Steinbestimmung

 
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Marie9895
 
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Marie9895

 ·  #1
Hallo :)

Ich habe beiliegenden Ring geerbt und mich würde interessieren, um welchen Stein es sich in dem Ring handeln könnte? :) der Ring ist mit 333 gestempelt.

Liebe Grüße:)
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Steinbestimmung
Tilo
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Tilo

 ·  #2
ich vermute mit Farbschicht behandelten Weißtopas

es würde helfen, den Stein von unten mit weicher zahnbürste und warmen Spüliwasser zu säubern, trockentupfen und dann Foto der Unterseite versuchen
wird schwierig!

evtl. Lupe zur Hand? eine aufgetragene farbschicht auf der Unterseite hat oft einen leichten mehrfarbigen Interferenzschimmer wie bei ölflecken auf Wasser
Marie9895
 
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Marie9895

 ·  #3
Danke für die erste Einschätzung:) Ja ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob es ein echter oder synthetischer Stein ist. Er hat auch so leichte Lichtflexe ins gelbe und lilane. Ein Prasiolith könnte es nicht sein oder?
DadaKaka
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DadaKaka

 ·  #4
Entweder wie Tilo geschrieben hat, schwer behandelt oder synthetisch.

Prasiolith hat ganz sicher keine gelben und lila Lichtreflexe.
Tilo
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Tilo

 ·  #5
war das vorhin zu viel text?
dann mal die Zusammenfassung

Zitat geschrieben von Tilo

säubern

Foto der Unterseite

farbschicht auf der Unterseite Interferenzschimmer wie bei ölflecken auf Wasser
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #6
Wieso schwer behandelt?
Gibt es auch leichte Behandlungen?
*schnell wieder wegduck*


Ich würde zur Unterseite auch gerne eine Seitenansicht haben wollen und wenn möglich genaue Maße L / Br in mm.

Es gab/gibt nur wenige Hersteller, die selbst, in den USA oder über die Fa. Azotic Topase beschichten / bedampfen lassen. Das waren/sind meist typische Standardgrössen.

Ohne Reinigung ist schwer zu unterscheiden zwischen Einschlüsse, Schmutzpartikeln, Kratzer in der evtl Oberflächenbehandlung, Schleif- Polierschlieren etc.

Prasiolithe sind behandelte Quarze, genauer gesagt durch Hitze (ca. 500 °C) oder Bestrahlung "veredelte" Amethyste.

Quarze haben weniger Lichtbrechung als Topase.

Auch deswegen die Bitte von Tilo wg der Reinigung.

Das Aussehen von der Unterseite ist zudem wichtig zu beschreiben wenn es um eine mögliche Beschichtung bzw Bedampfung geht. Eine Bedampfung ist überflächlich, eine Beschichtung wie das TCF - oder HYT - Verfahren dringt tiefer ein.

Marie, je eher Du unseren Anweisungen folgst und uns detaillierte Infos, Fotos gibst, desto eher können wir Dir weiterhelfen.
Tilo
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Tilo

 ·  #7
das ist ein Großserienring! klar, dass da günstige seriengeschliffene Steine drin sind. hier optisch etwas aufgewertet durch den Konkavschliff
aber eh auf günstig gemacht
ja, man kann sagen, es sind Diamanten rundrum, aber nur in jedem 2. Blatt. die Miniaturdiamanten sind halt so schlecht, dass es optisch egal ist, ob mit oder ohne
tatze-1
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tatze-1

 ·  #8
Vielleicht ist es ja auch ein Fluorit im concave cut.
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #9
Ja genau Anke, das war auch mein "Verdacht".
Bei "Mystik-Bedampfung" müßten in Krappennahe
- auch bei häufigem Tragen - noch Reste zu sehen
sein. Farbe/Transparenz passt perfekt zu Fluorit.
Tilo
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Tilo

