Weißgold 3D-Druck-Feinguss und Inlay

 
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DasSchaf
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DasSchaf

 ·  #1
Hallo zusammen,
ich bin seit einer kleinen Weile stiller Leser, habe jetzt aber auch eine eigene Frage. Es geht um folgendes:

Ich möchte gern zwei ähnliche Eheringe nach eigenem Design anfertigen. 3D Modelle sollen dafür durch Wachsdruck und Feinguss (im Auftrag) zu 14kt Weißgold-Bändern überführt werden. Anschließend möchte ich den Ringen (am liebsten selbst) noch ein Inlay aus Draht geben, welches vorsichtig eingehämmert wird. Das Inlay sollte aufgrund der leichten Hinterschneidungen in den Rillen rein mechanisch dauerhaft halten. Als Inlay-Material vermutlich Platin, vlt. auch Rosegold oder Gelbgold.

Ich denke es ist prinzipiell gut machbar, ich bringe für die Arbeit mit den Inlays das nötige Werkzeug mit und habe keine zwei linke Hände. Allerdings habe ich mit den Materialien noch nicht gearbeitet und hätte gern eine Einschätzung vom Fachmann. Einige konkrete Fragen sind wie folgt:

1. Das Band ist etwa 3,5 mm breit und 1,6 mm dick (an den dünnsten Stellen 1,2 mm dick). Ist das zu fragil aus gegossenem 14kt Weißgold?

2. Die Rillen sind lediglich 0,5 mm breit und gut 0,3 mm tief um einen Draht vom Durchmesser 0,5 mm einzuarbeiten. Ist der 3D-Druck-Feinguss präzise genug um das recht akkurat abzubilden?

3. Welche Materialien als Inlay würdet ihr empfehlen? 14kt Rosegold und Gelbgold sind vlt. zu hart in Relation zum Weißgold-Band? Vlt. am besten Feinplatin (ist ja glaube ich deutlich weicher)?


Ich habe noch ein Bild angehangen damit ihr euch vorstellen könnt worum es geht. Und falls es sonst noch Fragen oder Anmerkungen gibt bin ich natürlich offen =)
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Weißgold 3D-Druck-Feinguss und Inlay
Tilo
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Tilo

 ·  #2
Platin in Weißgold einlegen? das ist dann wie https://thumbs.dreamstime.com/…833446.jpg allerdings ohne die Augen, klar
also einigermaßen sinnlos
also Inlays in farbig
warum ziehst du keinen höheren =weicheren Goldfeingehalt bis hin zu Feingold in Betracht, aber Feinplatin schon, obwohl da selbst 950er wohl nicht zu hart wäre?

in dem Sinne würde ich 900er Gold für geeignet ansehen, bei dem es von gelb bis rötlich gibt (Farbe der Krügerrandmünzen)

die Dimensionen der Inlays halte ich für zu schwach für die Anwendung als Trauring und die Detailgenauigkeit von Guss auch, d.h. es müsste nach meiner Vermutung die Unterschneidung mit Stichel nachgearbeitet werden, was aber nicht so einfach ist, weil das alles so zart ist und geringe Fehler dann in sichtbar ungleichmäßiger Inlaybreite enden

ich finde das Konzept aus genannten Herstell- und Haltbarkeitsgründen nicht brauchbar und dass die Ringe sich im Laufe der Zeit nur mit sehr hohem Aufwand in der Größe anpassen lassen, ist dann kaum noch erwähnenswert

PS: viele Weißgoldgusslegierungen sind im Gebrauch etwas cremefarbig, weil nur wenig palladium enthalten, aber auch das ergibt keinen vernünftiger Kontrast zu Platin

ich finde, dass die Grundringe in Platin gegossen werden sollten mit etwas größeren Inlays (breiter, tiefer) in 900er Gold
und ich würde die Inlays einschmelzen
DasSchaf
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DasSchaf

 ·  #3
Ja es stimmt dass der Kontrast dann nicht besonders stark ist, aber das war eigentlich Sinn der Sache. Es sollte lediglich dezent sein. Nur zur Klarstellung sprach ich auch von nicht-rhodiniertem Weißgold, dass auf Bildern eine Ecke grauer und dunkler wirkt als Platin. Aus eben diesem grund erwähnte ich die höheren Goldlegierungen nicht, denn da wäre ja ein besonders starker Kontrast zu erwarten. Aber natürlich ließen sich diese auch gut verarbeiten und vlt. wäre das auch durchaus eine Option.

