in Deutschland gekauft.

Dann gibt es eine weitere "Baustelle" auf der ich herumdenke - ob sich das alles irgendwie zusammenfügen lässt.

Also: Ich möchte mir einen Lebenstraum erfüllen und einen wirklich richtig guten Diamanten kaufen (ähm um ihn als Ring zu tragen natürlich). Ich dachte da an einen halbkarätigen, lupenreinen Top Wesselton - oder zumindest so in diese Richtung (ein Einkaräter wäre mir zwar lieber, aber der wird mir dann vermutlich doch zu teuer - zumindest mal in dieser Qualität). Es ist ja nicht so, dass ich nicht einen Halbkaräter hätte, aber den hab ich mal bei Ebay geschossen, in eine passende Ringschiene setzen lassen und den trage ich auch viel. Aber der ist halt - naja - er ist echt, er funkelt auch, aber nicht soooooooooo dolle, wie ich mir das wünschen würde.

Supergut gefallen mir solche Spannringe, wo es aussieht als würden die Diamanten völlig frei schweben (so wie die von Niessing angeboten werden) - aber so weit meine Recherchen ergeben haben, ist das auch ein Stück weit gefährlich..... ich bin so jemand, wenn mir ein Ring gefällt, trage ich den quasi immer und dauernd - nicht nur zu Weihnachten aus der Schublade holen. Und da ich keine Lust habe, einen so wertvollen Stein vielleicht zu verlieren oder zu beschädigen, würde ich vielleicht doch die Vernunft walten lassen und eine andere Fassung nehmen.

Und jetzt schlage ich den Bogen zu meinem ehemaligen Ehering - ich frage mich, ob man einen größeren Stein an/in diesen Ring einbauen könnte, so dass die beiden auch (ab und zu mal) zusammen getragen werden könnten? Oder ist das eine eher schlechte Idee?

Ich habe natürlich noch keinen (großen) Diamanten gekauft, das wäre ja vermutlich sinnvoll, ihn bei dem Goldschmied zu kaufen, der dann den Ring für mich herstellt/umarbeitet.

Uff - ich entschuldige mich für diesen Roman, den ich hier verfasst habe - es ist halt schwierig, alles zusammenzufassen, was mir so an Möglichkeiten einfällt - und schwierig zu entscheiden, was ich denn nun tatsächlich will. Natürlich habe ich mich schon ein bisschen bei Juwelieren hier in Karlsruhe umgeschaut, aber mir sind verschiedene Dinge noch nicht so wirklich klar.
ZB. welchen Einfluss welche Parameter auf den Stein, das Feuer und Funkeln des Steins ausmachen. Die Lupenreinheit? Oder mehr der exzellente Schliff? (also wenn vielleicht winzigste Einschlüsse da sind - so Richtung vssi).

Fragen über Fragen - und ich bedanke mich schon mal vorab bei all jenen, die sich diesen Post zu Gemüte führen und vielleicht sogar Antworten für mich haben.

Herzliche Grüße
Birgit

Ps. Ich werden noch ein paar Bilder einfügen, das dauert nur ein bisschen, weil ich die Fotos auf dem Handy habe, diesen langen Post wollte ich aber lieber am PC schreiben.
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #2
Hier noch ein paar Bilder:

[img]

[/img]
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tatze-1
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tatze-1

 ·  #3
Genaueres zum Ring(um)bau läßt sich natürlich, wie du schon festgestellt hast, durch aussagekräftige Bilder besser beurteilen.

Was deine Bläschen-Juckerei-Fleisch-Reaktion betrifft, das klingt sehr nach einer allergischen Reaktion. Aus was für einem Metall ist denn der Ring, der diese Allergie hervorruft? Da wäre dann vielleicht ein Allergietest beim Hautarzt im Vorfeld einer Anfertigung/Umarbeitung nicht verkehrt.
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #4
Zitat geschrieben von tatze-1

Genaueres zum Ring(um)bau läßt sich natürlich, wie du schon festgestellt hast, durch aussagekräftige Bilder besser beurteilen.

