Aus uhus Werkstatt. Wenn man keine Arbeit hat, dann macht man sich welche....

 
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #1
Ein beschädigter Citrin sollte kopiert werden. Beim Zählen der Rondistfacetten konnte einem schon schwindelig werden. Es ergab sich eine 32er Teilung. In mühsamer Kleinarbeit konstruierte ich das Design mit GEMCAD für eine 64er Teilerscheibe. Und musste dann feststellen, dass ich nur eine 96er hatte. Also das Design auf eine 96er umzeichnen. Für Quarz ist das Design nicht optimal, aber für Steine mit RI über Spinell wird es interessant.
Der Schliff des 17 mm Citrin mit 208 Facetten dauerte dann doch etwas länger als geplant. Dabei konnte ich feststellen, dass man die kleinen Facetten sehr schnell und kratzerfrei mit 0,25µ polycristallinem Diamant polieren konnte auf einer Zinkscheibe, wenn mit 3000er Körnung fein geschliffen war.
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stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #2
Macht Euch keine Arbeit, das Design auszuknobeln. Nachdem ich Stunden verbraten hatte und mit der Arbeit fertig war, schaute ich zufällig mal in datavue herum. Und was habe ich gefunden: Needlebrillant von JoAnn Sisco aus dem Jahr 1971.
GemBen
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GemBen

 ·  #3
Hallo Uhu, das glaub ich gern, dass die Knobelei eine Weile gedauert hat. Leider ist es für Quarz wie Du schon sagtest denkbar ungeeignet. In farblosem CZ mit angepassten Winkeln schöne Dispersion. Alles andere eher enttäuschend, viel Fensterei und vor allem Kopfschatten. Aber wenn der Kunde es so möchte. Stammt halt aus einer Zeit lange vor GemCad und Co.
Was bei mir immer wieder für Verwirrung sorgt sind die Maßeinheiten der Korngrößen. Auf meinen Dosen befinden sich nur die Einheiten Mesch und Micron. 100 000 Mesch entsprechen dort 0/5 Micron, was sind jetzt aber 0,25µ? Im Netz gibt es unterschiedliche Tabellen mit sich widersprechenden Werten. Eine Quelle gibt bei 0.25 µ einen Mesch-Wert von 40 000 an. Kommt das hin? Und dann gibt es ja noch diese D-Werte auf manchen Sinterscheiben, z.B. D7 gleich Mesch 3000.
Babylonische Korngrößenverwirrung, so kommen wir nicht auf den Mars.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #4
steinfrosch
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steinfrosch

 ·  #5
Vielleicht hilft das etwas
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kristaller
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kristaller

 ·  #6
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

https://apimetrology.com/de/mikron-erklaert/
Mit den meshs müssen wir leben wie mit Zoll und inch....

Ja, die Einheit mesh ist auch ein gängiges Maß für Siebanalysen, z.B. auch für die Probenaufbereitung zur Analyse von Flusssedimenten (stream sediments) in der Rohstoffprospektion.
Carlos
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Carlos

 ·  #7
Danke für die Tabelle.
Dann sind ja die Amerikanischen Ultralaps für Feinpolitur weit weit, weit weg und viel gröber als was Uhu zum polieren benutzte. Wenn bei der Sphalerite mit den 0,25 micron und einer Feinzinkscheibe solche Resultate erhält wie beim Quarz, ist das ja ein Erfolg.
Wird Ceroxid oder Aluoxid gar nicht mehr verwendet?
GemBen
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GemBen

 ·  #8
Nun weiß ich, dass Micron dasselbe ist wie µm. Aber die Tabelle wirft trotzdem wieder Fragen auf. Bei meinen Diamant-Dosen sind die Bezeichnungen genau anders herum Micron 0,5/0 und Mesh 100 000, seltsam. (Bild)

@Kristaller, Du darfst beim Zitieren nicht diese "quote" Zeile löschen, sonst erscheint Deine Antwort im Zitat.

@Carlos, ich benutze noch häufig Oxide, besonders bei Quarz, ich finde CeO ist dort wesentlich schneller, die Handhabung ist halt etwas schwieriger. Bei Zinkblende haben Oxide bei mir aber mäßig funktioniert. Es ging tw. auf Wachs, aber auch nicht bei jeder Facette, außerdem hatte ich dann gerundete Kanten.
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tatze-1
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tatze-1

 ·  #9
Carlos
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Carlos

 ·  #10
Mal sehen ob Uhus Lösung dir hilft, Gemben, oder dein Besuch an deinen Schleiferfreund.
Ich hatte mit meiner Wachsscheibe und Ceroxid weder Kratzer noch abgerundete Kanten. Wie schon erwähnt, war es eine selber vorbereitete Wachscheibe. Eine Kupferscheibe erwärmt, dann reines Bienenwachs drauf schmelzen lassen und bevor es hart wird schnell ein Stück Leintuch drüberspannen. Wenn es schon kalt ist, auf die Maschine und Restwachs mit Spatel wegbekommen. Am Ende mit Cutter manche Rillen an der Scheibe machen.
Ich hab kaum Wasser benutzt; ständig das Stein hin und her bewegt und nur Tropfenweise eine Wasser-Cinoxid Mischung mit dem Finger drauf getan.

Soweit ich mich erinnere, gabs Ende der 80ger und in den 90ger keine solche Laps und das feinste was ich in Deutschland gefunden hab waren die 3000 Diamantscheiben fürs Vorpolieren. Was damals die USA angeboten hat, keine Ahnung.
kristaller
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kristaller

 ·  #11
Zitat geschrieben von GemBen



@Kristaller, Du darfst beim Zitieren nicht diese "quote" Zeile löschen, sonst erscheint Deine Antwort im Zitat.

@ Ben,
Danke für den Hinweis 👍
War wohl etwas zu eilig ........
kristaller
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kristaller

 ·  #12
@ Ben,
sieht so aus, als ob das schon wieder passiert ist (?)
Ich habe aber m. E. keine "quote " Zeile gelöscht.
Wurde im System etwas verändert oder gibt's da einen besonderen Trick ?
kristaller
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kristaller

 ·  #13
Zitat geschrieben von kristaller

@ Ben,
sieht so aus, als ob das schon wieder passiert ist (?)
Ich habe aber m. E. keine "quote " Zeile gelöscht.
Wurde im System etwas verändert oder gibt's da einen besonderen Trick ?


Neuer Versuch .........
kristaller
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kristaller

 ·  #14
Zitat geschrieben von GemBen



@Kristaller, Du darfst beim Zitieren nicht diese "quote" Zeile löschen, sonst erscheint Deine Antwort im Zitat.



@ Hallo Ben,
scheint jetzt zu klappen ........ ;-)
Tilo
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Tilo

 ·  #15
du musst deine Antwort hinter quote schreiben und nicht mitten rein


wenn mitten rein:

zitat kopieren und einfügen, also verdoppelnh
und aus der oberen kopie die untere Hälfte löschen und aus der unteren die obere
dann passt deine Antwort genau dazwischen
kristaller
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kristaller

 ·  #16
Zitat geschrieben von Tilo

du musst deine Antwort hinter quote schreiben und nicht mitten rein


wenn mitten rein:

zitat kopieren und einfügen, also verdoppelnh
und aus der oberen kopie die untere Hälfte löschen und aus der unteren die obere
dann passt deine Antwort genau dazwischen


@ Tilo,
Danke für die Erklärung 8-)
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #17
Ja, oder die Klammer am Anfang und am Ende kopieren und vor und hinter die Lücke, in die du was einfügen willst einfügen.
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