Synthese?

 
pezzottait
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pezzottait

 ·  #1
Geh´ ich richtig in der Annahme, dass der rechte Stein (im UV grünlich) eine CVD-Synthese ist?
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Ringkopf: Der rechte Stein zeigt eine leichte Trübung
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Im UV-Licht (350nm): der trübe Stein fluoresziert grünlich
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DadaKaka
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DadaKaka

 ·  #2
Meine erste Intuition war HPHT aber sei es drum. Ich glaube letzte Gewissheit wird dir erst eine gemmologische Untersuchung bringen. Insbesondere ein Blick durchs Mikroskop könnte Klarheit schaffen.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #3
Vielleicht ist dem Hersteller was untergeschummelt worden. Diese Ringe habe ich häufig auf dem Werktisch für Weitenänderungen (wir verkaufen dieses Modell auch) und Steinersatz. Stein austauschen würde schwierig werden, diese Steine sitzen fest. Eher verabschieden sich die kleinen im äußersten Rand des Ringkopfs.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #4
Du brauchst zwei Bilder, eines in kurzwelligem UV-Licht und eines in Langwelligem UV-Licht. Dann musst Du die Bilder vergleichen und kannst erst dann die Verdachtsfälle aussortieren zu weiteren Überprüfung. Mit einem UV-Lichtbild kann man gar nichts anfangen.
diamantenimport
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diamantenimport

 ·  #5
Weder die grüne Fluoreszenz (selten) noch die Trübung sind ein sicheres Zeichen für eine Synthese. Beides kann auch bei einem natürlichen Diamanten vorkommen.

Unabhängig davon ist die Auswahl/Zusammenstellung der Steine hinsichtlich ihrer Fluoreszenz schlampig vorgenommen worden. Diese sollte bei einem Schmuckstück mit mehreren Diamanten möglichst immer gleich sein (gleiche Farbe und Intensität).
DadaKaka
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DadaKaka

 ·  #6
Für Diskobesucher mit Minderwertigkeitskomplex ein echt schönes Stück.

Deuten die bunt zusammengestellten Steine dann mehr auf eine fernöstliche Produktion hin?
diamantenimport
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diamantenimport

 ·  #7
Zitat geschrieben von DadaKaka

Deuten die bunt zusammengestellten Steine dann mehr auf eine fernöstliche Produktion hin?


So weit würde ich mich nicht aus dem Fenster lehnen wollen. Es ist zumindest keine gute Arbeit hinsichtlich der Auswahl. Finanzielle Gründe vielleicht?
pezzottait
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pezzottait

 ·  #8
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Du brauchst zwei Bilder, eines in kurzwelligem UV-Licht und eines in Langwelligem UV-Licht. .....

Danke für deine Anregung. Links 350nm - rechts 254nm
Ebenso ein Blick ins Innere; schließe aber nicht aus, dass diese phenakitnägelähnlichen Einschlüsse an der Oberfläche einer Facette liegen - jedenfalls mit drei unterschiedlichen Beleuchtungsrichtungen.
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links 350 nm - rechts 254 nm
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Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #9
Rub
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Rub

 ·  #10
Das sind Zwillingslamellen,
der Diamant ist Typ 1a da er so ohne Lampe leicht bläulich wirkt. Neuere Funde von Spinellen aus Mozambique würden theoretisch auch infrage kommen aufgrund der Fluorescence gelblich-grün, aber die Steine sind vom tone dunkler. Das ist ein natürlicher Diamant, wahrscheinlich war der Sinn dahinter, das man die so gefasst, das die Farbsättigung der Reihe nach minimal zunimmt.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #11
Zitat geschrieben von Rub

wahrscheinlich war der Sinn dahinter, das man die so gefasst, das die Farbsättigung der Reihe nach minimal zunimmt.

Das ist totaler Käse. Das ist ein industriell hergestellter Serienring einer Firma mit Sitz in Deutschland und mutmaßlicher Herstellung in der Türkei oder China (meine Vermutung), der halt nun mal zufälligerweise so einen Ausreißer drin hat (Montagsmodell). Diese Baguettes sind so winzig (ich glaub 1,5x2 oder so), das fällt nur mit nem scharfen Blick auf. Sobald der Ring fleißig getragen wird, wird sich genau in der Baguettereihe der Dreck festsetzen, da fällt der Minimakel gar nicht mehr auf. Wie gesagt, ich habe diese Ringe regelmäßig auf dem Werktisch.
DadaKaka
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DadaKaka

 ·  #12
Der arme pezzotait wollte nur wissen, ob der Grünling eine Synthese ist. Antworten: ja, nein, vielleicht. Also bleibt's bei einem Gemmologen. Wobei sich bei der Qualität des Rings die Frage nach der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit einer solchen Untersuchung stellt.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #13
ich sag nein, weil dieser Ring als Diamantring verkauft wird.
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