Aus uhus Werkstatt. November 2025. Was lange währt, wird bisweilen doch noch gut: Sphalerit polieren.

 
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Carlos
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Carlos

 ·  #31
Auf dem Foto was ich hochlud vom spanischen Schleifer sind auch mehrere meetpoints daneben. Und bei anderen Sphaleritbilder Bilder die er im Netz hat, genau das gleiche.
Und seine Steine dennoch grossartig.
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Aus uhus Werkstatt. November 2025. Was lange währt, wird bisweilen doch noch gut: Sphalerit polieren.
GemBen
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GemBen

 ·  #32
"Alle Kratzer weg", das ist doch eine gute Nachricht. Die Meetpoints sind das kleinere Übel.
GemBen
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GemBen

 ·  #33
Das hab ich im Netz zur Problematik gefunden, nicht wirklich erhellend aber zutreffend.
" das Problem hier ist, dass je glänzender Sie die Oberfläche bekommen, desto mehr tritt das Material in den Hintern. :-)"
GemBen
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GemBen

 ·  #34
Update zur Sphaleritpolitur. Hab einen neuen Stein auf dem Dop. Wollte mich mit der mäßigen Politur der 14k Folie nicht zufriedengeben und hab nochmal die 50k Folie benutzt. Bei einer Facette habe ich eine Spaltebene nahezu perfekt erwischt. Bevor ich alles umschleifen muß hab ich es trotzdem versucht. Vorpolitur mit der 8k Folie ging perfekt, die Spaltebene machte wie durch Zauberhand keine Zicken mehr. Danach Politur mit der 50k Variante. Es ging rasend schnell und sah super aus, keine Fensterputzschlieren, aber sofort wieder Kratzer. Mit Geduld und tatsächlich etwas mehr Druck verschwanden diese Kratzer größtenteils oder sie waren so winzig, dass man sie tolerieren konnte. Ich war begeistert.
Das dauerte bei jeder Facette unterschiedlich lang und ich hab auf die Meetpoints keine Rücksicht mehr genommen. Bei der letzten Facette war dann nichts zu machen, immer wieder neue Kratzer, Richtungsänderungen machten alles nur noch schlimmer. Es war zum Heulen. Also für heute erstmal Kapitulation.
Diese Facette lag definitiv nicht auf einer Spaltebene zeigte aber Zwillingslammellen.
PCD 100k auf Zinn funktionierte bei mir gar nicht, kaum Politurfortschritt und nicht nur einzelne sondern massenhaft Kratzer.
Carlos
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Carlos

 ·  #35
Falls es im Pavillo ist, kannst du nicht diese Facette minimal nach rechts oder links verschieben. Es wird nicht ein perfektes Schliff aber von der Krone wahrscheinlich unmerkbar.
GemBen
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GemBen

 ·  #36
Es handelte sich um eine relativ große Facette eines Rechtecks im Unterteil, glaube nicht, dass durch eine minimale Verdrehehung der Facette eine Besserung eintritt, an den Zwillingslamellen ändert sich dann nichts, wobei ich gar nicht weiß ob es daran lag. Alle anderen Facetten waren ja auch schwierig, es hat Stunden gebraucht und am Ende letztlich wieder ein Mißerfolg.
Es scheint auch so, als ob die Adhäsion kleine Partikel aus der Fläche reißt die dann eine Furche hinter dem Krater ziehen, das ist das kleiner Übel (kriegt man weg). Genauso oft treten aber auch Kratzer auf die von der Kante über die gesamte Oberfläche reichen (das größere Übel, poliert man einen weg kommen 2 neue). Das Frustrierende daran ist, dass ich keine Gesetzmäßigkeiten erkennen kann wann was passiert. Zum Beispiel: bei einer schräg zur Oberfläche liegenden Spaltebene könnte man bei falscher Schleifrichtung (Dekompression) annehmen, dass Partikel herausgerissen werden, man ändert also die Richtung und müsste eine Kompression haben, es passiert aber genau das gleiche, meistens sogar schlimmeres. Ebenso verhält es sich mit vielen anderen Variabelen.
Manchmal klappt es, ich weiß aber nicht warum.
Kann sein dass es möglich ist, einen Stein mit winzigen Facetten (Portugieser) kratzerfrei zu polieren. Bei anderen Schliffformen mit großen Facetten hab ich solange Zweifel bis ich einen gesehen habe (mit der eigenen Lupe nicht vom Foto) .
Letztendlich hoffe ich, dass ich unrecht habe 😢
kristaller
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kristaller

 ·  #37
Zitat geschrieben von GemBen

Es handelte sich um eine relativ große Facette eines Rechtecks im Unterteil, glaube nicht, dass durch eine minimale Verdrehehung der Facette eine Besserung eintritt, an den Zwillingslamellen ändert sich dann nichts, wobei ich gar nicht weiß ob es daran lag. Alle anderen Facetten waren ja auch schwierig, es hat Stunden gebraucht und am Ende letztlich wieder ein Mißerfolg.
Es scheint auch so, als ob die Adhäsion kleine Partikel aus der Fläche reißt die dann eine Furche hinter dem Krater ziehen, das ist das kleiner Übel (kriegt man weg). Genauso oft treten aber auch Kratzer auf die von der Kante über die gesamte Oberfläche reichen (das größere Übel, poliert man einen weg kommen 2 neue). Das Frustrierende daran ist, dass ich keine Gesetzmäßigkeiten erkennen kann wann was passiert. Zum Beispiel: bei einer schräg zur Oberfläche liegenden Spaltebene könnte man bei falscher Schleifrichtung (Dekompression) annehmen, dass Partikel herausgerissen werden, man ändert also die Richtung und müsste eine Kompression haben, es passiert aber genau das gleiche, meistens sogar schlimmeres. Ebenso verhält es sich mit vielen anderen Variabelen.
Manchmal klappt es, ich weiß aber nicht warum.
Kann sein dass es möglich ist, einen Stein mit winzigen Facetten (Portugieser) kratzerfrei zu polieren. Bei anderen Schliffformen mit großen Facetten hab ich solange Zweifel bis ich einen gesehen habe (mit der eigenen Lupe nicht vom Foto) .
Letztendlich hoffe ich, dass ich unrecht habe 😢