Was deine Bläschen-Juckerei-Fleisch-Reaktion betrifft, das klingt sehr nach einer allergischen Reaktion. Aus was für einem Metall ist denn der Ring, der diese Allergie hervorruft? Da wäre dann vielleicht ein Allergietest beim Hautarzt im Vorfeld einer Anfertigung/Umarbeitung nicht verkehrt.


Die Ringschiene besteht aus 14 karätigem Gold, ich habe wirklich viele verschiedene Ringe zu Hause - auch nur 8 karätiges - bei keinem habe ich diese Probleme. Nur bei diesem - deswegen will ich ihn ja nicht einfach enger machen lassen sondern quasi entsorgen.
Was glaube ich gegen eine Allergie spricht, ist die Tatsache, dass ich den Ring manchmal tragen kann. Aber ich bin ja kein Arzt. Vielleicht ist es, weil die Ringschiene relativ breit ist - obwohl der Ring sehr locker sitzt - also es ist ja nicht so, dass die eng sitzt und ich deshalb vielleicht darunter schwitze oder so. Ich habe keinen Schimmer, woran es liegen könnte.

Bilder habe ich inzwischen hochgeladen.....
Tilo
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Tilo

 ·  #5
schwer zu sagen, was das Problem bei nur dem einen Ring und auch nur manchmal verursacht
kannst du mal ein Bild machen, wo man den Bereich der Steine von innen sieht?
ich gehe mal davon aus, daß die in Durchgangslöchern sitzen wie ursprünglich im Trauring

wenn der leicht eckige Trauring reaktiviert werden soll, müßte eine neue Goldplatte drauf für die Brillanten
die jetzige ist zu beschädigt durch das Entfernen der Steine
und unten verstärkt werden
soll der aus ideellen Gründen wieder genutzt werden oder weils mit der Form und dem Gold keine Probleme gab?
wenn letzteres wäre doch eine Neuanfertigung zu überdenken, finde ich
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #6
Zitat geschrieben von Tilo

schwer zu sagen, was das Problem bei nur dem einen Ring und auch nur manchmal verursacht
kannst du mal ein Bild machen, wo man den Bereich der Steine von innen sieht?
ich gehe mal davon aus, daß die in Durchgangslöchern sitzen wie ursprünglich im Trauring


Mache ich, sobald ich zu Hause bin - der hat fast gar keine Löcher unten (ist es nicht so, dass es für die Brillanz besser ist, wenn unter den Diamanten weit offen ist?)

Zitat geschrieben von Tilo

wenn der leicht eckige Trauring reaktiviert werden soll, müßte eine neue Goldplatte drauf für die Brillanten
die jetzige ist zu beschädigt durch das Entfernen der Steine
und unten verstärkt werden
soll der aus ideellen Gründen wieder genutzt werden oder weils mit der Form und dem Gold keine Probleme gab?
wenn letzteres wäre doch eine Neuanfertigung zu überdenken, finde ich


Naja - genau genommen beides. Wie gesagt, ich trug den bestimmt 20 Jahre lang so gut wie Tag und Nacht ohne je Probleme zu haben - aber das habe ich bisher auch sonst bei keinem Ring erlebt. Aber die ideellen Gründe sind da die gewichtigeren - ich ärgere mich im Nachhinein, dass ich damals nicht gleich versucht habe, ihn reparieren zu lassen.
Tilo
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Tilo