Hmm, bezüglich der Dimensionierung: Am liebsten sollte der Ring eher zierlich bleiben, aber da ließe sich durchaus noch was machen. Wie wäre es vlt. damit Breite und Dicke um je 0,4 mm zu erhöhen und die Inlay-Rillen dann auf 0,7 x 0,5 mm zu vergrößern? Das wäre schon deutlich greifbarer und nicht ganz so fehleranfällig gegenüber Schwankungen. Oder anders gefragt, was für eine Dimensionierung würdest du (mindestens) empfehlen?

Und wie würde das mit dem Einschmelzen funktionieren? Quasi nach Herstellung der Bänder dann flüssiges Gold (beispielsweise) in die Rillen geben?
Tilo
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Tilo

 ·  #4
ich weiß ja nicht, ob du meinst, das dann gerade abzuziehen, also bündig zu schleifen
wenn das geplant ist, brauchst du jeden Kontrast, den du bekommen kannst
ich hab grad einen (Altgoldankauf)ring hier liegen aus 750 und pt
dass der 2farbig ist, sieht man fast nicht, weil keine Trennlinie zwischen den Legierungen

aber mach was du denkst
es sind nicht meine Ringe
ich finde nur, es ist (bei Wg Pt)ein absurder Aufwand für nahezu kein Ergebnis
und das mit dem Grau ist eh Wunschdenken
realistisch wirst du bei den Dienstleistern cremefarbenes/rötliches/bräunliches Weißgold bekommen
ich bin selbst mal vor jahren auf palladiumhaltigen Guss reingefallen
die Farbe war wegen nur/zu wenigen %Pd letztlich auch nicht besser als die des palladiumfreien Weißgolds vom gleichen Gießer
liegen beide bei mir immer noch rum ohne Stein

ich würde nach dem tauschieren noch erwärmen, bis die Inlays geschmolzen sind und erst dann abschleifen
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #5
Zierliche Ringe sind derzeit in Mode, weil sie stark beworben werden. Ist ja auch ganz lustig, wenn sie nur im Restaurant zum Abendessen getragen werden und ein Chauffeur die Autotüre öffnet. Muss man jedoch selber kochen oder eine Türe öffnen sind sie fast sofort kaputt.

1,2 mm Dicke ist also für einen Ehering definitiv zu dünn, selbst 1,6 mm ist für einen Alltagsring grenzwertig. 1,8 sollte das Minimum sein und auch bei 2,5 mm habe ich in Einzelfällen schlimme 8-ter und Eier gesehen. Die, wenigstens konnte man wieder richten und dann haben sie meist lange gehalten, weil die Besitzer die Grenzen der Belastbarkeit danach erlernt hatten
Tilo
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Tilo

 ·  #6
die gesamtdicke von 1,6 finde ich an sich gar nicht so knapp
hier mit den seitlichen Einschnürungen darfs natürlich gerne wenigstens etwas mehr sein (die genannten 1,2 sind ja nur in den Inlaybereichen)
ich habe ohne Ende zu tun mit Trauringen, die schon neu deutlich dünner waren und trotzdem Jahrzehnte gehalten haben und bekomme Trauringe nur sehr selten zum Richten und auch im Altgold sind die Trauringe selten krumm
wer 2,5mm starke verbiegt, sollte wohl überdenken, was er mit den Ringen anstellt
DasSchaf
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DasSchaf

 ·  #7
Erstmal nochmal vielen Dank für die Anregungen! Es hilft mir wirklich sehr um die Methodik zu hinterfragen, denn ich möchte ja auch etwas gescheites zu Stande bringen.

Das Weißgold in Wahrheit weder weiß noch grau ist, sondern eher ein stark entsättigtes Gelb / Rotgold ist habe ich bislang nicht als Problem empfunden. Auf der Bildersuche gefiel mir meist das mit 14k Palladium Weißgold angegebene am besten, da am dunkelsten (und damit noch mit am meisten Kontrast zu so etwas wie Pt).

