Gibt es so etwas, wie einen "Ring-Knigge"?

 
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #1
Hallo!
Ich frage mich schon lange, ob es eigentlich so etwas wie Regeln beim Tragen von Ringen gibt.
Z.B. an welchem Finger man sie trägt und ob sie da bestimmte Bedeutungen haben.
Als Mann ineterssiert mich das natürlich besonders für Männer, Frauen tragen ja sowieso ziemlich häufig Ringe, Männer hingegen vom symbolischen Ehering einmal abgesehen eher selten.

Also, einfach formulierte Frage:
"Dürfen" Männer Schmuckringe tragen und wenn, an welchem Finger wäre angebracht? Muss ein Ring am Ringfinger ausgeschlossen werden, weil er als Ehe- oder Verlobungsring gelten könnte?

Eine hochinteressante Frage wie ich finde, hab schon als kleiner Junge meine Mutter damit genervt :roll:
susi
PostRank 3 / 11
Avatar
Beiträge: 45
Dabei seit: 04 / 2005

susi

 ·  #2
Hallo,

also ich denke mal das es beim tragen von Ringen keine Regeln gibt.
Bei mir im Freundeskreis tragen viele Männer Ringe und zwar meistens am Daumen oder Mittelfinger.
Bin der Meinung das ein Ring am Ringfinger nicht ausgeschlossen werden muss.
David
PostRank 5 / 11
Avatar
Beiträge: 127
Dabei seit: 02 / 2005

David

 ·  #3
Hallo Gast,

ich kann mich Susi nur anschliessen. Immerhin werden die heutigen Männer beim Thema "Schmuck für Herren" immer emanzipierter. :D

Es ist zwar noch lang nicht so, dass man als Mann alles tragen darf, aber die Entwicklung geht, wenn auch sehr langsam, in diese Richtung. Dann darf auch davon ausgegangen werden, dass sich die gesellschaftlichen Vorstellungen ändern und Schmuck am Mann keineswegs mehr etwas mit speziellen Neigungen zu tun hat. 😉

Dann dürfte auch die Frage nach dem richtigen Finger für einen Ring keine Fragen mehr aufwerfen, weil's dann eben ähnlich wie bei Frauen gehandhabt werden wird. Alles ist erlaubt, wenn's schön macht, und das ist dann wieder ganz subjektiv. :D
Gretchen
PostRank 2 / 11
Avatar
Beiträge: 10
Dabei seit: 02 / 2005

Gretchen

 ·  #4
Hallo Gast,

Also die Sache mit Ringen am Ringfinger, verheiratet, verlobt ist ja hinreichend bekannt. Dass die Bedeutung links oder rechts getragen in Italien, USA, Tschechien usw. genau anders herum ist als in Deutschland, ja eigentlich auch.

Was ich in China einmal mitbekommen habe:

Ring am kleinen Finger 'Single'. 😉

Ring am Daumen 'Reich'. :shock:
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #5
> Ring am Daumen 'Reich'.

Naja das kommt wohl daher dass man am Daumen mehr Material braucht als an den anderen Fingern :lol:


Ich habe schon ziemlich kleine Finger, da wäre ein Ring am kleinen Finger glaube ich einfach nur winzig.
Von der Ästetik her würden bei mir wohl nur Ring- und Mittelfinger in Frage kommen.
Am liebsten wäre mir natürlich der Ringfinger, nur weiss ich eben nicht ob mich dann nicht alle plötzlich für verlobt oder verheiratet halten :roll: .

Ich denke da einfach nur an einen schlichten Ring, finde sowas irgendwie schön.
Allerdings habe ich einen Job, in dem ich mich viel in der Öffentlichkeit bewege und persönlich mit verschiedensten Menschen zu tun habe.
Da habe ich natürlich Bedenken, ob nicht ein Ring am falschen Finger da unerwünschte Vorstellungen von mir hervorrufen könnte.
Daher eben meine Frage.

susi, David, danke für die Ermutigung, prinzipiell stimme ich euch natürlich zu dass jeder tragen kann und sollte was ihn glücklich macht.
Da aber eben von meinem Erscheinungsbild etwas mehr abhängt, interessiert es mich ob sich da nicht doch vielleicht jemand auf den Schlips getreten fühlt..
^angel^
PostRank 5 / 11
Avatar
Beiträge: 115
Dabei seit: 05 / 2005

^angel^

 ·  #6
Zitat

Da aber eben von meinem Erscheinungsbild etwas mehr abhängt, interessiert es mich ob sich da nicht doch vielleicht jemand auf den Schlips getreten fühlt..


