Wann ist Schmuck schmuck?

 
Goldie
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Goldie

 ·  #1
Schmuck aus Teppichboden, Kunstharz und Papier.

Wo hört Design und Schmuck auf?
Siehe beispielsweise http://derstandard.at/?url=/?id=3202269

Mein Ding ist das persönlich nicht.
Die Tatsache, dass auf solchen Gebieten Preise (Stichwort Eligius-Schmuck-Preis) vergeben werden, lässt einen allerdings vermuten, dass es eine grössere Fangemeinde dieserlei "Schmuck" gibt.

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten...

lg
martin
Dagmar
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Dagmar

 ·  #2
Warum nicht, es muss ja nicht immer aus Edelmetall sein........
Es gibt einfach Menschen, zu denen "klassische" Schmuckstücke einfach nicht passen........für diese gibt es dann andere Sachen.........
macjojo
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macjojo

 ·  #3
Schmuck ist Schmuck, wenn er schmückt - muß eben, wie Dagmar schrieb, eben zum Menschen und auch zum Anlass passen. 😉
Merkel
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Merkel

 ·  #4
Es gibt Künstler die verkaufen vergoldete Kloschüsseln als Kunstwerk..... es gibt Juweliere die verkaufen Silikon mit Seide und Stahl als Schmuck, dabei haben beide etwas gemeinsam. Es steht jeden Morgen irgendwo jemand auf, der genau dieses Teil kaufen wird. Deshalb ist die Kloschüssel keine Kloschüssel mehr sondern Kunst und der Silikonklumpen jetzt Schmuck.

Schöne Grüße

Christoph
Goldie
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Goldie

 ·  #5
Micky01
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Micky01

 ·  #6
Hallo!
Wie schon erwähnt Schmuck muss schmücken,
eine Person schön machen
und der Person auch gefallen.
Gruss

_______________________
http://www.bikini-bikinis.de/
Lya
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Lya

 ·  #7
Wem es gefällt :-) Man kann ja aus so ziemlich allem Schmuck machen. Ich persönlich würde es aber auch nicht tragen - aber der Markt scheint auch für so etwas vorhanden zu sein. Jeden das seine :-)
Klunkerfisch
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Klunkerfisch

 ·  #8
Wie schon richtig gesagt wurde: Schmuck soll schmücken. Das ist sein Zweck. Wann schmückt Schmuck? Wenn er den Stil der Trägerin / des Trägers unterstreicht, ihn auffallen läßt, ihn zum "Hingucker" werden läßt. Wieso also nicht mit Schmuck aus ungewöhnlichen, "unedlen" Materialien, wie Kunststoff, Papier, Naturstoffen? Ich bin selbst keine Goldschmiedin, sondern Hobby-Schmuckmacherin. Ich nutze liebend gern ungewöhnliches Material (nicht nur die oft verwendeten Filzmurmeln) - zB Zeitungspapier, Spielzeugteile, Kieselsteine... Andere mögen es Kitsch oder Bastelei nennen. Ich nenne es Schmuck. Und meine Kunden auch. 😉
Adrian Weber
 
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Adrian Weber

 ·  #9
...
Guestuser
 
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Guestuser

 ·  #10
Ich denke auch, Schmuck ist eine Form von Kunst. Klar geht es drum, sich zu schmücken, also sich schöner zu machen. Aber wie auch in der Kunst: Schmuck kann und soll polarisieren. Und Geschmäcker sind verschieden. Und da lässt sich ja bekanntermaßen nicht drüber streiten.
stelladias
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stelladias

 ·  #11
Für mich ist Modeschmuck auch Schmuck. Ich denke auch, dass kann man über Geschmäcker natürlich nicht streiten kann. Kunst kann auch Schmuck sein und wer dafür viel Geld hinlegen will kann nicht dafür verurteilt werden. Für einen Picasso rechnet man ja auch nicht Wert der Leinwand und der Farbe. Es gibt stinkweiligen Echtschmuck und tollen Modeschmuck. Es gibt aber auch grässlichen Modeschmuck und himmlischen Echtschmuck. Toleranz...
misslovelyshoes
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misslovelyshoes

 ·  #12
richtiger Schmuck ist für mich wenn es eben edelmetalle oder edelsteine enthält, soll heissen mit Gold, Silber, Diamanten.