Tilo, du hast Recht mit der Vermutung, dass ich die Inlays nach dem Einsetzen abschleifen wollte, um ein bündiges Ergebnis zu haben. Dass der Kontrast dadurch deutlich leidet überrascht mich, weshalb ich nun in Erwägung ziehen würde das weiter zu bearbeiten oder alternativ eben eine kontrastreichere Kombination zu wählen.

Bei der Größe würde ich dann vermutlich auf 1,6 mm Dicke (Minimalwert) aufstocken und die Breite ebenfalls etwas erhöhen, was auch den Fassungen zugute käme. Das entspräche dann auch tatsächlich dem vorher genannten und würde die Rillen auf etwa 0,7 x 0,5 mm bringen.
Tilo
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Tilo

 ·  #8
es ist unstrittig, dass Weißgold mit 15 und mehr % Pd grau ist und im Gebrauch nicht gelblich anläuft
bloß: wer vergießt solch graues Weißgold? ich weiß keine Firma
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #9
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #10
Feingold kannst du sowohl sehr gut in Platin einschmelzen oder auch tauschieren.
DasSchaf
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DasSchaf

 ·  #11
Wenn ich es selbst machen will würde nur das tauschieren in Frage kommen. Dafür hätte ich alles nötige (ist ja auch nicht soo viel wenn die Hinterschneidung bereits gegeben ist). Für das Einschmelzen müsste ich die Aufgabe hingegen abgeben und ich möchte eigentlich so gut es geht mitwirken.
Raustland
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Raustland

 ·  #12
Wenn du schon bei der Kombination Weiß / Weiß bleiben möchtes könntes du dir überlegen mit unterschiedlichen Oberflächen zu arbeiten ( matt, poliert) es wird zwar nicht ewig halten würde aber dem Kontrast durchaus helfen und ab und zu wäre auch mal ein Auffrischen möglich.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #13
man könnte eventuell auch mit Feinsilber kontrastieren. Aber für wirklichen Kontrast zu Weißgold ist Gelbgold zu empfehlen. Und ich weiß nicht, warum man eine ordentlich gemachte Tauschierung noch nachschmelzen sollte. Ordentlich tauschiert hält eigentlich. Und vergrößern kann man sowas eigentlich auch, weil man locker gewordene Inlays wieder festkloppen bzw. ersetzen und entstandene Lücken ergänzen kann. Allerdings ist für das Tauschieren wirklich weiches Material empfehlenswert.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #14
Nein, ich denke, es geht nicht darum
Zitat
warum man eine ordentlich gemachte Tauschierung noch nachschmelzen sollte
, sondern , dass der Guss die feinen Linien mit zusätzlicher Unterschneidung nicht hin bekommt, und beim Nachstechen die Linien möglicherweise unegal werden.
Wobei halt bei täglich getragenen Trauringen ich auch eher für Einschmelzen plädieren würde.
tatze-1
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tatze-1

 ·  #15
Reni, ich bezog mich auf Tilos Aussage:

Zitat
ich würde nach dem tauschieren noch erwärmen, bis die Inlays geschmolzen sind und erst dann abschleifen

ich denke mal, das Muster wird eh nochmal vor dem Tauschieren hintermeißelt. Oder das Gußmodell muß so stark hinterschnitten sein, daß noch ein nutzbarer hinterschnittener Bereich übrigbleibt nach dem Guß.

Bei täglich getragenen Trauringen würde ich für einfarbig plädieren ohne bicolor. Das Grundmuster der Ringe ist doch auch so ganz individuell, daß man kein zusätzliches Muster reinbasteln muß. Und für den extremsten Kontrast könnte man noch Niello vorschlagen. Aber warum nicht gleich in Platin gießen, Feingold einschmelzen und die Korngrenzen klassisch mit freiätzen sichtbar machen, so wie beim Platinschmuck der 90er Jahre.
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #16
Ich hab Platin graviert und FG eingeschmolzen, ich weiß nur nicht wie ich das Foto konvertiere...
Niello in Trauringen halte ich für zu empfindlich. Nachher bröselt es noch ins Essen.
DasSchaf
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DasSchaf

 ·  #17
Gute Hinweise!

Zitat geschrieben von Raustland
Wenn du schon bei der Kombination Weiß / Weiß bleiben möchtes könntes du dir überlegen mit unterschiedlichen Oberflächen zu arbeiten ( matt, poliert).

