Wie schleife ich einen Edelstein - Bild für Bild erklärt .... Facettiermaschine JOY 1 - Buch Amateur Gemstone Faceting Vol. 1

 
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steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #1
Vielleicht kennt es der/die Eine/r oder Andere/r schon?

Wie schleife ich einen Stein?
Facettieren: kurz erklärt in Wort und Bild siehe https://desire-for-joy.de/anleitung
- auf der Grundlage von Amateur Gemstone Faceting von Tom Herbst -
Amateur Gemstone Faceting Volume 1: The Essentials (Englisch) Taschenbuch – 23. November 2014
Amateur Gemstone Faceting Volume 2: Expanding Your Horizons (Englisch) Taschenbuch – 23. November 2014
Volume 1 und 2 erhältlich auch bei Amazon

Cabochons: https://desire-for-joy.de/anleitung/cabochons-2

Facettiermaschine JOY 1 Bezugsmöglichkeit https://desire-for-joy.de/shop
Manam
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Manam

 ·  #2
Gar kein Impressum ... ist das das 'Geheimprojekt' welches der Uhu erwähnte ? Sieht nach einem schönen Maschinchen aus !
Tilo
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Tilo

 ·  #3
nicht nur kein Impressum (aber immerhin ein paar wichtige Daten unter Kontakt, aber ohne das Zauberwort Impressum ist das womöglich nicht ausreichend
auch der Hinweis zur Streitschlichtungsplattform, Datenschutzblabla und was weiß ich noch alles fehlt

das müßte dem mal jemand sagen, daß das teuer werden kann, wenn es den Falschen auffällt
steinfrosch
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steinfrosch

 ·  #4
Moin,
Geheimprojekt würde ich das nicht nennen,schaut so aus wie vor Jahrzehnten als das ganze von der Firma Alge auf dem Markt war,damals aber nicht aus Edelstahl.
Glückauf
steinfrosch
Manam
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Manam

 ·  #5
Hat ein bisschen von dem sagenumwobenen Raytech - finde ich gut, da dieses Prinzip sehr intuitiv ist und den Spass am Schleifen fördert ( nix gegen mikrometergenaue CAD's )
capcuadrate
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capcuadrate

 ·  #6
interessant bzw hätte mich interessieren können. Hab nun aber schon was bestellt und warte auf Lieferung. Wäre allerdings eine Umstellung von einer Mast Maschine gewesen.

Cap
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 ·  #7
Servus Zusammen

Dieses Thema ist gerade genau das, welches mich betrifft.
Es haben sich bei mir mittlerweile einige Gründe angesammelt, die mich zu der Überzeugung brachten, daß ich schleifen lernen will.
Um das einigermaßen strukturiert zu beginnen, hätte ich einige Fragen, für deren Beantwortung ich wirklich dankbar bin. - Fragen eines Anfängers.

- Welche Maschine - facettieren - würdet ihr mir empfehlen?
Nach eigner Suche bin auch ich bei der Joy 1 gelandet, die mich anspricht.
- Welchen praktischen Unterschied gibt es zu einer Schleifmaschine mit einem Mast?

- Gebraucht kaufen?

- Welches weitere Werkzeug werde ich für den Anfang benötigen (Steinsäge?)?

Ich habe versucht, über YouTube Videos einigermaßen den grundsätzlichen Ablauf zu verstehen.
Ich denke die Anforderungen sind überschaubar.
- Liegt die Problematik eines guten Schliffs in dem ordentlichen, bewussten Arbeitsablauf?

Weil es einfach so viele unterschiedliche Qualitäten in Schliffen gibt, würde mich natürlich auch brennend interessieren ob es möglich ist, ein durchaus annehmbares Ergebnis nach, sagen wir mal , 9 Monaten Üben zu erzielen? D.h. - die Symmetrie stimmt, die Facettenkanten treffen sich genau da, wo sie sollen.

- Wieso ist das Polieren eine solche Herausforderung?

- Besteht die Notwendigkeit, daß ich mir im Vorfeld weiteres Grundwissen zulege, z.B. durch einen Schleifkurs, oder kann sich sowas durch Übung, Interesse und Bemühen erübrigen?

- Welche wichtigen Fragen habe ich vergessen?

Schon mal vielen Dank, für die eine oder auch andere Antwort.