Meines erachtens ist Schmuck aus einfachen Metall nur gebogenes Blech. Schmuck hat eben seinen Preis und das ist gut so - dann hat man echte wertschätzung daran. über den style des Schmuckes kann man sicher streiten; über deren konsistenz nicht :-)
Christoph Reischer
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Christoph Reischer

 ·  #13
AlisaVéronique
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AlisaVéronique

 ·  #14
Ich glaub, dass ist nur persönliches Empfinden. Schmuck aus edlen Materialien ist ohne Zweifel etwas Besonderes, und ich finde, man fühlt sich damit auich anders, vllt eher geschmückt?! Ich weiß es nicht.

Wenn ich die meisten Stücke der FH für SCHMUCKdesign über unserer Berufsschule betrachte, dann stell ich mir oft ie Frage: "Ist das Kunst, oder kann das weg?"
Aber aus dem "Rumgealber" mit Strohhalmen, Acryl etc. ergeben sich von Zeit zu Zeit eben auch mal gute Ideen.

Ich PERSÖNLICH (und das ist wohl auch das Einzige, was man dazu sagen kann) trage lieber Edelmetall und Edelsteine. Dennoch, auch bei mir gibt es Leder, Glas, Silikon, Stahl, Holz..........was ist das dann? Einfach nur akzeptiert?
Frank Skielka
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Frank Skielka

 ·  #15
Zitat geschrieben von Goldie
Schmuck aus Teppichboden, Kunstharz und Papier.

Wo hört Design und Schmuck auf?
Siehe beispielsweise http://derstandard.at/?url=/?id=3202269

Mein Ding ist das persönlich nicht.
Die Tatsache, dass auf solchen Gebieten Preise (Stichwort Eligius-Schmuck-Preis) vergeben werden, lässt einen allerdings vermuten, dass es eine grössere Fangemeinde dieserlei "Schmuck" gibt.

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten...

lg
martin


Die oben angesprochenen "Kunststücke" sind oft auch Produkte von angehenden Designern. Wenn die sich in ihrem Entwicklungsbereich während des Studiums nur auf allgemein anerkannte und für tragbar befundene Schmuckstücke beschränken würden, wäre das doch total langweilig. Gerade das Studium ist doch dafür da, seiner Kreativität auch außerhalb der Normen freien Lauf zu lassen. Von der Alltäglichkeit im späteren Beruf werden diese Menschen noch früh genug eingeholt.

Gruß,
Frank
stefan
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stefan

 ·  #16
bitte schimpft nich dass ich wieder etwas "schmuckphilosophisch" werde, aber meine frau und ich sehen schmuck ganz anders. diese haltung prägt unsere tägliche arbeit und die dinge, von denen wir manche "schmuck" nennen.


Schmuck ist ein gemeinschaftliches Phänomen. Jeder Schmuck ist, nicht nur seinem Ursprung nach, ein Kommunikationsmittel. Schmuck trägt man niemals nur für sich. Schmuck ist immer für die Anderen und durch die Anderen bestimmt. Der Träger ist sich dessen oft nur nicht bewusst. Nur weil wir Menschen über Schmuck nachdenken können, entstehen manchmal auch „Probleme“ in der zwischenmenschlichen Schmuckkommunikation. Schmuck kann immer nur so gut oder schlecht sein wie diejenigen, die daran beteiligt sind - Macher, Nutzer und Betrachter.

Das Wort „Schmuck“ steht semantisch für ein Objekt, welches wir unter Umständen als solches bezeichnen. Als Objekt ist Schmuck eine TATSACHE (die Folge eines Tätigseins). Ich gebrauche das Wort „Schmuck“ aber eher als Verb (Tätigkeitswort) und als Adjektiv (Eigenschaftswort/Hinzufügung), weil das Schmuckobjekt immer an seiner Wirkung und an seinen Eigenschaften gekoppelt ist. Schmuck ist demzufolge ein SACHVERHALT (Verhalten zur Sache). Für sich genommen ist Schmuck Nichts. Das Objekt ist nur eine sichtbare Hülle, welche ein Subjekt braucht, also nach einem Zusammenhang sucht. Der Begriff „Schmuck“ setzt das Wort „Mensch“ voraus. Schmuck trägt man am Körper, findet aber im Kopf statt… und im Kopf des Machers anders als im Kopf des Trägers und des Betrachters.
Es stellt sich also die Frage:

Ist Schmuck das, was man Schmuck nennt, oder eher was man damit macht?

Wenn ich einen goldfarbenen Draht durch mein Ohrloch stecke, denken wir an Schmuck. Steckt das gleiche Stück Draht in meinem Fuß, dann tut es weh. Wenn ich diesen Draht irgendwo liegen lasse …ist er nichts! Vielleicht bin ich nur traurig, weil er aus Gold war…

stefan
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