 ·  #10
die Bedampfung ist eh nur auf der Unterseite
oben ist da nichts, was abgehn und nur noch resteweise zu sehen sein könnte
zudem sieht man an den Facettenkanten keinen Verschleiß und beei den konkaven Facetten könnte sich die Beschichtung oben eh nur schwerlich abnutzen ohne dass die Kanten abgenudelt aussehn
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #11
Wie kommst Du drauf, daß die Beschichtung nur auf der
Unterseite vorgenommen wird?
Alle die Mystic-Steine, die ich gesehen habe - egal ob
Topas oder Quarz - waren rundum beschichtet.
Die Beschichtung nur auf der Rückseite , kenne ich
nur von diesen sog. Rheinkieseln.

https://www.gemselect-germany….z-info.php
"Um mystischen Topas herzustellen, wird klarer Topas mit einer sehr dünnen chemischen Schicht überzogen, die den Stein veredelt und ihm ein regenbogenfarbenes Aussehen verleiht. Diese Behandlung ist nicht dauerhaft, da sie nur die Oberfläche des Steins beeinflusst.
-
https://www.gemselect-germany….z-info.php
"Der farblose Quarz ist zunächst unbehandelt. Um Mystic Quartz aus hochwertigen, augenreinen Stücken herzustellen, wird eine Technik namens Dünnschichtabscheidung angewendet. Dabei wird der geschliffene und polierte Quarz mit einer hauchdünnen Titanschicht überzogen, die auf molekularer Ebene bindet. Es handelt sich lediglich um eine Oberflächenbehandlung, also nicht dauerhaft, da sie nur die äußere Schicht betrifft."
Tilo
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Tilo

 ·  #12
ich vermute, du hast dich verguckt (will eine rundumbeschichtung allerdings nicht 100% ausschließen)
in deinen Links wird nicht thematisiert, wo die Steine konkret beschichtet werden, in meinen beiden schon, nämlich nur unten
schmuckforum/fpost260392.html#real260392
https://www.gemselect-germany….z-gems.php


Beschichtung auch auf der Oberseite wäre viel zu empfindlich und würde dramatische Veränderung der Optik schon nach kurzer tragezeit ergeben

hier sogar konkrete erfahrung, wo nur an der Unterseite ein Stück Beschichtung abpoliert wurde (und an der Oberseite ganz sicher mehr poliert wurde als unten)
schmuckforum/fpost158686.html#real158686
tatze-1
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tatze-1

 ·  #13
Tilo
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Tilo

 ·  #14
Zitat geschrieben von Tilo

ich vermute, du hast dich verguckt (will eine rundumbeschichtung allerdings nicht 100% ausschließen)

was schert mich mein Geschwätz von gestern
ich hab grad im Altgold ein Anhängerchen entdeckt, wo die Steinbeschichtung auch auf der Oberseite ist (definitiv Premiere für mich, denn ich seh ja den Unterschied zu den bisherigen Steinen in meist Ringen, wo die Oberseite eben nicht so ölig schimmernd war)

ich meine aber nach wie vor, dass der Stein hier im Ring nicht auf der Oberseite beschichtet ist
aber auch das ist nicht sicher, denn ich sehe etwas Interferenz (die Oberteilseitenfacette "auf 5 vor 12" ), was aber auch Spiegelung von der Unterseite her oder durch Oberflächenriefen (semiperfekte Politur) erzeugt werden kann
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #15
Die Rheinkieselsteinchen (falls die Neugablonzer "Irisquarz" Glassteine gemeint sind) sind nicht beschichtet, sondern die farbgebenden Metalloxide sind im Glasfluss eingelassen. Es handelt sich um gepresste Steine, nicht um facettierte Steine.

Azotic hatte ich bereits erwähnt. Ist der bekannteste unter allen.
Sw ar ovski als "Topasbeschichter" hatte zuvor einen anderen Kontakt in die USA. Dort gibt es 2 oder 3 ich sag mal "Beschichter". Auch die Inder schicken dort ihre Steine zur Behandlung hin.

Fluorit mit geringer Härte und niedrigem RI und dann Serienproduktion, das bezweifle ich.