Wer soll sich auf den Schlips getreten fühlen? Selbst wenn die Leute denken du bist verlobt oder verheiratet kanns doch schnuppe sein, oder?
Meines Wissens ist das nicht so wie bei den Ohrringen. Da solls ja heißen, wenn Männer den Ohrring rechts tragen, daß sie Homo sind.
David
PostRank 5 / 11
Avatar
Beiträge: 127
Dabei seit: 02 / 2005

David

 ·  #7
Zitat

Naja das kommt wohl daher dass man am Daumen mehr Material braucht als an den anderen Fingern
Das ist gut, selten so gelacht . :D :D :D

Zitat

Da habe ich natürlich Bedenken, ob nicht ein Ring am falschen Finger da unerwünschte Vorstellungen von mir hervorrufen könnte.
Ich denke, da brauchst Du Dir nicht unbedingt zu grosse Gedanken machen. Pass bloss auf, dass Du als Mann nicht zu "schmuckbeladen" rumläufst und der Schmuck dann auch nicht zu auffällig ist. Ich denke auch, dass Du derzeit noch nicht allzu viel (Gelb-)Gold nehmen solltest. Weiß (Silber, Weissgold, Platin) ist trotz einer spürbaren Zunahme im Gelbgoldbereich für Männer immer noch unverfänglicher. 😉
Goldie
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 4386
Dabei seit: 01 / 2005

Goldie

 ·  #8
Zitat

Pass bloss auf, dass Du als Mann nicht zu "schmuckbeladen" rumläufst und der Schmuck dann auch nicht zu auffällig ist. Ich denke auch, dass Du derzeit noch nicht allzu viel (Gelb-)Gold nehmen solltest.


:shock: david, wo hast du den käse her? ich trage nur gelbgold-schmuck. ok, bei meinem beruf darf ich das. aber auch leute, die die nicht wussten in welchem beruf ich arbeite haben mich deswegen nicht gleich als z*uhälter abgestempelt 😉
die sachen sollten halt eher schlicht sein. also nicht gerade eine 1kg schwere goldkette.

gast, darf man fragen, in welchem beruf du arbeitest? das würde es schon viel leichter machen 8)

lg
David
PostRank 5 / 11
Avatar
Beiträge: 127
Dabei seit: 02 / 2005

David

 ·  #9
Hallo Martin,

wieso Käse? :o

Ich denke, das hängt alles auch ein wenig mit dem Alter zusammen. Umso älter, umso gelber kann das ganze werden. Und zu schmuckbeladen, sorry, aber das sollte man als Mann wirklich nicht sein. Auch nicht in unserer Branche.

Es sagt ja auch keiner etwas gegen ein oder zwei goldene Ringe. Aber wenn ich rumrenne wie der eine aus dem A-Team (ja, das hab ich früher wirklich geschaut) dann ist das eindeutig zu viel (auch wenn der sicher keinesfalls schwul war). 😉

Wenn man die Anbieter von reinem Herrenschmuck anschaut, so sieht am auch, dass sich diese auch vorrangig im weissen Bereich bewegen - Edelstahl vor allem. Wenn das nicht verkauft werden würde oder Gelbgold besser ginge, so würden diese Anbieter sicher auch nachziehen.
Goldie
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 4386
Dabei seit: 01 / 2005

Goldie

 ·  #10
hi david,

ok ok ok :D
hast unterm strich ja recht 8)
wehre mich einfach nur dagegen, dass männer zurückstecken sollen. sicherlich bevorzugen die meisten männer in der tat edelstahl u.d.g. ich denke aber man(n) soll kaufen was gefällt.
B-A (mr. T) vom a-team hats dann doch etwas übertrieben :lol:

mich interessiert immer noch brennend, in welchem beruf unser thread-eröffner tätig ist.

nix für ungut, david 8)

lg
David
PostRank 5 / 11
Avatar
Beiträge: 127
Dabei seit: 02 / 2005

David

 ·  #11
Goldie
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 4386
Dabei seit: 01 / 2005

Goldie

 ·  #12
Zitat

Mit richitg viel Selbstbewusstsein und wenig Interesse für die Gedanken anderer sieht es dann eben aus wie bei B-A.


