wenn der Originalposter etwas besonderes will, sollte er sich auch etwas besonderes gönnen. Teurer ist halt auch wertvoller. Macnhmal lohnt es sich auch auf etwas hin zu sparen.
ohne Konzept würde ich auch 20 Stück nicht anfertigen lassen. Und wenn Du Goldschmied lernst, wirst Du merken das die Kundin zwar nett ist und der Auftrag auch, aber eher für 250,- - 300,- zu realisieren ist als für Deinen Wunschpreis.
Einzelanfertigungen sind drunter unrentabel.
Selbst wenn Du jemanden findest der das macht, ist der auch bald weg vom Fenster, weil er nicht kalkulieren kann.
Ich erkläre meinen Kunden das es einen riesengroßen Unterschied gibt zwischen den Preisen für Serienstücke, die sie häufig kennen und den Kosten für die Musteranfertigung. (wenn es denn ordentlich sein soll)
Letztlich fängt es erst ab 500,- Euro an für den Kunden interessant zu werden, sich indiviuell etwas zu bestellen. Dann kann der Preis langsam günstiger werden als beim Juwelier ein vorproduziertes Schmuckstück zu kaufen.
Bei Silberschmuck war das noch nie der Fall. Hier kann man nur in Serie sinnvoll produzieren.
es sollten schon 20 Stück sein damit sich die Regiekosten sinnvoll verteilen.
50x wäre besser.
Wenn Du das Gefühl hast das Du Modelle verkaufen kannst, die es so am Markt nicht gibt, mag es schon sinnvoll sein eine eigene kleine Kollektion zu entwerfen und produzieren zu lassen.
Inzwischen gibt es zwar nicht mehr viele Hersteller am Markt die so etwas produzieren können und mit ausländischen Herstellern ist es eher schwierig aber Angebote kann ich Dir schon machen.
Vielleicht macht aber auch Goettgen so etwas und bestimmt Herr Wehpke.
Interessant kann es werden, wenn zu der Kollektion ein Marketingkonzept passt. Ohne dieses würde ich Dir eher davon abraten, dann ist es nur Hobby.
Vielleicht kommst Du mal nach München und wir "brainstormen" einmal.
ebend drum. David hat recht.
Nimm 150,- Euro ziehe die Mehrwertsteuer und die Materialkosten ab, bleiben 120,- Euro, abzüglich Deinem verdienst bleibt Geld für maximal 2 Arbeitsstunden übrig wenn der Goldschmied sparsam ist.
In zwei Stunden ist das Herz nicht zu machen. Und in zwei Größen schon gar nicht.
Als Einzelanfertigung müsste der Goldschmied ca. 200,- Euro dafür haben.
In der Kleinserie ließe es sich vielleicht für 40,- Euro herstellen.
Ist eine Materialbeschreibung bei solch einem Mix an Materialien überhaupt notwendig? Und würde sie verkaufsfördend wirken - doch eher nicht.
Da es sich weder um Edelmetalle noch um Lebensmittel noch um Medikamente handelt denke ich, das Materialbeschreibungen kontrapoduktiv wären und vom Gesetzgeber auch nicht vorgeschrieben sind.
Es könnte sich durchaus eine Verkaufsplattform, später auch für Echtschmuck entwickeln. Insbesondere wenn der Einstieg über Modeschmuck "wirtschaftlich" gelingt.
ich würde das Collier nur zum Materialwert ankaufen. (Ca 300,- Euro) Diese Arbeiten sind in den 50 er und 60 er Jahren in großen Mengen in Vicenca in Italien gefertigt worden und haben die Last der großen Stückzahl.
Die Chance das man dieses Collier über dem Materialwert verkaufen kann, halte ich derzeit für recht gering. Vielleicht sieht es in 10 oder 20 Jahren anders aus. Die Edelsteine, vermutlich Rubine sind zwar recht archaisch verfasst, aber die Linienführung hat gewissen Charme.
Insgesamt zwar interessant aber schwer zu vermarkten.
der Anhänger sieht in der Aussenform und in der naiven Art der Blattmuster nach einer Jugendstil-inspirierten Arbeit, nicht aus den Zentren der Entwicklung des Jugenstils aus. Endgland "Art and Craft" würde ich vermuten.
Insbesondere der formale Bruch mit den Schneckenmustern im unteren Teil bestätigt dies.
Es könnte auch die Hälfte einer Schnalle sein.
Als Beispiel für reinen Art nouveau könnte z.B. eine Pfauenaugenschließe gedient haben, wie diese von Piel et Freres die sehr populär waren.
Solch ein Museumsstück hatten wir in unserer Werkstatt zur Restaurierung bekommen. Das Email war teilweise ausgebrochen und das Pfauenauge war verkratzt.
Die Originale sind in der Regel auch in öffentlichen oder privaten Schatzkammern. Wenn Deine Familie nicht das österreichische Kaiserhaus ist, hast Du auch wenig Chancen.
ich habe mich ungenau ausgedrückt bei dem Kugelschloss. Es sieht mir so technisch gestanzt aus wie die neuen Kugelschlossmechaniken die man auch heute bei Fourniturenhändlern kaufen kann.
