Der Weg zur Selbstständigkeit

 
rhoikos
 
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rhoikos

 ·  #1
Guten Abend,

ich versuche mich kurz zu fassen. Ich möchte mich selbstständig machen. Habe dabei keinen Zeitdruck, bin materiell abgesichert aber immer einen unternehmerischen Hang gehabt. Jetzt habe Ich bis dato bei dieser Idee keinen Haken gefunden und suche jetzt Aktiv nach einem.

Was mich angeht:
Ich möchte im Internet Goldschmuck gewerblich verkaufen. Erstmal nur Goldketten.

Nachteile: Noch relativ wenig wissen, ich stehe ganz am Anfang.
War bislang nie Selbstständig gewesen


Vorteile: Habe keinen Leistungs-/Zeitdruck
Bin materiell abgesichert (Schuldenfrei bei Eigentum usw.) und habe mein Einkommen und berufliche Perspektive (kann
zweigleisig fahren)
Kann mehrere Tausend Euro Problemlos als Startkapital nutzen um Waren einzukaufen

Jetzt kommt der entscheidende Punkt den ich als Marktvorteil sehe. Vielleicht ist es für euch entweder normal und nichts besonderes, oder eher unglaubwürdig (ich kann dies nicht wirklich einschätzen).
Ich bin in der Lage als Privatperson mit Rechnung, als ob man etwas ganz normal z.B. bei Ebay kaufen würde, neuen Goldschmuck zum aktuellen Börsengoldpreis zu kaufen als Endpreis (obwohl in der Rechnung auch die entsprechende Steuer bereits angefallen ist). Oft ist es leicht über dem Goldpreis (max. 5%), seltener drunter.

Wie sehen die Schritte bei dem Schritt in die Selbstständigkeit aus? Habt ihr Tipps für mich? Was muss ich beachten?
Gerne würde ich auch mit jemandem telefonieren der sich auskennt und Erfahrung hat. Im zweifelsfall schaffe ich natürlich alles selber. Allerdings ist es natürlich ein ganz anderes Gefühl sich mich Leuten unterhalten zu können die sich ebenfalls dafür interessieren. Natürlich werde Ich mich früher oder später (eher früher) bei einem oder mehreren Verbänden bezüglich der Schmuckindustrie anmelden und nach Messen in meiner Nähe ausschau halten.

Gruß und vielen Dank schonmal
Tilo
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Tilo

 ·  #2
für 5% oder gar noch weniger über Börsenpreis kann es meines (Fach)wissens keinen hier absetzbaren Goldschmuck mit Rechnung geben
(falls ich das richtig verstanden habe und nicht sogar unter Börsenpreis gemeint war)
außer: er ist unecht, gestohlen oder Geldwäsche

oder: unter dem gesichtspunkten: wenig Verarbeitungsverlust, wenig Arbeit, allerniedrigste Niedriglöhne im allerfernsten Osten produziert (Stichwort thaigold oder original indisch)
aber selbst wenn das mit Versandkosten usw denkbar wäre, wäre das nicht grad der hierzulande absetzbare Schmuck
insofern sehe ich eher einen der 3 erstgenannten Punkte ursächlich für die Traumpreise und ich befürchte, an einem solchen vertrieb will sich hier keiner mit Rat beteiligen

oder: ein einmaliges Konkursangebot statt schmelzen
aber auch darauf kann man kein tragfähiges zukunftsfähiges geschäftsmodell aufbauen

aber schaun wir mal.....
rhoikos
 
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rhoikos

 ·  #3
es ist kein unseriöses Geschäftsmodell, ich habe ja noch nicht einmal eines.
Allerdings war mir natürlich irgendwo klar, dass dies wohl auf Unverständnis treffen wird und sich darauf konzentriert wird ohne zumindest ansatzweise auf meine Fragen einzugehen. Trotzdem ist es mir wichtig ehrlich zu sein.
Ich bleibe dabei und hoffe auf konstruktive Antworten.

Gruß
diamantenimport
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diamantenimport

 ·  #4
Lasse am besten die Finger davon!