B-A vom a-team geht ja auch unter wenn man ihn ins wasser schmeisst... :lol: :lol: :lol:

lg
Emerald
PostRank 10 / 11
Avatar
Beiträge: 871
Dabei seit: 02 / 2005

Emerald

 ·  #13
ohne Ring Knigge und nur meine Meinung als Frau und nicht als Schmuckverkäuferin:
Einen gepflegten Mann mit unaufdringlichem Schmuck, Edelstahlring oder Weissgold/Platin am Ringfinger, eventuell schmale Kette -das finde ich sexy.
Bei Gelbgold oder Siegelring am kleinen Finger, gepaart mit Knopf im Ohr und breitem Goldarmband--da schaue ich mir den Mann selbst gar nicht so genau an-also eher nicht sexy:-), weil zu aufdringlich für meine Begriffe

Ein Künstlertyp mit langer Mähne wirkt allerdings bei gepflegtem Äusseren auch mit Schmuck , egal ob etwas mehr, durchaus anziehend.

Es kommt eben in der Tat sehr darauf an, welchen Beruf der Schmuck Träger ausübt. Ein Schmuckbehangener Anwalt, Doktor, Vertreter, Kaufmann? -ich weiss nicht so recht, ob das passend ist.

Ein Student mit Jeans und Ring am Daumen-warum nicht

LG

Bigi
David
PostRank 5 / 11
Avatar
Beiträge: 127
Dabei seit: 02 / 2005

David

 ·  #14
susi
PostRank 3 / 11
Avatar
Beiträge: 45
Dabei seit: 04 / 2005

susi

 ·  #15
Zitat

Es kommt eben in der Tat sehr darauf an, welchen Beruf der Schmuck Träger ausübt. Ein Schmuckbehangener Anwalt, Doktor, Vertreter, Kaufmann? -ich weiss nicht so recht, ob das passend ist.


Warum soll das nicht passen? Kenne ein paar Leute die als Anwalt oder Vertreter arbeiten und sie tragen Schmuck. Bei Ärzten verstehe ich das Sie keine Ringe tragen können wegen der Hygiene.

Was meinst du eigentlich mit Schmuchbehangen?
David
PostRank 5 / 11
Avatar
Beiträge: 127
Dabei seit: 02 / 2005

David

 ·  #16
Hallo Susi,
ich glaub' Bigi meinte, dass man bei diesen Berufen NICHT ZU VIEL Schmuck und vor allem nicht zu auffälligen Schmuck tragen sollte. Immerhin muss man in diesen Kreisen sehr auf seinen guten Ruf achten und da sollte man eher neutral auftreten.
susi
PostRank 3 / 11
Avatar
Beiträge: 45
Dabei seit: 04 / 2005

susi

 ·  #17
hallo david,

hätte meine Frage was Bigi mit Schmuckbehangen meint als erstes Stellen sollen und nicht zum Schluss. :oops:

Stimme dir zum einen Teil zu, zum anderen nicht. Aber dieses mal zuerst meine Frage, ab wann fängt auffälliger Schmuck an?
Emerald
PostRank 10 / 11
Avatar
Beiträge: 871
Dabei seit: 02 / 2005

Emerald

 ·  #18
@ David ja du hast mich wie immer richtig verstanden :D

@ Susi

Zitat

ab wann fängt auffälliger Schmuck an?


das ist alles subjektiv.

Ich für meinen Teil denke, dass ein einzelnes Schmuckstück beim Mann gern auffallend sein kann. Nur eben in Kombination mit weiterem Schmuck, Ohrstecker oder gar Hänger, zusätzlich dicke Ketten bei weit geöffnetem Hemd und protzige Armbänder--das ist für gewisse Berufssparten nicht sonderlich seriös :(

Ich sagte ja, da wirkt der Schmuck-und nicht der Mann-hat oft einen seltsamen Beigeschmack für mich persönlich.
Damit kann man wie gesagt von sich selbst als Mensch ablenken oder gar vertuschen und mehr scheinen als sein.

Schmuck sollte immer auch stilgerecht eingesetzt werden-dann kann man seine Persönlichkeit damit stärken.
Oft ist weniger und Ausgesuchtes eben mehr.

LG

Bigi
Goldie
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 4386
Dabei seit: 01 / 2005

Goldie

 ·  #19
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #20
Zitat Goldie:
Zitat
hast unterm strich ja recht :Cool:
wehre mich einfach nur dagegen, dass männer zurückstecken sollen. sicherlich bevorzugen die meisten männer in der tat edelstahl u.d.g. ich denke aber man(n) soll kaufen was gefällt.
B-A (mr. T) vom a-team hats dann doch etwas übertrieben Laughing


Lol, naja also ich hatte da auch eher an Edelstahl oder vielleicht auch Titan gedacht.