Wäre eine Option. Ich habe zusätzlich daran gedacht die Inlays nicht bündig zu machen, sondern Ihnen eine leichte Innenwölbung zu geben und den Rand ggf. zusätzlich zu umreißen. Allerdings denke ich auch stark darüber nach einfach andere Materialien zu verwenden. Die Qual der Wahl trifft mich gerade ziemlich. Am Ende hängt es vlt. auch davon ab, welche Materialien denn zum Guss angeboten werden. Es muss schon ein relativ dunkles Weißgold sein, damit der ursprüngliche Gedanke Sinn machen kann.

Zitat geschrieben von tatze-1
man könnte eventuell auch mit Feinsilber kontrastieren.

Silber ist eine gute Anregung, denn es ist ja noch heller als Platin und würde daher dem Kontrast helfen. Bei Silber hätte ich nur Bedenken wegen ggf. anlaufen (ist bei täglichem Tragen aber vlt. kein Ding).

Zitat geschrieben von Silberfrau
dass der Guss die feinen Linien mit zusätzlicher Unterschneidung nicht hin bekommt, und beim Nachstechen die Linien möglicherweise unegal werden.

Da hatte ich bislang eher weniger Sorge, denn ich vermute die Hinterschneidung muss nicht sehr stark ausfallen um das Metall drin zu behalten. Glücklicherweise habe ich hierauf ja auch etwas Einfluss und kann die Hinterschneidung recht ausgeprägt machen, sodass selbst wenn sie nicht perfekt abgebildet wird immer noch Platz besteht in dem sich das Metall verankern kann.

Zitat geschrieben von tatze-1
Bei täglich getragenen Trauringen würde ich für einfarbig plädieren ohne bicolor. Das Grundmuster der Ringe ist doch auch so ganz individuell, daß man kein zusätzliches Muster reinbasteln muß.

Habe ich inzwischen auch in Erwägung gezogen. Einfach weil es mit dem Kontrast und der Idee vlt. ohnehin nicht ganz so klappt wie gewollt. Allerdings wüsste ich gern ob es einen besonderen Grund gibt, weshalb bicolor für täglich getragene Ringe weniger geeignet ist? Ich dachte bislang es ist einfach eine Frage des Geschmacks (mit Ausnahme von nachträglichen Größenanpassungen).
tatze-1
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tatze-1

 ·  #18
bi- und tricolor ist immer ein Scheiß, wenn es um Ringgrößenänderungen geht, weil sich in vielen Fällen die Verbindung zwischen den beiden oder drei Farben kaputt geht, denn die Verbindung ist meistens nie gut genug durchdiffundiert, daß sie auch wirklich hält. Zusätzliche Erschwernis sind dann noch eingefaßte Steine. Das Rundumsorglospaket ist der simple einfarbige gleichlaufende Ring ohne Stein und Fuge. Der kann fast nach Belieben gedehnt und gestaucht werden, ohne daß was passiert. Bei deinem Ringgrundmuster muß man da allerdings auch schon achtsam sein, denn diese Nuten an den Seiten können beim Dehnen im schlechtesten Fall auch mal zum einreißen führen, weil da mehr Zug an der Stelle auftritt.
Tilo
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Tilo

 ·  #19
das mit der Korngrenzenätzung wäre eh nur hauchzart und schnell abgerubbelt, kann man lassen, aber es gibt eh super Kontrast: Pt tendenziell glänzend gerubbelt im Gebrauch, Feingold matter und schön gelb

Graugoldgießer zu finden wird schwierig!
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #20
Zitat geschrieben von DasSchaf

Silber ist eine gute Anregung, denn es ist ja noch heller als Platin und würde daher dem Kontrast helfen. Bei Silber hätte ich nur Bedenken wegen ggf. anlaufen (ist bei täglichem Tragen aber vlt. kein Ding).


Neh, bezüglich Anlaufen brauchst Du da keine
Bedenken zu haben. Den Kontrast stell ich mir
zart aber genügend vor. Leicht zu verarbeiten
isses auch und kostengünstig ebenfalls.
DasSchaf
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DasSchaf

 ·  #21
Zitat geschrieben von Tilo
das mit der Korngrenzenätzung wäre eh nur hauchzart und schnell abgerubbelt, kann man lassen


Das wäre tatsächlich nicht so gut. Ich möchte gern etwas recht pflegeleichtes das gut Bestand hat und zudem im Zweifel von mir selbst erneuert werden könnte.