 ·  #7
das wäre so einfach gewesen, den damals einfach nur zu löten oder dabei etwas zu verstärken

nein, die Brillanten bekommen schon einer Krappenfassung nicht wirklich Licht von der Seite geschweige von unten von der dunklen Fingerseite her
man kann sie halt von unten reinigen
wobei das natürlich bei unten offen auch viel mehr verschmutzt als wenns geschlossen wäre

das ist ein wenig wie mit dem Pc, mit dessen Hilfe man viele Probleme lösen/ergoogln kann, die man ohne den pc gar nicht hätte ;-)
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #8
Bei dem neuen Brillantring sehe ich dunkle Ränder um jeden Stein, die vermutlich von Schmutz herrühren. Wenn, wie ich gelesen habe die unteren Bohrungen unter den Diamanten sehr klein sind, dann ist da vermutlich noch mehr organisches verhärtetes Material angesammelt. Das ist vermutlich der Auslöser für die Hautentzündungen. Das müsste fachgerecht entfernt und der Ring sterilisiert werden. Dann würde ich den Ring probetragen ob die Hautentzündungen wieder kommen.

Auf Dauer sollte es zur Gewohnheit werden die Hohlräume unter den Diamanten regelmäßig und gründlich zu reinigen. Dann strahlen die Diamanten auch wieder.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #9
Zitat geschrieben von Schneeflocke

Hallo und guten Tag,
...

Nun fängt mein Problem an. Dieser Ring ist zwar wirklich schön, aber erstens inzwischen viel zu groß, weil er zu einer Zeit gemacht wurde, als ich etliche Kilos mehr gewogen habe als jetzt. Theoretisch ließe sich ja vielleicht der Ring enger machen
Auch praktisch lässt er sich kleiner machen.

Zitat geschrieben von Schneeflocke
-
Jetzt wäre mir, glaube ich, am allerliebsten, wenn der ehemalige Ehering repariert werden könnte und die Steine wieder da hineinkämen. Ist das grundsätzlich machbar?
Ja, ich würde den Bereich in dem die Diamanten saßen, etwas abfeilen und dann mit einem dickeren Goldstreifen verdicken. Dann könnte man die Diamanten an der Stelle wieder einfassen.

Zitat geschrieben von Schneeflocke


Ich denke, der Ring müsste (zumindest an der Unterseite) ein bisschen verstärkt werden, damit er nicht so schnell wieder bricht - oder?
kann man machen, ist vielleicht sinnvoll.

Zitat geschrieben von Schneeflocke


Dann ist die Frage, was ich mit den restlichen Steinchen mache.
Die könnte man für schöne Ohrringe verwenden.

Zitat geschrieben von Schneeflocke


Dann gibt es eine weitere "Baustelle" auf der ich herumdenke - ob sich das alles irgendwie zusammenfügen lässt.

Also: Ich möchte mir einen Lebenstraum erfüllen und einen wirklich richtig guten Diamanten kaufen (ähm um ihn als Ring zu tragen natürlich). Ich dachte da an einen halbkarätigen, lupenreinen Top Wesselton - oder zumindest so in diese Richtung (ein Einkaräter wäre mir zwar lieber, aber der wird mir dann vermutlich doch zu teuer - zumindest mal in dieser Qualität).

Augenrein reicht (si oder besser) denn diese Einschlüsse sind dann so klein dass sie nicht zu sehen sind auch die Brillanz nicht stören. Wichtiger für die Brillanz sind gute oder sehr gute Proportionen, wenig oder keine UV-Fluoreszenz und eine Politur ohne Polierstreifen, denn diese lassen den Brillant immer ein wenig wie eingeölt aussehen.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #10
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

... der Auslöser für die Hautentzündungen. Das müsste fachgerecht entfernt und der Ring sterilisiert werden. Dann würde ich den Ring probetragen ob die Hautentzündungen wieder kommen.

Auf Dauer sollte es zur Gewohnheit werden die Hohlräume unter den Diamanten regelmäßig und gründlich zu reinigen. Dann strahlen die Diamanten auch wieder.

Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Sofern überhaupt Öffnungen auf der Innenseite vorhanden sind, muss der Ring nur ausdauernd in einem Ultraschall-Reiniger verweilen, allerdings eben so lange, bis auch die hartnäckigsten Ablagerungen gelöst und entfernt sind.
Für den Hausgebrauch zur regelmäßigen Nachsorge gibt es auch Gräte, die für Zahnprotesen etc gedacht sind, oder dann in der Folge regelmäßig beim Goldschmied/ Juwelier vorbei bringen, der auch den festen Sitz der Steine überprüft.
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #11
Hallo

Vielen herzlichen Dank für die Antworten. Leider habe ich heute wenig Zeit, daher nur schnell die Innenansicht des Problemringes.
Und ja - sauber ist anders, obschon er doch öfter mal im Ultraschallbad baden darf.

[img] 2018-07-04 14.41.34.jpg[/img]

Ansonsten melde ich mich später bzw. morgen wieder.
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Juwelfix
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Juwelfix

 ·  #12
Die Öffnungen sehen so aus, als ob sie nicht entgratet wurden. Das bedeutet, dass die Bohrungen unten scharfkantig sind und somit kleine Verletzungen auf der Haut hervorrufen.
Das könnte die Reaktionen am Finger erklären.
Tilo
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Tilo

 ·  #13
mir erscheint die Kanten angesichts der großen Flächen dazwischen nicht so geeignet, Verletzungen zu erzeugen
die Steinspitzen scheinen auch nicht überzustehen

dürfte schwer sein, eine Ursache für die Hautirritationen sicher festzulegen
man müßte dazu den Ring passendmachen, die Löcher entgraten und natürlich reinigen

wobei das engermachen durchaus nicht ohne ist
wegen der Spannung, die auf die Steine kommen kann, wenn es mehrere Nr. sind
diamantenimport
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diamantenimport

 ·  #14
Zitat geschrieben von Schneeflocke

Also: Ich möchte mir einen Lebenstraum erfüllen und einen wirklich richtig guten Diamanten kaufen (ähm um ihn als Ring zu tragen natürlich). Ich dachte da an einen halbkarätigen, lupenreinen Top Wesselton - oder zumindest so in diese Richtung (ein Einkaräter wäre mir zwar lieber, aber der wird mir dann vermutlich doch zu teuer - zumindest mal in dieser Qualität). Es ist ja nicht so, dass ich nicht einen Halbkaräter hätte, aber den hab ich mal bei Ebay geschossen, in eine passende Ringschiene setzen lassen und den trage ich auch viel. Aber der ist halt - naja - er ist echt, er funkelt auch, aber nicht soooooooooo dolle, wie ich mir das wünschen würde.


Hallo Schneeflocke ;)

bei der Erfüllung deines Lebenstraums sind wir dir gerne behilflich. Wir können dir aus einem nahezu unbegrenzten Angebot an Diamanten in allen erdenklichen Größen, Farben und Qualitäten, deinen Wunschdiamanten liefern.

Du kannst auf unserer Seite selbst mal stöbern oder dich mit mir in Verbindung setzen (telefonisch oder per Mail) dann können wir dir gemäß deinen Vorstellungen und Budget etwas konkretes anbieten.

Gruß

Karlheinz Grünewald
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Schneeflocke

 ·  #15
Die Hautirritationen entstehen nicht unter dem Ring sondern eher daneben, daher glaube ich nicht, dass es von möglicherweise nicht entgrateten Kanten stammt. Außerdem fängt es mit einbisschen Rötung und Juckreiz an, dann enstehen Bläschen (so wie Hitzebläschen etwa) und kurz darauf ist dann die Haut weg sozusagen, also die Bläschen öffnen sich wohl. Ohne dass ich es tatsächlich weiß erscheint es mir eher wie eine allergische Reaktion zu sein. Weshalb die dann eben nicht immer sondern nur gelegentlich auftritt, erschließt sich mir allerdings nicht.