Meine YouTube Quelle - wahnsinnig inspirierend - tolle Ergebnisse.
https://www.youtube.com/channel/UCkQdudQzLGUz9UMww6ojXCQ

Von hier möchte ich mir die Daten für meine Schliffe holen.
http://gemologyproject.com/wik…ng_Designs


Ganz liebe Grüsse
Bernhard
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #8
Hallo Bernhard,
im Prinzip kannst Du mit jeder weltweit angebotenen Facettiermaschine gleich welcher Bauart gute Ergebnisse erzielen. Aber. Das große Aber. Manche Maschinen sind nach ein paar Monaten "ausgeleiert" und man muß viel mit Feinstellern nach justieren. Das kostet Zeit und führt leicht zu Fehlern. Manche Maschinen sind schwer sauber zu halten - aber vor dem Polieren heißt es Putzen. Für manche Maschinen braucht man spezielle Dops und Zubehör - das kann teuer werden. Manche Maschinen führen zu einer ungünstigen Körperhaltung bzw Armhaltung - das macht müde. Mit manchen Maschinen kannst Du bestimmte Schliffarten nur mit Aufwand machen. Nach meiner Erfahrung lohnt es sich nicht, erst einmal ein gebrauchtes, billiges Möhrchen zu kaufen. Wenn eine gebrauchte Maschine, dann eine moderne "mit Namen" in gutem Zustand. Billig sind die aber auch nicht.
Das Schleifen zu erlernen ist mit den modernen Maschinen keine Zauberei, wenn man Geduld hat und exakt arbeiten möchte. Geduld und Selbstdisziplin sind wichtige Werkzeuge. Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Grundlagen der Physik und Chemie sind von Vorteil. Begeisterung trägt durch die ersten Nackenschläge. Ich habe mit einem Schleifschüler gemeinsam einen Stein geschliffen und ihm gezeigt, worauf es ankommt. Er hat sich eine gebrauchte Maschine gekauft und jetzt schleift er nach 3 Monaten fast perfekte Steine, die man ohne Vorbehalt in Schmuckstücken verwenden kann.
Die Kunst des Polierens kann man nicht erlernen, denn es gibt immer wieder etwas Neues und man lernt nie aus. Lernen kann man da nur die Prinzipien und die stimmen auch nicht immer.
Eine Steinsäge ist ein sehr nützliches Gerät und spart viel Zeit.
Das Nachschleifen und Reparieren von Steinen ist ein besonderes Kapitel. Da braucht man einiges an Übung und Erfahrung. Aber es ist praktisch die einzige Möglichkeit, mit der Schleiferei etwas Geld zu verdienen, um sich das Hobby leisten zu können...
Falls Essen in Deiner Reichweite ist, lade ich Dich ein, einen Tag als "Schleifschüler" bei mir zu verbringen. Für Fragen habe ich ein offenes Ohr und ich habe auch ziemlich viel Geduld.
uhu
capcuadrate
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capcuadrate

 ·  #9
Hallo Sadhusanga,

kauf Dir die Bücher von Tom Herbst. Darin hast du die Antworten auf alle Deine Fragen inklusive einer Übersicht über Maschinen.

Da ist auch eine Gegenüberstellung von Mastmaschinen und Maschinen mit Handstück.
https://www.gemologyonline.com…6cd72db262 bietet auch einige Informationen und Justin hat auch einiges auf seinen Internet Seiten. Da könntest Du auch einen Kurs machen allerdings in Bangkok und nicht ganz billig. Die Kurse sind auf Maschinen mit Handstück, wären also passend zu der Joy.

Gebrauchte Maschinen sind sehr selten, zumindest in Europa und können auch frustierend sein, wenn irgend etwas nicht mehr im Lot ist.

Viel Erfolg und Spaß
Cap
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 ·  #10
Danke Uhu, daß war jetzt erstmal die wichtigste Antwort. Es ist zu schaffen.
Ich möchte einen Weg zwischen Respekt vor den tollen Arbeiten von langjährigen Schleifern und dem Wissen, daß auch ich sowas hinbekomme, gehen. Es sieht vieles einfacher aus, als es dann in der Praxis ist.

Wie würdest Du die Joy 1 bewerten?

Leider ist Essen ein recht weiter Weg. Ich wohne in der Nähe von Wasserburg, Bayern.

Liebe Grüsse
Bernhard
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 ·  #11
Danke capcuadrate, ich werde mir diese Bücher besorgen.

Gibt's etwas vergleichbares auch in deutsch?
Englisch lesen laugt mich wirklich schnell aus. Ist aber kein Problem.

Liebe Grüsse
Bernhard
capcuadrate
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capcuadrate

 ·  #12
Hallo Bernhard,

in München gibt es eine Schleifergruppe. die stehen auch immer auf der Mineralienmesse.

Ich hab nie mit einem Handstück gearbeitet, da kann vielleicht der Steinfrosch was zu sagen.

Positiv ist natürlich, dass der Hersteller in D sitzt, wenn er denn länger im Geschäft bleibt. Das dürften eher Einzelanfertigungen sein und der Mark in Europa ist sehr klein.

