Wiederverkaufswert Tiffany Schmuck

 
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Tilo
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Tilo

 ·  #31
mißverstanden:
ich denke, Waage wollte die Etuis nicht gratis, sondern hätte jetzt aktuell die Etuis bezahlt, wenn sie welche bekommen hätte
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #32
Das habe ich zwar nicht rausgelesen, aber egal, wenn sie sie nicht abgeben ohne Schmuckkauf dann eben nicht.
Entscheidend für den Nichtservice dürfte der fehlende Eintrag in der Kundenkartei sein. Ich weis von Kunden mit einer entsprechenden Umsatzhistorie, dass denen alles nachgereicht wird was sie wollen.
Waage89
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Waage89

 ·  #33
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

Gekauft hat sie scheinbar Ihr Ex, der wird dann auch in der Kundenkartei sein.


Ja, gekauft hat sie mein Ex-Freund, was aber laut Verkäuferin irrelevant ist, da nur bei Kauf EIN Etui ausgehändigt wird. Und natürlich hätte ich es kaufen wollen. Auch mein Verlobungsring ist von Tiffany, aber den habe auch nicht ich selbst gekauft. Wenn das der Grund ist, mich nicht als (potentielle) Kundin zu behandeln, dann bestätigt das meine ohnehin fehlende Begeisterung nur. Aber wie bereits gesagt, Tiffany wird das wohl überstehen 😊
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #34
Ich bin mir sicher, würde Dein Ex anrufen, würden sie ihm so viele Boxen schicken wie er will und das auch kostenlos. Egal was die Verkäuferin Dir gesagt hat. (Sie wollte wohl höflich sein).

Hättest Du ihm dort regelmäßig die Weihnachtsgeschenke gekauft, würdest Du auch eine Box bekommen.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #35
Generell sind bei so großen Firmen die Kundenkarteien und die Einträge darin alles entscheidend. Die einen bekommen, die anderen müssen warten oder bekommen nie. Das ist bei Hermes mit den Wartelisten auf begehrte Taschen auch so und derzeit dreht Rolex sogar kräftig an dem Rad der Verknappung. https://www.zeit.de/zeit-magaz…ket-newtab
Pinguin
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Pinguin

 ·  #36
Unter Kundenservice bei Schmuck verstehe ich persönlich Reparaturen, Nachanfertigung/bestellung einzelner Ohrringe, Politur, Grössenänderung, Reinigung etc., nicht den Verkauf von Ersatzverpackungen, um den Umsatz von Markenschmuck bei Ebay zu fördern. Was genau hat denn die Verpackung mit dem Schmuck selber zutun, ausser für den Verkauf?

Das ist kein mangelnder Kundenservice, denn 1. bist du nicht Kunde (und mit den Verpackungen wird viel Schindluder getrieben!), und 2. hat die Verpackung mit dem Schmuck selber nicht allzuviel zutun. Du hast sie ja auch nicht aufgehoben, hätte ich auch nicht.
Waage89
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Waage89

 ·  #37
Zitat geschrieben von Pinguin

Unter Kundenservice bei Schmuck verstehe ich persönlich Reparaturen, Nachanfertigung/bestellung einzelner Ohrringe, Politur, Grössenänderung, Reinigung etc., nicht den Verkauf von Ersatzverpackungen, um den Umsatz von Markenschmuck bei Ebay zu fördern. Was genau hat denn die Verpackung mit dem Schmuck selber zutun, ausser für den Verkauf?

Das ist kein mangelnder Kundenservice, denn 1. bist du nicht Kunde (und mit den Verpackungen wird viel Schindluder getrieben!), und 2. hat die Verpackung mit dem Schmuck selber nicht allzuviel zutun. Du hast sie ja auch nicht aufgehoben, hätte ich auch nicht.


Ich habe augenscheinlich ein anderes Verständnis von Kundenservice. Ich bin da anscheinend zu sehr von meiner Mutter geprägt, die eine Boutique hat und sehr serviceorientiert ist. Eine Dame, die ein Geschenk aus ihrem Geschäft bekommen hat und dann etwas möchte, sei es eine Größenänderung oder eben auch ein Etui einer bekannten Marke, die (wie etwa derzeir bei Seidentüchern) mit dem Verkauf abgegeben werden, wird IMMER als Kundin behandelt und dementsprechend "serviciert".