Zitat geschrieben von Tilo
Graugoldgießer zu finden wird schwierig!


Lässt sich Graugold einfach schwierig gießen, oder gibt es dafür andere Gründe?


Zitat geschrieben von pontikaki2310
Neh, bezüglich Anlaufen brauchst Du da keine
Bedenken zu haben. Den Kontrast stell ich mir
zart aber genügend vor. Leicht zu verarbeiten
isses auch und kostengünstig ebenfalls.


Das hört sich auf jeden Fall gut an =)
Tilo
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Tilo

 ·  #22
es lässt sich wegen dem Palladiumanteil aus mehreren Gründen schlechter gießen (was allerdings auf Platin noch mehr zutrifft) und es ist zudem so drastisch teurer, dass es eben seltenst verwendet wird, weil es außer im Trauringbereich (und auch da nicht überall) leider üblich und günstiger ist, schlechtes Weißgold zu rhodinieren
selten schreib ich, weil ich ja nicht ausschließen kann, dass es Firmen gibt, die gutes Palladiumweißgold vergießen
ich weiß es nur von keiner
DasSchaf
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DasSchaf

 ·  #23
Verstehe, es ist im wesentlichen also einfach nicht so gängig / populär wie die anderen Legierungen. Es gibt sowohl teureres, als auch schwieriger zu verarbeitendes, also sind es wohl nicht nur technische Gründe.

Aktuell geht meine Vorstellung in Richtung dunkles Weißgold (vermutlich mit Palladium) und dann Silber als Inlay. Es scheint dies kommt der ursprünglichen Idee am nächsten und wird zudem gut verarbeitbar sein. Die Frage wäre dann nur, ob ich eine Gießerei finde, die mir einen entsprechenden Feinguss in der Legierung anbieten kann auf Basis des 3D-Modells. Wenn nicht werde ich wohl auf eine der genannten Alternativen umsteigen.

Hättet ihr möglicherweise ein paar Adressen bei denen man nachfragen könnte? Mir bekannt sind aktuell Kalman Hafner und Horbach Technik als potenzielle Anbieter.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #24
Wenn eine Lohngiesserei eine Sonderlegierung giessen soll, hat sie zwei Möglichkeiten. Entweder dem Kunden den Kanal mit Gusskopf und dem Ring zuzusenden und er muss schauen was er mit dem Rest macht oder den Gusskopf scheiden lassen und das dem Kunden in Rechnung stellen.

In beiden Fällen viel teurer als eine Standardlegierung, die in einem Guß mit vielen Teilen für viele Kunden gegossen wird und die Kanäle weiterverwendet werden können.
DasSchaf
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DasSchaf

 ·  #25
Das macht natürlich Sinn. Meine Hoffnung wäre es einen Anbieter zu finden, der eine dunklere Weißgold-Legierung als Standard führt. Könnte aber natürlich sein, dass da nichts zu machen ist.
Raustland
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Raustland

 ·  #26
Hier mal der mögliche Kontrast 500 Pd/ Silber 925.
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Weißgold 3D-Druck-Feinguss und Inlay
Tilo
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Tilo

 ·  #27
gutes Beispiel (das Schaf: Palladium sieht ähnlich aus wie gutes Palladiumweißgold, wobei es ja ungeklärt ist, wer dir PdWG gießen würde. palladium ist aber auch nicht Standard, grad bei den aktuell sehr hohen preisen)
matt und Rille dazwischen

getragen(also tendenzielle eher poliert) und ohne Rille/ebenenversatz: siehe mein verlinktes Bild von der Katze
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #28
Zitat geschrieben von Raustland

Hier mal der mögliche Kontrast 500 Pd/ Silber 925.

Hhm - sind die Ringkörper aus Palladium und nur der
Streifen aus Silber, teilt der Streifen ne Palladium- und ne
Silber-Hälfte oder iss ein Ring aus Palladium und der
andere aus Silber oder muß ich zum Optiker;-)
Silberfrau
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Silberfrau

 ·  #29
Obere Hälfte Pd untere Ag
Tilo
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Tilo

 ·  #30
Zitat geschrieben von pontikaki2310

oder


du brauchst ein Anzeigegerät mit mehr Kontrast ;-)
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