Gruß
Cap
Caitiff
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Caitiff

 ·  #13
Hallo Bernhard,

kann Dir trotzdem nur empfehlen, den Besuch bei Uhu (Volker) in Angriff zu nehmen. Es lohnt sich :)

Polieren ist meiner Meinung nach neben den richtigen Winkeln das A und O eines guten Steins. Habe es am Wochenende wieder gemerkt, als ich an meinem Walzengerät etwas für einen Geburtstag geschliffen habe. Wenn die Oberfläche nicht perfekt ist, kann man die schönste Rohware haben, es schaut einfach nicht gut aus.
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 ·  #14
capcuadrate
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capcuadrate

 ·  #15
Hallo Bernhard,

es gibt ein kleines Büchlein auf deutsch. Das ist aber nicht sehr umfangreich. Bekommt man bei Hamag oder Homberg un Brusius glaube ich.

Die Bücher von Tom Herbst sind wirklich die Bibel. Da sind auch gleich gut erklärte Anfänger Schliffe drin.

Cap
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 ·  #16
Hallo Caitiff,
ich vermute auch, daß es viel Schweiss und Fehler vermeiden hilft, wenn man einem Meister über die Schultern schauen darf.

Es kann gut sein, daß ich dieses Jahr noch einen Händler im Pott kennenlernen werde.
Dann sind die Wege auch kürzer.

Danke
Bernhard
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 ·  #17
Danke Cap,
da werde ich sicherlich die Bibel wählen.
Ich habe schon vor, eure Tips ernst zu nehmen.

Bernhard
capcuadrate
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capcuadrate

 ·  #18
ja die Schleifergruppe meine ich
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #19
Manam
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Manam

 ·  #20
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 ·  #21
@Manam

Danke, ja - hab ich mir schon angesehen.
Ich hatte eine lange Zeit mit dem Gedanken gespielt mir eine ULTRA TEC V5 zuzulegen.
Ich hab die mal bei einem ehemaligen Forumsmitglied gesehen.
Mittlerweile finde ich aber das System von der Joy1 überzeugender.
auch weil der Hersteller hier in D-Land sitzt.
Ich habe die Art des Schleifens in Idar Oberstein schon gesehen.
Sehr solide wie mir scheint.
Bernhard

@steinfroilein
Danke, interessanter Kommentarstrang.
Manam
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Manam

 ·  #22
@Sadhusanga

Dann viel Spass beim Schleifen ! Das hat was ;-)

Allerdings bedenke: Schleifbare (Farb!-)rohsteine sind hier wirklich nicht so häufig,
aber bei guten Kontakten erhältlich ...

Farbige Schleifmaterialien ( Synthesen, oder Murmeln ) gehen immer und nerven auch nicht so mit schwieriger Verarbeitung ( Spaltbarkeit, Einschlüssen, Unpolierbarkeit )
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 ·  #23
@Manam

danke dir, daß ist einer der Gründe wieso ich gerne schleifen möchte.
Der Spass daran. Ich glaube es passt zu mir.

Material habe ich genug. Ich glaube so 35 kg.
Das dürfte eine Zeit reichen.

Bernhard
capcuadrate
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capcuadrate

 ·  #24
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 ·  #25
Dank dir Cap

schau ich mir mal an.

Bernhard
Florian Zaussinger
 
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Florian Zaussinger

 ·  #26
Hallo,
ich bin selber blutiger Anfänger und habe mir über einen sehr netten Kontakt hier um Forum
eine gebrauchte Alge-Maschine zugelegt. Die Alge bzw. Edus ist der Joy 1 schon sehr ähnlich. Das Handstück
dürfte wohl identisch sein. Ich habe als Anfänger grossen Spass mit der Alge, da ich den Stein rasch
kontrolieren kann, und auch im Stehen arbeiten kann. Zudem ist der Pre-Former ein wahrer Segen.
Den wichtigsten Tipp den ich Anfangs von einem Profi erhalten habe war: "Versuche (am Anfang) nicht perfekt zu sein". Es sind so viele Arbeitsschritte zu entdecken, dass man die ersten Steine mit Sicherheit irgendwie versaut. Aber was soll's, der Spass zählt. Und wenn man dann die erste polierte Quarz-Facette geschafft hat, ist man stolz wie Bolle.
Zusammengefasst: Wenn du das Kleingeld hast, dann nimm die Joy 1 und investiere in ein paar Stunden bei einem Profi.

vg,
Florian
capcuadrate
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capcuadrate

 ·  #27
Moin Florian und Bernhard,

Perfekt ist ein blöder Begriff. Ich denke für einen für Laien gut aussehenden Stein braucht es nicht 9 Monate. Schaut euch mal auf einer Mineralienmesse die preiswerten Steine mit eurem Wissen über sauber geschliffene Steine an.

