Blöde Erklärung.
Marion, ich wäre dankbar, wenn unser Laden diese Problemfälle samt Besitzer direkt in die Werkstatt schicken würde, damit man sich direkt mit den Kunden auseinandersetzen könnte. Dann hätte ich den Kunden direkt gefragt, was er damit angestellt hat. Aber mein Problem ist, daß ich (fast) keinen Kundenkontakt mehr habe und nur die Reparaturen ohne detaillierte Infos auf den Tisch bekomme und dann Probleme ohne Hintergrundinfo lösen darf. So wie bei dem Ring hier. Und wenn, das wissen hier alle, hat der Kunde nix mit seinem Schmuck gemacht. Händewaschen sollte so ein Stein trotzdem problemlos überleben. Immerhin hat er mindestens einmal unser heißes Ultraschallbad nach dem Polieren ausgehalten, ohne in die Knie zu gehen.
Zitat
Aus eigenem Interesse: wie sieht denn die Farbe des Opals in der seitlichen Durchsicht aus? Du hast was von Schwarztee geschrieben - aber kommt noch Licht durch oder völlig schwarz?
Der Opal war gelblich transparent mit bräunlichschwarzem Farbstich von der Seite gesehen.
DadaKaka hat eine richtige Vermutung gehabt, daß der Stein so transparent geworden ist, daß der schwarze Untergrund den Stein schwarz gefärbt hat. Unsere Fasserin hat den Opal ausgefaßt, der Stein schaut etz aus wie ein langweiliger Citrincabochon. Kein Opalisieren mehr, nix. Mein Chef wird sich auf die Suche nach einem neuen Opal begeben und hat sich geschworen, nie wieder Welos einzukaufen, auch wenn sie attraktiv billig sind. Ich beobachte den Opal weiter bis zur Inhorgenta, wie der sich entwickelt.