Dake erstmal für die so unglaublich zahlreichen Antworten.. wow!
Ich hatte bei der ganzen Sache natürlich nur an einen einzelnen Ring gedacht.

Als kurze Erklärung:
Ich bin Tanzlehrer; diesem Job hängt ja sowieso häufig ein etwas schräger Ruf an, aber gerade deshalb bin ich sehr bemüht, diesem Ruf nicht zu entsprechen.
Ich habe täglich mit Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu tun und dabei ist das Aussehen eben schon so etwas wie das Arbeitswerkzeug.
Darüber hinaus bin/war ich natürlich einfach neugierig, ob es so etwas wie ungeschriebene Regeln bei diesem Thema gibt.

Ich fasse mal kurz zusammen:

- Über eine mögliche Fehlinterpretation bezüglich des Familienstandes hinaus gibt es keine Bedeutungen die verschiedenen Finger betreffend.

- Das Material ist ziemlich egal, wobei aber Goldschmuck generell etwas "prolliger" wirkt ("Gansta-Image").

- Weniger ist mehr.

Stimmt das soweit?
Da bin ich ja schonmal beruhigt 8)
Goldie
PostRank 11 / 11
Avatar
Beiträge: 4386
Dabei seit: 01 / 2005

Goldie

 ·  #21
hi :)

klar, titanschmuck oder edelstahl ist für männer eher "passend".

zu deiner zusammenfassung:

- sehe ich auch so, wobei man vielleicht den daumen aussen vor lassen sollte, wenn man dem parallel-thread folgt:
:arrow: schmuckforum/ftopic119.html

- kann sein dass das so wirkt, ich persönlich habe so eine resonanz bei mir noch nicht bemerkt. allerdings ist mein goldschmuck auch eher zurückhaltend und schlicht.

- mei männer scheint das so zu sein. bei frauen hingegen geht der trend (gott sei dank) wieder in die andere richtung :D

lg
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #22
Ich (m) trage ein Ring am rechten Ringfinger. Hat nichts mit Ehe oder Frauen oder Sexualität zu tun. Da ist was (symbolisch) aussen eingraviert. Der Ring passte seinerzeit nur auf diesen Finger, und mittlerweile krieg ich den Ring nicht mehr runter. Der bleibt immer dran. Hat also für mich eine Bedeutung, hat jedoch nichts mit "Neigungen", Status oder sonstwas in dieser Art zu tun.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #23
++++++++++EDIT+++++++++++++++++
beleidigender Beitrag eines Gastes wurde von mir gelöscht

LG

Bigi
++++++++++/EDIT+++++++++++++++++
hateandlove
PostRank 3 / 11
Avatar
Beiträge: 36
Dabei seit: 05 / 2005

hateandlove

 ·  #24
was ein nichtsnütziger Beitrag, bin für User sperren :?
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #25
:motz:
i würde auch gerne ein ring am daumen tragen, frage mich aber was dies zu bedeuten hat.
hat jemand hier eine ahnung oder seit ihr wie ich unwissend :bounce:
markus
Sapphire
PostRank 4 / 11
Avatar
Beiträge: 71
Dabei seit: 02 / 2005

Sapphire

 ·  #26
Hallo Schmuckträger,
man(n) sollte nur soviel Schmuck tragen, daß es bei einem Gewitter nicht gefährlich wird. :lol: :lol: :lol:
Schönen Sonntag noch auf ins :prost: -zelt
Heinrich Butschal
Moderator
Avatar
Beiträge: 35088
Dabei seit: 07 / 2005

Heinrich Butschal

 ·  #27
Grüß Gott,

als Sprössling einer Schmuckfamilie bin ich ganz selbsverständlich damit aufgewachsen als Mann echten Schmuck zu tragen.

Zum Anzug trage ich einen Weissgold Siegelring, der mein Ehering ist, sowie Manchenttenknöpfe und Krawattenenadeln und eine Uhr.

Eigentlich nicht viel, dachte ich.
Als ich einen Auftrag als Senior Projektmanager in einer Münchener Großbank hatte und dort etliche Sitzungen und Verhandlungen auch mit Bereichsvorständen hatte, sind meine Kravattenadeln schon aufgefallen und wurden teilweise auch angesprochen, wenn man sich schon etwas besser kannte aber immer postiv. Da die Projektaufgabe im Vordergrund stand und ich keine Angriffsfläche bieten wollte, habe ich nur die kleinsten und unaufälligsten Kravattennadeln genommen.