Problematisch wird es, wenn damit Geld verdient werden soll, denn woanders auf der Welt wird für kleinen Lohn gearbeitet und auch die Rohsteine sind da günstiger.

Schöne Schliffe, die nicht zu kompliziert sind kann man im Gemology Project finden.
https://www.gemologyproject.co…ng_Designs
Da sind natürlich auch abgefahrene Sachen, die nix für Anfänger sind.
Voltolini hat schöneSchliffe und ist etwas mein Favorit und Akhavan hat eine Serie von Anfänger Schliffen.

Gute Schleifscheiben gibt es bei http://gearloose.com/ Ich nutze für Quarze im Moment eine Matrix mit den Oxid Stiften.
Bei den Preisen daran Denken, dass da noch etwas Zoll und die Mwst. drauf kommt.

Viel Erfolg
Cap
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 ·  #28
Servus Florian

danke für Deinen Beitrag. Es ist wirklich hilfreich, verschiedene Perspektiven zu nutzen.
Gerade auch Anfänger sind für einen Anfänger wichtig.
Am Samstag habe ich einen Termin bei einem Schleifer in meiner Nähe - was gar nicht so einfach ist.
Da kann ich dann wahrscheinlich eine Entscheidung treffen, ob ich mit einem Handstück oder Mast arbeiten möchte.
Mit Fehlern oder Versagen am Anfang habe ich eigentlich keine Probleme - im Gegenteil. Nichts lehrt so gut wie ein erkannter Fehler.

Servus Cap

es tut gut zu erkennen, daß da immer Unterstützung ist, wenn man danach fragt.
Ich denke fast Alle hier werden mir beipflichten, daß das Thema Edelsteine ein eigenes Universum ist.
Und die Möglichkeiten der Betrachtung haben mehr Facetten, wie auf einen Stein passen würden.
Es liegt durchaus an der Art und Weise, wie ich mit den angebotenen Facetten umgehe. - Respekt!
Vor vielen Jahren habe ich hier im Forum eine Frage gestellt, welches Werkzeug ich mir für die Bewertung für Edelsteinen kaufen sollten.
Herr Butschal hat mir recht robust geantwortet - Junge, lern erstmal mit den Werkzeugen umzugehen, dann sehen wir weiter - war ein guter Tip von einem der weiss worauf es ankommt.
Heute bin ich Gemmologe und Fachmitglied des DGemG.

Jetzt möchte ich etwas anders in die Steinwelt eintauchen. Durch schleifen.
Ich denke, dafür benötige ich eine gute Mischung aus Demut, die mich bewertungsfrei sehen lässt, aber auch die Bereitschaft den Himmel zu stürmen.
Ob und wann ich in der Lage bin eine Stein so zu facettieren, daß Ihr hier einen anerkennenden Spruch los lasst, daß steht in den Sternen. Aber ich möchte sicherlich gut werden.

Ein Bekannter von mir hat mir ein Video von einem Kunden geschickt, der vor ca 1/2 Jahr angefangen hat zu schleifen. Was ich so sehen konnte, würde ich die Schliff-qualität mit einem sehr gut bewerten.
Er schleift aber auch gern mal bis um 3 Uhr Morgens.

Was ich damit sagen möchte ist folgendes - Eure fachkundige Unterstützung kann mir durchaus helfen eine guter Schleifer zu werden - es wird aber an mir liegen, ob was draus wird.
Schaung ma a moi, dann seing ma scho

noch mal vielen Dank an Alle
Bernhard
Florian Zaussinger
 
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Florian Zaussinger

 ·  #29
Hallo,

ich hatte am Freitag das Vergnügen meinen ersten Stein unter Anleitung zu Schleifen. Es hat wirklich viel Spass gemacht und ich habe wahnsinnig viel gelernt (Gruss ins Bergische Land !!!). Im Anhang ist das Ergebnis zu betrachten. Sorry für die Fingerabdrücke ...
Wir haben einen Citrin mit etwa 5ct verarbeitet. Der Schliff orientiert sich am Standardbrillant, ist aber im Oberteil dann etwas anders geworden. Das Polieren auf der Zinnscheibe mit Uhu's Formel ging erstaunlich gut. Ich habe auf meiner Edus-Maschine (ähnlich der Joy 1) geschliffen und anfangs mit einer 3000er Chinascheibe gearbeitet. Auf der gesinterten Scheibe habe ich dann fertig geschliffen. Ich war überrascht, was man bereits als Anfänger schafft. Das motiviert enorm. Ich mach' auf alle Fälle weiter.

viele Grüße,
Florian
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Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

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