Spätestens wenn die Buchhaltung das verbuchen will, gibt es Probleme. Ist schon kompliziert genug in Schweizer Franken und Euro, mit Dollar will ich gar nicht anfangen. Letztlich muss alles umgerechnet werden und die Kurse dokumentiert werden. Ich sehe da nur zusätzlichen Aufwand und keinen Vorteil gegenüber Sofortüberweisung oder meinetwegen Paypal, wenn es international und schnell sein muss.
Abgesehen davon, empfinde ich an der, an sich interessanten Idee, einen Makel darin, dass Verschlüsselungserpresser grundsätzlich Bitcoin als Zahlungsmodell verlangen. Wenn dieses Tauschmodell sich gegen diese "Klienten" schützen hätte wollen oder können, wäre das Geschmäckle nicht aufgekommen. Dann hätte ich nur mit Spannung abgewartet, ob es sich durchsetzt oder genau so dümpelt wie lokale Tauschwährungen.
https://www.samerbergernachric…-in-prien/
Einen enormen Vorteil haben diese digitalen "Währungen", mit Paypal zusammen haben sie den europäischen Banken, die noch vor nicht zu langer Zeit gerne die Magnetbandrollen mit Ihren Tagesumsätzen abends zur Zentralbank gebracht haben ordentlich Feuer gemacht und sie dazu gezwungen geliebte Überweisungsverzögerungsmechaniken aufzugeben. Die Verhandlungen dazu waren so mühsam wie die zur Gesundheitskarte. Jeder hatte Einsprüche und Bedenken.
Konkurrenz belebt das Geschäft und die europäischen EC-Karten Zahlungen sind das erste europäische Giralgeldsystem, dass es (von unten) ein klein wenig mit den amerikanischen Kreditkartenunternehmen aufnehmen kann.
Die großen Beträge werden immer noch in den USA giriert und so können auch weltweit Zahlungen, zum Beispiel für Iranisches Öl von dort kontrolliert und wenn nicht genehm, unterbunden werden.
Es wird Zeit für eine Europäische Zentralbank die weltweit agiert und unabhängig (von Nichteuropäern) ist.
Bitcoin ist dazu auch angetreten aber wird es nicht schaffen.