Ausser einem - äusserst unwahrscheinlichen - einmaligen Glücksfall, wird dir niemand Goldschmuck am oder sogar etwas unter dem Börsenpreis verkaufen (können) und dann auch noch inklusive Steuer!

Wie Tilo schon schrieb, geht so etwas nur bei unseriösen oder kriminellen Geschäften.
Tilo
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Tilo

 ·  #5
der Witz ist halt, daß du, rhoikos, keine Ahnung hast, wie viel Arbeit es macht, Schmuck herzustellen
und daß deshalb jeder mit Ahnung sagen muß, daß es eigentlich unmöglich seriös sein kann

dann will ich mal ein Beispiel bringen:
ich hätte als Fachgeschäft vor ca. einem Jahr anscheinend günstig Silberschmuck von einer Jungselbstständigen kaufen können. bei mir im Laden stand sie.
vermutlich mit Rechnung.
bloß ist es nicht so weit gekommen, weil ich anhand der Verarbeitung einzelner Teile den Verdacht schöpfte, daß das trotz Stempel unecht sein könnte
und leider hat sich mein Verdacht dann für jedes verdammte Teil ihrer Kollektion bestätigt (nach 6 Stichproben verschiedenster Teile habe ich aufgehört, ihr das zu beweisen)
die hatte den Schmuck bestimmt auch nahe am Börsensilberkurs eingekauft oder darunter

aber ich bin ja nicht der einzige hier im Forum, die anderen melden sich bestimmt dazu
Sparkle
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Sparkle

 ·  #6
Ich gebe Tilo in allen Punkten recht. Wenn es seriös möglich wäre, Schmuck fertig, nahe am Börsen-Rohstoffkurs zu produzieren, wäre das ein Markt, der längst besetzt wäre. Da Produktion, sprich Fertigung aber teuer ist, hierzulande und auch im Ausland zwar billig(er) aber nicht umsonst zu haben ist (mal flapsig ausgedrückt), klingt das zu schön, um wahr zu sein. Es ist nur logisch, das eine seriöse Quelle bzw. Vertrieb, längst kein Geheimtipp mehr wäre. Das nur mal vom gesunden Menschenverstand aus betrachtet.
Glaube also den Handwerkern und Kaufleuten hier. Ich bin auch Goldschmied und weiß, daß Schmuckherstellung einen immensen Aufwand bedeutet. Auch wenn ich handwerklich arbeite und mit industrieller Produktion wenig bis nichts zu tun habe. Wir haben trotzdem genug Phantasie und Wissen, daß es anders nicht geht. Das sagt Dir auch keiner aus Konkurrenzangst.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #7
Nach Abzug der Unsatzsteuer muss ein Preis über dem Börsenkurs rauskommen, sonst wäre es ein Perpetuum Mobile.
Du hast schon auf den jeweiligen Feingehalt runter gerechnet?
Tilo
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Tilo

 ·  #8
ganz ernsthaft: ein geregeltes Einkommen (also neben dem anlaufenden Internetgeschäft) und Startkapital zu haben, ist schonmal eine gute Basis, um die Rechnungen der Abmahngeier bezahlen zu können, die da kommen werden bei geringsten Fehlern bzgl. Widerrufsbelehrung, Impressum, DSGV, Versandkostenangabe, Artikelbeschreibungen, Verpackungsentsorgungssystem, Onlinestreitbeilegungsplattformshinweis, usw usf

dann natürlich die Kosten für Internetseitenerstellung und Hosting, Steuerberater, Googleadwords bzw. SEO-Optimierung, damit der shop auf der ersten Googltrefferseite erscheint
usw usf

am besten, einem Schutzgeldverein beitreten ein dafür angebotenes und gar nicht so teures Anwaltsabo abschließen, das über die neuesten Gesetze und Anwendungstücken informiert, bevor man in die Abmahnfalle getappt ist (ein Beispiel von zig: versicherten Versand anbieten: ganz ganz böse)
Rhoikos
 