Wie gesagt, an diesem Ring ist mir der Spaß echt vergangen, den würde ich zur Sicherheit eher in die Scheideanstalt geben wollen, zumal ja das enger machen nicht so ganz einfach wäre wegen der sich darin befindlichen Brillies.
Allenfalls könnte ich mir noch vorstellen, die 5 großen Brillanten ausfassen zu lassen, und durch "bunte" Steine zu ersetzen (enger machten natürlich auch) und ihn dann halt mal nur ab und an kurzzeitig zu tragen.
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #16
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Ja, ich würde den Bereich in dem die Diamanten saßen, etwas abfeilen und dann mit einem dickeren Goldstreifen verdicken. Dann könnte man die Diamanten an der Stelle wieder einfassen.

Das hört sich doch schon mal sehr gut an. Ist es ein Problem, passendes Gold (wie gesagt handelt es sich um 750er aus Frankreich - keine Ahnung, ob da andere Legierungen verwendet werden als in Deutschland) zu finden? Im Notfall könnte ja mein alter Ehering dazu herhalten, aber eher ungern, wenn es nicht sein muss.

Zitat geschrieben von Schneeflocke

Also: Ich möchte mir einen Lebenstraum erfüllen und einen wirklich richtig guten Diamanten kaufen (ähm um ihn als Ring zu tragen natürlich). Ich dachte da an einen halbkarätigen, lupenreinen Top Wesselton - oder zumindest so in diese Richtung (ein Einkaräter wäre mir zwar lieber, aber der wird mir dann vermutlich doch zu teuer - zumindest mal in dieser Qualität).

Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Augenrein reicht (si oder besser) denn diese Einschlüsse sind dann so klein dass sie nicht zu sehen sind auch die Brillanz nicht stören. Wichtiger für die Brillanz sind gute oder sehr gute Proportionen, wenig oder keine UV-Fluoreszenz und eine Politur ohne Polierstreifen, denn diese lassen den Brillant immer ein wenig wie eingeölt aussehen.

Auch diese Auskunft ist sehr wichtig - herzlichen Dank für die Beantwortung meiner Frage!

Wobei eine weitere Frage auftaucht: gäbe es die Möglichkeit einen solchen Diamanten in/an meinen alten Ehering zu fassen, ohne dessen Form komplett zu ändern (also des Eheringes)?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #17
Es wird halt nicht französisches Gold sondern deutsches Gold, aber seit Europa ist das ja egal :-)

Den Rosegoldton kann ein Goldschmied schon hin bekommen, evtl. muss er ein paar Mal umlegieren bis der Farbton passt.

Auf den Ehering kann man eine schöne Krappenfassung auflöten und da den Diamanten einfassen. Diese Fassung kann man entweder, wenn man schon die Goldfarbe hat in der selben Goldfarbe ausführen oder ein Weissgold als Kontrast.
Tilo
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Tilo

 ·  #18
mal eben die Diamanten raus und Farbsteine rein ist nicht so einfach: die neuen Steine müßten entweder minimal größer sein oder minimal tiefer gefaßt werden
beides gibt die Ringstärke nicht her und die Spitzen der Steine würden unten rausstehen und evtl. die haut irritieren(oder die Steine müßten extra für den Ring sehr flach und damit optisch nicht optimal geschliffen werden)
das in Verbindung mit der eh vorhandenen Empfindlichkeit des Fingers auf genau diesen Ring macht die Sache meiner Meinung nach abwegig

einen so großen Brillant auf einen normal dünnen Ehering zu setzen, verändert den Gesamteindruck schon, auch wenn der Ring an sich gar nicht verändert wird, denn die aufzusetzende Fassung muß mindestens die Höhe haben und damit hochstehen, die der Stein hat
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #19
Zitat geschrieben von Tilo

mal eben die Diamanten raus und Farbsteine rein ist nicht so einfach: die neuen Steine müßten entweder minimal größer sein oder minimal tiefer gefaßt werden
beides gibt die Ringstärke nicht her und die Spitzen der Steine würden unten rausstehen und evtl. die haut irritieren(oder die Steine müßten extra für den Ring sehr flach und damit optisch nicht optimal geschliffen werden)
das in Verbindung mit der eh vorhandenen Empfindlichkeit des Fingers auf genau diesen Ring macht die Sache meiner Meinung nach abwegig