Der Siegelring wurde zwar bemerkt aber nie angesprochen. Ein Siegelring scheint auch in konservativen Kreisen dazu zu gehören. Bei Kravattenandeln werde ich für Geschäftsbesprechungen in schmuckfremden Bereichen in Zukunft vorsichtiger sein. Bei gesellschaftlichen Anlässen können sie gut auch ein bisschen auffälliger sein.

Manchettenknöpfe sind heute schon allein deshalb eine Rarität weil es kaum Herrenhemden gibt, die für Manchettenknöpfe vorbereitet sind. Und Masshemden tragen nur wenige. Trotzdem sind auch größere Manchettenknöpfe nie unangenehm aufgefallen auch nicht in konservativsten Umgebungen.

Ein Gold/Weissgoldkette beim Mann finde ich heute, unabhängig von der Farbe nicht mehr angemessen. Über Ohrringe für Männer will mich schon gar nicht auslassen. Vielleicht auch weil ich inzwischen über 50 bin.
Guestuser
 
Avatar
 

Guestuser

 ·  #28
Die Knigge besagt wohl für Männer keine Ringe außer dem Ehering. :!:
Klick...
Dagmar
PostRank 10 / 11
Avatar
Beiträge: 743
Dabei seit: 04 / 2006

Dagmar

 ·  #29
Dieser Knigge klingt ziemlich nach einem Vorstellungsgespräch für gehobene Positionen.
Natürlich sollte man zu einem Vorstellungsgespräch nicht wie ein Weihnachtsbaum behangen gehen ( auch die Frauen nicht!), aber ich denke, dass es immer darauf ankommt, wo und als was man sich vorstellt!
In der Werbebranche ist es anders, als in einer Bank etc pp.
Und ich glaube es ging hier um Schmuck tragende Männer im Allgemeinen.
Ich denke, dass sollte doch jeder Mann für sich entscheiden, wie er das handhaben möchte!
Es muss zum Typ und zum Stil der Person passen.
altertuemliches
PostRank 5 / 11
Avatar
Beiträge: 139
Dabei seit: 12 / 2005

altertuemliches

 ·  #30
Hallo!

Vorerst ganz kurz vielleicht etwas Interessantes aus der Geschichte: Armschmuck, Ohrschmuck oder Anhänger waren eigentlich immer schon in erster Linie Schmuck. Anders der Ring: der Ring war in seinem Ursprung ein Erkennungsmerkmal und auch ein Unterscheidungsmerkmal. Bestimmte eine Pharao einen Statthalter, so übergab er einen Siegelring. In Rom war der Ring das Abzeichen des Ritterstandes.............solche Beispiele könnte man unzählige auch aus jüngerer Vergangenheit aufzählen. Auch die kirchlichen Würdenträger sind heute noch an bestimmten Ringen zu erkennen.

Was früher also sogar Zeichen hohen Standes war, gilt heute möglicherweise als "überladen."

Ich kann mich jedenfalls noch an unsere Großväter - Generation erinnern, die doch sehr häufig mit einem sogenannten Siegelring (ich glaube so nennt man diese schwarzen oder grünen von Gold umrandeten Steine) anzutreffen waren.

Ich glaube auch nicht, dass ein Ring am rechten Ringfinger so leicht für einen Verlobungs- oder Ehering gehalten werden kann. Meist haben diese Ringe ja doch ein sehr charakteristisches Aussehen. Und selbst wenn, dann stört das den Mann wahrscheinlich nur gegenüber einer Frau, von der er lieber als frei eingeschätzt werden möchte.

Einen schönen Abend noch, liebe Grüße

Andreas
Neueste Informationen
Die Goettgen Schmuck-Community ist umgezogen zu Gutachter und Goldschmied Heinrich Butschal. Speichere den neuen Link. Deine Beiträge, Galerien und Dein Account bleiben natürlich gleich. Wir wünschen weiterhin viel Spaß im Butschal-Schmuckforum!

Gewählte Zitate für Mehrfachzitierung:   0

Registrierte in diesem Topic

Aktuell kein registrierter in diesem Bereich

Die Statistik zeigt, wer in den letzten 5 Minuten online war. Erneuerung alle 90 Sekunden.