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Rhoikos

 ·  #9
Vielen dank für eure zahlreichen antworten. Mir ist klar, dass ihr es gut meint damit ich mich da in nichtsverrenne. Ich halte mich kurz weil ich mit dem handy schreibe.ich habe zur probe bereits bei 3 artikeln, um sicher zu gehen, gewinnbringend (nur paar euro) das gekaufte schmuck beim juwelier verkauft. Ich möchte mich nicht rechtfertigen, halte es aber für angemessen dies zu schreiben, weil ich bereits an eurem wissen teil haben durfte.
Besonderen Dank an die letzte Antwort die auf meine Bitte sich auf meine Fragen zu konzentrieren eingegangen ist.
Rhoikos
 
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Rhoikos

 ·  #10
Die letzte Antwort zeigt mir dass Vorbereitung akribischer von statten gehen muss als ich dachte. Daher eher später als früher auf den Markt gehen um ein maximum an Fragen zu klären und Problemen entgegen zu wirken.
Vielen Dank
Juwelfix
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Juwelfix

 ·  #11
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #12
Das alles muß durchdacht sein und nur mit guter Vorbereitung ist so was zu meistern.

Eine gesunde finazielle Rücklage ist schon mal die erste Voraussetzung und mit Motivation und Durchhaltevermögen ist sowas zu schaffen.

Doch fangen wir an bei "gewerblich" verkaufen.
Welches Gewerbe ist das günstigste? Welche Rechtsform soll gewählt werden?

Kleinunternehmer ?
Einzelunternehmer ?
Nebengewerbler ?

Vor einer Gewerbeanmeldung möglichst mit einem Steuerberater zusammensitzen, denn bereits bei der Gewerbeanmeldung müssen die ersten Details feststehen, da einem dann ein Fragebogen zur steuerlichen Erfassung zugeht Die Ist- und/oder Sollversteuerung ist dann ebenso anzugeben wie er zu erwartende Umsatz. Ganz wichtig: An dieser Stelle werden dann nicht nur die Einkünfte aus dem Gewerbe gefragt, sondern auch aus allen anderen steuerlichen Einkunftsarten – also auch aus Deiner Beschäftigungen als Arbeitnehmer. Auf Grundlage all dieser Angaben legt das Finanzamt dann die vierteljährlich fälligen Einkommensteuer-Vorauszahlungen fest und ggf. auch die Gewerbesteuer-Vorauszahlung. Nur der Steuerberater kann daher aufgrund Deiner persönlichen Lage Tipps geben, welche Geschäftsform sich für Dein Vorhaben eignet und wie Du Deine voraussichtliche Steuerbelastung im Auge behalten und Rücklagen in passender Höhe bilden kannst.

Am wichtigsten sind dann noch kaufmännische Kenntnisse.
Wie soll bzw. muß kalkuliert werden? Lohnt sich ein Verkauf gegenüber dem Einkauf in Berücksichtung weiterer anfallender Kosten. (Einkommensteuer- und evtl. Gewerbesteuer- wurde bereits angesprochen, ggf. kommen dann auch Umsatzsteuervorauszahlungen dazu). Schon mal überlegt, welche Kosten anfallen und was "Betriebsausgaben" sind? Neben Materialeinsatz fallen Bürobedarf, Verpackungsmaterial, Porto- und ggf. Internet/Telefonkosten an, evtl. Reisekosten oder Kfz-Kosten, Kosten von Messebesuchen etc. Dann noch ggf. online-Versandhandels-Gebühren, Überweisungs- und Bankgebühren.

Die Art der Rechtsform ist dann auch wichtig bei der Art und Wahl der Buchführung.

Neben kaufmännischem Wissen sollten, ganz wichtig, um seriös aufzutreten und keine Fehlkäufe zu tätigen, auch Kenntnisse in der Materie vorliegen.

Wichtig zu wissen ist, daß es sich beim Handel von Edelmetallen und edelmetallhaltigen Legierungen sowie Waren aus Edelmetall oder edelmetallhaltigen Legierungen sowie Edelsteinen, Perlen und Schmuck nach § 38 der Gewerbeordnung um ein "überwachungsbedürftiges Gewerbe" handelt.