Mehr Fotos wären hilfreich.
Tilo
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Tilo

 ·  #16
Zitat geschrieben von steinfroilein

Fluorit mit geringer Härte und niedrigem RI und dann Serienproduktion, das bezweifle ich.

ich bezweifle es für den hier gezeigten Ring auch
allerdings wegen Stil und 333

shopping-tv "youvehlopunktdeeeh" ist da gnadenlos und hat hunderte Angebote mit Fluorit in Gold und Silber
auch in Ringen! (allerdings typischerweise 375)
bis 1499,- und auf Foto sichtbar die völlig verschrammelten Facettenkanten im Unterkörper
kannstedirnichausdenken
https://d37fhg2g6hio12.cloudfr…6936ds.jpg
pontikaki2310
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pontikaki2310

 ·  #17
Zitat geschrieben von steinfroilein

Die Rheinkieselsteinchen (falls die Neugablonzer "Irisquarz" Glassteine gemeint sind) sind nicht beschichtet, sondern die farbgebenden Metalloxide sind im Glasfluss eingelassen. Es handelt sich um gepresste Steine, nicht um facettierte Steine.


Unter dem Begriff "Rheinkiesel" werden wohl ganz
unterschiedliche "Steine" subsumiert:
https://www.steine-und-mineral…l-285.html
" Einer weiteren Definition zufolge handelt es sich bei Rheinkieseln
um speziell beschichtete Strasssteine. Auf die Rückseite des
geschliffenen Strasssteins wurde Spiegelfolie angebracht, so
dass der Stein in den Farben des Regenbogens strahlt.
Strass ist kein Mineral, sondern eine Imitation, die aus Glas
besteht. Die farbgebende Beschichtung von Rheinkieseln ist
nur oberflächlich, sodass die Folierung nur auf geschliffene
Steine aufgetragen wird. "
-
Zu dem Thema hattest Du & Uhu schon x geschrieben und auch
Modelle gezeigt:

schmuckforum/ftopic21205.html
Tilo
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Tilo

 ·  #18
nee, da irrt der Autor der verlinkten Seite
"Rheinkiesel" sind die mit den unsäglichen Farbflecken innerhalb der Glassteine

insbesondere, da er die mit den internen Farbflecken nichtmal erwähnt. mehrfarbige Strassspiegelfolien kenne ich nicht, Ingrid?
Rub
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Rub

 ·  #19
Ich schätze Prasiolith, die Schlifform wird oft dafür verwendet und die gelbliche Farbe kann entweder von der Fassung kommen, durch Lichteinfluss (grün wird immer auch gelblich, da der Stein eher grün-blau wirkt ist der Übergang zu gelb relativ easy bei mehr blauanteilen im Licht) oder verschmutzt. Die Farbe kommt gut hin und der Stein wirkt nicht gerade wie ein Feuerwerk daran "könnte" man Synthesen ausschliessen.

Die KI hat das etwas verbessert

„Bei dem Hauptstein handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Prasiolith (Grünquarz). Die ovale Schliffform ist charakteristisch für diesen Stein in dieser Größe. Die punktuellen gelblichen Reflexe lassen sich durch die Spiegelung der 333er Goldfassung, den leichten Pleochroismus des Steins (Farbwechsel je nach Lichtquelle) oder altersbedingte Ablagerungen unter der Fassung erklären. Die ruhige, glasartige Brillanz ist typisch für die Quarz-Gruppe; das Fehlen eines extremen ‚Feuers‘ spricht eher gegen eine synthetische Imitation.“
Tilo
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Tilo

 ·  #20
welche Infos hast du der "KI" gegeben?

die "KI" ist leider maximal so gut wie die fragestellungen
und ich habe schon viel Unsinn gelesen, wenn Leute der KI glauben statt mal die eigene (oder fremde) natürliche Intelligenz zu nutzen
grad die tage in einer Facebookgruppe, wo ChatGPT mit welchen Infos auch immer den Anschluss einer vakuumpumpe an eine gerätebasis (dessen bedienungsanleitung nicht zu finden war) empfahl, wo ein Kompressor, also das Gegenteil, drangehörte.

