Hallo!
Wenn ich nichts übersehen habe, sollte dies das letzte Schmuckstück sein, bei dem ich euch um eure Einschätzung bitten würde!
Dieses Kreuz wurde von Oma's Schwester (angeblich?) in den 1970er Jahren in einem Antiquitätengeschäft in Wien gekauft, Oma hatte es später von ihr geschenkt bekommen als Dankeschön, weil sie und Opa sie lange gepflegt hatten. Es liegt eine Rechnung vor, welche zumindest theoretisch laut Oma zum Kreuz gehört und in der gleichen Verpackung mit aufbewahrt wurde. Ich häng sie mit an, hab nur den Namen geschwärzt. Es steht nicht wirklich etwas Informatives drauf, nur dass es eine Anzahlung gab und eben der Name von Oma's Schwester und dem Geschäft. Leider gibt es das Geschäft nicht mehr.
Aber irgendwie gibt mir das Kreuz Rätsel auf. Es wirkt auf mich an den verzierten Rändern sehr schludrig gearbeitet, das hätte ich bei einem älteren handgearbeitetem Stück anders erwartet. Hat man ihr damals etwas als antik verkauft, das es gar nicht ist? Oder gab es auch früher durchaus nicht ganz so gut verarbeitete Schmuckstücke? (Vielleicht seh ich das auch einfach nur zu kritisch?)
Beim Material (-mix) bin ich ebenso unschlüssig. Punzen hab ich keine gefunden, mit Kaffeesatzlesen KÖNNTE an einer Stelle etwas von einer abgewetzten Punze zu erahnen sein - oder es sind einfach nur Kerben. Was meint ihr? Ich meine an einer Stelle vom Übergang zu dem granulierten, gelbgolden Rand auch etwas silbriges zu sehen, was ja eher für eine Vergoldung spricht? Die Türkise scheinen schon echte zu sein, am obersten ist leider ein Stückchen ausgebrochen.
Lässt sich das irgendwie aus der Ferne eingrenzen, ob es antik oder eine Replik aus den 70ern ist (sofern die Geschichte stimmt)? Und je nachdem zu welche Einschätzung ihr kommt, wo würdet ihr den Verkaufspreis ansetzen? Soll ich das Material auf jeden Fall testen lassen?
Mir bekannte Eckdaten:
Gewicht: 5,41g
Länge ohne Öse: ca. 4,9cm
Länge mit Öse: ca. 5,8cm
Breite: ca. 3,7cm
Durchmesser Türkise: ca. 3mm
Preis in 1977: 3800 ATS
Laut einem Währungsrechner entsprechen 3800 Schilling in 1977 einer heutigen Kaufkraft von etwa 1026€, falls das relevant ist.
Danke euch wie immer für eure Hilfe!
Alles Liebe,
Buffy
Wenn ich nichts übersehen habe, sollte dies das letzte Schmuckstück sein, bei dem ich euch um eure Einschätzung bitten würde!
Dieses Kreuz wurde von Oma's Schwester (angeblich?) in den 1970er Jahren in einem Antiquitätengeschäft in Wien gekauft, Oma hatte es später von ihr geschenkt bekommen als Dankeschön, weil sie und Opa sie lange gepflegt hatten. Es liegt eine Rechnung vor, welche zumindest theoretisch laut Oma zum Kreuz gehört und in der gleichen Verpackung mit aufbewahrt wurde. Ich häng sie mit an, hab nur den Namen geschwärzt. Es steht nicht wirklich etwas Informatives drauf, nur dass es eine Anzahlung gab und eben der Name von Oma's Schwester und dem Geschäft. Leider gibt es das Geschäft nicht mehr.
Aber irgendwie gibt mir das Kreuz Rätsel auf. Es wirkt auf mich an den verzierten Rändern sehr schludrig gearbeitet, das hätte ich bei einem älteren handgearbeitetem Stück anders erwartet. Hat man ihr damals etwas als antik verkauft, das es gar nicht ist? Oder gab es auch früher durchaus nicht ganz so gut verarbeitete Schmuckstücke? (Vielleicht seh ich das auch einfach nur zu kritisch?)
Beim Material (-mix) bin ich ebenso unschlüssig. Punzen hab ich keine gefunden, mit Kaffeesatzlesen KÖNNTE an einer Stelle etwas von einer abgewetzten Punze zu erahnen sein - oder es sind einfach nur Kerben. Was meint ihr? Ich meine an einer Stelle vom Übergang zu dem granulierten, gelbgolden Rand auch etwas silbriges zu sehen, was ja eher für eine Vergoldung spricht? Die Türkise scheinen schon echte zu sein, am obersten ist leider ein Stückchen ausgebrochen.
Lässt sich das irgendwie aus der Ferne eingrenzen, ob es antik oder eine Replik aus den 70ern ist (sofern die Geschichte stimmt)? Und je nachdem zu welche Einschätzung ihr kommt, wo würdet ihr den Verkaufspreis ansetzen? Soll ich das Material auf jeden Fall testen lassen?
Mir bekannte Eckdaten:
Gewicht: 5,41g
Länge ohne Öse: ca. 4,9cm
Länge mit Öse: ca. 5,8cm
Breite: ca. 3,7cm
Durchmesser Türkise: ca. 3mm
Preis in 1977: 3800 ATS
Laut einem Währungsrechner entsprechen 3800 Schilling in 1977 einer heutigen Kaufkraft von etwa 1026€, falls das relevant ist.
Danke euch wie immer für eure Hilfe!
Alles Liebe,
Buffy