Wer keine Kenntnisse in der Materie mitbringt, sollte sich vielleicht Gedanken machen, eine entsprechende Schulung zu machen, um sich die Grundlagen der Schmuckmaterie anzueignen. Nur so eine Frage: könntest Du momentan Autobahngoldschmuck von echtem Goldschmuck unterscheiden? Kennst Du Dich in den Legierungen, Platierungen und Oberflächenbehandlungen aus? Sind Dir Schmuckstempel, Punzen etc. bekannt und kannst Du diese deuten? Bei "vorerst" Goldketten wird sich dann noch nicht so schnell die Frage nach Kenntnissen im Edelsteinbereich stellen; doch ist das auch schon geplant und wie wird hier evtl. mit nicht ausreichend vorliegenden Kenntnissen umgegangen?

Einem Schmuckverband muß man sich übrigens nicht unbedingt anschließen. Das ist dann eher eine Frage der Interessensvertretung, der Gemeinschaft, der Werbung, dem Ansehen etc. Sobald Du ein Gewerbe anmeldest bist Du automatisch Mitglied bei der IHK (Industrie- und Handelskammer), die leisten gute Info-Dienste bei der Beratung auch in rechtlichen Dingen.

Doch vor dem Gang zur IHK würde ich einen Steuerberater aufsuchen.
Dann steht mal der grobe Rahmen zum ersten Schritt in die Selbständigkeit und dann kann es Schritt für Schritt weitergehen.

Viel Erfolg!
Tilo
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Tilo

 ·  #13
mich würde mal ein (paar) Foto des Verschlußbereichs der Ware interessieren
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #14
Die Tatsache, dass Du drei Ketten einem Juwelier mit Erfolg verkauft hast bedeutet nicht dass sie echt sein müssen. Ein junger Mann hat erfolgreich über einen langen Zeitraum einer Bank für über eine viertel Million mit Gewinn falsche Goldbarren verkauft.
Wenn Du privat (heißt das ohne Rechnung und ohne ausgewiesene MwSt.?) nahe Börsenpreis neue Goldketten kaufen kannst, stimmt schon mal mit Deiner Quelle etwas nicht und spätestens wenn Du das gewerblich machst, fällt das Deinem Steuerberater auf und dem Finanzamt.

Es wäre nett (die Quelle musst Du ja nicht verraten - die will ich ja auch gar nicht wissen) wenn Du hierzu genaue Auskünfte gibst, denn damit steht und fällt ja Dein Geschäftsmodell.

Angenommen, Du hättest eine seriöse Quelle, die sehr günstig ist (bei maschinell hergestellten Goldketten kann das durchaus sein) und die Steuern und die Echtheit der Ware stimmen, musst Du Deine Vertriebskosten hart kalkulieren und trotzdem in kurzer Zeit eine hohe Popularität Deines Onlineangebotes erzielen, um mit einem schmalen Angebot ausreichende Umsätze zu generieren. Drogeriemärkte und Aldi haben es ja vorgemacht und mit kleiner Angebotspalette und niedrigen Preisen, den Einzelhandel aufgemischt.

Das müsste man mal durchrechnen, ob sich das lohnen kann. Bei Goldketten sehe ich das Problem, dass es immer eine Untergrenze gibt, unter der man nicht verkaufen kann und da die Herstellungskosten bei einigen Modellen recht gering sind, Mitbewerber bei Werbeaktionen mithalten können und so die prozentualen Preisabschläge optisch nur gering ausfallen können und wenig Sogwirkung erzielen.