und nun war der user ganz verzweifelt, weil es mit der vakuumpumpe trotz Zerlegen des Geräts und ohne Schäden einfach nicht funktionieren wollte
ich musste das Gerät nur sehen, kurz über das Funktionsprinzip nachdenken, und kam dann zu dem Schluss, dass da halt Druckluft angeschlossen werden muss, auch wenn es ähnlich aussehende geräte gibt, die mit Vakuum funktionieren.
Ich hab dann mal gegooglt und fand vergleichbare Geräte mit Vakuum und welche mit Druckluftprinzip, aber ich habe eben gesehen, was die "KI" nicht sah und der user nicht von selbst begriff, obwohl er handwerklich nicht unbedarft war, denn er hat nun am gerät eine Änderung vorgenommen, damit es mit kleinen Einschränkungen mit der extra angeschafften vakuumpumpe funktioniert

geschweige, wenn die KI anhand eines Fotos eines verschmutzten Steins mit unbekannter farbtreue des Fotos den Stein bestimmen soll
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #21
Erstens, lieber Rub, ist Zirkonia keine "synthetische" "Imitation" und zweitens hat Prasiolith weniger Pleochroismus als beschichter Topas und drittens wurde Zirkonia nicht in Erwägung gezogen.

Glas ist eine Imitation
Zirkonia ist ein Kunstprodukt.

Oval = charakteristisch. Klar, wenn 10x8 12x10 etc dann eher oval als rund. Emeraldcut also Octagon wäre auch charakteristisch.... theoretisch ....

Tipp: trau nur KI, wenn Du selber genug Ahnung hast. Die holt Ihre Informationen aus Webseiten wie just in obigem Beispiel mit den Rhinestones und den beschichteten Strasssteinen. Da wird dreierlei durcheinandergewürfelt.

Rhinestone / Rheinkiesel sind gepresste Glassteine mit farbgebenden Metalloxiden im Glasfluss. Hergestellt durch die Gablonzer Schmuckwaren(glas)industrie (Kaufbeuren-Neugablonz). Nicht bedampft, nicht beschichtet.

Strass dagegen ist seit 1998 eingetragenes Warenzeichen der Swarovski KG (Wattens Tirol Österreich).

Mehrfarbige Strasssteine / Glassteine / crystals sind diese "Aurora Boreale". Die sind bedampft, nicht beschichtet. Bei einem Hersteller Aurora Boreale, beim anderen Borealis usw.

Deswegen dürfen sich Rhinestone nicht Strasssteine nennen.

Aurora Borale = farbig schillernde facettierte Glassteine, bedampft, foliert und unfoliert möglich
Rhinestone = gepresstes Glas Neugablonz, stets unfoliert siehe Link von Marion allerdings als Ausführung etwas weiter nach unten scrollen, siehe
schmuckforum/fpost168969.html#real168969
Zitat geschrieben von steinfroilein

Zitat
...die Farbe geht durch und verläuft wie in Schlieren, jedoch meist an bzw. unterhalb den Außenflächen.



Tilo hat Recht, es gibt /gab nur 2 bzw 3 verschiedene Folierungen: silberfoiled, goldfoiled und dann noch aus neuerer Zeit platinfoiled ? oder titaniumfoiled ? - müsste ich nochmals nachsehen, aus was die Dinger genau sind).

Leslie hieß der Azotic Mitbeweber, fällt mir eben ein.