Wenn man ein Kugelschloss mit der Hand macht wird es meist eher in Richtung Scharnierschloß länglich und die Kanten sehen selten so präzise aus.
Die jetzt angebildeten Broschen sehen im Verhältnis ornametaler Aufwand zu den Steinen "echter" aus.
Auch wenn Sie aus der Zeit eigentlich Kopien herrschaftlicher Preziosen sein sollten.
bei echtem Schmuck will der Konsument auch eine seriöse Beratung. So lange Aldi nicht 1 Karäter verkauft und sich von DM testen lässt, droht von der Parümerie keine Konkurrenz.
Die Kunden hätten bestimmt die Ringe in Dubai auch gekauft wenn sie 10 % mehr gekostet hätten. Und für 10 % mehr wären die Kosten für eine ordentliche Weissgoldlegierung locker drin gewesen.
Der Hauptgrund wird wohl eher darin liegen:
Die Touristen merken es sowieso erst wenn die aus dem Urlaub zurück sind und was solls.....
Gerade war ein (zukünftiges) Ehepaar bei mir, sie hatten sich in Dubai sehr massive Eheringe in 750,- Weissgold für je ca. 600,- Euro gekauft.
In München haben sie die Ringe gravieren lassen und der Graveur war so nett sie anschließend aussen aufzupolieren.
Jetzt sind sie schmutzig gelb, statt weiss.
Der Preis ist natürlich günstig aber dafür eine ordentliche Palladiumweissgoldlegierung zu liefern geht halt kaum. Also wird die Legierung gestreckt und am Schluß rhodiniert. Jetzt ist das Rhodium weg und die Kunden sauer, weil sie erfahren haben das diese Rhodiumschicht bei Eheringen immer wieder nach kurzen tragen weggeschliffen wird.
Ok genug dazu.
Was willst Du mit dem Ring? Er kostet so viel wie 2 schöne Blumensträuße und hält vermutlich etwas länger als die Blumen.
Er ist für ein junges Mädchen ein nettes Geschenk.
das ist ein Missverständnis, ich kaufe den Schmuck nicht an, sondern stelle meine Dienstleistung und die Plattform htttp://schmuck-boerse.com zur Verfügung um Schmuck zu guten Preisen zu verkaufen.
Z. B. der blaue Stein 0,02 ct für 5,90 entspricht einem Karatpreis von knapp 300,- Euro. Das geht schon, nur Geld wird dabei nicht verdient.
Als Werbeangebot finde ich das nicht schlecht. Schließlich scannen einige das Internet nach billigsten Angeboten und werden dann hier fündig.
Ich mache solche Geschichten zwar nicht aber vielleicht zahlt es sich für den Anbieter über den Werbeeffekt aus. Vielleicht kostet auch der Versand und die Verpackung 20,- extra?
Klingt nach einer Verletzung und Infektion des Ohrloches. Das kann besonders dann passieren wenn lange Zeit keine Ohrringe getragen wurden. Dann bildet sich im Ohrloch ein Propf, der es verstopft. Wenn man nun mit Druck duchsticht kann der Hautpanal knicken und einreissen.
Meine Empfehlung: Ohrstecker rausnehmen, gut desinfizieren und beobachten, wenn die Schwellung weiter ansteigt und das Ohr dunkelrot wird sofort zum Arzt, dann geht es um Stunden, es könnte ein Blutvergiftung werden.
Gold und Silber ist kein guter Untergrund für Keime, wenn es sauber gehalten wird, wirkt es sogar geringfügig antiseptisch.
Erstens das (es würde nicht viel helfen) und zweitens würde daraus lediglich ein Lerneffekt entstehen und die Produkte würde noch weniger angreifbar.
Als große Kaufhäuser und Metro in den 70 er Jahren damit anfingen Schmuck aggressiv zu bewerben haben etliche Juweliere die Stücke gekauft, begutachten lassen und geklagt. Das Resultat war, das der Einkauf strenger wurde und man sich nach einigen Jahren auf die Qualitätsangaben besser verlassen konnte als beim Juwelier.
Früher gab es einen einfachen Test.
An die oberen Zähne halten und ganz leicht reiben. Wenn man ein raues Geräusch im Kopf hört sind die echt, wenn die Zähne glatt abgleiten sind sie unecht.
Inzwischen gibt es Südsee und Süsswasserperlen, die nachträglich poliert werden, das Kratzen ist viel schwächer geworden.
Auch werden aus Perlmutt gefräst Perlen angeboten, die ein zwar schwächeres Geräusch verursachen aber zumindest den polierten Perlen ähneln. Hier ein Film dazu: https://www.youtube.com/watch?v=R1QFNRaaElU
Also gar nicht mehr so einfach.
Ich sehe mir bei Gutachten immer die Perlmuttschicht zusätzlich im Mikroskop an sowie das Bohrloch. Manchmal ist es auch sinnvoll die Perlen mit einem dünnen Lichtstrahl zu durchleuchten um den Charakter des Kerns zu erkennen.