Also schön der Reihe nach: Bekommst Du von Deinen Lieferanten dauerhaft und zuverlässig (darauf gründet ja Dein Geschäftsmodell) Goldketten im Grammpreis nur knapp über (drunter vergessen wir mal, das kann nur ein Rechenfehler oder Betrug sein) dem errechneten Börsenmittelwert für Feingold und wird dann die MwSt. in der Rechnung ausgewiesen? Der Ausweis der MwSt. ist Vorbedingung für Dich und wenn Dein Lieferant sie nicht abführt, dann ist sein Laden nach spätestens zwei Jahren geschlossen. Dann kann es Dir im schlimmsten Fall passieren, dass Dein Finanzamt Dir die Vorsteuererstattung der letzten zwei Jahre streicht, weil sie Dir unterstellen, dass Du mit Ihm gemeinsame Sache gemacht hast. Bei gutem Umsatz ist dann Deine Immobilie weg für die Steuernachzahlung.

Ich hatte solche Angebote schon. Da wurden mir Kilobarren mit Rechnung und MwSt. zum sehr günstigen Preis angeboten und mit treuherzigem Augenaufschlag versichert, dass die MwSt. selbstverständlich regelmäßig abgeführt werden würde. Ich habe nicht gekauft (weil geforderte Unterlagen nicht geliefert wurden und das Geschäftsmodell stank) und später gelesen, dass solche rollierenden Geschäftsgründungen zu massenweisen Verlusten bei den Finanzämtern gesorgt haben und daher das revers-tax Verfahren eingeführt wurde.

Zum zweiten (wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind), wenn Du noch eine Kette aus der Lieferung hast, besorge Dir eine Feile und einen Satz Goldprüfsäuren und Probierstein und feile ein Glied kräftig an und mache an dieser Stelle eine Goldprüfung.
Tilo
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Tilo

 ·  #15
für den Goldtest sollten Vergleichsproben von anderem über längere Zeit getragenem Vergleichsschmuck vorliegen, um die Wirkung der Säuren auf dem Abrieb vergleichen zu können
die sollten sich in jedem Haushalt auftreiben lassen
...
 
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...

 ·  #16
Vergiss diese Billiggoldkettchen,

gut verdient wird heute mit edlen second Hand Schmuckstücken und Altgold.
Hannes
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Hannes

 ·  #17
Wer lieber jemandem sagt, wo es einen Goldesel zu melken gibt, als ihn selbst zu melken, ist ... naja, merkt jeder selbst, nech?

Ich glaube, mehr ist zu dem Thema nicht zu sagen, außer vielleicht: Wenn man Preis als sein Alleinstellungsmerkmal definiert, sollte man sich genau überlegen, ob man alle Faktoren beachtet hat und warum man den gängigen Preis unterbieten kann (und wie man diesen Grund dem Kunden verkauft bzw. verschleiert). Ein Beispiel: Wenn du die Ketten zum Börsenpreis kaufen kannst, sie aber immer einzelnd 50km mit dem Auto abholen musst (klar, rein fikitiv), liegen da extreme versteckte Kosten.
rhoikos
 
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rhoikos

 ·  #18
Ich habe mir sehr aufmerksam alle Kommentare in meinem Thread durchgelesen und möchte nochmals für die rege und vor allem ernste Teilnahme danken.
Lasst mich an dieser Stelle nur eine kleine Kritik äußern dessen Verhalten sich vermutlich ohnehin niemand entziehen kann.
Eure Vermutungen wie es zu dieser Möglichkeit kommt (ohne den eben genannten Goldesel zum melken zu zeigen), lässt euch aufgrund eures gefestigten und tiefen Wissens zu unkreativ und starr den Blickwinkel zu dieser Möglichkeit aufzeigen. Neben Geldwäsche, den fernen Osten mit Ausbeuterei usw. hat man nun mal lediglich nur einen Blick auf das eigene Areal.
Ich hoffe dass dies niemand persönlich nimmt sondern einen "schuppser" über den Tellerrand des Juweliers.
Ich hingegen brauche überhaupt noch einen Tellerrand geschweige denn einen ganzen Teller des Juweliers :)

Ein Perpetuum Mobile ist nur dann eines wenn die Funktionsweise für den, der es als diese wahr nimmt, gar nicht kennt.