Jupp - ich denke mal wie schon angedacht - Brillanten alle raus und ab in die Scheideanstalt damit (oder so)

Zitat geschrieben von Tilo

einen so großen Brillant auf einen normal dünnen Ehering zu setzen, verändert den Gesamteindruck schon, auch wenn der Ring an sich gar nicht verändert wird, denn die aufzusetzende Fassung muß mindestens die Höhe haben und damit hochstehen, die der Stein hat

Es ging mir auch weniger um den Eindruck als solchen, sondern halt eher darum, dass der Ring erhalten bleibt - da ist ja noch die Gravur drinnen. Ich tu mich manchmal schwer mit "loslassen" - und auch wenn ich inzwischen schon viele Jahre wieder glücklich verheiratet bin, hänge ich eben irgendwie doch noch an dem Ring und was er symbolisiert hat. Nur einfach so tragen möchte ich ihn halt eher nicht..
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #20
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Es wird halt nicht französisches Gold sondern deutsches Gold, aber seit Europa ist das ja egal :-)

Den Rosegoldton kann ein Goldschmied schon hin bekommen, evtl. muss er ein paar Mal umlegieren bis der Farbton passt.

Auf den Ehering kann man eine schöne Krappenfassung auflöten und da den Diamanten einfassen. Diese Fassung kann man entweder, wenn man schon die Goldfarbe hat in der selben Goldfarbe ausführen oder ein Weissgold als Kontrast.


Darüber muss ich mal noch eine Weile nachdenken, weil eigentlich die Krappenfassung die ist, die mir am wenigstens gefällt. Und ob ich dann nicht doch lieber eine ganz andere Fassung nehme *seufz*. Alles nicht so einfach.

Die Spannringvariante (also bei ganz neuem Ring meine ich) - ist glaube ich nicht so wirklich ratsam oder? Oder aber wenn dann nur optisch Spannring aber unten eine Verbindung - zumindest soweit ich das herauslesen konnte (ich meine sogar in diesen Forum irgendwo).
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #21
Tilo
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Tilo

 ·  #22
die Pseudospannringfassung wird in diesem forum nur ab und an erwähnt, um von ihr abzuraten!
die echte Spannfassung ist durchaus haltbar
die pseudospann (mit Steg/öse drunter) wird fast garatiert locker im Laufe der Jahre
statt Krappen geht natürlich geschlossene runde Fassung oder eine viereckige mit kleinen Fassungskrappen/-körnern in den ecken
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #23
Zitat geschrieben von Tilo

die Pseudospannringfassung wird in diesem forum nur ab und an erwähnt, um von ihr abzuraten!

Ahh - dann hatte ich das wohl gelesen.
Zitat geschrieben von Tilo

die echte Spannfassung ist durchaus haltbar

Das freut mich - da sind dann nämlich sämtliche Überlegungen hinsichtlich des alten Eheringes "hinfällig", denn die echten Spannringe sind ja sowieso meine Favoriten!
Zitat geschrieben von Tilo

die pseudospann (mit Steg/öse drunter) wird fast garatiert locker im Laufe der Jahre

Wieso das eigentlich? Worin besteht da der große Unterschied? Falls das für einen Nicht-Profi erklärbar ist? Ich bin ja sehr an Schmuck und dem ganzen drumherum sehr interessiert und lerne immer gerne dazu. Und zu meiner großen Freude habe ich hier den Rahmen gefunden um mich da auch austauschen zu können bzw. falls ich mit allzuvielen Fragen nerven sollte, einfach Bescheid geben......
Zitat geschrieben von Tilo

statt Krappen geht natürlich geschlossene runde Fassung oder eine viereckige mit kleinen Fassungskrappen/-körnern in den ecken