@ Hallo Ben,
schade, - aber trotzdem Kopf hoch !
Den Ausweg über z.B. einen Portugiesischen Brillantschliff wollte ich bereits schon vorschlagen.
Bei anderen, kratzempfindlichen Steinen habe ich mich damit auch aus der Affäre gezogen, nachdem gar kein Polierversuch mehr gefruchtet hat ;-)
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #38
DadaKaka hat recht. Der Grauschleier tritt nicht auf allen Flächen gleich auf. Flächen, die schnell polieren, bleiben -so scheint es- verschont. Schlimm sind kleine Einschlüsse- die entstehenden pings sind schwer weg zu bekommen und langes Polieren mit Druck ist kontraproduktiv. Unten seht ihr ein gutes Beispiel. Die Facetten der Unterseite sind o.k. die Tafel ist nicht gut.
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GemBen
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GemBen

 ·  #39
Ich denke auch, dass sich diese Grauschleier auf Spaltebenen zurückführen lassen. Man muß sie gar nicht genau treffen, ein paar Grad daneben reichen wahrscheinlich aus.

@ Uhu
Wie sieht es bei Dir mit Kratzern aus, das ist bei mir momentan das größere Problem.

An alle die sich daran versuchen möchten: der Gestank ist kompromittierend.😤
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #40
Hallo GemBen,
je sauberer das Material, desto weniger Kratzer ist meine Erfahrung. Offenbar gibt es kleine Einschlüsse aus härterem Material. Der Abrieb vergiftet die Polierscheibe. Die Kratzer treten auf bestimmten Positionen der Scheibe auf. Ich reinige dann die Scheibe, sprühe neues Poliermittel auf und reibe dieses erst mal gut mit einem Achat ein bis die Scheibe trocken ist. Dann sprühe ich einen Hauch Wasser auf und probiere mein Glück von neuem. Meistens klappt es.
Carlos
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Carlos

 ·  #41
Auf dem Foto kann man die Tafel nicht so gut sehen. Nie versucht erst die Tafel zu polieren, dann Pavillon uns am Ende Krone? Ich habs oft so gemacht. Die Tafel etwas grösser und mit Filz poliert, als ob für cabochon. Hochglanz. Als ich fertig war mit Pavillon und wieder auf Krone, mit den Sternfacetten ist die leichte Krümmung der Tafel an den Ränder, verschwunden.
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #42
Neues Jahr - neues Glück.
Ein 20ct Sphalerit mit großen Facetten. Tafel ohne Grauschleier, aber Schliff nicht perfekt. Nach dem Vorschleifen habe ich nicht daran geglaubt, dass aus dem Stein etwas werden würde. Näheres im "neuen Schleiferforum". Dort kann ich allerdings keine Bilder hoch laden. Einen Weißabgleich muss ich auch noch machen....
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kristaller
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kristaller

 ·  #43
Hallo uhu,
ist doch wirklich ein guter Jahresstart dieser gelungene Sphalerit 👍

Was meinst Du denn mit dem " Neuen Schleiferforum " ? - Seit wann gibt es so ein neues Forum und wie kommt man dort hinein ?
Gruß Kristaller
Carlos
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Carlos

 ·  #44
Carlos
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Carlos

 ·  #45
Wunderschönes Stück, gratuliere Uhu!
stoanarrischer uhu
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stoanarrischer uhu

 ·  #46
noch ein paar Bilder - Text im Forum II
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Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #47
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #48
Zitat geschrieben von stoanarrischer uhu

noch ein paar Bilder - Text im Forum II


Was bitte ist das Forum 2?
kristaller
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kristaller

 ·  #49
@ uhu,
wirklich ansprechend, diese Sphalerite 👍
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #50
skippolino
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skippolino

 ·  #51
Sehr schön sind die Steine, Uhu. 😻
Besonders schön von der Farbe finde ich den ovalen grünlichen.
Heinrich, Google hat’s mir nicht verraten. Was ist ein Lapideur? 🙂
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #52
Ein Lapideur ist ein Edelsteinschleifer.

Ursprünglich kommt der Begriff aus der Uhrenbranche. Lapidieren bezeichnet eine Technik zum Schleifen gerader Flächen mittels spezieller Maschinen.

Wie viele Begriffe der Uhren- und Schmuckindustrie kommt der Begriff aus dem Französischen.

Lapidär/Lapidar (frz. lapidaire) und Lapidieren (frz. lapider, wörtlich „steinigen“, hier aber eher von lapidaire, „den Stein betreffend“).

Im Kontext von Handwerk und Schmuck ist daher der Lapideur / Lapidär / Lapidar der Fachmann für das Schleifen und Polieren von Edelsteinen, Mineralien oder Uhrengehäusen.
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