Dass Tiffany das nicht nötig hat, nehme ich zur Kenntnis, ich muss dort ja künftig nicht mehr hin!
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #38
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #39
Wir Selbstständigen legen Wert darauf, lieb und nett zu sein, denn wir leben von Kunden, die dies zu schätzen wissen. Tiffany lebt nicht von Kunden, die die Ware kaufen, weil das Personal lieb und nett ist.
Waage89
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Waage89

 ·  #40
Zitat geschrieben von Silberfrau

Wir Selbstständigen legen Wert darauf, lieb und nett zu sein, denn wir leben von Kunden, die dies zu schätzen wissen. Tiffany lebt nicht von Kunden, die die Ware kaufen, weil das Personal lieb und nett ist.


Dem ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen!
Pinguin
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Pinguin

 ·  #41
Waage89, das ist der Unterschied zwischen einem Geschäfteinhaber/Kunsthandwerker/Selbstständigen, und einer internationalen Handelsmarke.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #42
Tiffany muss nicht mit lieben und netten Mitbewerbern konkurrieren, sondern mit anderen internationalen, stylischen, angesagten Marken.
Spontan
 
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Spontan

 ·  #43
Mein wichtigster Tipp lautet: Fahren Sie nach Istanbul. Es gibt 3-4 Große institutionelle Schmuckketten. Nicht dort wo die Touristen sind. Wo die Einheimischen kaufen. Entweder die Modelle direkt aussuchen oder ein Bild mitnehmen und nach drei Tagen haben sie das Teil vorliegen. Der Preis liegt nur ganz wenig über dem Materialwert. Der Wiederverkauf ohne Verluste (wenn der Goldpreis stabil bleibt) ist garantiert. Ich kenne keinen Türken, der etwas mehr als dem Materialwert für ein Schmuckstück geben würde. Dort wird der Schmuck als Reserve für schlechte Tage angesehen. Hier bei uns ist schmuckkaufen wie ein Neuwagenerwerb. 20 tausend bezahlt, vor der Tür ist es nur noch 14 Wert.
Tilo
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Tilo

 ·  #44
und da kann man auch ein Tiffanyetui zeigen und bekommt es zum Materialwert gebastelt?
oder hab ich da was falsch verstanden?
kann das mal jemand wegputzen? meinen Beitrag natürlich gleich mit, logisch ;-)
Caitiff
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Caitiff

 ·  #45
Zeigt eigentlich auch nur, dass die Käufer keinerlei Verständnis für Handwerk, Qualität und Schönheit haben. Kann man sich ja auch gleich nen Klumpen Gold um den Hals hängen, wenns nur ums Material geht...
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #46
Ich habe regelmäßig Schmuck aus der Türkei für gerichtliche Streitfälle zum bewerten auf dem Tisch. In sehr unterschiedlichen Verarbeitungsqualitäten, mal sehr hochwertig und am sehr primitiv und fast immer im Preis dramatisch überhöht und manchmal aber selten Markenkopien. Aber das ist natürlich nur ein Ausschnitt der nicht repräsentativ ist, denn das sind nur die Streitfälle. In den Straßen, in denen nicht nur die Touristen einkaufen, sah ich schon einfach oder großseriell verarbeiteten Goldschmuck der auf Goldpreisbasis und kleinen Aufschlägen angeboten wurde. Diesen türkischen Schmuck führen bei uns auch spezialisierte Juweliere in größeren Städten und besonders im Ruhrgebiet auf ähnlicher Goldpreisbasis. Markenkopien sind da seltener dabei.
Kornelia Sch
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Kornelia Sch

 ·  #47
Eigentlich wäre Tilos Vorschlag der Richtige gewesen, aber nun haben auch schon andere geschrieben.

Und mit dem achso wichtigen Tipp von Spontan kann man genau dann komplett ins Klo greifen, weil Zöllner gerade bei Touristen aus diesen Ländern gerne mal genauer hingucken und gefälschter Markenschmuck dann an der Grenze eingezogen wird (soll heißen, das Gold is futschundwech) und zum Verlust des Schmucks noch eine hübsche Anzeige wegen Produktpiraterie verbunden mit einer u.U. hohen Geldstrafe kommt.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #48
Zitat geschrieben von Mhorgaine

Eigentlich wäre Tilos Vorschlag der Richtige gewesen, aber nun haben auch schon andere geschrieben.