Für diejenigen die es vielleicht interessiert, habe Ich bereits genügend Büromaterial (wurde ja angesprochen) so gut wie kostenlos über meinen Arbeitgeber gehortet auch wenn es eher Kleinvieh ist (schätze Ich zumindest).
Mit dem Firmen-Fotographen für eine ordentliche und seriöse Präsentation meinerseits habe Ich bereits einen Termin.
Morgen werde Ich mich über die kostenlosen Seminare informieren.
Tatsächlich habe ich bis jetzt keinen Haken gefunden, so dass ich versuchen werde meinen Fuß in eure Tür zu setzen. Ich hoffe man wird mir den Erfolg meines Versuchs wünschen.

Was mich in Foren und auch allgemein immer stört, ist immer, dass ein Teil einem immer vorschlägt, dass man es doch lieber lassen soll. Egal was man tut... Sowas entmutigt nicht gefestigte Menschen mit wenig Selbstbewusstsein aber guter oder manchmal genialer Idee. Ganz schlechte Eigenschaft!

Zu guter letzt habe Ich in eurem Milieu wenig ausgeprägte Medienkompetenz festgestellt, was ich für mich hoffe, dass sich dies nicht ändert. Ich weiss nicht wieviele hier der Generation Y angehören wie ich, aber vermutlich ist dieses Milieu alterstechnisch stark fortgeschritten, da Ich der einzige bin mit starken grammatikalischen Defiziten hier :)
Es gibt kein unabhängiges Forum, keine erfolgreichen Channels auf Instagramm, Youtube usw.

Ich wünsch ihnen für die Zukunft alles gute und einen Schönen Abend

PS: Ich bitte meine und im Namen aller der Generation Y die schlechte Grammatik zu verzeihen :-)
Tilo
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Tilo

 ·  #19
nein, wir nehmen das nicht persönlich, wenn jemand jegliche freundliche Hinweise ignoriert, nur Infos abgreift und nichtmal ein Bild der Ware zu zeigen bereit ist (die günstige Quelle zu nennen hat niemand verlangt)

ich habe von dir nichts anderes erwartet, insofern: alles gut

wir sind halt zu doof fürs Geschäft an sich und Internet im speziellen und du wirst das zalando des Goldkettenhandels

voila
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #20
Die Brunnendeckel sind verteilt und wenn jemand sie wieder wegschieben will, hat er selbst Schuld.

P-S- Gerade habe ich einen Bericht über Kuba und Zigarren gesehen. Da wurden Zigarren, die absolut echt aussahen für einen Bruchteil ds offiziellen Preises an jeder Ecke angeboten und wenn man sie aufschnitt waren statt langer schöner Blätter nur Brösel drin. Es ist nicht die Begrenzung auf den Tellerrand, wie Du vermutest, sondern die Erfahrung mit den vielen betrogenen Glücksrittern und Du wärst nicht der Erste.
Raustland
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Raustland

 ·  #21
Also rhoikos, ich finde deine Ausführungen sehr interessant.
Deshalb möchte ich Dich darum bitten mir das Geschäftsmodell noch einmal zu erklären, denn wenn ich dich richtig verstanden habe bist Du in der Lage Goldketten zu kaufen zu einem Preis wie das enthaltene Gold, welches ja weltweit täglich zum selben Kurs gehandelt wird. Jemand fertigt Dir noch die Ketten aus dem Gold an und übernimmt auch noch die in Deutschland anfallende MwSt. von 19%. Und Du möchtest diese Ketten dann übers Internet vertreiben. Da wäre ich für jeden Tipp dankbar bzw. jeden Blick über den Tellerrand. Den wenn das funktioniert würde man spätestens nach 2 bis 3 Jahren mit dem Arbeiten aufhören können.
Tilo
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Tilo

 ·  #22
ich hab mal über meinen Tellerrand hinausgeblickt und habe da noch eine Möglichkeit gesehen, wie das "seriös" funktionieren könnte:
Ketten aus Altgoldankauf werden gereinigt/poliert (und dünn übervergoldet) als neue verkauft
und das ist dann fallweise gar nicht zu erkennen

aber ich denke, rhoikos wirds uns nicht verraten, sondern will ganz alleine damit reich werden
da haben wir dann wohl Pech gehabt
das ist bitter
diamantenimport
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diamantenimport