Geschlossene runde Fassung sagt mir was (deckt sich das mit der Chatonfassung, die Heinrich Butschal im Beitrag obendran erwähnt?), viereckig mit Fassungskrappen/-körnern muss ich mal googeln, ob ich da was finde, damit ich mir das bildlich vorstellen kann. Obwohl das ja jetzt vermutlich nicht mehr zum Tragen kommt, weil ich ja doch am liebsten den Spannring hätte.
Tilo
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Tilo

 ·  #24
noch nicht googln!
ich habe Worte benutzt, mit denen du dir solltest vorstellen können, wie die Fassung aussieht
der korrekte Name ist Verschnittfassung
in dem Fall, daß ein zu dicker Stein auf einen Ring soll, eben nicht wie typischerweise in die Fläche verschnitten, sondern eine Etage höher
sehr schlecht, davon ein Bild im Netz zu finden
ich hab jetzt ansatzweise ein Beispiel, weil ichs nicht mit dem Fassungsnamen, gesucht habe, sondern mit der häufigsten Anwendung: bei Herrenring mit Brillant
https://www.altstadt-juwelier-…humb_3.jpg
wäre bei deinem Trauring noch etwas höher freistehend
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #25
Ein Spannring hält den Stein durch seine Spannung in der Position. Wenn der Stein sich durch Schlag oder Druck bewegt, führt die Spannung ihn wieder zurück in die ursprüngliche Position.

Beim unechten Spannring sieht es nur so aus und die Spannung fehlt. Der Stein kann sich lockern.
Dafür kann der Ring dünner ausgeführt werden und stört nicht so sehr an den anderen Fingern. Denn ein echter Spannring muss eine bestimmte Mindeststärke haben.
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #26
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Ein Spannring hält den Stein durch seine Spannung in der Position. Wenn der Stein sich durch Schlag oder Druck bewegt, führt die Spannung ihn wieder zurück in die ursprüngliche Position.

Beim unechten Spannring sieht es nur so aus und die Spannung fehlt. Der Stein kann sich lockern.
Dafür kann der Ring dünner ausgeführt werden und stört nicht so sehr an den anderen Fingern. Denn ein echter Spannring muss eine bestimmte Mindeststärke haben.


Ahhhhhhh das ist einleuchtend. Muss denn der Spannring dann komplett rundherum die gleiche Stärke aufweisen?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #27
Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #28
Zitat geschrieben von Tilo

noch nicht googln!
ich habe Worte benutzt, mit denen du dir solltest vorstellen können, wie die Fassung aussieht
der korrekte Name ist Verschnittfassung
in dem Fall, daß ein zu dicker Stein auf einen Ring soll, eben nicht wie typischerweise in die Fläche verschnitten, sondern eine Etage höher
sehr schlecht, davon ein Bild im Netz zu finden
ich hab jetzt ansatzweise ein Beispiel, weil ichs nicht mit dem Fassungsnamen, gesucht habe, sondern mit der häufigsten Anwendung: bei Herrenring mit Brillant
https://www.altstadt-juwelier-…humb_3.jpg
wäre bei deinem Trauring noch etwas höher freistehend


Okay - das kann ich mir jetzt besser vorstellen, danke. Also müsste dann in dem Ehering Fall (der ja vermutlich doch nicht benutzt wird) erst Gold oben aufgebracht werden, damit die nötige Dicke/Höhe entstehen würde?
Habe mir auch gerade ein nettes Filmchen angeschaut, wie ein Stein verschnitten gefasst wird. Sehr interessant!
Tilo
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Tilo

 ·  #29
statt erklärungen jetzt einfach ein paar grobe skizzen, was mit dieser Art fassung möglich ist
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Schneeflocke
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Schneeflocke

 ·  #30
Zitat geschrieben von Tilo

statt erklärungen jetzt einfach ein paar grobe skizzen, was mit dieser Art fassung möglich ist


Sieht seht gut aus - vor allem oben rechts gefällt mir sehr.......

Ich kann ja leider so überhaupt gar nicht zeichnen, deshalb ist es manchmal echt schwierig, meine Ideen anderen zu vermitteln.
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