Und mit dem achso wichtigen Tipp von Spontan kann man genau dann komplett ins Klo greifen, weil Zöllner gerade bei Touristen aus diesen Ländern gerne mal genauer hingucken und gefälschter Markenschmuck dann an der Grenze eingezogen wird (soll heißen, das Gold is futschundwech) und zum Verlust des Schmucks noch eine hübsche Anzeige wegen Produktpiraterie verbunden mit einer u.U. hohen Geldstrafe kommt.
Ich dachte es geht nur um das Etui?
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #49
Tilo
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Tilo

 ·  #50
ursprünglich gings um den Wiederverkaufswert von Markenschmuck, der ohne Komplettzubehör (Etui) deutlich schlechter ist

und darauf ging der Gast ein und meinte, man solle halt keinen deutschen Juwelierschmuck kaufen, wo man bei Wiederverkauf weniger als Neupreis bekomt, sondern lieber angeblich spottbilligen türkischen Schmuck kaum über Materialwert, den man ja beim Wiederverkauf locker wieder reinbekommt

über diese kuriose Idee wollte ich gar nicht sachlich diskutieren, sondern habs scherzhaft auf die Nachfertigung des Etuis umgelenkt
aber ganz sicher nicht ernst gemeint!
das mit der empfohlenen Löschung meinte ich allerdings schon
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #51
Ich hatte es so verstanden, dass ein look alike Etui für ein ähnliches Preis-Leistungsverhältnis in der TR angefertigt werden kann wie ein Schmuckstück. Das dann natürlich keine "Originalverpackung" ist, aber der Schmuck besser aussieht als nackig.
Tilo
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Tilo

 ·  #52
dann solltest du an deinem Leseverständnis arbeiten
niemand außer dir wird da einen Hinweis auf Etuifertigung finden, sondern nur die Behauptung, in der Türkei gibts Schmuck zum Materialwert und die Türken arbeiten praktisch für lau
Spontan
 
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Spontan

 ·  #53
Das ist doch klar, dass viele sich aufregen. Wir reden aber nicht von Fälschungen oder das die Leute an der Grenze die Steuern nicht zahlen möchten. Das ist wie mit Zahnimplantaten aus Osteuropa. Die Herstellungskosten sind relativ günstig und dadurch kommt der preis zustande. Ist klar, dass ein einheimischer Zahnarzt sich damit anfreunden kann. Filigrane Arbeit gibt es überall auf der Welt. Die Preise sind halt landesabhängig. Wenn wir auf dem legalen Bereich bleiben, kaufe ich dort ein, wo ich das meiste für mein Geld bekomme. Wer sich hier aufregt, soll aber ehrlich sich auch dort positionieren, wenn es um die Marken-Autowerkstatt, die polnische Pflegerin der Mutter usw geht.
Tilo
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Tilo

 ·  #54
es wäre allerdings sinvoller für diesen Thread, wenn du uns sagen könntest, wie man Tiffany dazu bringen kann, ihr endlich ein paar originale Etuis zu verkaufen
denn die einfache lösung, Etuis über Kleinanzeigen nachzukaufen, sagte ihr nicht so zu
warum auch immer.....

deine Tips gehn ganz schön weit am Thema vorbei, nicht nur, wenn man überhaupt keinen Anlaß hat, die Türkei zu besuchen
aber schön, daß wir auch darüber gesprochen haben
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #55
Ursprünglich ging es darum, dass eine Nicht-Kundin eines Luxuslabels sich darüber beschwerte dass sie zu Ihrem gebrauchten Originalring keine neue Originalbox zum Zwecke des second hand Verkaufs bekommen hat. Das hat mit Schmuckkauf mit hohem Goldwert oder im Ausland gar nichts zu tun.
Pinguin
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Pinguin

 ·  #56
Jau. Da sollen alle für ein paar Hundert Euro einen Urlaub in der Türkei buchen, damit sie diese dann beim eventuellen Schmuckverkauf nicht verlieren.

Und alle Mann natürlich vorher noch türkisch lernen, verhandlungssicher, aber zackig. ;-)

Das ist ja so, als würde man den Leuten raten, einen Kuhstall zu kaufen und zu unterhalten, weil sie dann die Milch von den eigenen Rindviechern ja kostenlos bekommen.
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