 ·  #23
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #24
Ganz ganz blöde Vermutung, ich hab es weiter oben schon erwähnt, er rechnet Gold = Gold, also xy kt = Feingoldpreis.
diamantenimport
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diamantenimport

 ·  #25
Tilo
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Tilo

 ·  #26
ich weiß eh nicht, was mit Steuer konkret gemeint war, und ob zusätzlich zum Börsenpreis berechnet

aber selbst wenn Mehrwertsteuer und inklusive: bei Gebrauchtware muß ja Mehrwertsteuer nur auf die Differenz abgeführt werden
und wenn man(der Lieferant von r.) (vorgegeben) nahe unter Börsenpreis ankauft und nahe drüber verkauft, fällt ernsthaft nicht viel Mehrwertsteuer an bis zu r. als Wiederverkäufer
insofern, Echtheit der Ketten vorausgesetzt, wäre das ein denkbarer Ansatz

für so rechenschwach, 999er Preis mit 585er gleichzusetzen, halte ich r. nicht
dagegen spricht auch der angebliche (wirtschftlich) erfolgreiche Verkauf an den Juwelier
diamantenimport
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diamantenimport

 ·  #27
Naja, die Aussage: "(obwohl in der Rechnung auch die entsprechende Steuer bereits angefallen ist)." würde ich als normalen Ausweis der (komplett) enthaltenen Mwst. verstehen.

Bei sog. Differenzbesteuerungen wird dem Käufer ja gar keine Mwst. berechnet und/oder ausgewiesen.

Nichts gegen den - völlig brachenunerfahrenen - TE. Aber wenn es in irgendeiner Weise (seriös) möglich wäre, wären doch Bracheninsider schon längst darauf gekommen.

Ausgehend von den teils (bewusst?) vagen und unklaren Aussagen und Formulierungen, bin ich nach wie vor und ganz klar der Meinung, das geht nicht oder da ist ein ganz großer Pferdefuß.
rhoikos
 
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rhoikos

 ·  #28
Tatsächlich fühle ich mich eines letzten Eintrages hier euch gegenüber verpflichtet.
Auch habe ich aufgrund meiner langen Autofahrten recht lang darüber nachgedacht, was ich schreiben könnte um dem intellektuellen Anspruch hier gerecht zu werden. Dies lies sich schon allein daran erkennen, dass weiterhin ernst weiter diskutiert wurde und ich nicht dem "Pöbel" Hohn und Spott ausgesetzt wurde aufgrund eines angekratzten Egos (bezüglich Tellerrand), Beschimpfungen und einer unbefriedigten Neugier.
Ich möchte hier nichts erklären, Quellen nennen oder Fotos zeigen.
Das einzige was Ich den interessierten hier bieten kann, ganz besonders den Schreibern hier, um zumindest ansatzweise dessen Zeit die Sie mir gegeben haben zu würdigen, ist das Versprechen mich nochmals hier zu melden, falls mein Vorhaben, aus welchem Grund auch immer, scheitert.
Auch wenn der Grund noch so viel Hohn und Spott legitimieren würde und sich dieser über mich ergießen mag :)

Pardon: eine weitere Aufmerksamkeit meinerseits, denn Informationen richtig eingesetzt, die nur wenige haben sind bekanntlich mehr wert als Geld und Macht :)


Modedit Ju Link entfernt, hat mit dem eigentlichen Thema hier nichts zu tun

Kostenloser Eintritt für die Internationale Edelmetall- & Rohstoffmesse in München (Kostet sonst 10€)
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #29
Auf der Messe war ich mal. Mein persönlicher Eindruck war: "Hilfe ich bin von Preppern durchmischt mit Reichsbürgern und sogar einem Aluhutträger umzingelt".

Ich würde da nicht mehr hingehen.

Aber jetzt verstehe ich Deine Einkaufsquellen besser. Das ist eine eigene Welt, nicht meine.

Just my2cents.
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