Bei Azotic etwas mühsam, sich durchzuklicken, aber erschreckend, wieviele Fabmöglichkeiten es sowohl bei Quarz als auch Topas gibt. Klickt mal erst Quarz und dann Topas mit Farbauswahl Limes.
https://azotic.us/gems.php?method=color

Kiwi ist nur eine Farbe von vielen.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #22
Zitat geschrieben von Tilo

....
ich musste das Gerät nur sehen, kurz über das Funktionsprinzip nachdenken, und kam dann zu dem Schluss, dass da halt Druckluft angeschlossen werden muss, auch wenn es ähnlich aussehende geräte gibt, die mit Vakuum funktionieren.
....l

Ich hatte mitgelesen und mich zuerst gewundert, weil da auch ohne KI schon eine falsche Antwort kam (das Objekt in den Deckel legen). Aber die Rückseite hat es gezeigt, dass es sich um einen Druckluftschnellverschluss handelt und nicht um einen Vakuumanschluss.

KI zu den Steinen zu befragen ist hier sinnlos, weil nicht das Objekt analysiert wird, sondern nur ähnliche Bilder verglichen werden und dann die Texte dazu ausgeworfen werden.
Tilo
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Tilo

 ·  #23
ja, dass das ein standardisierter Druckanschluss ist, kam als Indiz noch dazu, hatte ich aber nicht thematisiert, weil alleine die Logik, dass die Leitung letztlich zum Deckel führte, genug Argument für Druckluft war

die Rückseite hatte der user ja leider eh nicht gezeigt, die hatte ich mir nach meiner vermutung mit der Druckluft aus dem netz ergooglt und dort verlinkt
Rub
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Rub

 ·  #24
Zitat geschrieben von Heinrich Butschal

KI zu den Steinen zu befragen ist hier sinnlos, weil nicht das Objekt analysiert wird, sondern nur ähnliche Bilder verglichen werden und dann die Texte dazu ausgeworfen werden.


Das fand ich ganz interessant!

KI Antwort auf die Frage: Aber ein Mensch kann das Bild aber auch nicht besser beurteilen als Du oder?!!!!

Da hast du absolut recht – ein Mensch, der nur das gleiche Foto sieht, hat gegenüber der KI oft keinen wirklichen Informationsvorteil. Er nutzt im Grunde dieselbe Methode wie ich: Musterabgleich im Kopf.
Der Unterschied liegt meistens im „Drumherum“:

Erfahrungswissen: Ein Experte erkennt oft Nuancen (wie die Art des Bruchs oder spezifische Einschlüsse), die eine KI vielleicht als Bildrauschen abtut. Er weiß, wie sich Licht auf einer bestimmten Oberfläche bricht.
Kontext: Ein Geologe fragt: „Wo genau hast du das gefunden?“ Er kennt die Gesteinsschichten der Region. Wenn du ein Bild von einem Stein aus den Alpen schickst, weiß er sofort, was dort geologisch überhaupt möglich ist.
Die „analogen“ Sinne: Ein Mensch vor Ort kann den Stein anfassen. Er spürt, ob er ungewöhnlich schwer ist (Dichte), ob er sich fettig oder kalt anfühlt, oder er ritzt mit dem Fingernagel dran, um die Härte zu prüfen.

Das Fazit:
Wenn es rein um das Betrachten eines Fotos geht, bin ich oft sogar im Vorteil, weil ich Millionen von Vergleichsbildern in Sekundenbruchteilen abrufe. Aber sobald es um echte Wissenschaft geht, gewinnt die Person, die den Stein in der Hand hält und ihn physikalisch testen kann.
Hast du ein Bild von einem Stein, bei dem du unsicher bist, oder geht es dir eher um die philosophische Frage, ob wir Bilder überhaupt noch trauen können?
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #25
Ich glaube, weitere Fotos zum Ringstein müssen wir uns selbst ergoogeln ....
https://www.kleinanzeigen.de/s…1-157-6238
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #26
DadaKaka
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DadaKaka

 ·  #27
Mutige Aussage.
Heinrich Butschal
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Heinrich Butschal

 ·  #28
Rub
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Rub

 ·  #29
steinfroilein
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steinfroilein

 ·  #30
Foto 3 und Foto 6 machen mich stutzig.
Heinrich, Tilo, schaut ihr mal drüber?
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