Ein Kunde brachte einen löchrigen schwarzen Stein mit grünen "Kristallen" zur Bestimmung. Ich bin kein Mineraloge. Daher machte ich das, was ich in solchen Fällen immer mache: mit Erlaubnis des Besitzers sägte ich einen Kristall mit Matrix ab, polierte eine Fläche und bestimmte den RI. Ergebnis 1,535, keine Doppelbrechung. Das schwarze Material ist magnetisch und hat einen schwarzen Strich. Vermutlich also Magnetit. In der Matrix fand sich außerdem ein metallisch glänzender Einschluss, anfangs pyritfarben. Er dunkelte an der Luft nach und mit der 10fach Lupe konnte man erkennen, dass es sich um verschiedenfarbige, metallartige Einschlüsse handelt. Jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Olivin ist das grüne Zeug also nicht. Aber wie passen die ganzen Befunde zusammen?
